Multifunktionsdrucker Test 2016

Die besten Multifunktionsgeräte im Vergleich

Im Multifunktionsdrucker Test2016 erwarten wirvom Testsieger, dasser kompatible Druckerpatronenakzeptiert und auchsonst der beste ist.

Seit unserem ersten Multifunktionsdrucker Test ist viel passiert. Bezüglich der Druckerpatronen haben einige Hersteller zwar nichts dazu gelernt, aber dafür sind die Multifunktionsgeräte richtig gut geworden. Minderwertige Scanner und Drucker werden heute nicht mehr verbaut, zumindest nicht absichtlich. Leider ließ der Multifunktionsdrucker Test 2016, ein deutliches nachlassen der Produktqualität erkennen. Während die Scan- und Druckergebnisse der aktuellen All-in-One Drucker fast alle das Zeug zum Testsieger haben, so gilt es im Vergleich zu früheren Multifunktionsdrucker Generationen, Abstriche bei der Lebensdauer zu machen. Hielt ein All-in-One-Gerät aus dem letzten Jahrtausend gut 20 Jahre, so gehen heutige Tinten- und Laser-Multifunktionsdrucker oft schon beim Auspacken kaputt. Nicht alle! Die besten Multifunktionsgeräte im Test, so auch unser Testsieger, halten über das Garantie-Ende hinaus. Abzustrafen galt es in unserem Testbericht die Multifunktionsgeräte jener Hersteller, welche mittels Patronenchip versuchen, den Einsatz kompatibler Patronen zu unterbinden. Diese unserer Meinung nach unseriöse Vorgehensweise, welche den Vertrieb überteuerter Originalpatronen ankurbeln soll, verteuert einen Multifunktionsdrucker im Laufe seines Lebens um ein Vielfaches.

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Tintenstrahl- oder Laser-Multifunktionsgerät?

Laser-Multifunktionsgeräte sind arg in Verruf geraten. Nicht nur dass sie ihre Vorteile im Vergleich zum Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker über die Jahre eingebüßt haben, nein sie blasen auch noch Fein- und Feinststäube in die Raumluft. Bringt ein Toner seine tödliche Fracht zu Papier, landet ein Teil davon als Sondermüll in der Büro-Atmosphäre. Wer nur einmal die Woche einen Einkaufszettel ausdruckt, wird seinen Laserdrucker aller Voraussicht nach überleben. Doch es sind gerade Vieldrucker, welche einen Laser-Multifunktionsdrucker kaufen, weil sie langfristig in ihm, fälschlicherweise einen Kostenvorteil sehen. Büroangestellte aber auch Vieldrucker im heimischen Bereich, laufen bei regelmäßiger Nutzung eines Multifunktionsgerätes mit Laserdrucker Gefahr, an einer Feinstaublunge zu erkranken und im weiteren Verlauf daran zu versterben. Wer also meint, einen Laserdrucker kaufen zu müssen, sollte diesen nicht im gleichen Raum mit lebenden Personen betreiben. Mit einer WLAN-Schnittstelle ausgerüstet, kann er fern des Arbeitszimmers, z.B. im Kinderzimmer betrieben werden.
Doch der Griff zum Laser-Multifunktionsdrucker hat sich unserer Meinung nach gänzlich erübrigt. Tintenstrahldrucker sind heute weit aus schneller, als noch vor 20 Jahren. Dank kompatibler Tintenpatronen sind auch deren Druckkosten massiv gefallen. Wurde beim Kauf der richtige Multifunktionsdrucker erwählt, so zahlt man für einen Satz Druckerpatronen aus dem Zubehörhandel, keine 10 EUR mehr. Zwar gibt es für Laserdrucker ebenso kompatible Toner, doch ergibt sich daraus kein nennenswerter Preisvorteil mehr, im Vergleich zum Tintenstrahldrucker. Lediglich das druckintensive Gewerbe, mit einem hohen Anteil an Text-Ausdrucken, könnte vom Lasermultifunktionsdrucker profitieren, wenn auch nicht in gesundheitlicher Hinsicht. Die Feinstaublunge wird nicht als Berufskrankheit anerkannt! Deshalb empfehlen wir stets das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät vorzuziehen, auch wenn das zu erwartende Druckaufkommen sehr hoch ausfällt.

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3-in-1- oder 4-in-1 All-in-One Drucker?

Der 4-in-1 Drucker enthält im Vergleich zum 3-in-1 Gerät, zusätzlich ein Faxmodul. Die Jüngeren unter Ihnen wissen vermutlich gar nicht mehr was das ist?! Unsere Großeltern verschickten so ihre Korrespondenz, wenn diese zeitnah beim Empfänger ankommen sollte. Selbst unsere Eltern lachen heute darüber. Doch noch immer gibt es Leute, die nicht wissen wo sich das @-Zeichen auf der Tastatur befindet (Alt+Q). Diese benötigen einen Multifunktionsdrucker mit Faxmodul, ebenso Gewerbetreibende, welche des Öfteren mit rückständigen Behörden und Finanzämtern kommunizieren müssen. Dort verfügt man zwar mittlerweile über ISDN-Anschlüsse und Email-Accounts, aber deren 386er PCs arbeiten noch mit MS-DOS. Der Umstieg auf Windows NT ist zwar geplant, kann sich aber noch bis 2016 hinziehen.
Wer warum auch immer ein Multifunktionsgerät mit Faxmodul benötigt, muss keinen hohen Aufpreis dafür berappen. Er muss beim Kauf halt nur darauf achten, dass das entsprechende All-in-One Gerät, über ein integriertes Faxmodem verfügt. Des weiteren muss er wissen, dass er die Faxfunktion des Multifunktionsgerätes nur nutzen kann, wenn er über einen echten Telefonanschluss oder ISDN-Anschluss verfügt. Gerade Privatpersonen haben heute oft einen DSL-Zugang ohne Telefonanschluss. Diese telefonieren via VoIP über das Internet, mit ihrem guten alten Standard-Telefon. Deshalb befinden sich einige von ihnen in der irrigen Annahme, sie hätten einen Telefonanschluss.
Doch auch wer keinen Telefonanschluss sein Eigen nennt, muss nicht verzagen. Dienstleister wie Sipgate, Arcor oder web.de, ermöglichen das Empfangen und Versenden von Faxnachrichten via Internet, teilweise sogar kostenlos. Hierzu ist kein 4-in-1 Gerät erforderlich, sondern allenfalls ein Scanner. Diesen enthält auch der 3-in-1 Drucker, selbst wenn er im Test schlecht abgeschnitten hat. Der Vorteil im Vergleich zum physisch vorhandenen Faxgerät, liegt in der Zeit- und Papiereinsparung.

DIN A4 oder DIN A3 Multifunktionsdrucker?

Zwar waren nur wenige A3 Multifunktionsgeräte in unserem Test vertreten, aber diese überraschten durchaus positiv. Besonders überraschend fanden wir die niedrigen Preise der DIN A3 Multifunktionsdrucker. Vor wenigen Jahren noch unbezahlbar, ist man heute für weit unter 200 EUR dabei.
Während die meisten Computerfreunde mit einem A4 All-in-One-Gerät gut bedient sein dürften, müssen die Käufer eines A3 Gerätes unbedingt folgenden Sachverhalt beachten, damit es hinterher nicht zu Wutausbrüchen kommt: Es gibt A3 Multifunktionsgeräte mit A3 Drucker und A3 Scanner. Diese Kombination erachten wir als das erstrebenswerte Ziel und ist mittlerweile sehr günstig im Angebot gängiger Onlinehändler erhältlich. Der A3 Scanner erleichtert das Einlesen großer, starrer und schwerer Bücher ganz erheblich. Leider gibt es auch A3 Drucker, welche einen A4 Scanner aufs Dach montiert bekommen - so genannte A3/A4 Multifunktionsgeräte. Manch einem mag diese Kombination genügen?! Unserer Meinung nach, stellt gerade der DIN A3 Scanner ein absolutes Highlight dar. Der interessierte Käufer sollte genau wissen was er will und beim Kauf explizit auf das Vorhandensein eines A3 Scanners achten! Nicht jedes vermeintliche A3 Multifunktionsgerät verfügt über einen A3 Scanner.
Der Käufer eines A3 Multifunktionsdruckers sollte zudem das höhere Gewicht und den größeren Platzbedarf seiner Neuanschaffung bedenken! Besonders filigran sind solche Ungetüme nicht, und gerade im Wohnzimmer auch kein optischer Augenschmaus. Erwischt man ein defektes Gerät, kann der Rückversand zum schwierigen Unterfangen werden. Deshalb sollte das DIN A3 Multifunktionsgerät nur bei einem seriösen Onlinehändler erworben werden, welcher es selbst bei Nichtgefallen, kostenlos vor Ort beim Kunden wieder abholt.
Im besonderen Maße sollte bei der Planung des A3 Neuerwerbs, auf dessen Unterhaltskosten geachtet werden. Wer gerne A3 Poster ausdruckt wird schnell arm, wenn er auf Originalpatronen zurück greifen müsste. Also vorher bitte die Verfügbarkeit kompatibler Druckerpatronen prüfen. Die kompatiblen Pfennigartikel für einige Brother A3 Multifunktionsgeräte, haben es uns besonders angetan. Das Kopierpapier und auch das A3 Fotopapier ist unterdes etwas teurer, aber trotzdem bezahlbar. Man braucht es ja nicht ständig. Die besten A3 Multifunktionsgeräte verfügen zudem über zwei getrennte Papierzuführungen, so dass man nicht ständig das Papier wechseln muss.

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Welche Ausstattung braucht ein Multifunktionsgerät?

Das Vorhandensein von Drucker und Scanner ist stets von Vorteil, möchte ein Multifunktionsgerät im Test als Testsieger vom Platz gehen. Auch die Fotokopierfunktion profitiert im erheblichen Maße davon. Der Scanner liest das Dokument ein, der Drucker gibt die Kopie aus. Nicht jeder weiß das, aber es ist so! Eben diese zwei Komponenten, Platz sparend in einem kompakten Gehäuse vereint, machen den Verkaufserfolg der Multifunktionsgeräte aus. Damals, als die Welt noch nicht in Ordnung war, nahmen separate Scanner, Drucker, Faxgeräte und Fotokopierer, viele Quadratmeter Bürofläche für sich ein, und verkomplizierten den Arbeitsalltag erheblich. Doch Scanner und Drucker sind zu wenig, möchte man sich als bester Multifunktionsdrucker aus unserem strengen Testbericht verabschieden.

Multifunktionsdrucker mit Duplexfunktion

Eine vorhandene automatische Duplexfunktion ermöglicht den doppelseitigen Druck, ohne dass das Papier händisch gewendet werden muss. Auch im privaten Bereich wird die vorhandene Duplexeinheit immer wichtiger, im gewerblichen Einsatz ist sie unverzichtbar. Es geht dabei nicht nur um den effizienten Einsatz von Papier, sondern auch um Bequemlichkeit. Wer ein Handbuch oder einen umfassenden Vertrag ausdrucken möchte, verheddert sich schnell, wenn er das Papier per Hand wenden muss, möchte er es von beiden Seiten bedrucken. Da muss man echt nachdenken, was nicht jedermanns Sache ist. Die Duplexeinheit übernimmt sowohl das Denken, als auch das Handeln. Der Seite 1 folgt auf der Rückseite die Seite 2 und so weiter. Papier wird gespart, Zeit wird gespart, Geld wird gespart. Natürlich nur, wenn die Duplexeinheit funktioniert, was nicht bei jedem Multifunktionsdrucker im Test der Fall war.
Doch Vorsicht! Einige Hersteller werben im Datenblatt mit einer "Manuellen Duplexfunktion". Ein solches Multifunktionsgerät besitzt keine Duplexeinheit. Hier erweist sich die Hand des Nutzers als Duplexeinheit. Nur wenn im Datenblatt explizit auf das Vorhandensein einer "Automatischen Duplexeinheit" hingewiesen wird, ist der beworbene Multifunktionsdrucker selbständig in der Lage, das Druckerpapier beidseitig zu bedrucken. Im Jahre 2016 ist die Duplexfunktion kein treibender Kostenfaktor mehr! Musste man früher seinen Dispokredit überziehen, wollte man in den Genuss einer automatischen Duplexeinheit kommen, so genügt heute ein Mehraufwand von 20 EUR. Selbst günstige All-in-One Geräte für Einsteiger verfügen mittlerweile über eine Duplexeinheit. Nicht alle! Deshalb gilt es darauf zu achten, möchte man sich einen Multifunktionsdrucker kaufen. Wer in unserem Multifunktionsdrucker Vergleich einen Blumentopf gewinnen wollte, kam nicht um das Vorhandensein dieser Ausstattungskomponente umhin. Auch Sie brauchen einen Multifunktionsdrucker mit Duplexfunktion! Über vieles kann man sich streiten, aber darüber nicht.

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Multifunktionsgeräte mit WLAN

Auch die WLAN-Schnittstelle ist im Jahre 2016 kein Luxusgut mehr. Sie ist schlicht notwendig, möchte man seine mobilen Endgeräte, wie Tablet oder Smartphone, mit dem Drucker in Einklang bringen. Auch Digitalkameras kommen immer häufiger mit WLAN-Schnittstelle daher, und ermöglichen die schnurlose Übertragung von Fotos, auf einen WLAN-fähigen Drucker. Auch wenn man heute noch nicht weiß wofür man ein WLAN-Multifunktionsgerät benötigt, so sollte man im Interesse der Zukunftssicherheit, nicht auf die WLAN-Funktionalität des zu kaufenden All-in-One-Gerätes verzichten. WLAN fähige Multifunktionsgeräte bieten im Wesentlichen zwei Vorteile:
Der Multifunktionsdrucker kann fern des Rechners betrieben werden. Dies ist wichtig, wenn es sich um einen Lasermultifunktionsdrucker handelt. Dieser stößt tödliche Feinstäube aus und sollte nicht in einem Raum mit Mensch und Tier betrieben werden. Besitzt das Laser-Multifunktionsgerät eine WLAN-Schnittstelle, kann man es in den Flur, in den Keller oder auf den Dachboden auslagern. Freilich sollte man dabei bedenken, dass irgend ein Döspaddel die Ausdrucke herbei holen muss. Wenn man wegen eines Ausdruckes in die Katakomben muss, hat man etwas falsch gemacht. Aber das hatten wir ja schon.
Doch im Zeitalter mobiler Endgeräte gibt es einen zweiten Grund, der das Vorhandensein einer schnurlosen Schnittstelle notwendig erscheinen lässt. Gab es damals, im Jahre 2015 noch Familien mit einem einzigen Computer, so verfügt im Jahre 2016, jedes einzelne Familienmitglied, über mehrere mobile Endgeräte. Vom Netbook bis zum Tablet, schwirren unzählige computerähnliche Geräte in einem Haushalt umher. Mit einer Schnur kann man diese nicht einfangen. Da alle diese Endgeräte, vom Smartphone bis zum Tablet-PC, über eine WLAN-Schnittstelle verfügen, tut man gut daran, einen Multifunktionsdrucker mit WLAN-Schnittstelle zu kaufen. Auch die Wlan-Schnittstelle gibt sich heute mit einem Aufpreis von 20 Mark zufrieden (10 EUR). Alternativ gibt es auch Multifunktionsgeräte mit Bluetooth-Schnittstelle. Diese erfüllen nahezu den selben Zweck, sind aber in ihrer Reichweite stark begrenzt. Kann ein WLAN-Drucker bei dünnen Wänden aus 50m Entfernung angesprochen werden, sind es beim Bluetoothdrucker gerade einmal 10m ohne Wand dazwischen. Doch nicht nur der Druckvorgang profitiert von schnurlosen Schnittstellen. Auch das Scannen gelingt schnurlos über WLAN oder Bluetooth. Doch es muss in diesem Zusammenhang auch ein negativer Aspekt angesprochen werden. Über eine infizierte Firmware (Trojaner), oder einen verseuchten Rechner, können digitale Abbilder Ihrer zu scannenden und kopierenden Dokumente, über das Internet in fremde Hände gelangen. Dies können auch staatliche Organisationen sein, wie BND oder Finanzbehörden. Allerdings kann dies auch ohne WLAN- oder Netzwerkanschluss geschehen, wenn der mit dem All-in-One-Drucker gekoppelte Rechner, mit dem Internet verbunden ist. Ein Thema für das sich momentan niemand zu interessieren scheint?!
Als Problematisch erwiesen sich im Multifunktionsdrucker Test 2016, oft die mobilen Betriebssysteme der Smartphones und Tablets. Aus ihnen heraus gelingt der Druck nicht so einfach wie über einen Windows-PC. Die Druckerhersteller wie Brother, HP oder Epson, stellen zwar Apps für Android und iOS bereit, aber das Drucken gelingt oft nur mit Einschränkungen. Hier erwarten wir uns eine deutliche Besserung für das Jahr 2016! Wenn Sie einen neuen Multifunktionsdrucker kaufen möchten, achten Sie bitte auf das Vorhandensein einer WLAN-Schnittstelle! Ein altes Multifunktionsgerät können Sie ggf. WLAN-fähig machen, indem Sie es direkt an den WLAN-Router anschließen. Das geht aber nur dann, wenn Sie über einen entsprechenden WLAN-Router mit USB-Schnittstelle verfügen. Bezüglich des Scannens gibt es dabei aber oft Einschränkungen.

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Der Multifunktionsgeräte Test 2016 im Detail

Streng sind wir im Multifunktionsdrucker Test, aber nicht übermäßig, kosten doch selbst die besten All-in-One-Geräte nur noch ein Lächeln, möchte man Mutti das nötige Geld dafür aus der Tasche ziehen. So waren wir bereit, Einschränkungen bezüglich der Haltbarkeit im Dauertest billigend in Kauf zu nehmen. In Anbetracht stets neuer technischer Innovationen, macht es auch keinen Sinn, eine Haltbarkeit von 10 Jahren voraus zusetzen. Unnachgiebig zeigten wir uns hingegen bei der Druck- und Scannqualität. Streng urteilten wir auch in Sachen Bedienung und Unterhaltskosten. Da die beiliegenden Bedienungsanleitungen (von Handbüchern wollen wir nicht sprechen), im Test fast ausnahmslos lächerlich anmuteten, erwarteten wir eine intuitive Einrichtung und Bedienung, vom künftigen Testsieger. Auch wenn ein Hersteller die Verbrauchskosten künstlich in die Höhe trieb, durch Patronenchips, gab es ordentlich Punktabzüge. Das Design der All-in-One Drucker tangierte uns nur am Rande, - was für eine Schande.

Design & Verarbeitung der Multifunktionsgeräte im Vergleich

Das Auge isst mit, und so haben die Hersteller das Design für sich entdeckt. So lange die Hersteller dabei die inneren Werte ihrer Multifunktionsgeräte nicht aus dem Auge verlieren, ist es uns grad egal! Wir erwarteten vom künftigen Testsieger ein kompaktes und idealer Weise neutrales Design. Einige Hersteller hauen aber ganz schön auf die Kacke, was der Neutralität mitunter im Wege steht. Ein Multifunktionsdrucker muss sich unserer Meinung nach, dem Wohnzimmer wie auch der Büroeinrichtung unterordnen. Besonders im privaten Bereich erscheint uns dies wichtig. Kompakt erschienen sie alle zum Test, aber in ihrer Aufmachung provozierten einige Testteilnehmer. Nun denn, wir rissen uns trotz unserer konservativen Ansichten zusammen und ignorierten diverse Stilblüten im Testergebnis.
Uneinsichtig zeigten wir uns mitunter bezüglich des zu sparsamen Materialeinsatzes, aber auch bei schlechter Verarbeitungsqualität. Ein Multifunktionsdrucker wird wenig bewegt, weshalb man eine besonders leichte Bauweise, nicht übertrieben bitter bewerten sollte. Einige All-in-One-Geräte kamen aber derart quackig zum Test, dass man dachte einen Wackelpudding vor sich zu haben. Die meisten Multifunktionsdrucker unterdes, erschienen stabil genug, das Garantie-Ende zu überdauern. Trotzdem muss angemerkt werden, dass durch die Bank weg, auch bei höherwertigen Geräten, am Materialeinsatz gespart wird. Wog ein Multifunktionsgerät um die Jahrtausendwende 10kg, so sind es heute gerade mal noch 1,5kg. Warum auch nicht?! Hat Vorteile wenn es mal auf die Füße fällt!
Weniger schön machte es sich im Test, wenn ein Mufu mit peinlicher Verarbeitungsqualität aufwartete. Wenn Spaltmaße unschön abweichen, Klappen nicht richtig schließen oder Schalter und Anschlüsse schlecht eingepasst wurden. Diesen Fall gab es bei 4 Multifunktionsdruckern im Test zu kritisieren. Ansonsten ergab sich ein gutes Ergebnis in dieser Testdisziplin. Selbst günstige Multifunktionsdrucker enttäuschten nicht. Die reibungslose Funktion war fast immer gewährleistet.

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Die Unterhaltskosten der Multifunktionsgeräte im Vergleich

Einiges hat sich getan, aber nicht immer zum Positiven. Für viele Multifunktionsgeräte stellt der Zubehörhandel heute kostengünstige kompatible Tintenpatronen und Toner bereit. Leider nicht für alle, denn einige Hersteller bauen diverse Fallstricke ein, um die Arbeit des Zubehörhandels nachhaltig zu erschweren. So setzen unseriöse Hersteller das Vorhandensein eines Patronenchips voraus, damit die entsprechende Patrone vom Drucker erkannt wird. Dies erachten wir als äußerst unschön, und möchten die Legalität solcher Maßnahmen anzweifeln. Aber es ist so, und so sollte der Käufer eines Multifunktionsgerätes darauf achten, dass für sein gewünschtes Druckermodel, günstige kompatible Patronen verfügbar sind. Hier geht es wirklich um sehr viel Geld. Egal ob ein Multifunktionsdrucker 100 oder 300 EUR kostet, die Unterhaltskosten im Verlaufe der Jahre, lassen den Anschaffungspreis mitunter lächerlich erscheinen. Muss man für eine Originalpatrone 50 EUR berappen, statt 5 EUR für 10 kompatible Patronen, so wird jeder Ausdruck zum kostspieligen Vergnügen.
Insbesondere ein Hersteller, scheint sein Geld mit überteuerten Originalpatronen verdienen zu wollen. Eine gefährliche Gradwanderung! Trotzdem ist der Zubehörhandel oft in der Lage, die kompatiblen Patronen mit den erforderlichen Chips auszurüsten. Beim Erscheinen eines neuen Druckers, kann es aber deutlich länger dauern, bis die entsprechenden Ersatzpatronen verfügbar sind. Manchmal wartet man ewig darauf. Doch nicht nur wer sich für ein Canon Multifunktionsgerät entscheidet, sollte vor dem Kauf die Verfügbarkeit kompatibler Patronen erfragen. Im Einzelfall werden diese niemals bereitgestellt. Dann kann man seinen Multifunktionsdrucker nur noch an Alte oder Einfältige weiterverkaufen! In unserem Ratgeber "Kompatible Druckerpatronen im Test", klären wir darüber auf, warum die Verwendung von Originalpatronen sehr gefährlich sein kann und weshalb es besser ist, kompatible Patronen zu bevorzugen.
Zu den sonstigen Verbrauchsmaterialien wie Kopierpapier oder Fotopapier sei nur kurz angemerkt, dass dieses universell von allen Multifunktionsgeräten verwendet werden kann. Es ist also nicht notwendig, druckerspezifisches Papier von HP oder Epson zu erwerben. Lediglich die max. verwendbare Papierstärke des eigenen Druckers sollte beachtet werden. Im jeweiligen Datenblatt sollten sich Hinweise dazu finden. Ein ansonsten sehr gutes älteres Brother Multifunktionsgerät aus dem Jahre 2015, behielt dickeres Fotopapier stets bei sich und gab es nur unter Anwendung roher Gewallt wieder frei!
Jene Multifunktionsdrucker für welche der Zubehörhandel kompatible Druckerpatronen bereit stellte, wahrten sich ihre Testsieger Chancen bis auf Weiteres. Alle anderen Multifunktionsgeräte, zierten den Test im weiteren Verlauf nur noch als schmückendes Beiwerk. Es waren durchaus schöne All-in-One-Geräte, welche im Vergleich weit Vorne gelegen hätten, wären deren Druckkosten aufgrund nicht erhältlicher kompatibler Tintenpatronen, nicht so exorbitant hoch gewesen. Dieser Zustand liegt selten an der Zubehörindustrie, sondern fast immer am Druckerhersteller, welcher mit Macht durch überteuerte Originalpatronen reich werden möchte.

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Die Arbeitsergebnisse der Multifunktionsdrucker im Vergleich

Drucken, Scannen und Kopieren, das sollte man können, möchte man im Test nicht verlieren! Einige konnten es besser, andere weniger. Schon im Multifunktionsdruckertest 2015 konnten wir erfreut feststellen, dass die Zeiten minderwertiger Komponenten vorbei sind. Einst verbauten die Hersteller schlechte Scanner und Drucker in die All-in-One-Geräte der ersten Generationen, um sich ihren Ruf für viele Jahre zu ruinieren. Heute mangelt es allenfalls an der Geschwindigkeit und an der Haltbarkeit der Multifunktionsgeräte. Besonders die günstigen Einstiegs-Mufus, welche gerne vom Kleinbürger gekauft werden, haben nicht das ewige Leben, setzen aber das ewige Leben des kleinen Mannes voraus. Einbußen in Sachen Druck- und Scanqualität muss der Geizkragen aber selten hinnehmen. So waren wir, abgesehen von 3 unrühmlichen Ausnahmen, mit den Arbeitsergebnissen der Multifunktionsdrucker im Test, recht zufrieden. Die Farben im Ausdruck waren mitunter zu blass, mitunter zu grell. Dies konnte manuell nachjustiert werden, am Bedienpanel des jeweiligen Multifunktionsgerätes oder in der Bildverarbeitung des Rechners. Im Übrigen gab es in der Beurteilung der Ausdrucke, keine zwei gleichen Meinungen unter den semiprofessionellen Produktprüfern. Diese prüften die auf Normalpapier gedruckten Fotos, subjektiv mit den Augen und verlauteten das Testergebnis mit der Gusche. Leider versagte bei drei Multifunktionscentern die Fotokopierfunktion im Detail. Kleine Schriften eines zu kopierenden Beipackzettels, wurden teilweise unleserlich vervielfältigt. Bei zwei Mufus stellte sich der Scankopf als Übeltäter heraus. Dort stimmte die im Datenblatt versprochene Auflösung nicht mit der Realität überein. Das Dritte, ein Laser-Multifunktionsgerät, hatte offenbar Mühe, die ordentlich eingescannte Textgrafik auszudrucken.
Im Wesentlich galt es im Multifunktionsdrucker Vergleich 2016, die Arbeitsleistung bzw. die Arbeitsmoral der Testprobanden zu unterscheiden. So ließen die Arbeitsergebnisse mitunter sehr lange auf sich warten. Keineswegs mehr so lange wie noch vor 10 Jahren, als der Ausdruck eines Fotos in höchster Qualität, den Vormittag in Anspruch nahm. Trotzdem, wer seinen Multifunktionsdrucker gewerblich nutzen möchte, oder privat gerne mal ein unsittliches Foto im DIN A4 Format für die Schlafzimmerwand ausdruckt, der möge die Geschwindigkeit des zu kaufenden All-in-One Gerätes nicht aus dem Auge verlieren. Sowohl Scan- als auch Druckgeschwindigkeit vermeintlich günstiger Multifunktionsgeräte unter 80 EUR, liegen erheblich unter denen der nur geringfügig teureren Mufus ab 100 EUR aufwärts. Viel kostet es nicht, benötigt man ein etwas schnelleres Gerät! Es empfiehlt sich auch hier, nicht an der falschen Stelle zu knausern.

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Fazit im Multifunktionsdrucker Test

Insgesamt konnten wir einen guten Eindruck gewinnen, von dem was der Multifunktionsdrucker Markt im Jahre 2016 zu bieten hatte. Die Multifunktionsgeräte sind technisch ausgereift und in der Lage, einen Dauertest unbeschadet zu überstehen, so er eine Einsatzdauer von zwei Jahren, bei mittlerem Druckaufkommen zu simulieren versucht. Dauert er länger, versagt ein All-in-One-Drucker nach dem anderen, ohne Vorankündigung seinen Dienst. Woran das liegt, muss nicht weiter erläutert werden. Im Internet kursieren genügend Anleitungen, wie man die künstlich seitens der Hersteller außer Betrieb gesetzten Multifunktionsgeräte wieder flott bekommt. Die meisten Computerfreunde sind unterdes froh, sich nach zwei Jahren ein neues Multifunktionsgerät kaufen zu dürfen, um von den neuesten Innovationen profitieren zu können. Wer heute seinen zwei Jahre alten Mufu ins Aus befördert, bekommt auf Wunsch ein Neugerät mit WLAN und Duplexeinheit für unter 100 EUR. Legt er noch mal 70 EUR drauf, bekommt er ein spaßiges DIN A3 Multifunktionsgerät mit Duplexfunktion und WLAN-Schnittstelle. Da schmeißt man den vorsintflutlichen All-in-One Drucker von 2011 doch gerne auf den Schrott?!
Noch nie war die Bedienung der Multifunktionsgeräte so einfach wie heute. Auch wenn aus Kostengründen auf ein Touchscreen verzichtet wurde, was immer seltener der Fall ist, so ließ sich im Test nahezu jedes Multifunktionsgerät intuitiv ohne Zuhilfenahme eines Handbuches bedienen. Die großen LCD-Farb-Displays unterscheiden sich deutlich von den einzeiligen Monochrome-Displays älterer Multifunktionsdrucker. Die Menüführung ist zumeist durchdacht und ermöglicht die Nutzung von Funktionen, welche früher so verschachtelt waren, dass man sie so gut wie nie genutzt hat.
Das Druckbild der meisten Testkandidaten erwies sich im Test als exzellent. Auch die Scanner haben Profiniveau. Diese Feststellung gilt keinesfalls nur für höherpreisige All-in-One-Geräte. Selbst Einsteigergeräte unter 50 EUR, lassen an dieser Stelle keine Wünsche offen. Denen fehlt es an der Arbeitsgeschwindigkeit, der automatischen Duplexeinheit und auch das fehlende WLAN ist eine Frechheit. Für den persönlichen Testsieger muss unterdes kein Vermögen mehr ausgegeben werden. Je nachdem was man alles gerne mit dem All-in-One-Drucker machen möchte, sollte man zwischen 100 und 200 EUR vom Familieneinkommen abzwacken.
Größter Kritikpunkt im Test, war die künstlich beschränkte Lebensdauer zahlreicher Multifunktionsdrucker. Mit Ökologie hat das nicht mehr viel zu tun. Die Profitgier einzelner Hersteller, welche durch unlautere Methoden versuchen, die eigenen überteuerten Originalpatronen zur Pflicht zu machen, war das andere Ärgernis. Hier kann sich der Kunde aber wehren, indem er das Produkt eines Herstellers wählt, für welches der Zubehörhandel kostengünstige kompatible Patronen oder Toner bereitstellt. Sind kompatible Verbrauchsmaterialien verfügbar, spart man gut 95% an Unterhaltskosten, ohne auf Qualität verzichten zu müssen.

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