Testsieger im Ganzjahresreifen Test

Die besten Allwetterreifen 2016 / 2017 im Vergleich

Es ist schwer das ganze Jahr über für die richtige Bereifung zu sorgen, außer man ist so clever, im Test für gut befundene Ganzjahresreifen zu montieren. Ob es wirklich cleverer ist, statt jahreszeitspezifischer Fahrzeugreifen, Allwetterreifen zu montieren oder ob gar ein Sicherheitsrisiko damit verbunden ist, soll unser Ganzjahresreifen Test 2017 klären. Im Ganzjahresreifentest Ganzjahresreifen Test 2016 / 20172017, treten die Allwetterreifen nicht nur gegeneinander, sondern auch miteinander gegen Sommer- und Winterreifen an. Der Ganzjahresreifen Testsieger 2017 muss in allen Disziplinen ein ordentliches Testergebnis abliefern. Ein Ganzjahresreifen der im Winter die Fassung verliert, oder im Sommer mit dem Asphalt verschmilzt, ist es nicht wert Allwetterreifen genannt zu werden! Im Ganzjahresreifen Vergleich 2017 suchen wir nach einem Testsieger, welcher nicht für jeden Autofahrer die beste Reifenwahl darstellen muss. In Abhängigkeit von den eigenen Fahrgewohnheiten, vom Fahrzeugtyp und der jährlichen Kilometerleistung, kann der persönliche Ganzjahresreifen Testsieger ein anderer sein. Unser Testbericht liefert Entscheidungshilfen, aber entscheiden müssen Sie selbst! Schließlich war es Ihr Leben, sollten Sie einst am Baum kleben!

Sicher mit Ganzjahresreifen?

Es gibt verschiedene Sichtweisen und einige Argumente sprechen gegen den Ganzjahresreifen. Wir sprechen uns ganz klar für den Allwetterreifen aus, denn wir sind keine Lobbyisten der Reifenhändler und -hersteller! Wir sehen die Sache objektiv. Auch wenn es für Winterreifen das passende Wetter gibt und Sommerreifen an warmen Tagen unschlagbar sind, so ist es unmöglich seine Reifen je nach Wetterlage zu wechseln wie die Unterhose. Der Gesetzgeber schreibt dies aber zwingend vor! Auch wenn bei extremer Hitze im Sommer oder bei Schnee im Winter, die Spezialreifen klar im Sicherheitsvorteil sind, so muss doch auch mal ein realistischer Blick auf den tatsächlichen deutschen Wetteralltag im Jahresverlauf geworfen werden. Da hätten wir zu 50% Herbst/Frühling, 15% Sommermauschelwetter, 15% Wintermauschelwetter, 10% winterliches Winterwetter und 10% sommerliches Sommerwetter. Wer da ernsthaft aus Sicherheitsgründen statt der Ganzjahresreifen, Spezialreifen empfiehlt, der sollte mal seine Schrauben nachziehen. Unterm Strich stellen die Ganzjahresreifen im Jahresverlauf die mit Abstand sicherste Reifenwahl dar, und sind deshalb immer den Sommer- oder Winterreifen vorzuziehen! Man darf dies aber nicht behaupten ohne darauf hinzuweisen, dass mit Ganzjahresreifen im extremen Witterungsbereich vorsichtiger gefahren werden muss, als mit entsprechenden Spezialreifen. Umgekehrt gilt natürlich, dass wer keine Ganzjahresreifen montiert hat, 80% des Jahres falsch bereift ist und vorsichtig fahren muss. Wir fordern daher ein Verbot von Sommer- und Winterreifen! Das schwammige Gesetz zur angepassten Reifenwahl, muss unserer Meinung nach, zur Ganzjahresreifenpflicht aufgewertet werden!

Testkriterien im Ganzjahresreifen Testbericht

Der Allwetterreifen darf bei keiner Wetterlage und in keiner Verkehrssituation versagen. Diese Forderung gilt als Minimalanforderung im Ganzjahresreifen Test 2017, möchte ein Allwetterreifen überhaupt im Testergebnis Erwähnung finden. Will er aber zum Verkaufsschlager mutieren oder sich gar im Test zum Ganzjahresreifen Testsieger krönen lassen, so muss er beweisen, dass er im Vergleich zu den Winter- und Sommerreifen, übers Jahr gesehen, die bessere Reifenwahl darstellt. Der empfehlenswerte Ganzjahresreifen muss auch in Extremsituationen nah an die Ergebnisse der Sommer- und Winterreifen herankommen. Im Reifenvergleich der Ganzjahres-Reifen spielt der Komfort eine tragende Rolle. Dazu zählen Abrollgeräusche, Straßenlage und die Polterneigung auf Buckelpisten. Dem Ökofritzen tragen wir Rechnung, in dem wir die Wirtschaftlichkeit der Allwetterreifen unter die Lupe nehmen. Stimmt das Vorurteil, dass Ganzjahresräder einen höheren Spritverbrauch verursachen und wie gravierend erweist sich der Verbrauchsunterschied im Testbericht 2017? Besonderes Augenmerk legen wir auf die Eigenschaften der Universalreifen im Extrembereich, bei Hitze und Kälte. Denn nur wenn sie dort gut aussehen, kann man sie reinen Gewissens als die bessere Alternative im Vergleich zu Sommer- und Winterreifen empfehlen. Das Verhalten bei Aquaplaning spielt eine Rolle im Reifentest. Das Bremsverhalten / der Bremsweg in unterschiedlichen Wettersituationen wird in Augenschein genommen. Ohne das Testergebnis vorwegnehmen zu wollen, so hat der Testbericht eindrucksvoll gezeigt, dass die Vorurteile gegen Ganzjahresreifen zu Unrecht von den Reifenhändlern geschürt werden! Allwetterreifen sind unterm Strich die sichersten Reifen im Jahresverlauf.

Der Ganzjahresreifen Test 2017 im Detail

180 Reifen, darunter 62 Sommerreifen, 58 Winterreifen, 25 Allwetterreifen ohne M+S und Schneeflocke, sowie 35 Ganzjahresreifen mit M+S und Schneeflocke, wurden im Reifentest aufeinander losgelassen. Getestet wurde nicht unter Laborbedingungen, sondern unter den gegebenen Wetterverhältnissen, wie sie vom 21.Juni 2016 bis einschl. 12. März 2017 zwischen Berlin West und dem Oberharz vorherrschten. 17 Testpersonen tauschten 6 Testfahrzeuge untereinander aus. Jedes einzelne Testfahrzeuge wurde mehrfach umbereift. Der jeweiligen Testperson wurde dabei nicht gesagt, ob sie nun Allwetterreifen oder sonst etwas spazieren fährt. Unter den gegebenen, höchst unterschiedlichen Witterungsbedingungen im Reifentest, kristallisierte sich eines klar heraus. Die Allwetterreifen waren in jeder Testphase ganz vorne mit dabei. Bei 20 Grad Außentemperatur und trockener Fahrbahn, als auch bei 1 Grad Celsius auf der feuchten Brockenstraße, war man mit Ganzjahresreifen sicher unterwegs. Bei 20 Grad Außentemperatur (Fahrbahntemperatur etwas höher), waren einige wenige Sommerreifen messbar, aber nicht fühlbar besser. Der Kraftstoffverbrauch war im Schnitt etwa 0,3% geringer als bei den Ganzjahresreifen, der Bremsweg bei einer Vollbremsung etwas kürzer. Dies änderte sich aber schon beim Nachlassen der Temperatur gegen Abend, oder bei fehlender Sonneneinstrahlung auf einer Harzstraße. Sofort gewann der Ganzjahresreifen im Test die Oberhand. Ähnlich erstaunlich schnitten die Ganzjahresreifen im Testbericht bei extrem niedrigen Temperaturen ab. Hier muss aber auf die Markierung mit M+S und Schneeflocke geachtet werden. Nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen sollten unter winterlichen Bedingungen nur Ganzjahresreifen mit M+S- und Schneeflocken-Symbol Verwendung finden. Nur diese werden rechtlich den Winterreifen gleich gestellt. Auch in Punkto Sicherheit konnten diese schneebeflockten M+S Allwetterreifen den Winterreifen das Wasser reichen. Unterm Strich siegten die Ganzjahresreifen mit großem Vorsprung vor Sommer- und Winterreifen, welche unter bestimmten Bedingungen total versagten. Diese Ausrutscher leisteten sich die besten Ganzjahresreifen im Testbericht 2017 in keiner Testphase. Wohl aber gab es unter den Allwetterreifen große Qualitätsunterschiede. Es empfiehlt sich nicht unbedingt den Ganzjahresreifen zu wählen, welcher im Preisvergleich am besten abschneidet.

Der Komfort der Ganzjahresreifen, lässt sich eher mit dem der Winterreifen vergleichen, ist aber doch ein wenig besser. Im Gegensatz zu den Sommerreifen, geben Allwetterreifen ein größeres Geräuschfeedback. Sie verursachen ein etwas stärkeres Abrollgeräusch, ohne wirklich störend zu wirken. Winterreifen traten bezüglich der Abrollgeräusche deutlich unangenehmer in Erscheinung. Ein weiterer Komfortfaktor resultiert aus der Reifenbreite, wie der Testbericht deutlich gezeigt hat. Um im Winter einen höheren Anpressdruck zu erzielen, werden Winterreifen und Ganzjahresreifen gerne etwas schmaler gekauft. Dies hat natürlich zur Folge, das Schlaglöcher nicht immer überfahren, sondern manchmal auch durchfahren werden. Wir empfehlen bei der Wahl der Reifenbreite einen Kompromiss einzugehen. Wenn Sie vom Naturell her kein Angeber sind, brauchen Sie keine Breitreifen. Wenn Sie kein Ökofritze sind, müssen es aber auch nicht jene schmalen Ganzjahresräder sein, welche der Herrgott eigentlich für den PKW-Anhänger erschaffen hat.
Womit wir beim Spritverbrauch wären. Ökofritzen empfehlen natürlich ganzjährig mit 135er Sommerreifen über den Asphalt zu kratzen. Der Spritverbrauch sei deutlich geringer, Treibhauseffekt und blablabla. Unserer Meinung nach sollte man alle Ökofritzen zur "Medizinisch-Psychologischen Untersuchung" schicken. Auf diesem Wege könnten wir die Zahl der umweltverschmutzenden Autofahrer deutlich reduzieren. Natürlich sind Ganzjahresreifen aufgrund der weicheren Gummimischung und des anders gearteten Profils etwas weniger ökonomisch im Umgang mit dem Sprit. Dem gegenüber sind die Allwetterreifen wieder etwas ökonomischer als die noch weicheren Winterreifen. Letztendlich wird dies aber durch unterschiedliche Reifenbreiten kompensiert, denn Sommerreifen werden im Vergleich zu Winter- und Ganzjahresreifen oft etwas breiter gekauft. Je breiter der Reifen, desto größer sind Luft- und Rollwiderstand. Bei identischer Reifenbreite spielt letztlich auch die Fahrweise des Fahrers eine Rolle. Je schneller er fährt, desto größer der Verbrauchsnachteil, wie der Ganzjahresreifentest gezeigt hat!

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Ganzjahresreifen Testsieger 2017

Ganzjahresreifen TestsiegerMit dem Goodyear Vector 4Seasons kürten wir einen etablierten Ganzjahresreifen zum Testsieger, welcher sich auch in Testberichten anderer Autokenner einst als der Beste herauskristallisiert hat. Die Auto Bild nannte ihn "Vorbildlich", die ADAC Motorwelt verlieh dem Goodyear Vector 4Seasons das Prädikat "Empfehlenswert". Im Ganzjahresreifentest der Auto Zeitung, konnte der Goodyear einen weiteren Testsieger Titel einfahren, ohne dabei ins Rutschen zu kommen. Die vorbildliche Spurtreue ist für all jene keine Überraschung, welche bis Einführung der sogenannten Winterreifenpflicht, auch im Winter mit Goodyear Sommerreifen unterwegs waren. Diese waren im Winter sicherer, als 2/3 aller erhältlichen Winterreifen. Auch in unserem Ganzjahresreifen Test 2017, zeigte der Goodyear Vector 4Seasons, dass er den jahreszeitspezifischen Spezialreifen in fast allen Situationen des Jahres überlegen ist. Gerade im Winter, welcher bei uns eher vom wechselhaften Schmuddelwetter statt von einer geschlossenen Schneedecke geprägt ist, zog er den Winterreifen deutlich davon. Er zeigte im Praxistest, dass man mit Winterreifen im Winter, fast immer falsch bereift ist. Nur bei Dauerfrost und Schnee zeigen sich die Winterreifen im Vorteil, da sie für diese seltenen Extremsituationen optimiert wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Sommer, denn da ist auch nicht immer alles eitler Sonnenschein. Viele Autofahrer scheinen die Übergangsjahreszeiten und das deutsche Mauschelwetter, gar nicht auf dem Radar zu haben. Der Goodyear Vector 4 Seasons zeigte im Jahresmittel bei wechselnden Temperaturen und Untergründen, einen sehr kurzen Bremsweg und eine sehr gute Spurtreue, sowie ein komfortables und ruhiges Abrollverhalten. Verbrauch und Abnutzung fallen speziell im Sommer etwas höher aus, als man es vom Sommerreifen gewohnt ist. Dem gebildeten Autofahrer stört dies wenig, denn er spart sich den 2. Reifensatz, dessen Lagerung und die ständige Umrüstung.   weitere Informationen...

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Die "Winterreifenpflicht" und der Ganzjahresreifen

Gewohnt schwammig formulierte der Gesetzgeber das Gesetz zur witterungsangepassten Reifenwahl. Reifenhändler und deren Lakaien aus Presse, Funk und Fernsehen haben daraus die sogenannte "Winterreifenpflicht" gemacht. Nur wer Winterreifen kauft, kauft schließlich auch Sommerreifen und kurbelt so die Wirtschaft an. Tatsächlich ist die Winterreifenpflicht in keinem Gesetz verankert. Es gibt keine Winterreifenpflicht, sondern es ergibt sich aus dem Gesetz heraus die Pflicht, stets für witterungsangepasste Bereifung zu sorgen! Bei der gegebenen Gesetzeslage sind Sie nur mit allwettertauglichen Ganzjahresreifen (M+S mit Schneeflocke) stets vor einer Mitschuld an einem eigentlich unverschuldeten Unfall sicher. Zwar sind Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer etwas sicherer, jedoch wer hat schon jemals seine Reifen zur richtigen Zeit gewechselt? 49% aller Autofahrer verpennen den ersten Wintereinbruch und 37% aller Fahrzeugführer ziehen die Sommerreifen vor dem letzten Wintereinbruch auf. Diese Leute gefährden sich, andere und ihren Versicherungsschutz. Unserer Meinung nach besteht somit nicht nur die moralische Ganzjahresreifenpflicht!

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Fallbeispiele

1.) An einem 5 Grad kalten Sommermorgen mitten im Mai, stahl ein stark alkoholisiertes 15 jähriges Mädchen einen Ford Fiesta mit Ganzjahresreifen und nahm sodann einem 50 Jahre alten Mercedes Fahrer die Vorfahrt, weil sie sich statt auf den Straßenverkehr zu konzentrieren, mit der linken Hand die rechte Achselhöhle rasierte, während sie mit der anderen Hand eine SMS absetzte. Da der Unfallgegner mit Sommerreifen unterwegs war, welche schon ab 7 Grad über Null, schlechtere Bremseigenschaften aufweisen als Winter- und Ganzjahresreifen, bekam er die Hauptschuld an dem Unfall. Er musste den Ford Fiesta ersetzen und dem Mädchen fortan eine lebenslange Rente zahlen. Seinen Führerschein musste er aus Altersgründen abgeben. Das Mädchen kam mit einem blauen Auge davon, weil sie den Ladyshaver zwischen sich und Airbag brachte. Außerdem rechnete ihr der Richter die Tatsache hoch an, dass sie ein Fahrzeug mit witterungsangepasster Fahrzeugbereifung entwendete.

2.) An einem 8 Grad warmen Januartag, war ein Mann mit Winterreifen unterwegs, als sein PKW auf der Autobahn in Ermangelung an Benzin liegen blieb. Ein Gefahrguttransporter, dessen Fahrer beim Lesen der Bild Zeitung eingeschlafen war, überfuhr das Warndreieck, wurde von diesem aufgeschlitzt und explodierte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von knapp 12 Millionen Euro. Der Mann mit dem PKW bekam nicht nur die volle Schuld an dem Unfall, sondern muss nun für den Rest seines Lebens den Sachschaden abstottern. Die Richterin argumentierte folgendermaßen: Hätte der Mann Sommer- oder Ganzjahresreifen montiert gehabt, wäre der Spritverbrauch des liegen gebliebenen PKWs um 2% geringer ausgefallen. Der Mann wäre erst viel später liegen geblieben oder hätte es sogar bis zur nächsten Tankstelle geschafft. Der Unfall wäre nie passiert. In Anbetracht der hohen Außentemperatur, so argumentierte sie weiter, wären Sommerreifen oder Allwetterreifen an diesem Wintertag die bessere Reifenwahl gewesen. Wäre der Mann mit Ganzjahresreifen unterwegs gewesen, so hätte die Richterin, nicht mit dem Spritverbrauch argumentieren dürfen.

Die Moral von der Geschichte

Sie sehen an den Fallbeispielen, dass kein Mensch stets die richtigen Reifen spazieren fahren kann, außer er montiert Ganzjahresreifen! Es ist nun einmal so, dass sich das Wetter nicht immer an der Jahreszeit orientiert. Gott sei Dank gibt es den Allwetterreifen!

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Ergänzende Hinweise zur sogenannten Winterreifenpflicht

Anders als bei der sogenannten Winterreifenpflicht von 2006, wurden bei der sogenannten Winterreifenpflicht 2010, die Witterungsbedingungen konkretisiert, bei denen Winterreifen oder Ganzjahresreifen aufgezogen werden müssen. Die neue Regelung schreibt nun vor, dass bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte, unabhängig von der Jahreszeit, M+S Reifen am fahrenden Fahrzeug montiert sein müssen. Somit müssen Sie bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen künftig auch im Sommer, Winter- oder Ganzjahresreifen an Ihrem Fahrzeug montiert haben. Dafür entfällt die sog. Sommerreifenpflicht bei sommerlichen Straßenverhältnissen, so dass nun ganzjährig Winterreifen eingesetzt werden dürfen. Bei nicht winterlichen Verhältnissen darf auch im Winter weiterhin mit Sommerreifen gefahren werden. Unabhängig davon ob wir diese Neuregelung als sinnvoll erachten oder nicht, empfehlen wir auch an dieser Stelle wieder den Ganzjahresreifen als das Mittel der ersten Wahl, im Kampf gegen den Raffzahn. Mit ihm liegt man fast immer richtig! Nur wer viel im Gebirge unterwegs ist und auch im Winter täglich um 5.00 Uhr am Arbeitsplatz erscheinen muss, der sollte sich in Ergänzung zu seinen Ganzjahresreifen, eine Winterbereifung hinzu kaufen.

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Die Altreifenentsorgung

Wenn der alte Satz Ganzjahresreifen das dritte Lebensjahr vollendet hat oder dessen Profiltiefe schon vorher auf unter 7 mm gefallen ist, gilt es an dessen Entsorgung zu denken. Die Gummimischung der Reifen verhärtet mit der Zeit dermaßen, dass die Allwettertauglichkeit nach 3 Jahren der Nutzung, aber auch der Nichtnutzung empfindlich nachlässt. Ein zu flaches Profil sorgt für frühes Aquaplaning bei stehender Nässe und Rutschpartien im Schnee, wie unser Reifentest eindrucksvoll zeigte.
Das Geld für den neuen Reifensatz wurde mühevoll zusammen getragen, aber an die Kosten für die Altreifenentsorgung hat niemand gedacht. Nicht sonderlich sinnvoll erscheint es uns, die alten Reifen in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne zu stopfen. Zu groß die Gefahr, dass sich unbedarfte 1-Euro-Mädchen an den Sortierfließbändern in den Reifen verfangen und mitgerissen werden. Die Kompostierung von Billigreifen ist zwar möglich, dauert aber sehr lange. Möglich ist die fachgerechte Entsorgung beim Reifenhändler, welcher aber gerne 100-200 EUR für die Entsorgung veranschlagt. Alternativ bietet es sich an, die etwas aufgemotzten Altreifen über eine Versteigerungsplattform oder einen Internetmarktplatz zu verscherbeln. Selbst wenn nur 1 EUR dabei herausspringen sollte, so spart man sich zumindest die Entsorgungskosten. Besser und sozial verträglicher wäre es aber, Sie würden sich an unserer Aktion "Altreifen vor Alleebäume" beteiligen. Dabei stapeln Sie Ihre 4 abgefahrenen Reifen in eigener Verantwortung vor einem tödlichen Alleebaum, um so Menschenleben zu retten. Ein gut verankerter Satz Altreifen vor einem Alleebaum gestapelt, mildert den Aufprall deutlich ab, und trägt so zur Erhaltung des Alleebaumes bei. Nun können Sie guten Gewissens neue oder runderneuerte Ganzjahresreifen aufziehen!

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Neue Ganzjahresreifen kaufen

Der Reifenhändler vor Ort hat nicht immer das preiswerteste und umfassendste Angebot. Zudem bekommen Sie im persönlichen Gespräch häufig Winterreifen oder sonstige Ladenhüter aufgeschwatzt. Möchten Sie Ihren Satz Ganzjahresreifen online in einem Reifenshop erwerben, können Sie zwar Geld sparen, stehen aber oft mit der Montage alleine da. Ganzjahreskompletträder lassen sich zwar auch vom Laien montieren, aber das Aufziehen purer Allwetterreifen auf die vorhandenen Felgen, erfordert Fachmann und Fachgerät. Aus diesem Grund haben sich einige Online-Reifenhändler Gedanken gemacht, und sind Partnerschaften mit vor Ort ansässigen Reifenhändlern oder KFZ-Werkstätten eingegangen. Andere Online-Reifenhändler haben ein bundesweites Servicenetz aufgebaut. Online bestellte Ganzjahresreifen werden dorthin geliefert, können dort begutachtet, montiert und bezahlt werden. Der Ganzjahresreifenfreund hat also die Möglichkeit einen Reifentest im Internet zu studieren, anhand der Testergebnisse seinen persönlichen Testsieger herauszusuchen, um diesen dann nach einem Preisvergleich bei einem seriösen Reifenshop online zu bestellen. Bezahlung und Montage erfolgen aber vor Ort. Der heimische Ganzjahresreifenhändler kommt so gar nicht erst dazu, Ihnen etwas aufzuschwatzen was er loswerden möchte. Trotzdem profitiert auch die heimische Ganzjahresreifenwirtschaft vom Kauf Ihrer Allwetterreifen im Internet. Dringend abgeraten wird an dieser Stelle von der Ersteigerung von Allwetterreifen oder Ganzjahreskompletträdern im Internet. Weder gebrauchte noch als Neu oder Neuwertig angepriesene Ganzjahresräder, sollten auf gängigen Auktionsplattformen ersteigert werden, denn sonst landen Sie ganz schnell an einem Baum. Leider werden bei Onlineauktionen häufig Reifenplagiate aus China oder Nigeria feil geboten. Zwar arbeiten die Kinder dort mittlerweile sehr genau, aber die verwendeten Gummimischungen stammen selten aus ökologischem Anbau und sind oft mit Fungiziden belastet. Auch versteigern die Reifenhändler gerne solche Ganzjahresreifen im Internet, welche aufgrund leichter Beschädigungen oder eines älteren Herstellungsdatums wegen, vor Ort  zwar an die Frau, nicht aber an den Mann zu bringen wären.