Testsieger im Ganzjahresreifen-Test

Die besten Allwetterreifen 2014 im Vergleich

Es ist schwer das ganze Jahr für die richtige Bereifung zu sorgen, außer man war so clever Ganzjahresreifen zu montieren. Ob es wirklich cleverer ist, statt jahreszeitspezifischer Spezialreifen, Allwetterreifen aufzuziehen, oder ob gar ein Sicherheitsrisiko damit verbunden ist, soll unser Ganzjahresreifen-Test 2014 klären. Im Ganzjahresreifentest 2014, treten die Allwetterreifen auch gegen Sommer- und Winterreifen an. Der künftige Ganzjahresreifen Testsieger muss in allen Disziplinen ein ordentliches Testergebnis abliefern. Ein Ganzjahresreifen der im Winter die Fassung verliert, oder im Sommer mit dem Asphalt verschmilzt, ist es nicht wert Allwetterreifen genannt zu werden!
 

Testkriterien im Ganzjahresreifen Testbericht

Der Allwetterreifen darf in keiner Situation versagen. Dies ist die Minimalanforderung im Testbericht, damit der entsprechende Testkandidat im Testergebnis überhaupt den Namen "Ganzjahresreifen" verliehen bekommt. Will er aber zum Verkaufsschlager werden, oder den Test sogar als Testsieger abschließen, so muss er beweisen, dass er gegenüber den Halbjahresspezialreifen unterm Strich der sicherste Reifen ist und auch in Extremsituationen nah an die Ergebnisse der Spezialreifen herankommt. Im Reifenvergleich der Ganzjahres-Reifen spielt der Komfort eine tragende Rolle. Dazu zählen Abrollgeräusche, Straßenlage und die Polterneigung auf Buckelpisten. Dem Ökofritzen tragen wir Rechnung, in dem wir die Wirtschaftlichkeit der Allwetterreifen unter die Lupe nehmen. Stimmt das Vorurteil, dass Ganzjahresräder einen höheren Spritverbrauch verursachen und wie gravierend erweist sich der Verbrauchsunterschied im Testbericht 2014? Besonderes Augenmerk legen wir auf die Eigenschaften der Universalreifen im Extrembereich, bei Hitze und Kälte. Denn nur wenn sie dort gut aussehen, kann man sie guten Gewissens als Alternative zu Sommer- und Winterreifen empfehlen. Das Verhalten bei Aquaplaning spielt eine Rolle im Reifentest. Das Bremsverhalten / der Bremsweg in unterschiedlichen Wettersituationen wird in Augenschein genommen. Ohne das Testergebnis vorwegnehmen zu wollen, so hat der Testbericht eindrucksvoll gezeigt, das die Vorurteile gegen Ganzjahresreifen zu Unrecht von den Reifenhändlern geschürt werden! Allwetterreifen sind unterm Strich die sichersten Reifen.
 



Der Ganzjahresreifen Test im Detail

180 Reifen, darunter 62 Sommerreifen, 58 Winterreifen, 25 Allwetterreifen ohne M+S und Schneeflocke, sowie 35 Ganzjahresreifen mit M+S und Schneeflocke, wurden im Reifentest aufeinander losgelassen. Getestet wurde nicht unter Laborbedingungen, sondern unter den gegebenen Wetterverhältnissen, wie sie vom 22.Septermber bis einschl. 22. Oktober zwischen Berlin West und dem Oberharz vorherrschten. 17 Testpersonen tauschten 6 Testfahrzeuge untereinander aus. Jedes der einzelnen Testfahrzeuge wurde mehrfach umbereift. Der jeweiligen Testperson wurde dabei nicht gesagt, ob sie nun Allwetterreifen oder sonst etwas spazieren fährt. Unter den gegebenen, höchst unterschiedlichen Witterungsbedingungen im Reifentest, kristallisierte sich eines klar heraus. Die Allwetterreifen waren in jeder Testphase ganz vorne mit dabei. Bei 20 Grad Außentemperatur und trockener Fahrbahn, als auch bei 1 Grad Celsius auf der feuchten Brockenstraße, war man mit Ganzjahresreifen sicher unterwegs. Bei 20 Grad Außentemperatur (Fahrbahntemperatur etwas höher), waren einige wenige Sommerreifen messbar, aber nicht fühlbar besser. Der Kraftstoffverbrauch war im Schnitt etwa 0,3% geringer als bei den Ganzjahresreifen, der Bremsweg bei einer Vollbremsung etwas kürzer. Dies änderte sich aber schon beim Absenken der Temperatur gegen Abend, oder bei fehlender Sonneneinstrahlung auf einer Harzstraße. Sofort gewann der Ganzjahresreifen im Test die Oberhand. Ähnlich erstaunlich schnitten die Ganzjahresreifen im Testbericht, bei extrem niedriger Temperatur ab. Hier muss aber auf die Markierung mit M+S und Schneeflocke geachtet werden. Nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen sollten unter winterlichen Bedingungen nur Ganzjahresreifen mit M+S und Schneeflocke Verwendung finden. Nur diese werden rechtlich den Winterreifen gleich gestellt. Auch in Punkto Sicherheit, konnten diese schneebeflockten M+S Allwetterreifen den Winterreifen das Wasser reichen. Unterm Strich siegten die Ganzjahresreifen mit großem Vorsprung vor Sommer- und Winterreifen, welche unter bestimmten Bedingungen total versagten. Diese Ausrutscher leisteten sich die besten Ganzjahresreifen im Testbericht 2014 in keiner Testphase. Wohl aber gab es unter den Allwetterreifen große Qualitätsunterschiede. Es empfiehlt sich nicht unbedingt den Ganzjahresreifen zu wählen, welcher im Preisvergleich am besten abschneidet.
 



Der Komfort der Ganzjahresreifen, lässt sich eher mit denen der Winterreifen vergleichen, sind aber doch etwas besser als diese. Im Gegensatz zu den Sommerreifen, geben Allwetterreifen ein größeres "Geräuschfeedback". Sie haben halt ein etwas höheres Abrollgeräusch, ohne wirklich störend abzurollen. Winterreifen schnitten hier im Test noch schlechter ab. Ein weiterer Komfortfaktor resultiert aus der Reifenbreite, wie der Testbericht deutlich gezeigt hat. Um im Winter einen höheren Anpressdruck zu erzielen, werden Winterreifen und Ganzjahresreifen gerne etwas schmaler gekauft. Dies hat natürlich zur Folge, das Schlaglöcher nicht immer überfahren, sondern manchmal auch durchfahren werden... Hier nun einen generellen Nachteil für Ganzjahresreifen zu propagieren, halten wir aber für unangebracht. Wir empfehlen bei der Wahl der Reifenbreite einen Kompromiss einzugehen. Wenn Sie vom Naturell her kein Angeber sind brauchen Sie keine Ganzjahresbreitreifen und wenn Sie kein Ökofritze sind, müssen es auch nicht die schmalsten Ganzjahresräder sein. Wo wir beim Spritverbrauch wären. Ökofritzen empfehlen natürlich ganzjährig mit 135er Sommerreifen über den Asphalt zu schleifen. Der Spritverbrauch sei deutlich geringer, Treibhauseffekt und blablabla... Unserer Meinung nach sollte man alle Ökofritzen zum Fahrtauglichkeitstest schicken. Auf diesem Wege könnten wir die Zahl der umweltverschmutzenden Autofahrer deutlich reduzieren. Natürlich sind Ganzjahresreifen aufgrund der weicheren Gummimischung und des anders gearteten Profils etwas weniger ökonomisch im Umgang mit dem Sprit. Dem gegenüber sind die Allwetterreifen wieder etwas ökonomischer als die noch weicheren Winterreifen. Letztendlich wird dies aber durch unterschiedliche Reifenbreiten kompensiert, denn Sommerreifen sind oft breiter, was Luftwiderstand und Auflagefläche (Rollwiderstand) vergrößert. Bei identischer Reifenbreite, hängt es oft von der Fahrweise des Fahrers ab. Je schneller, desto größer der Verbrauchsnachteil, wie der Ganzjahresreifentest zeigte! Keinesfalls aber, ist der Unterschied so groß, dass der Planet durch die Wahl von Ganzjahresreifen dem Untergang geweiht ist! Kaufen sollte man den Allwetterreifen, welcher im Testbericht zum Testsieger gekürt wurde, oder zumindest im Testergebnis keine größeren Schwächen erkennen ließ. Um den Ganzjahresreifen mit dem besten Testergebnis herauszufinden, sollten Sie qualifizierte Reifentestberichte von Autobild (Auto Bild), ADAC (ADAC Motorwelt), Stiftung Warentest und anderen Testzeitschriften verinnerlichen. Wir verzichteten darauf, im Ganzjahresreifentest 2014 einen Testsieger unter das Testergebnis zu setzen. Interessanterweise stellten wir beim Vergleich der Allwetterreifen fest, das je nach Fahrzeug-Reifenkombination, ein anderer Allwetterreifen als Testsieger im Testbericht hervor gegangen wäre. Wobei beim Test hauptsächlich die subjektiven Meinungen der Testpersonen in das Testergebnis einflossen. Lediglich bei der Feststellung des Bremsweges und den Aquaplaning-Tests, fanden Sichtprüfungen durch Angehörige der Testfahrer statt. Weil 8 davon eine Brille trugen und 3 davon ihre Brille da Heim vergaßen, nehmen wir diese Testergebnisse nicht ganz so ernst.   zum Testanfang...
 

Die Winterreifenpflicht und der Ganzjahresreifen

Gewohnt schwammig formulierte der Gesetzgeber, dass PKWs zukünftig den Wetterverhältnissen entsprechend bereift sein müssen. Reifenhändler und Leute die alles nachsabbeln, haben daraus die Winterreifenpflicht gemacht. Denn nur wer Winterreifen kauft, kauft schließlich auch Sommerreifen und umgekehrt. Tatsächlich ist es so, dass mit keinem Wort erwähnt wird, welche Art der Bereifung zu wählen ist. Praktisch gesehen, sind Sie bei der gegebenen Gesetzeslage nur mit allwettertauglichen Ganzjahresreifen (M+S mit Schneeflocke) stets sicher vor einer Mitschuld an einem eigentlich unverschuldeten Unfall. Zwar sind Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer etwas sicherer, jedoch wer hat schon jemals seine Reifen zur rechten Zeit gewechselt? 49% aller Autofahrer verpennen den ersten Wintereinbruch und 37% aller Fahrzeugführer ziehen die Sommerreifen vor dem letzten Wintereinbruch auf. Diese Leute gefährden sich, Andere und ihren Versicherungsschutz. Objektiv betrachtet, besteht somit nicht nur die moralische Ganzjahresreifenpflicht.

Fallbeispiele

1.) An einem 5 Grad kalten Sommermorgen Mitte Mai, missachtete ein stark alkoholisiertes 15 jähriges Mädchen mit ihrem gestohlenen Ford Fiesta die Vorfahrt, weil sie sich mit der linken Hand ihre Virgina rasierte, während sie durch das geöffnete Schiebedach, vorbei fliegende Fahrradfahrer anhand ihrer Laute bestimmte. Da der Unfallgegner mit Sommerreifen unterwegs war, welche schon ab 7 Grad schlechtere Bremseigenschaften aufweisen als Winterreifen, bekam er die Hauptschuld an dem Unfall. Er musste den Ford Fiesta ersetzen und dem Mädchen fortan eine lebenslange Rente zahlen. Seinen Führerschein musste er abgeben. Das Mädchen hatte übrigens einen Fiesta mit Ganzjahresreifen gestohlen, was ihr der Richter hoch anrechnete.
 



2.) An einem 8 Grad warmen Januartag, war ein Mann mit Winterreifen unterwegs, als sein PKW auf einer Autobahn plötzlich in Ermangelung an Benzin liegen blieb. Ein Gefahrguttransporter, dessen Fahrer beim Zeitung lesen eingeschlafen war, überfuhr das Warndreieck, wurde von diesem aufgeschlitzt und explodierte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von knapp 12 Millionen Euro. Der Mann mit dem PKW bekam nicht nur die volle Schuld an dem Unfall, sondern muss nun den Rest seines Lebens den Sachschaden abstottern. Die Richterin argumentierte folgendermaßen: Hätte der Mann Sommerreifen montiert gehabt, wäre der Spritverbrauch des liegen gebliebenen PKWs um 2% niedriger gewesen. Das heißt, der Mann wäre erst in der nächsten Autobahnabfahrt liegen geblieben - der Unfall wäre nie passiert. In Anbetracht der hohen Außentemperatur, so argumentierte sie weiter, wären Sommerreifen oder Allwetterreifen an diesem heißen Wintertag, die bessere Reifenwahl gewesen. Hätte der Mann Ganzjahresreifen an seinem PKW gehabt, so hätte die Richterin, gemäß der momentanen Gesetzeslage, nicht mit dem Spritverbrauch argumentieren dürfen.

Die Moral von der Geschichte

Sie sehen an den Fallbeispielen, dass kein Mensch immer die richtigen Reifen spazieren fahren kann, außer er montiert Ganzjahresreifen! Es ist nun einmal so, dass sich das Wetter nicht immer an der Jahreszeit orientiert. Gott sei Dank gibt es den Allwetterreifen.   zum Testanfang...
 

Ergänzende Hinweise zur so genannten Winterreifenpflicht 2010

Anders als bei der so genannten Winterreifenpflicht von 2006, wurden bei der so genannten Winterreifenpflicht 2010, die Witterungsbedingungen konkretisiert, bei welchen Winterreifen oder Ganzjahresreifen aufgezogen werden müssen. Die neue Regelung schreibt nun vor, dass bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte, unabhängig von der Jahreszeit, M+S Reifen am fahrenden Fahrzeug montiert sein müssen. Somit müssen Sie bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen nun auch im Sommer, Winter- oder Ganzjahresreifen montiert haben. Dafür entfällt die sog. Sommerreifenpflicht bei sommerlichen Straßenverhältnissen, so dass nun ganzjährig Winterreifen eingesetzt werden dürfen. Bei nicht winterlichen Verhältnissen darf auch im Winter weiterhin mit Sommerreifen gefahren werden. Unabhängig davon, ob der verantwortliche Minister für diese Neuregelung zurücktreten muss oder nicht, empfehlen wir auch an dieser Stelle wieder den Ganzjahresreifen. Mit ihm liegt man immer richtig. Wer viel im Gebirge unterwegs ist und auch im Winter täglich morgens um 5.00 Uhr am Arbeitsplatz sein muss, der kann fortan auch ganzjährig mit Winterreifen fahren, sollte aber bei warmen Sommertagen den verlängerten Bremsweg nicht außer acht lassen.   zum Testanfang...
 

Sicher mit Ganzjahresreifen?

Es gibt verschiedene Sichtweisen und viele sprechen gegen den Ganzjahresreifen. Wir sprechen uns ganz klar für den Allwetterreifen aus, denn wir sind keine Geschmierten der Reifenhersteller! Wir sehen die Sache objektiv. Auch wenn es für Winterreifen das passende Wetter gibt und Sommerreifen an warmen Tagen unschlagbar sicher und ökonomisch sind, so ist es unmöglich seine Reifen je nach Wetterlage zu wechseln wie die Unterhose, auch wenn es der Gesetzgeber zwingend vorschreibt! Auch wenn bei extremen Witterungsbedingungen wie 30 Grad im Sommer oder 70 cm Schnee im Winter, die Spezialreifen klar im Sicherheitsvorteil sind, so muss mal ein realistischer Blick auf den tatsächlichen Wetteralltag im Jahresverlauf geworfen werden. Da hätten wir zu 50% Herbst/Frühling, 10% Sommermauschelwetter, 10% Wintermauschelwetter, 15% winterliches Winterwetter und 15% sommerliches Sommerwetter. Wer hier jetzt noch statt der Ganzjahresreifen, Spezialreifen aus Sicherheitsgründen empfiehlt, der hat´n Rad ab und gefährdet Ihre Gesundheit. Unterm Strich sind Ganzjahresreifen im Jahresverlauf die mit Abstand sicherste Wahl, und immer den Sommer- oder Winterreifen vorzuziehen! Man darf dies aber nicht behaupten, ohne darauf hinzuweisen, dass mit Ganzjahresreifen im extremen Witterungsbereich vorsichtiger gefahren werden muss, als mit entsprechenden Spezialreifen. Umgekehrt gilt natürlich, dass wer keine Ganzjahresreifen montiert hat, in 70% aller Wetterfälle falsch bereift ist, und vorsichtig fahren muss. Wir von fordern daher ein Verbot von Sommer- und Winterreifen. Das schwammige Gesetz zur angepassten Reifenwahl, muss zum Gesetz der Ganzjahresreifenpflicht werden!   zum Testanfang...
 

Die Altreifenentsorgung

Wenn der alte Satz Ganzjahresreifen das dritte Lebensjahr vollendet hat oder wenn vorher schon die Profiltiefe der Allwetterreifen unter 7 mm fällt, ist es Zeit an den Abschied zu denken. Die Gummimischung verhärtet mit der Zeit, so dass nach 3 Jahren die Allwettertauglichkeit verloren geht. Ein zu flaches Profil sorgt für frühes Aquaplaning und Rutschpartien im Schnee, wie der Reifentest zeigte. Es wird davor gewarnt, die neuen Ganzjahres-Reifen einfach über die alten Allwetterreifen drüber zu ziehen. Unbedingt sind die abgefahrenen Reifen vorher zu entfernen, um sich dann ihrer zu entledigen. Nicht sinnvoll ist es diese in den Gelben Sack zu stecken, da sich die 1-Euro-Mädchen an den Sortierfließbändern in den Reifen verfangen und ersticken können. Die Kompostierung von Billigreifen ist zwar möglich, dauert aber sehr lange. Möglich ist die fachgerechte Entsorgung beim Reifenhändler, der aber gerne 100-200 EUR für die Entsorgung veranschlagt, um die Reifen dann, mit einem Adressaufkleber von Ihnen versehen, im Wald zu deponieren. Zumindest für den Verkäufer bietet es sich an, die noch fast wie neuen Altreifen über Ebay zu verscherbeln. Selbst wenn nur 1 EUR dabei herausspringt, so spart man sich zumindest die Entsorgungskosten. Besser und sozial verträglicher ist es aber, Sie beteiligen sich an der Aktion "Altreifen vor Alleebäume". Dabei stapeln Sie in eigener Verantwortung, Ihre 4 abgefahrenen Reifen vor einem tödlichen Alleebaum, um so Menschenleben zu retten. Ein gut verankerter Satz Altreifen vor einem Alleebaum gestapelt, mildert den Aufprall deutlich ab, und trägt so zur Erhaltung des Alleebaumes bei. Nun können Sie guten Gewissens neue oder runderneuerte Ganzjahresreifen aufziehen!   zum Testanfang...
 

Der Erwerb neuer Ganzjahresbereifung

Der Reifenhändler vor Ort, hat nicht immer das preiswerteste und umfassendste Angebot. Zudem bekommen Sie im persönlichen Gespräch häufig Winterreifen oder sonstige Ladenhüter aufgeschwatzt. Möchten Sie Ihren Satz Ganzjahresreifen online erwerben, in einem Reifenshop, können Sie zwar Geld sparen, stehen aber oft mit der Montage alleine da. Ganzjahreskompletträder lassen sich zwar auch vom Laien montieren, aber das Aufziehen purer Allwetterreifen auf die vorhandenen Felgen erfordert Fachmann und Fachgerät. Aus diesem Grund haben sich einige Online-Reifenhändler Gedanken gemacht, und sind Partnerschaften mit vor Ort ansässigen Reifenhändlern oder KFZ-Werkstätten eingegangen. Andere Online-Reifenhändler haben ein bundesweites Servicenetz aufgebaut. Online bestellte Ganzjahresreifen, werden dort hin geliefert, können dort begutachtet, montiert und bezahlt werden. Der Ganzjahresreifenfreund hat also die Möglichkeit, z.B. einen Reifentest im Internet zu studieren, anhand der Testergebnisse seinen persönlichen Testsieger herauszusuchen, und diesen dann, nach einem Preisvergleich bei verschiedenen Reifenshops, online zu bestellen. Bezahlung und Montage erfolgen aber vor Ort. Der heimische Ganzjahresreifenhändler kommt so gar nicht erst dazu, Ihnen etwas aufzuschwatzen was er loswerden möchte. Trotzdem profitiert auch die heimische Ganzjahresreifenwirtschaft vom Kauf Ihrer Allwetterreifen im Internet. Dringend abgeraten wird an dieser Stelle vor der Ersteigerung von Allwetterreifen oder Ganzjahreskompletträder im Internet. Weder gebrauchte, noch als Neu / Neuwertig angepriesene Ganzjahresräder, sollten auf gängigen Auktionsplattformen ersteigert werden, sonst landen Sie 1, 2, 3 am Baum, vor welchem hoffentlich ein Satz Altreifen gestapelt wurde. Leider werden bei Onlineauktionen häufig Reifenplagiate aus China oder Nigeria feil geboten. Zwar arbeiten die Kinder dort mittlerweile sehr genau, aber die verwendeten Gummimischungen stammen selten aus ökologischem Anbau und sind oft mit Fungiziden belastet. Auch versteigern Reifenhändler gern Ganzjahresreifen im Internet, welche vor Ort aufgrund leichter Beschädigungen, oder eines älteren Herstellungsdatums zwar an die Frau, nicht aber an den Mann zu bringen wären.

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