All-in-One-PC Test 2016: Der beste Familien Desktop-PC im Monitor

Die Welt hat nicht gerade auf den All-in-One-PC gewartet. Dies hinderte die Industrie nicht daran, den Multitouch-Desktop-PC auf den Markt zu werfen. Im All-in-One-PC Test 2016 galt es festzustellen, ob bei fallenden Preisen, die Chance einer sich öffnenden Marktlücke besteht. Bestimmte Benutzergruppen wie Senioren, können durchaus vom Monitor-PC profitieren, wie unser Vergleich gezeigt hat. Auch die Teamarbeit in Firmen gestaltet sich angenehmer, können mehrere Mitarbeiter bei Besprechungen oder Präsentationen, den Touchmonitor mit Fettfingern individuell aufhübchen. So steigt auch schnell die Immunität gegenüber ansteckenden All-in-One-PC TestKrankheiten. Der Krankenstand in den Unternehmen sinkt! Wie der Laptop kann auch der All-in-One Desktop-Rechner in unterschiedlichen Ausführungen geordert werden. So erschienen die Touch-PCs mit Monitorgrößen von 15 bis 27 Zoll zum Test. Das Angebot an Prozessoren erstreckte sich von der sparsamen Atom-Prozessor-Familie bis hin zur Intel Skylake Core-i-Serie, was den All-in-One-PC Test nicht einfacher machte. Für jeden Nutzer gibt es den passenden All-in-One-PC. Schade nur dass die meisten der im Monitor integrierten Desktop-Computer so teuer daher kommen, dass sie sich niemand leisten möchte. Auch der spätere All-in-One-PC Testsieger, gewann den Test nicht aufgrund seines Preises.   

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Entstehung und Etablierung der All-in-One-PCs

Viele Blüten trieb die Computerindustrie in den letzten 3 Jahrzehnten. Dem raumfüllenden Großrechner folgten unter anderem der Desktop-PC und etwas später das Notebook. Doch der Mensch ist mit nichts zufrieden, und so suchte er weiter nach dem perfekten PC. Das Touchzeitalter brach herein und bescherte uns für den mobilen Einsatz Smartphone und Tablet PC. Fettfinger machen sich aber auch gut auf dem heimischen PC-Monitor und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die Multitouch-Technologie auch den Desktoprechner revolutionieren sollte. Als wäre dies nicht sensationell genug, verschwand gleich noch der gesamte Desktop-Rechner in den Touchscreen-Monitor und / oder in den Monitorfuß. Das Ergebnis ist eine nicht unerhebliche Platzersparnis und ein Mehr an Ordnung am Arbeitsplatz, da beim All-in-One-PC eine äußere Verkabelung der einzelnen Komponenten entfällt. Der Touchscreen-Monitor ersetzt die Maus im professionellen Einsatz nicht, ergänzt sie aber in bestimmten Situationen und Bereichen. So stellen die berührungsempfindlichen Displays eine große Erleichterung für den Senior dar, welcher bei einer Maus oft nicht weiß, ob er sie essen oder zerquetschen soll. Auch bei Präsentationen und bei der Teamarbeit kann ein Multitouch-Monitor die Eingaben erleichtern. Unterdes hat man im privaten Einsatz erkennen müssen, dass eine gute Maus durch nichts zu ersetzen ist. Nun kann man natürlich auch an den Multitouch-PC eine Maus anschließen, um sich die Arbeit zu erleichtern. Aufgrund sehr hoher Anschaffungspreise stellt sich jedoch letztendlich die Sinnfrage. Ist die Investition in einen Touchscreen-PC notwendig, wenn am Ende doch die Maus zum Einsatz kommt? Eines ist mal sicher: Der All-in-One PC ist zwar entstanden, aber er konnte sich nicht etablieren. Nur wenn die Preise auf Notebook-Niveau fallen, dürften nennenswerte Absatzzahlen in der Gerätekategorie der All-in-One-PCs zu erzielen sein. Große Notebooks und an normalen PC-Monitoren befestigte Nettops, verkaufen sich bis dahin, wie geschnitten Brot.

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Vor- und Nachteile der All-in-One-PCs

Unabhängig von Größe und Ausstattung der getesteten All-in-One-PCs, offenbarten alle Testkandidaten einige ähnliche grundsätzliche Stärken und Schwächen. Ist der Geldbeutel prall gefüllt, fällt es etwas leichter die negativen Seiten der Multitouch-PCs hinzunehmen, um sich an den positiven Eigenschaften erfreuen zu können. Eine Putzfrau mit fettlöslichem Bildschirmreiniger gehört dazu, möchte man sein Glück mit dem Touch-PC  perfekt machen.

Geringer Platzbedarf - Einrichtungsgegenstand mit Stil
Im Vergleich zu altbackenen Tower-PCs und Desktoprechnern benötigt der All-in-One PC eine sehr geringe Stellfläche. Die Rechner-Hardware befindet sich im Bildschirm bzw. im Fuß des Monitors. Die Konzepte der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich hier. Andererseits benötigen Laptop, Netbook oder Nettop auch keine verschwenderische Stellfläche. Ein mittels VESA-Halterung am LED-Monitor befestigter Nettop erfüllt oft den selben Zweck wie der All-in-One-PC, erschüttert aber mit seinem bodenständigen Design. Die Kabel lassen sich bei einem solchen Konstrukt nicht ganz verbergen. Zwei Steckdosen werden benötigt und die Touchscreenfähigkeit ist beim einfachen LED-Monitor nicht gegeben. Touchscreen-Monitore sind unterdes auch ohne integrierten Komplettrechner erhältlich, und können mit einem Nettop kombiniert werden. Im Gegensatz zu Laptop und Netbook bietet der All-in-One-PC, bei Bedarf, einen wesentlich größeren Monitor. Der Hauptgrund für die Entscheidung zum Multitouch-Desktop-PC ist wohl nicht direkt beim geringen Platzbedarf zu suchen. Das können Andere auch. Ein Vorteil ist es allemal! Das gelungene Design, die geringe Stellfläche und die fehlenden Verbindungskabel prädestinieren den vollintegrierten Touch-PC zum stilvollen Einrichtungsgegenstand, welcher das Ambiente hebt! Der geringe Installationsaufwand tut sein Übriges.

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Aufrüstung und Reparatur nichts für Weicheier
Konnte man beim alten Midi-Tower noch mittels Brechstange die Haube öffnen, um beidhändig größere Transplantationen durchzuführen, so scheitert der Laie am All-in-One-PC oft schon beim Wechseln der Festplatte. Das Aufrüsten des Arbeitsspeichers ist gerade noch möglich. Das war's dann aber schon. Geht nach Ablauf der Garantie eine Komponente kaputt, endet der komplette Multitouch-PC nicht selten im Alteisen. Bauteile wie Grafikchip, WLAN-Modul, CPU und Lüfter sind auf engstem Raum so kompliziert verbaut und nicht selten verlötet, dass weder der Laie noch der semiprofessionelle Computerfreund eine Chance hat, bei Bedarf etwas zu richten. Im All-in-One-PC Test offenbarten einige Touch-Desktops zumindest eine gewisse Aufrüstfreundlichkeit. RAM-Steckplätze waren gut zugänglich und auch die Festplatte erwies sich bei besseren Geräten als austauschbar. Fairer weise muss man sagen, dass nicht nur All-in-One-Computer in die Kategorie der Wegwerf-Rechner einzuordnen sind. Fast alle aktuellen Computerbauformen wie Notebook oder Tablet, können nach Ablauf der Garantie beim kleinsten Defekt nach Afrika exportiert werden. Beim hohen Preis der Multitouch-Computer ist dieser Sachverhalt unterdes besonders ärgerlich. Auch die Umweltfreundlichkeit bleibt so auf der Strecke.

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Segen oder Fluch? - der Touchscreen
Wer sich beim Anblick eines Smartphones nicht übergeben muss, möge sich mal einen viel betouchten All-in-One-PC anschauen! Wer den Touch-Monitor tatsächlich mit den Fingern bedient, hat die Abdrücke schnell vor Augen. Tun die Familienangehörigen dies auch, wird man schnell zum Fingerabdruck-Spezialisten. Um ein Übertragen von Krankheiten zu vermeiden, gilt es sich vor und nach einer Internetsession gründlich die Hände abzukochen. Insbesondere Freunde der Prostatamassage und anderer Fingereinsätze innerhalb des Partners oder der Partnerin, sollten den hygienischen Aspekt sehr ernst nehmen. Anders als beim Smartphone wird ein Multitouch-PC selten von einer einzelnen Person genutzt. Eigentlich sollte man Multitouchmonitore verbieten! Mit speziellen, desinfizierenden Bildschirmreinigern kann man das Risiko weiter verringern. Vor und nach der Computernutzung sollte eine Touchscreenreinigung durchgeführt werden. Nicht nur Fettfinger sondern auch Schmierpopel und Darmbakterien können so wirkungsvoll bekämpft werden.
Natürlich bringt der Touchscreen-Monitor nicht nur Nachteile mit sich. Wer einen Senior schon mal beim Umgang mit der Maus beobachtet hat, wird schnell verstehen, warum der Touch-PC erfunden werden musste. Die Zahl der Alten steigt, - eine kaufkräftige Gruppe, welche die Industrie gerne erobern möchte. Aufgrund nachlassender Motorik und rückläufigem Orientierungssinn im Alter, verlangt der "Zurückwachsende"  übersichtlich strukturierte und einfach zu bedienende Personal-Computer. Die Sprachsteuerung ist keine Alternative, da die schwer verständliche, mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt versehene Aussprache, allenfalls zum Kurzschluss führt. Der Touchmonitor bietet hingegen eine sehr einfache und direkte Möglichkeit der Befehlseingabe. Der Senior hat sofort ein Erfolgserlebnis und verliert die Scheu vor der neuen Technik. Aus hygienischen Gründen sollte der Touchscreen ausschließlich dem Senior vorbehalten bleiben.
Im gewerblichen Einsatz wird der Touchscreen nicht selten überschätzt. Auch Präsentationen gelingen oft einfacher mittels Maus oder Presenter. In Fernsehstudios versucht man ein professionelleres Ambiente durch den Einsatz von Touchscreens zu erzeugen. Nicht immer gelingt dies. Die Wenigsten von uns arbeiten im Fernsehen. Auch im Dienstleistungsgewerbe sind die fettbeschmierten Displays eine Zumutung. Kunden sollte man damit nicht behelligen. Lediglich in der Produktion, zur Überwachung und Steuerung von Produktionsabläufen, sind die Touchscreens vorstellbar und kommen seit geraumer Zeit zum Einsatz.
Unterm Strich lässt sich sagen: Wer mit der Maus gut klar kommt, braucht keinen Touch-PC. So unabdingbar Touchscreens beim Smartphone oder Tablet-PC sind, so überflüssig sind sie beim All-in-One-Desktop-PC. Anders sieht es aus, wenn der Nutzer aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung zum Grobmotoriker mutiert ist. Dann stellt die Eingabemöglichkeit direkt über den Bildschirm, eine nicht zu unterschätzende Bereicherung dar. Besonders Senioren dürften sich über die Existenz der All-in-One-PCs freuen. Wäre da nicht der Preis...

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Nichts für arme Rentner
Auch der All-in-One-PC besteht aus maschinell montierten Standard-Komponenten. Lediglich der Touchscreen-Monitor sorgt für einen leicht erhöhten Herstellungspreis. Der Verkaufspreis ist unterdes gut doppelt so teuer, wie der eines vergleichbaren Notebooks. Dieses besitzt dafür noch einen Akku. Wie das Notebook, so ist auch der Multitouch-PC ein Wegwerfprodukt. Kein Grund also die All-in-One Desktop-Rechner so teuer zu verkaufen! Trotzdem wird es gemacht. An der großen Nachfrage liegt es nicht. Im Gegenteil. Die Nachfrage ist, nicht zuletzt des Preises wegen, so gering, dass die Touch-PCs nur in geringen Stückzahlen hergestellt werden. Dies bringt immer auch einen höheren Verkaufspreis mit sich. Ein Teufelskreis. Fakt ist, dass hat uns der All-in-One-PC Test 2016 klar gemacht, wer auf das Geld achten muss, sollte seine Fettfinger vom Touch-PC lassen. Die Zusatzfunktionen rechtfertigen nicht den hohen Preis! Der Unterschichten-Senior sollte sich stattdessen ein Tablet fürs Sofa (keine Tablette!) anschaffen oder einen Nettop mit separatem LED-Monitor ins "Kinderzimmer" stellen. Ein solches Equipment kann man sich für 300 bis 400 EUR zusammen stellen, während ein Multitouch-Desktop-PC selten unter 800 EUR zu haben ist. Weiß man hingegen nicht wohin mit der Rente, dann spricht nichts dagegen, etwas tiefer in die Körperfalten zu greifen. Die Preiswertigkeit hat dann nicht die höchste Priorität. Schließlich kann man seine Penunsen nicht mit in die Urne nehmen! Soll der Touch-PC den Durchbruch schaffen und an die Popularität von Smartphone, Notebook oder Tablet heranreichen, führt nichts an einer gehörigen Preissenkung seitens der Hersteller vorbei. Ansonsten bleibt der All-in-One-Computer ein überteuertes Nischenprodukt für Großverdiener.

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Der All-in-One-PC Test im Detail

So ähnlich die grundsätzlichen Vor- und Nachteile der zum Test erschienenen All-in-One-Computer, so unterschiedlich deren Leistung und Ausstattung, was sich natürlich auch beim Preis bemerkbar macht. Deshalb sollte man sich vor der Anschaffung eines Multitouch-Rechners genau fragen, wofür das gute Stück verwendet werden soll. Ziert er nur das heimische Büro, um für einfache Officeaufgaben herangezogen zu werden, wird kein Hochleistungsprozessor, dafür aber ein großer Bildschirm benötigt. Als Multimediastation im Wohnzimmer oder Game-PC im Jugendzimmer, wird sowohl ein großer Touchscreen, als auch eine leistungsfähige Hardware benötigt. Soll es ein Server zum streamen von Dateien werden, ähnlich wie ein HTPC, so steht die energiesparende Arbeitsweise im Vordergrund, während das Display deutlich kleiner ausfallen darf. Die Hardware sollte nicht zu schwach ausfallen, muss aber auch keine Bäume ausreißen. Auch der Rentner braucht keinen HiEnd-PC, wohl aber einen großen Monitor. Soll der All-in-One-PC als Zweitfernseher herhalten (warum auch nicht?), ist es zweckmäßig ein Gerät mit integriertem TV-Tuner zu erwerben. Wenn nicht, dann nicht! Auch Festplattengröße, Schnittstellen und das Vorhandensein eines optischen Laufwerkes hängen maßgeblich vom späteren Verwendungszweck ab.
Der beste All-in-One-PC ist letztlich der, welcher am besten zu Ihren Anforderungen aber auch finanziellen Möglichkeiten passt. Doch Vorsicht! Bei den enormen Preisen und Preisunterschieden im Bereich der Multitouch-PCs, kann durchaus der günstigere All-in-One PC, der bessere sein. So überraschte uns z.B. der Testsieger aus unserem All-in-One-PC Test 2016, mit einem vergleichsweise günstigen Preis. Es heißt also die Augen offen zu halten, statt sich blindlings auf das erst beste All-in-One-PC Angebot zu stürzen.

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Die Touchscreens der All-in-One Computer im Vergleich

Anders als beim normalen Desktop-PC, dient der Bildschirm nicht nur der Bildausgabe sondern auch als Eingabegerät. Größe und Empfindlichkeit gilt es deshalb im All-in-One-PC Test zu berücksichtigen. Wer mehrere Stunden täglich vor seinem künftigen Rechner zu sitzen plant, möge sich für einen 24 bis 27 Zoll großen Multitouch-PC entscheiden. Die langfristige Augengesundheit wird es danken. Geht es vorwiegend um Videochats, die Videotelefonie oder die gelegentliche Email-Kommunikation, tut es auch ein 19" All-in-One-PC. Hier muss man ja die max. mögliche Auflösung nicht voll ausreizen. Möchte man den Rechner nur als Dateiserver bzw. HTPC betreiben, genügt auch ein 15 Zoll All-in-One-PC. Hier muss man sich aber fragen, ob Notebook oder Nettop nicht die preiswertere Lösung darstellen würden. Wir konnten den kleineren All-in-One Desktop-Computern in unserem Vergleich nichts abgewinnen. Selbst 17" große Touch-PCs waren von vorne herein chancenlos, im Kampf um den Testsieger-Titel. Der künftig beste All-in-One-PC sollte mindestens einen 22 Zoll oder besser noch, einen 24 Zoll großen Touchscreen vorweisen! Doch nicht nur die Größe ist ein Testkriterium. Ist die richtige Größe eine Frage des persönlichen Ermessens, so ist die Berührungsempfindlichkeit von größerer Bedeutung im Test. Hammer und Meißel wurden bei keinem der All-in-One-PCs im Test benötigt, aber es traten doch gewisse Unterschiede bezüglich der Eingabesensibilität zutage. So ermöglichten nur wenige All-in-One-Computer, wie auch der spätere Testsieger, das zärtliche Wischen mit dem Finger. Andere benötigten deutlich mehr Kraft und ließen wenig Freude aufkommen. Nicht immer liegt dies am schlechten Touchscreen. Manchmal ist auch die Hardware (speziell CPU und GPU) zu schwach, um die Bildschirmeingaben in gefühlter Echtzeit zu verarbeiten. Dann scheint es, als sei der Touchscreen träge, aber in Wirklichkeit liegt eine Unterversorgung mit Leistung vor. Wer das Gerät intensiver nutzen möchte, sollte deshalb auf ein Mindestmaß an Leistung achten, statt sich den erst besten All-in-One PC aus dem Angebot zu grabschen.

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Die Leistungskomponenten der All-in-One PCs im Test

Die Vielfalt an erhältlichen Prozessoren und Grafikchips für All-in-One-PCs ist schier grenzenlos. Wir distanzieren uns anhand der Testergebnisse deutlich von Atom-Prozessoren und vergleichbaren Netbook-CPUs. Mitunter könnte die schwache Leistung für einen Streamingserver ausreichen. Möchte man aber am "HTPC" einen DVBS2-Tuner für hochauflösendes Satellitenfernsehen betreiben, so kommen die bedingungslosen Energiespar-Prozessoren an ihre Grenzen. Nur die Kombination eines schnelleren Bay-Trail-Atomprozessors mit einer sehr leistungsfähigen Grafiklösung, ermöglicht zumindest das ruckelfreie Scrollen von Internetseiten. Zukunftssicherheit besitzt eine solche Lösung allerdings nicht.
Notebook-Einsteigerprozessoren mit integriertem Grafikkontroller, wie die Intel Pentium und Celeron Prozessoren, sind hingegen (fast) allen Anforderungen gewachsen. Sie sind nicht besonders schnell und lassen sich den Strom gut schmecken, bieten aber eine preiswerte und bezahlbare Basis. Lediglich anspruchsvolle 3D-Anwendungen und Games wünschen sich eine stärkere Hardware.
Auch um zukünftig gerüstet zu sein, empfiehlt es sich auf leistungsstarke und gleichermaßen sparsame i3, i5 oder i7 Mehrkernprozessoren von Intel, oder gleichwertige Konkurrenzprozessoren zu setzen. Zwar ist der Energieverbrauch im Desktop-PC nicht ganz so entscheidend wie im Notebook, macht sich jedoch bei jahrelangem Dauereinsatz doch bemerkbar. Bei einer Laufzeit von 3 Stunden täglich, hat man die höheren Anschaffungskosten zwar erst nach einem Jahr wieder drin, aber von Anfang an mehr Spaß bei Arbeit und Spiel. Die genannten Intel Skylake-Mehrkernprozessoren sorgen bei Bedarf, durch eine automatische Selbstübertaktung einzelner Kerne dafür, dass selbst in Extremsituationen ausreichend Leistung zur Verfügung steht. Eine leistungsstarke GPU ist in der CPU bereits integriert. Für Touchscreen-PCs sind diese Hochleistungsprozessoren prädestiniert.
Weniger kompliziert verhält sich die Sache beim Arbeitsspeicher. Vereinfacht kann man sagen: 2GB RAM sind zu wenig, 4GB RAM sind ausreichend und 8GB RAM gelten als zukunftssicher. Nutzt man die in Windows enthaltenen 3D-Animationen, lässt im Hintergrund einen Virenscanner laufen und möchte man sich dann der Grafikbearbeitung und / oder dem Videostreaming hingeben, sollten die Speicherbänke heute schon mit 8GB Arbeitsspeicher bestückt sein. Idealerweise sollte nur eine Speicherbank belegt sein, um einen weiteren Steckplatz für die spätere Aufrüstung zur Verfügung zu haben. Wer technisch nicht so versiert ist und sich eine spätere Aufrüstung des Arbeitsspeichers ersparen möchte, tut gut daran von vorne herein einen Multitouch-PC mit 8 GB RAM zu erwerben. Dies ist übrigens kein großer Kostenfaktor! Die zum Test erschienenen All-in-One-Computer ließen bezüglich des Arbeitsspeichers keine Wünsche offen. Wäre ja auch noch schöner gewesen bei den Preisen.
Erhöhte Aufmerksamkeit sollte man der integrierten Grafikeinheit widmen. Sie ermöglicht unter Umständen auch prozessorschwachen Computern die flüssige Widergabe von FullHD-Videos. Höherwertige Prozessoren integrieren heute die GPU. Dies reduziert unterm Strich den Energiebedarf und sorgt für ordentlich Grafikpower. Bei Intel Core i Prozessoren kann man generell von ausreichend Grafikleistung für HD-Videos, 3D-Games und anspruchsvollen Grafikanwendungen ausgehen. Bei Mittelklasse-Prozessoren z.B. der Penryn Generation, sollte man schon auf einen leistungsstärkeren Intel-HD, NVIDA oder ATI Grafik-Chip achten. Billige Netbooklösungen haben in einem All-in-One-PC nichts zu suchen. Schon gar nicht wenn auch noch eine Netbook-CPU verbaut wurde. Wurde ein Atom-Prozessor verbaut, kann nur eine leistungsstarke und zum Prozessor passende dezidierte Zusatzgrafik das Schlimmste verhindern. So wird zumindest ein halbwegs flüssiges Arbeiten in Office-Anwendungen und ggf. das schauen von HD-Videos ermöglicht. Ein flüssiges Wischen des Touchscreens scheint auch mit einer solchen Lösung fragwürdig. Während man bei alten Tower-PCs und Desktops die "Grafikkarte" wechseln bzw. aufrüsten konnte, geht dies bei modernen Multitouch-Rechnern nicht mehr. Wie beim Notebook sind die GPUs sehr gerätespezifisch und oft fest auf der Platine verlötet und / oder direkt im Prozessor integriert. Möchte man seinen All-in-One-PC über den nächsten Jahreswechsel hinaus betreiben, gilt es bei der Anschaffung auf eine zukunftssichere und leistungsfähige Grafiklösung zu achten.

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Die Festplatten und deren Kapazitäten im Vergleich

Soll der Multitouch-PC später auch als Multimediazentrale fungieren, gilt es die Festplattenkapazität nicht zu klein zu wählen. Besonders hochauflösende Videodateien belegen sehr viel Speicherplatz und füllen eine 320GB Festplatte schnell bis zum Rand. Wer dann nicht in der Lage ist, seinen Rechner mit einer größeren Festplatte aufzurüsten, ist gezwungen einen Fachmann aufzusuchen. Dieser spioniert erst die Festplatte aus und verlangt dann 500 EUR für den Festplattentausch. Dann werden Sie von ihm auch noch erpresst, weil er kompromittierende Fotos auf ihrer Festplatte gefunden hat. Besser ist es schon beim Kauf auf eine überdimensionierte Festplatte zu achten. 1000GB dürfen es schon sein, möchte man die nächsten 3 Jahre Ruhe haben. Auch wenn dies zunächst ein wenig groß erscheint, so summieren sich doch die FullHD-Videos und kompromittierenden Fotos im Laufe der Zeit zu einer riesigen Datenmenge.
Die Art der Festplatte entscheidet zudem über die Geschwindigkeit, Lautstärke und Wärmeentwicklung des All-in-One-PCs. Mehr und mehr wird dazu übergegangen, SSD Festplatten zu verbauen, welche keine bewegten Teile besitzen und somit geräuschlos arbeiten. Sie setzen kaum Wärme frei und arbeiten wesentlich schneller als konventionelle Festplatten. Leider sind SSDs (Solid-State-Drive) noch recht teuer und werden deshalb in sehr kleinen Kapazitäten angeboten.
Im All-in-One PC Test 2016 gab es überwiegend klassische Festplatten mit ausreichender Kapazität zu bewundern. Einige Hersteller kombinieren die klassische HDD mit einer modernen aber kleiner dimensionierten SSD. Dies soll einen Geschwindigkeitsvorteil bringen, welchen wir subjektiv betrachtet, im Test nicht feststellen konnten. Messbar ist er durchaus. Betriebssystem und Anwendungen, starten von einer SSD etwas schneller. Dem Dauertest viel keine Festplatte zum Opfer.

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Schnittstellen und schnurlose Übertragungsstandards

Bluetooth 4.0 und USB 3.0 sind nicht zwingend erforderlich, können sich jedoch als nützlich erweisen. In jedem Falle sollten genügend USB 2.0 Anschlüsse vorhanden sein. Mindestens zwei der USB-Buchsen sollten leicht zugänglich sein. Schnell sind Anschlüsse belegt mit Drucker, Maus/Tastatur, TV-Tuner, externer Festplatte, USB- oder UMTS-Stick. Wenn man erst einen aktiven USB-Hub nachkaufen muss, leidet die optische Ansicht darunter! Ein ev. vorhandener HDMI-Ausgang erlaubt die Koppelung mit dem heimischen TV, oder den Anschluss eines zweiten Monitors zwecks Vergrößerung der Arbeitsfläche. Alle im All-in-One-PC Test 2016 geprüften Kandidaten, boten einen entsprechenden Grafikausgang. Eine besondere Bedeutung wird heutzutage den schnurlosen Schnittstellen und Übertragungsstandards zuteil. Als Grundvorrausetzung betrachten wir Bluetooth 3.0 und WLAN N. Der Bluetooth-Standard ermöglicht z.B. die drahtlose Musikübertragung zur Soundstation, oder die einfache Kopplung mit dem Smartphone zwecks Datenübertragung. Das WLAN verbindet den Rechner mit dem WLAN-Router, welcher das Internet bereitstellt. Ferner dient das WLAN-Modul der schnurlosen Vernetzung unterschiedlichster Peripherie- und Multimediageräte im gesamten Haushalt, wie TV, WLAN-Radio, Überwachungskameras, Multifunktionsdrucker oder Multimediaplayer. Um via DLNA-Übertragungsprotokoll auch hochauflösende FullHD-Videos über große Entfernung zügig zum TV übertragen zu können, ist das schnelle WLAN-N unabdingbar. Zukunftssicherer erscheint das noch schnellere WLAN A/C. Achten Sie beim Kauf eines All-in-One-Computers auf das Vorhandensein von WLAN N! Ebenso selbstverständlich sind natürlich Card-Reader sowie Audio Ein- und Ausgänge. Die meisten All-in-One-PCs besaßen neben einer integrierten Webcam auch ein eingebautes Mikrofon.

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Betriebssysteme und Anwendungsprogramme im Vergleich

Als Betriebssystem für den All-in-One PC empfiehlt sich Windows 10. Auch Windows 8.1 ist für Neueinsteiger eine Alternative. Alte Hasen arbeiten hingegen gerne mit Windows 7, wenngleich der Start eines solchen Systems merklich länger dauert.
Bezüglich der weiteren Software-Ausstattung gilt es ansonsten nur Empfehlungen auszusprechen. Sie hängt im wesentlichen von persönlichen Anforderungen ab. Zur Standard-Ausstattung sollte ein Virenscanner gehören. Microsoft bietet mit dem kostenlosen "Security Essentials" einen resoursenschonenden und wirksamen Virenscanner an, welcher unauffällig im Hintergrund agiert und keinen Pfennig kostet. Wer keinen Virenscanner nutzt, dem gehört der Schniedel gestutzt! Ansonsten sei jedem selbst überlassen, was er sich auf seinem IBM-kompatiblen PC für Software installiert. Nur soviel sei gesagt: Für jede teure Profisoftware, gibt es mindestens 10 nahezu gleichwertige kostenlose Alternativprodukte. LibreOffice ist eine kostenlose Büroapplikation für Privatpersonen und Gewerbetreibende. Gimp ist eine anspruchsvolle Grafikapplikation für Leute, die ihr Geld besser für sich behalten. Für jeden Zweck gibt es ein kostenloses Tool!

Zubehör und Peripherie-Geräte für den All-in-One PC

Welche Peripherie sich der All-in-One-PC Nutzer in die Bude holt, bleibt ihm überlassen. Hat er beim Kauf auf genügend Schnittstellen geachtet, so hat er hier die freie Wahl. Bleibt uns nur ein paar Empfehlungen auszusprechen. So ist es sinnvoll beim Kauf eines Druckers auf eine vorhandene WLAN-Schnittstelle zu achten. So kann der Multitouch-PC das Wohnzimmer zieren, der Drucker aber im Hauswirtschaftsraum verschwinden. Dies sorgt für Ruhe, Ordnung und eine saubere Atemluft im Wohn- und Arbeitsbereich. Ein schnurloses Maus- und Tastaturset gehört heute ebenso bei den meisten Computernutzern zum Standard. Besonders bei einem Maus-Tastaturset gilt der Grundsatz: "Wer billig kauft, kauft zweimal". Reichweite, Haptik und Energieverbrauch, sind Kriterien welche bei einem schnurlosen Maus- und Tastaturset zu berücksichtigen sind. Sonst ärgert man sich später über fehlende Buchstaben im Text oder sogar auf der Tastatur, und über einen erhöhten Batterieverschleiß. Bei einigen All-in-On-PCs befanden sich Wireless Maus und Wireless Tastatur bereits im Lieferumfang. Gut so! Also nicht vorschnell dazu kaufen! Wer den Desktop-PC später auch für die Videokommunikation oder als Zweitfernseher nutzen möchte, sollte auf das Vorhandensein entsprechender Komponenten achten. So integrieren viele All-in-One-PC nicht nur eine Webcam, sondern sogar ein Hybrid-TV-Modul. Zwar kann man solche Komponenten später auch via USB extern anschließen, aber schön sähe das nicht aus.
Beinhaltet die Hardware des Multitouch-Computers kein DVD- oder BluRay-Laufwerk, kommt man nicht umhin, ein externes optisches Laufwerk anzuschaffen. Zahlreiche Installations-, Treiber- und Software-CDs/DVDs verlangen danach. Die besten All-in-One-PC erschienen mit einem integrierten Blu-ray-DVD-Brenner zum Test. Zwar nutzt im Streaming-Zeitalter kaum noch jemand Silberscheiben, aber bei Neuinstallationen ist man mitunter darauf angewiesen.

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Fazit im All-in-One-PC Test

Ein Ergebnis unseres Testberichtes ist leider, dass All-in-One-Computer nicht grade die preiswertesten Vertreter unter Konrad Zuses Abkömmlingen sind. Notebooks, Tabets und Netbooks erscheinen ob des Gebotenen, wesentlich preiswerter. Dennoch hat der Multitouch-PC unserer Meinung nach seine Existenzberechtigung. Der All-in-One-PC bietet sich an, als multifunktionaler Familien-PC. Wer immer in der Lage ist einen All-in-One-PC mit der Maus zu bedienen, kann und sollte dies tun. Kleine Kinder und tüddelige Senioren haben unterdes einen heiden Spaß daran, die Eingaben direkt am Touchscreen vornehmen zu können. Die mangelnde Feinmotorik bestimmter Personengruppen, verlangt geradezu nach dieser alternativen Eingabemethode. Dass der Bildschirm hin und wieder desinfiziert werden muss, gilt es hinzunehmen. Ausstattung und Leistungsfähigkeit fast aller getesteter All-in-One-PCs, erwiesen sich im Test als gut bis sehr gut. Nur wenige der Desktop-Rechner enttäuschten im Vergleich mit schwachen Prozessoren, schlechten Grafikchips und unsensiblen zu kleinen Touchscreen-Monitoren. Auch diese haben möglicherweise ihre Existenzberechtigung z.B. als HTPC. Hauptproblem der getesteten All-in-One-PCs ist jedoch der hohe Preis, welcher wohl den geringen Stückzahlen geschuldet ist, in denen er hergestellt wird. So kostet auch der Testsieger gut ein Drittel mehr wie ein vergleichbares Notebook. Dafür bietet der beste All-in-One-PC 2016, einen größeren berührungssensitiven Multitouch-Bildschirm. Wenn dieser notwendig ist, dann ist der Preis auch gerechtfertigt. Ansonsten blieben Oma und Opa außen vor. Für den Otto-Normal-Computerfreund ist die Touchscreen-Fähigkeit derweil kein Kaufargument. Das kompakte, schnuckelige Design schon eher. Ein voll integrierter Desktop-PC stört das Wohnambiente nicht und bietet einen erheblichen Mehrwert. Er erspart unnötige Kabelstränge, bietet multimediale Fähigkeiten und dient als Lern-PC für Jung und Alt. Da relativiert sich schnell der hohe Preis. Dennoch sollte der Interessent in Anbetracht des Testergebnisses, genau auf das Gebotene und den Anschaffungspreis schauen. Viele der getesteten All-in-One-PCs waren einfach nur unverschämt teuer. Der Testsieger zeigt, dass es auch etwas fairer geht. Er bietet einen großen, sensiblen Multitouch-Monitor, eine ordentliche Leistung und eine vielseitige Ausstattung. Wer nicht unbedingt einen Touchscreen-Monitor benötigt oder mit den Einnahmen haushalten muss, sollte ein Auge auf die Alternativen werfen.

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Die Alternativen zum All-in-One-PC

Nennenswerte Alternativen ergeben sich aus den persönlichen Anforderungen des Einzelnen. Wer einen Touchscreen benötigt, könnte einen Windows-Tablet-PC in Erwägung ziehen. Dieser bietet zwar einen kleineren Monitor, kann aber näher an den Kneisel gehalten werden. Auch er bietet Windows-Funktionalität, aber deutlich weniger Leistung im Extrembereich. Via Dockingstation kann die selbe Peripherie verwendet werden.
Separat erhältliche Touchscreenmonitore können mit einem Nettop oder Desktop-PC kombiniert werden. Auch so bekommt man einen All-in-One-PC, welcher aber nicht ganz so elegant erscheint, weil sich seine Verbindungskabel nicht ganz verbergen lassen. Der Platzbedarf nimmt zu, die Wohnzimmereignung ab.
Wenn der Touchscreen nicht unbedingt notwendig ist, nehmen die Alternativen zu. Die einfachste Lösung wäre dann ein etwas größeres Notebook. So sind 17 Zoll große Notebooks recht günstig erhältlich. Auch sie bieten eine vollwertige Tastatur und eine ordentliche Leistung. Die Hardware ist etwas weniger auf Leistung, dafür mehr auf Sparsamkeit getrimmt. Ein integrierter Akku sorgt für mehr Mobilität und für eine Netzausfallsicherung.
Benötigt man aber einen kompakten Wohnzimmer-PC mit großem Monitor, so sollte man einen Nettop in Erwägung ziehen. Handelsübliche Monitore bieten oft "Bohrlöcher" für eine VESA-Halterung. Daran kann man den Nettop befestigen und hat einen fast waschechten All-in-One-PC. Die unschönen Verkabelungen sind zwar da, verschwinden aber hinter dem Flachbildschirm. Zum einen fehlt dann die Multitouch-Fähigkeit, zum anderen sind Nettops relativ leistungsschwach. Möchte man den so kombinierten Möchtegern-All-in-One-Computer multifunktionell nutzen, gilt es auf eine leistungsstarke Nettop-Hardware zu achten.
Zu guter Letzt sei der altbackene Desktop-PC erwähnt. In einem großen Gehäuse (wird auch immer kleiner!) befindet sich eine exorbitant leistungsfähige Hardware. Daran koppelt man Monitor(e) und / oder TV und bekommt einen High-End-PC. Mit Eleganz hat dies wenig zu tun, aber wenn entsprechende Leistung und spätere Aufrüstmöglichkeit verlangt werden, ist vielleicht der gute alte PC die beste Lösung?!

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Was es beim Kauf eines Touch-PCs zu beachten gilt

Zunächst einmal gilt es sich anhand von unabhängigen Testberichten Schlau zu machen. Auch diverse Computerredaktionen und die Stiftung Warentest, prüfen hin und wieder das Angebot an All-in-One-PCs. Wichtig ist es auch, ein persönliches Anforderungsprofil zu erstellen, welchem es nicht an Weitsicht fehlen sollte. Es gilt dabei die Zukunftssicherheit aber auch die mit der Zeit steigenden persönlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Das Interessenprofil kann sich ändern. Vielleicht wird später ein Zweitfernseher benötigt. Eventuell will der heranwachsende Filius in 1-2 Jahren hochauflösende 4k-Aufklärungsvideos sehen oder anspruchsvolle 3D-Action-Games spielen? Möglicherweise erfordert auch das schlechter werdende Sehvermögen im Alter, irgendwann einen größeren Monitor? Keinesfalls sollte man zu engstirnig und geizig an den Kauf seines All-in-One-Computers herangehen. Ist man sich schließlich im Klaren darüber was man benötigt, so sollte man einen seriösen Onlineshop ausfindig machen.
Nach dem Kauf sollte nicht nur der Händler für Sie da sein. Besonders wichtig ist auch die Unterstützung seitens des Herstellers. Erwerben Sie einen NoName-PC, bekommen Sie später oft Probleme mit der Treiber- und Ersatzteilversorgung. Dies muss nicht unbedingt so sein. Schauen Sie vor dem Kauf auf jeden Fall auf die Hersteller-Homepage. Ist diese in deutscher Sprache verfügbar und befindet sich dort ein umfangreicher Downloadbereich für Handbücher, Treiber und Firmware-Updates, so ist dies ein echtes Kaufargument. Bei der Gelegenheit können Sie gleich mal eine Anfrage an den kostenlosen E-Mail-Support richten, um zu sehen ob und wie schnell er reagiert. Supportforen im Internet bieten unabhängige Meinungen aber auch Hilfestellungen zum Produkt. Regen sich dort viele Käufer über einen Desktop-PC oder einen Hersteller auf, gilt es einen anderen All-in-One-PC ins Auge zu fassen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen All-in-One-PC oder gratulieren Ihnen dazu, sich dagegen entschieden zu haben!

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