Navi Test 2016: Die besten mobilen Navigationssysteme im Vergleich

Dank mobiler Navigationsgeräte finden unsere Frauen fortan allein den Weg zu Supermarkt und Waschmaschine. Dies funktioniert natürlich nur dann, schenkte ihr der Mann ein bedienungsfreundliches Navigationssystem, welches im Navi Test als eines der besten, möglichst als Testsieger hervor gegangen ist. Sonst kann es passieren, dass das Weib vom Navigationssystem in sämtliche Klamottenläden der Stadt geführt wird, oder dass der Mann zwecks einschalten des Gerätes trotzdem mitgeführt werden muss. Orientierungslose Zeitgenossen beiderlei Geschlechts, profitieren von den besten Navigationssystemen unterschiedlichster Bauart. Wir stellen im Navigationsgeräte Test 2016, die verschiedenen Lösungen vor und küren das beste mobile Navigationssystem zum Testsieger. Geht es uns im Test auch vordergründig um portable Navigationsgeräte, so ziehen wir zwecks Vergleich, die Alternativen Festeinbau-Navi und Smartphone Navi-App hinzu.

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Entwicklung und Verbreitung der Navigationssysteme

War es vor wenigen Jahren dem reichen Schnösel vorbehalten, sein Automobil der Premiumklasse mit einem fest eingebauten Navigationssystem zu schmücken, so gab es schon wenig später die ersten bezahlbaren PDAs mit integriertem GPS-Empfänger und vorinstalliertem Kartenmaterial. Diese kosteten statt 5000 nur noch 500 EUR und führten nun auch den emsigen Handelsvertreter von Haus zu Haus. Während es immer noch Festeinbaugeräte für Besserverdiener und deren Edelkarossen gibt, wurden PDA-Navigationssysteme von massentauglichen Smartphone-Navis, PNAs und Navigationshandys abgelöst. Heute besitzt jeder Haushalt mehrere GPS-Lotsen, oft ohne davon zu wissen. Aktuelle GPS-Empfänger sind so winzig, dass sie fast überall integriert werden können, so z.B. ins Notebook, Netbook, Handy, Smartphone und Tablet. Der Anschluss externer GPS-Mäuse erübrigt sich so zumeist, und die Netzbetreiber können ihre standortbezogenen Dienstleistungen und Werbeeinblendungen besser an den Konsumenten bringen. Ist auf den Tablets und Smartphones noch kein Kartenmaterial vorinstalliert, so kostet es heute keine 30 EUR mehr, um sein Endgerät entsprechend aufzurüsten. Durch Werbung finanzierte Navigationsapps wie Google Maps oder mapFactor Navigator FREE bekommt man sogar kostenlos und fährt nicht schlecht damit. Dabei unterscheidet man zwischen Onboard-Navigation und der Offbord-Navigation (Live-Navigation). In unserem Testbericht der Navigationsgeräte 2016, möchten wir nun die unterschiedlichen Navigationslösungen vorstellen.

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Festeinbau Navigationssysteme - edel aber unflexibel und teuer

Selbst für Kleinwagen bietet die Aufpreisliste heute Doppel-DIN Multimediazentralen mit integrierter Touchscreen Fahrzeugnavigation. Da braucht man beim Fahren gar nicht mehr aus dem Fenster zu schauen. Während die mit einem großen Monitor bestückten Festeinbaugeräte der Unterhaltung, dem Rückwärts einparken und der Fahrzeugüberwachung dienen, eignen sie sich auch hervorragend für die Fahrzeugnavigation. Diese Form der Navigationslösung ist optisch perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt, so dass sie bei Premiumautos zur Standardausstattung gehört. Dass an der Windschutzscheibe befestigte PNA oder Smartphone-Navi, würde dort recht peinlich anmuten. Festeinbau-Navigationsgeräte, welche übrigens auch im Zubehörhandel erhältlich sind, kosten in der Anschaffung gut 3 bis 5 mal mehr, als mobile Navigationssysteme und schlagen im Falle der Nachrüstung, zusätzlich mit Einbaukosten zu Buche. Festeingebaute Navigationssysteme beziehen aktuelle Verkehrsinformationen via TMC oder besser TMC-Pro. Zukünftig werden auch diese integrierten Fahrzeug-Navigationssysteme via Mobilfunk (UMTS / LTE) mit Infos über Flitzerblitzer, Geisterfahrer, Baustellen und Staus versorgt werden. Das Kartenmaterial muss den Einbaunavis über Datenträger wie DVD oder CD eingeflösst werden. Ausgeklügelte Kopierschutzmechanismen erschweren nicht lizensierter Navigationssoftware den Zugang zum Gerät. Trotzdem findet man im Internet zahlreiche Foren, auf denen Navigationssoftware unrechtmäßig zum Download angeboten wird. Viele Besitzer älterer Einbau-Navigationssysteme, vielleicht durch den Gebrauchtfahrzeugkauf dazu gekommen, sehen sich genötigt, ihre total veraltete Navigationssoftware auf diesem Wege zu aktualisieren. Unser Straßenbild verändert sich täglich, so dass heute gekauftes Kartenmaterial, schon morgen gefährlich veraltet sein kann. Der Sicherheit halber sollte mindestens einmal im Jahr ein Hunderter für neues Kartenmaterial geopfert werden. Wer dann seine letzten 5000 EUR für die Anzahlung einer alten E-Klasse hergenommen hat, tut sich schwer auch noch in die Aktualität der Navigationssoftware zu investieren. Also gefährdet man entweder sich und Andere durch die Verwendung 5 Jahre alter Navigationssoftware, oder man schädigt Aktionäre und Arbeitsplätze, in dem man sich nicht lizenzierte Navigations-Software aus dubiosen Foren herunter läd.
Nicht nur der hohe Preis gilt als eklatanter Nachteil der fest eingebauten Fahrzeugnavis. Will der Sohn des Besserverdieners das Einbaunavi ausleihen, um es es in seinem Porsche zu betreiben, wird er spätestens nach 5 Minuten feststellen, dass das Einbaugerät fest in Vaters Limousine verbaut wurde. Man kann es nicht einfach so innerhalb der Familie von Fahrzeug zu Fahrzeug transferieren. Auch kann die Haushälterin des Gewerkschafters, das Gerät nicht als Fußgänger Navigationssystem verwenden. Sie muss mit einem Stadtplan von Falk zum nächsten Aldi oder Lidl finden. Dem edlen Erscheinungsbild fest eingebauter Navigationsgeräte, stehen hohe Kosten und eine geringe Flexibilität gegenüber.

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PNA - Mobiles Navigationssystem für Unterschicht und Senioren

PNAs (Peinliche Navigationslösungen für Alte) sind in ihrer Funktion auf das Wesentliche beschränkt und lassen sich sehr einfach bedienen. Sie resultieren aus den einstigen PDAs, welche sehr vielseitig aber nicht gerade einfach zu bedienen waren. PNAs beschränken sich auf die Navigations-Funktion, sind dadurch intuitiv auch von der Frau zu bedienen und können vom Hersteller zu einem massentauglichen Preis produziert werden. So gibt es die Senioren-Navigationssysteme für teils unter 100 EUR inkl. Kartenmaterial. PNAs sind ultramobil und können daher von Fahrzeug zu Fahrzeug weitergereicht werden. Aber bitte die Halterung und das KFZ-Ladekabel nicht vergessen! Dank besser werdender Akkus eignen sich die kleinen Navigationsgeräte auch bedingt zum Wandern und perfekt für die Fußgängernavigation. Die besten mobilen Navigationssysteme erfreuten im Test, mit einem speziellen Fußgängermodus.
Auch diese in der Anschaffung günstigen Navigationssysteme, benötigen Jahr für Jahr eine aktuelle Navigationssoftware. Diese Softwareaktualisierungen sind oft teurer wie die Neuanschaffung eines Navigationsgerätes inkl. neuem Kartenmaterial. Die Verführung ist groß, Kartenmaterial unrechtmäßig in Navigationsforen herunter zuladen. Es ist mittlerweile die gängigste Form, sein veraltetes Kartenmaterial gegen aktuelle Navigationssoftware auszutauschen. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Tutorials bzw. Anleitungen gleich mitgeliefert werden. Lediglich etwas kriminelle Energie ist erforderlich, ähnlich wie bei einem gleichzusetzenden Ladendiebstahl.
Gängige PNAs sind erweiterbar mit Blitzerinformationen, welche die Standorte fest installierter Blitzer aber auch lose in der Pampa verteilter Polizisten mit Laserkanonen verraten. Dass auch dies nicht statthaft ist und zur Beschlagnahmung des Navigationsgerätes führen kann, interessiert niemanden. Via TMC oder TMC Pro können auch die Billignavis mit aktuellen Verkehrshinweisen und Umleitungsempfehlungen gefüttert werden. PNAs stehen bezüglich Funktionalität und Navigationsleistung ihren teureren Festeinbau-Navigationssystemen in nichts nach. Die verwendete Navigationssoftware ist oft die selbe. Selten von Nachteil sind die integrierten GPS-Chipsätze, welche theoretisch schlechtere Empfangseigenschaften aufweisen, wie die externen GPS-Antennen fest eingebauter Navigationssysteme. Im Praxistest konnten auch die mobilen Navis die Verbindung zu den Satteliten zügig herstellen und zuverlässig halten. Es gibt keinerlei Empfangsprobleme im Testergebnis zu vermelden! Neben diversen Blitzerwarnern sind fürs PNA noch andere Spielereien erhältlich, wie unterschiedliche Navistimmen (weiblich, männlich, mit oder ohne Dialekt). Bei der Anbringung im Fahrzeug, sollte man stets auf eine stabile Befestigung achten. Der größte Nachteil ist nicht das billige Erscheinungsbild der mobilen Navis, sondern deren Eignung als panzerbrechendes Geschoss beim Auffahrunfall. Realistisch muss man anmerken, dass die standardmäßigen Saugnapfhalterungen so sicher sind, wie der Finger in der Nase beim Frontalcrash. Eigentlich müsste man sie verbieten. Spezielle Brodit- oder Richter-Fahrzeughalterungen für die Lüftungsschlitze sind wesentlich sicherer, aber auch nicht perfekt. Dank eines portablen Navigationssystems findet man zwar das Ziel, kommt aber nicht immer sicher dort an.
Auch PNAs haben ihre beste Zeit hinter sich. Die folgende Navigationslösung fegt nicht nur Digitalkamera, Handy, Radio, TV und Mediaplayer vom Markt, sondern auch das PNA.

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Smartphones mit integrierter GPS-Navigation

Sinn der Smartphones ist es, mehrere Geräte zu ersetzen, um deren herum schleppen überflüssig zu machen. So muss man heute beim Wochenendausflug nicht mehr Digitalkamera, Handy, MP3-Player, PDA und Navigationssystem im Rucksack mit sich tragen, sondern bekommt alles Platz sparend in einem ca. 100 Gramm schweren, und im Schnitt 300 EUR teuren Multimediaknochen serviert. Als absolut vollwertig kann schon heute die integrierte Navigationsfunktion bezeichnet werden. Sie ähnelt der des PNA und bietet im Wesentlichen die gleichen Vorteile und Nachteile. Aufgrund der Vielseitigkeit der Smartphones, gestaltet sich die Bedienung mitunter etwas schwieriger als beim reinen mobilen Navigationsgerät. Von Vorteil ist das Einspielen aktueller Verkehrsmeldungen via Mobilfunk, was TMC und TMC-Pro alt aussehen lässt. Die Möglichkeiten der Smartphone-Navigation müssen etwas näher erläutert werden. So gibt es wie beim PNA oder Festeinbau-Navi, die Möglichkeit der Onboard-Navigation. Dabei wird das komplette Kartenmaterial (DACH, Europa oder Weltweit) auf den Speicher des Smartphones hinterlegt. Eine Mobilfunkverbindung ist dabei zum Navigieren nicht erforderlich, außer man möchte nicht auf aktuelle Verkehrsinfos verzichten. Wie beim PNA muss dieses Kartenmaterial regelmäßig aktualisiert werden, was im Falle der legalen Beschaffung nicht ganz billig ist.
Die zweite Möglichkeit der Smartphone- oder Handynavigation nennt sich "Live-Navigation". Hierbei wird die Routenführung live via bestehender Mobilfunkverbindung auf das Smartphone übertragen. Die übertragenen Datenmengen sind sehr gering, so dass in der Regel, niemand nach Erhalt der Mobilfunkrechnung ins Armenhaus muss. Dennoch empfiehlt sich vorher ein Blick in die Vertragsunterlagen des Mobilfunkanbieters. Einige schwarze Schafe verlangen hohe Summen für winzige Datenpakete von 10 KB Übertragungsvolumen. Einige Mobilfunkprovider rechnen sogar noch / wieder pro Minute ab. Da könnte es im Einzelfall schon zum Verlust des Hauses kommen. Bei der Live-Navigation (Offboard-Navigation) ist die Installation von Kartenmaterial auf dem Smartphone nicht erforderlich, auch wenn es Mischformen gibt die im Falle schlechter Mobilfunkversorgung vorinstalliertes Kartenmaterial zu Rate ziehen. Nicht vorinstalliertes Kartenmaterial muss weder bezahlt noch kostenpflichtig aktualisiert werden. Ein großer Vorteil, zumal es viele Live-Navigationsdienste gibt, die Ihre Dienste gratis gegen ein paar Werbeeinblendungen anbieten. Leider haben einige kostenlose Anbieter der Live-Navigation ihr Angebot kürzlich eingestellt. Das werbefinanzierte "Ö-Navi" gibt es nur noch in Kombination mit "Das Örtliche", "Amaze.com" ist in der neuen Version nicht mehr kostenlos und "Nav4all" ist jetzt Nav4niemanden. Einige andere Dienste wie "Skobbler", "AndNav2", "AugSatNav" oder Waze, sind im Ansatz nicht verkehrt, aber im Einsatz mitunter etwas unsicher, weil teils nicht ausgereift oder mit schwarzen Flecken auf der Landkarte. Sie nutzen oft das freie OpenStreetMaps als Kartenmaterial, welches von dessen Nutzern in Eigenregie zusammen geschustert wird. Sehr in Mode gekommen sind kostenlose aber anbietergebundene Navigationslösungen. So bietet Nokia seine "Ovi Karten" (Nokia Maps), O2 ködert Kunden mit dem "o2 Telmap Navigator", Google treibt sein Android mittels "Google Maps" voran und t-mobile Kunden werden mit der "Navigon Select Telekom Edition" auf den rechten Weg gebracht. Beim Kauf seines Smartphones sollte man deshalb genau schauen, welche Marke, welches Betriebssystem und welcher Netzbetreiber damit verbunden sind.

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Notebooks, Netbooks & Tablets - Navis für LKWs und Wohnmobile

Grundsätzlich eine tolle Sache, so der nötige Platz für eine sichere Befestigung vorhanden, stellen "Großbildnavis" à la Notebook, Netbook oder Tablet-PC dar. Werden moderne Tablets wie das Apple iPad oft schon mit integriertem GPS ausgeliefert, so kann man es bei anderen Geräten via externer USB-GPS-Maus oder Bluetooth-GPS-Maus nachrüsten. Spezielle Navigationssoftware für das Notebook, wie Microsoft Autoroute 2014, Krämer RC-Win 6, AutoMapa oder dem von uns favorisierten Navigator FREE für Windows von mapFactor, machen aus dem mobilen PC ein imposantes vollwertiges Riesen-Navigationssystem, welches sich in einem PKW nicht betreiben lässt. Auch als Motorradnavi sind solche Lösungen eher uninteressant. Im LKW, Wohnmobil oder Reisebus, sieht man solche Navigationslösungen häufig, denn wenn der Platz da ist gibt's einfach nichts besseres.

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Die Gefahren der Navigationssysteme

Das gebotene Kartenmaterial ist gerade bei Onboard-Lösungen in dem Moment veraltet wo es auf den Markt kommt. All zu viele verlassen sich auf die freundliche Frauenstimme aus dem Navigationssystem und landen im Fluss oder fahren verkehrt herum in eine Einbahnstrasse. Die Gefahr besteht darin, dass man die reale Verkehrssituation aus den Augen verliert und mit blindem Gehorsam sein Punktekonto in Flensburg hoch oder den Wert seines PKW´s nach unten fährt. Es ist leichter gesagt als getan, jedoch sollte man den Sinn für die Wirklichkeit nicht verlieren und die Verkehrssituation im Auge behalten. Einigen gelingt dies leider nicht. Um als Geisterfahrer eine Autobahn zu befahren, gehört aber auch eine gehörige Portion Ignoranz oder Altersdemenz dazu.
Ein weiteres Problem wurde weiter oben schon angedeutet. Selten werden mobile Navigationssysteme und Smartphones mit GPS so im Fahrzeug befestigt, dass sie im Falle eines Unfalls an ihrem Platz verweilen. In den meisten Fällen werden die Insassen durch das umherschmetternde Navi regelrecht gesteinigt. Schon heute sterben 17% aller Unfallopfer durch umher fliegende Navis und GPS-Handys. Wer über eine Richter KFZ Halterung oder eine Brodit Fahrzeughalterung verfügt, welche für Fahrzeug und Gerät optimiert wurde, verfügt bei vorschriftsmäßiger Montage über einen gewissen Schutz beim leichten Fahrzeugcrash. Je leichter das mobile Navigationssystem, desto geringer die Gefahr, dass es aus der Halterung herausgerissen wird. Deshalb achteten wir im Testbericht der mobilen Navigationssysteme, auch auf das Gewicht der Testprobanden.
Immer häufiger verfügen moderne Navigationsgeräte über eine Mobilfunkanbindung. Dies ist nicht nur bei Smartphones und GPS-Handys der Fall, sondern wird auch zunehmend bei mobilen Navigationssystemen und Festeinbaunavis zum Standard. Zum einen hat man damit eine unschlagbare Möglichkeit aktuelle Verkehrsmeldungen in die Routenführung zu integrieren, und zum anderen kann im Notfall oder Schadensfall, automatisiert Hilfe herbei gerufen werden. Leider bringt die Mobilfunkanbindung auch Nachteile mit sich. Wir reden nicht von Gebühren oder der Strahlenbelastung. Außenstehende die sich an der Nutzung Ihrer Daten erfreuen und bereichern, sind stets im Bilde darüber, wo Sie sind, wo Sie waren, welche Etablissements Sie besuchen, wo Sie einkaufen, ja und auch was Sie einkaufen, wenn Sie Ihre Einkaufsliste auf dem Smartphone führen. Das ist kein Horrorszenario sondern gängiger Standard. Ein Kleiner Tipp: Wenn Sie sich irgendwo im Internet registrieren, sei es um eine Email-Adresse zu bekommen, um sozialen Netzwerken beizutreten oder um kostenlose Navigationsdienste nutzen zu können, registrieren Sie sich stets mit falschem Namen und frei erfundener Adresse! So können die trotzdem von Ihnen gesammelten Daten, nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden. Beachten Sie auch, dass viele Apps "Nach Hause telefonieren". Große Wirtschaftskonzerne, aber auch Geheimdienste in Deutschland, Amerika und weltweit, wissen mehr über Sie, als Ihr Ehepartner es je wissen wird!

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Der Navigationsgeräte Test im Detail

Zielgenauigkeit und Bedienungsfreundlichkeit sind wichtige Anforderungen an ein mobiles Navigationssystem, welches den Test für sich entscheiden möchte. Verständlichkeit von Ansage und Anzeige, sind ebenfalls wichtig, wenn es darum geht, sicher das Ziel zu erreichen. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie sich, je nach persönlichen Anforderungen, für ein Navigations-Handy, Smartphone oder mobiles Navigationssystem entscheiden. Alle vorgestellten Geräteklassen sind mittlerweile in der Lage, genannte Kriterien zu erfüllen. Dabei sind Festeinbau-Geräte im Vorteil, wenn es um die Sprachqualität und zumeist auch die Qualität der Anzeige geht. Mit den Fahrzeuglautsprechern verbunden, bieten die Einbaunavis stets einen überragenden Sound. Fahrzeugspezifische Einbau-Navigationsgeräte der Hersteller, haben zu meist auch ein großes Display an ergonomisch optimaler Position. Bei nachgerüsteten Einbau-Navigationssystemen kann dies genau gegenteilig ausfallen. So sitzen viele nachgerüstete Festeinbau-Navigationssysteme viel zu tief und bieten zudem ein schlechtes Display. Da muss man hin und wieder mal "Abtauchen", will man sich nicht nur auf die Ansage verlassen. Jeder Fahrzeugbesitzer sollte vor der Nachrüstung eines Festeinbau-Navis prüfen, ob das eigene Fahrzeug einen in geeigneter Höhe liegenden Einbauschacht bietet. In der Regel ist dies nicht der Fall!
In punkto Zielführung schnitten Navi-Apps und mobile Navigationssysteme, den Testbericht mit vergleichbarer Leistung ab. Die verwendete Software ist ohnehin zumeist identisch. Etwas schlechter traten einige Smartphones in unserem Navigationssystem Test, bezüglich Lautstärke, Klang und Anzeigequalität in Erscheinung. Naturgemäß sind die integrierten, winzigen Lautsprecher, schon durch Atemgeräusche übertönbar. Abhilfe schafft die Kopplung des Smartphones mit dem Autoradio. Dies geht zur Not auch mit einem Transmitter. Dann ist der Sound über jeden Zweifel erhaben. Ebenfalls von Nachteil, können die Displays kleinerer Smartphones und GPS-Handys sein. Oberhalb von 3,2" Displaydiagonale gibt es keinen Anlass zur Kritik. Verfügt man aber über ein kleineres Display, könnte der Abstand zur Windschutzscheibe zu groß sein. Man sollte ein solches GPS-Handy mit einem Brodit-Halter an den Lüftungsschlitzen befestigen, um es näher vor Augen zu haben.
Mobile Navigationsgeräte kamen mit guten Lautsprechern und Anzeigeeinheiten zum Test. Zwar ist der Sound nicht so voll wie bei den Einbaunavis, jedoch laut und gut verständlich. Keines der getesteten mobilen Navigationssysteme enttäuschte diesbezüglich im Testbericht. Auch den Displays können wir nichts Negatives andichten. Der Trend geht hin zum Breitbild Format, wohl weil es sich besser verkaufen lässt. Ein tieferer Sinn steckt nicht dahinter. Gut ablesbar waren innerhalb des Fahrzeugs, alle transportablen Navigationsgeräte. Bei der Nutzung als Fußgänger- oder Wander-Navigationsgerät, gab es durchweg Probleme bei direkter Sonneneinstrahlung.
In punkto Bedienung sind mobile Navigationssysteme unschlagbar. Sie dienen nur der Navigation, so dass ihre Bedienung speziell dafür ausgerichtet wurde. Dank intuitiver Touchscreen-Bedienung, eignen sie sich auch für Frauen und Senioren. Etwas komplizierter gestaltet sich die Bedienung von GPS-Handys. Der kleinere Bildschirm und die vielen Knöpfe führen oft zu Fehleingaben. Hat man ein großes Smartphone mit einem gängigen Betriebssystem wie Android oder iOS, gelingt die Bedienung hingegen recht gut. Bei veralteten Betriebssystemen wie Windows Mobile oder Symbian, sieht das schon etwas anders aus.
Bei fest eingebauten Navigationssystemen zeigte sich ein unterschiedliches Bild. Herstellereigene Lösungen zeigen sich zunehmend ergonomisch und bedienungsfreundlich. Nachrüst-Einbaunavigationsgeräte hingegen, ließen sich in Sachen Qualität und Nutzerfreundlichkeit, oft zu Wünschen übrig. Mit Intuition kommt man dort selten weiter.

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Die Ausstattung der Navigationssysteme

In Bezug auf seine Hauptaufgabe, braucht das Navigationssystem kein DVB-T. Trotzdem integrieren immer mehr Premium-Navis ein DVB-T-Modul. Wir haben diese Funktion ebenso wenig getestet wie die Wiedergabefunktion diverser Medien. Für den einen oder anderen kann die Möglichkeit der Medienwiedergabe durchaus einen Mehrwert darstellen und sei es nur für die Unterhaltung der lieben Kleinen auf dem Rücksitz. Es sei also zumindest darauf hingewiesen!
Wichtiger ist es uns im Testbericht auf Ausstattungsdetails hinzuweisen, die im Zusammenhang mit der Navigation von Nutzen sind. Als da wären z.B. TMC und TMC-Pro. Beide Techniken dienen der Stauumfahrung und werden im ersten Fall von öffentlich rechtlichen Radioanstalten und im 2. Fall von privaten Radioanstalten bereitgestellt. Während TMC seine Infos von Polizei, Staumeldern, ADAC und anderen leibhaftigen Personen bezieht, sammelt TMC-Pro seine Infos mittels Sensoren an den Autobahnen. TMC ist umfassender, TMC-Pro präziser und schneller. TMC-Pro bedeutet also nicht unbedingt besser, wohl aber teurer. Verzichtet man auf ein paar Euro, bekommt man auch heute noch Einsteigernavis ohne TMC / TMC-Pro. Es lohnt sich aber nicht darauf zu verzichten. Gerade in der heutigen Zeit, hat man sich ohne TMC schnell im Stau verfranzt.
Am Rande der Legalität aber trotzdem erhältlich, sind Blitzerwarner für Smartphone und PNA. Es sei darauf verwiesen, dass mobile Blitzer dort nicht oder nur unzureichend erfasst sind. Festmontierte Starenkästen sind das Steckenpferd der Blitzer-Apps. Aber das ist ja auch schon etwas, zumindest für Ortsfremde. Die entsprechenden Ergänzungsdateien zu Ihrer Navigationssoftware, finden Sie in einschlägigen Foren. Wir benennen sie nicht, weil dort die Navigationssoftware gleich mit zum Download angeboten wird. Beachten Sie dass Ihr Navigationsgerät eingezogen wird, wenn sie sich mit einem Blitzerwarner erwischen lassen. Ist dann auch noch die Navigationssoftware unehrenhaft erworben, werden Sie ein paar Nächte lang nicht schlafen können.
Dass insbesondere Smartphones mit einer Reihe an Zusatzfunktionen gesegnet sind, muss nicht extra erwähnt werden. Es sind halt keine Navigationssysteme, sondern Smartphones mit Navigationsfunktion. Unser Smartphone Test enthält weitere Informationen dazu.
Bezüglich des gebotenen Kartenmaterials kommen immer häufiger 3D-Karten in Mode. Die Straßen werden immer realistischer dargestellt. Dabei muss dies nicht unbedingt einen Mehrwert darstellen. Eine symbolische Anzeige stiftet weniger Verwirrung, führt aber auch zum Ziel. Der persönliche Geschmack ist hier ausschlaggebend.

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Das Testergebnis im Navigationsgeräte Test

Wer die Anschaffung einer Nobelkarosse plant, dem bleibt nur ein herstellereigenes, fest integriertes Navigationssystem. Es wurde für das entsprechende Fahrzeug optimiert. Nichts ist peinlicher wie ein Saugnapf-Navi an der Mercedes-Frontscheibe. Der Testbericht bescheinigt diesen teuren Hersteller-Navis sehr gute Qualitäten in allen Testdisziplinen. "Preis-Leistungssieger" finden sich jedoch nicht darunter, denn die Preise sind gepfeffert. Preistipps und Preisleistungssieger finden sich hingegen unter den Smartphones und den mobilen Navigationssystemen. Sie sind bei der Zielführung und Zielgenauigkeit absolut ebenbürtig, und eignen sich auch für Fußgängernavigation, Schnitzeljagd und Wanderung durch Wald und Flur. Einige mobile Navigationssysteme machten im Test leider durch zu schwache Akkus und / oder zu schlechte Lautsprecher auf sich aufmerksam.
Die Nachrüstung eines Festeinbau-Navigationssystems sollte man grundsätzlich vermeiden. Selten findet sich ein Einbaunavi aus dem Zubehörhandel, welches zum Fahrzeug passt. Oft sitzt es zu tief und stellt so ein Sicherheitsrisiko dar. Die Bedienung gestaltet sich selten intuitiv. Es gibt aber neuerdings Nachrüstnavis mit nach oben ausfahrbaren Touchscreens (Moniceiver). Ausgerechnet dort ist leider selten ersichtlich, welche Firma das Kartenmaterial liefert. Spätestens nach einem Jahr sind die mitgelieferten Karten unbrauchbar. Der Moniceiver kann entsorgt werden.

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Support und Service

Allzu oft achten die Orientierungslosen beim Kauf des Navigationssystems, vordergründig auf einen günstigen Preis und eine gute Ausstattung. Doch schon beim Auspacken geht der Ärger los, weil aus Kostengründen auf ein Handbuch verzichtet wurde. Wenn dann der Hersteller auf seiner hoffentlich vorhandenen Homepage die passende Bedienungsanleitung zum Download bereit stellt, ist dies schon mal ein gutes Zeichen. Wenn Sie dann auch noch Firmware-Updates und kostengünstige Kartenupdates dort finden, haben Sie auf den richtigen Hersteller gesetzt. Leider gibt es immer noch Navigationsgeräte-Hersteller, welche ihr Geld mit überteuerten Updates verdienen. Dessen sollte man sich vorher im klaren sein! Auf der Suche nach dem geeigneten Navigationsgerät, gilt es immer auch Herstellerhomepages und Supportforen im Internet aufzusuchen. Auch Erfahrungsberichte anderer Nutzer können eine große Hilfe sein, ungeeignete Navigationsgeräte aus der engeren Wahl zu nehmen. Zunehmend sind sich die Hersteller aber darüber im klaren, dass ein ruinierter Ruf nicht wieder herzustellen ist, und richten sowohl Support als auch Service kundenfreundlich aus. Mitunter sind mehrere Karten-Updates im etwas höheren Anschaffungspreis enthalten, so dass aus dem Navigator kein Wegwerf-Navi wird. Wer nicht hilflos da stehen möchte, sollte auf etablierte Markenhersteller setzten. Die Chance ist dann groß, dass man auch in 5 Jahren noch Karten-Upgrades käuflich erwerben kann. Es gibt einige importierte Nachrüst-Navigationsgeräte aus Fernost, bei denen weder der Hersteller des Gerätes, noch der Anbieter des Kartenmaterials ersichtlich ist. Hände weg davon!

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Ein Navigationsgerät kaufen

Da wir bei den Einbaunavigationssystemen herstellereigene Lösungen favorisieren, empfehlen wir Ihnen dieses beim Kauf des Fahrzeuges gleich mit dazu zu buchen. Hat man im Schadensfall alles aus einer Hand, gibt's auch viel weniger Streit. Zudem ergibt sich beim Fahrzeugneukauf ein gewisser Handlungsspielraum. Mitunter gibt es keinen Preisnachlass, dafür aber das Navigationssystem gratis dazu?! Aber das hängt von Ihrem Verhandlungsgeschick ab.
Anders sieht es bei mobilen Navigationsgeräten aus. Zwar hält Ihr Fahrzeughändler auch PNAs bereit, oft aber zu überhöhten Preisen. Wir empfehlen den Kauf bei einem seriösen Onlinehändler, welcher die Zahlung per Rechnung akzeptiert und ein 30-tägiges Rückgaberecht gewährt. So können Sie das mobile Navigationssystem erst ausgiebig testen bevor Sie es bezahlen. Zahlen Sie nie per Vorkasse oder Nachnahme! Oft ist das Gerät nicht lieferbar oder Sie rennen nach der Rücksendung des Navigationsgerätes, Ihrem Geld hinterher! Beachten Sie, dass auch die Lieferung per Nachnahme nichts anderes wie eine Zahlung per Vorkasse darstellt. Schließlich dürfen Sie erst nach der Bezahlung prüfen was den Karton so schwer gemacht hat (Ziegelstein oder Navi). Steine werden zwar eher selten versendet, aber defekte Geräte in jedem dritten Fall. Bei der Lieferung per Rechnung ist statistisch gesehen nur jedes 16. Navigationssystem defekt. Ein Schelm der böses dabei denkt. Alternativ können Sie auch vor Ort im Aldi, Saturn, Mediamarkt oder Promarkt zu schlagen. Es entfällt das Versandrisiko, aber es besteht in den Elektronikgroßmärkten mitunter die Gefahr, dass Sie sich einen Ladenhüter aufschwatzen lassen. Die Kassiererin im Supermarkt hingegen, kann oft ein Navi nicht vom digitalen Bilderrahmen unterscheiden. Sie sollten also vorher wissen was Sie wollen und keine unnötigen Fragen stellen.

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