Testsieger im Tablet-PC Test

Die besten Tablets im Vergleich

Die im Tablet Test zu prüfenden Geräte gibt es nicht erst seit Gestern, sondern schon seit Jahren. Den Durchbruch schafften die Tablet-PCs zunächst jedoch nicht, weil deren Hersteller versuchten, soviel PC-Tablet-PC TestFunktionalität wie möglich in sie hinein zu packen. Deshalb waren die ersten Sofasurfbretter zu schwer, bedienungsunfreundlich und akkuschlapp, wie in einem älteren Testbericht der Stiftung Warentest nachgelesen werden kann. Da ein Tablet den PC nicht ersetzen sondern ergänzen soll, sind Leichtigkeit und Akkukapazität der Schlüssel zum Testsieger-Titel 2014. Es kommt im Tablet-PC Test nicht vordergründig auf Mehrleistung und größere Displays an. Das sind allenfalls Kaufargumente für Leute, welche noch nie einen Tablet PC besessen haben. Die Ultra Mobile Devices neuerer Generation, kombinieren deutsche Innovationen mit chinesischer Handarbeit. So erwiesen sich die besten Tablets in unserem Vergleich, trotz vieler Komponenten und Schnittstellen, als sehr leicht, ausdauernd und günstig im Preis. Doch nicht jeder Tablet PC wusste im Test zu überzeugen, wie im Ergebnis unseres Testberichtes festgehalten werden musste.  Tablet PC Testsieger
 

Entstehung und Etablierung der Tablets

Einst brach einem Freiluftbeamten der Bildschirm vom Notebook ab, und schon hatte er ein Tablet ohne PC in der Hand. Ein vorbei laufender Sonderschüler sah das Malheur und dachte sich, wenn ich die PC-Komponenten in den Bildschirm verbaue, dann könnte ich eine besonders mobile Geräteklasse mit höchstmöglicher PC-Funktionalität schaffen. Infolge dessen entstand die erste Generation der Tablet-PCs, welche sich aufgrund einiger Denkfehler nie am Markt etablieren konnte. Abgesehen davon, dass der Preis dieser mit Stift bedienbaren Tablets als eine bodenlose Frechheit betrachtet werden musste, versuchte man wie oben bereits angedeutet, soviel PC-Funktionalität wie möglich, in die neue Geräteklasse zu verbauen. Die Folgen waren ein viel zu hohes Gewicht und eine extrem kurze Akkulaufzeit. Beides führte zur absoluten Praxisuntauglichkeit der ersten Tablets, wie aus damaligen Testberichten heraus zu lesen ist. Dank der Überdenkung des klassischen Tablet-Konzeptes seitens Apple, entstand das Multitouch-Tablet der Zukunft, welches sich am Markt etablierte, wie einst das Buch, der Fernseher oder das Handy. Es gehört bereits jetzt zur mehrfachen Standardausrüstung eines jeden Haushaltes. Mehr und mehr ersetzt der Tablet-PC Alltagsgegenstände wie das Buch, die Zeitung, das Radio und den Kosmetikspiegel.  
 

Der Tablet-Test im Detail

Das perfekte Tablet konnten wir im Testbericht nicht ausmachen, denn jedes Gerät hatte seine Schwächen. Einige Tablets erwiesen sich im Test als zu schwer und unhandlich. Mitunter waren die Displays zu anfällig für Sonnenlicht, Fettfinger und Blickwinkelschwankungen. Fast immer nervte deren 16:9 Format. Das Apple iPad erwies sich zwar in Sachen Format, Gewicht und Betriebssystem als wahrer Testsieger, ist aber unserer Meinung nach hoffnungslos überteuert und nur für jene geeignet, welche sich ihr Geld nicht selbst erarbeiten müssen. Wer 500 EUR und mehr für einen Tablet-PC ausgibt, kann nicht mit höherer Schulbildung gesegnet sein. Das teuer erkaufte Negativimage ist nicht zuletzt eine Folge der besser gewordenen Android-Tablets, welche das iPad bei deutlich günstigerem Kaufpreis, in vielen Belangen überholt haben. Die zahlreichen Patentklagen machen das ansonsten nicht schlechte Apple-Tablet, auch nicht gerade sympathischer. Vom Tablet-Testsieger erwarteten wir ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Die Touch-Displays im Vergleich

Auch wenn der eine oder andere nicht unsere Meinung teilt, so ist für uns das 16:9 Bildschirmformat kein Quell der Freude (Ausnahme: kleine 7" Tablets)! Der Tablet-PC wird damit zum Mediaplayer degradiert. Ein vernünftiges Arbeiten ist nicht möglich. Auch die scheinbar größere Displaydiagonale macht diesen Nachteil nicht wett, denn während die eine Seite zu lang ist, ist die andere viel zu kurz. Im Querformat bleibt bei Einblendung der Soft-Tastatur, kaum noch Raum für die eigentliche Applikation und im Hochformat fehlt die Arbeitsbreite. Während zum Test 2014, neben den iPads mittlerweile auch zahlreiche Androidtablets im 4:3 Format aufkreuzten, traten ausgerechnet die Windows-Tablet-PCs nahezu ausnahmslos im 16:9 Format an. Somit wird Microsoft auch die restlichen Business-Kunden an Apple verlieren. Die Privatanwender sind schon lange weg. Während wir bei kleinen Tablets bis 7" das 16:9 Format als Vorteilhaft empfinden, empfehlen wir bei 8" Tablets zumindest auf das 16:10 Format zurück zugreifen. Größere Tablets welche der Arbeit und kreativen Freizeitgestaltung dienen, profitieren immer vom 4:3 Format. Bezüglich der Touchscreen-Sensitivität konnten wir im Test deutliche Verbesserungen ausmachen, was nicht zuletzt an der Leistungsexplosion liegt. Auch der Zweifingerzoom ist dank gängiger Multitouchscreens heute eine Selbstverständlichkeit. Negativ machte sich bei vielen Tablets immer noch die fehlende Helligkeit bemerkbar. Innen fast immer ausreichend, fehlte im Außenbereich oft die maximale Helligkeit um der Sonneneinstrahlung trotzen zu können. Aber auch hier gilt es klare Verbesserungen im Tablet Testbericht zu vermerken. Trotz starker Spiegelungen, lassen sich zahlreiche Tablets nun auch auf dem Balkon verwenden. Die Blickwinkelstabilität erachteten wir stets als ausreichend und besser. Einige Tablets könnte man sich waagerecht vor den Kopf halten und den Bildschirminhalt immer noch klar erkennen. Uns erschien dies nicht ganz so wichtig. Manch einer legt aber gerade darauf wert und sollte dann auf das Vorhandensein eines IPS-Displays achten. Unsere Testsieger blamierten sich im Display-Test nicht. Sie sind unter freiem Himmel gut nutzbar, blickwinkelstabil und von zweckmäßiger Auflösung. Viele Windows-Tablets blamierten sich mit einer Auflösung von 1366x768 Pixel. 768 Pixel in der Breite (Hochformat), sind bei einem 10 Zoll Tablet viel zu wenig.   zum Testanfang...

Gewicht, Größe und Haptik im Tablet Test

Das Gewicht der Tablets setzten wir im Test natürlich in Relation zu deren Größe. Für unterschiedliche Anforderungen stellt der Markt verschiedene Tabletgrößen bereit. Das 7 Zoll Tablet für Information und Unterhaltung, das 8 Zoll Allroundgenie und das 10 Zoll Tablet für Menschen, welche im Leben voran kommen wollen. Bei all den genannten Varianten gab es eine deutliche Gewichtsabnahme gegenüber dem Tablet Test 2013 zu verzeichnen. Sogar die Windows-Tablets haben abgespeckt. Leider oft auf Kosten der Reparaturfreudigkeit. Auch das Nachrüsten und Aufrüsten von Komponenten ist heute nicht mehr möglich. Dies sollte man beim Kauf bedenken und nicht an der falschen Stelle sparen. 4GB RAM und 64GB SSD Festplattenspeicher erachten wir beim Windows 8.1 Tablet als absolute Untergrenze! Zugunsten des Gesamtgewichtes, ist nun auch das Windows-Tablet zum Wegwerfprodukt verkommen. Erfreulicherweise leidet die Funktionsaustattung nicht unter dem Magerwahn. Mehrere Kameras, GPS und 3g, gehörten auch bei den leichtesten Tablets im Test, fast immer zur Standardausstattung. Lediglich auf vollwertige USB- und HDMI-Schnittstellen wird immer häufiger verzichtet. Das unkomplizierte Verbinden mit Peripheriegeräten, gelingt quasi nur noch über Dockingstationen. Micro-USB und Micro-HDMI erwiesen sich im Test als zu wackelig.
In Punkto Haptik und Design waren wir wenig angetan. Statt auf gummierte gerundete Rückseiten zu setzen, sind viele Tablets mit glatten Kunststoffen und Chromumrandungen gestraft. Solche Tablet-PCs liegen wie Eiswürfel in der Hand und irgendwann flutschen sie auf den Boden. Noch schlimmer fanden wir die gängige Praxis, das spiegelnde Displayglas bis an den Rand des Tablets zu ziehen. Somit hat man die Fingerabdrücke nicht nur auf dem Touchscreen, sondern auch am Tablet-Rand. Dies macht sich besonders eklig wenn er schwarz ist. Und er ist fast immer schwarz. Nach kurzer Zeit kann man die Fingerabdrücke auch fühlen. Die Fleckempfindlichkeit ist bei aktuellen Tablets das größte Ärgernis. Früher gab es dieses Problem nicht, heute auch bei Windows-Tablets. Wir setzen trotzdem auf die Lernfähigkeit der Hersteller und hoffen auf den Tablet-PC Test 2015. 

Leistungsentfaltende Komponenten der Tablet-PCs im Test

Das Arbeitstempo überzeugte bei den höherwertigen Android-Tablets und auch beim Apple iPad auf ganzer Linie. Deren Quadcore-Prozessoren bieten genügend Leistungsreserven für die nächsten 5 Jahre. Aber auch die günstigen mit Dualcore CPUs ausgerüsteten Tablets, konnten sich in unserem Vergleich behaupten. Sie zeigten, dass es bei der Leistungsfähigkeit nicht so sehr auf die Verwendung leistungsstarker Komponenten ankommt, sondern auf eine sinnvolle Komponenten-Komposition. Dazu gehört auch ein vernünftig dimensionierter Arbeitsspeicher. Neuerdings bieten die ersten Android-Tablets mehr Arbeitsspeicher, als gängige Windows-Tablets für Einsteiger. Da kommt es unserer Meinung nach zu einer Fehlentwicklung. Ein Android-Tablet bringt ab etwa 1GB RAM seine volle Leistung. Im Interesse der Zukunftssicherheit schadet ein 2GB RAM sicher auch nicht. Android-Geräte mit 3GB RAM gibt es jedoch nur, um den Wettkampf der blanken Zahlen für sich zu entscheiden. Bei den Windows-Tablets gilt es die Fehlentwicklung nicht ganz so locker zu sehen. Hier passiert genau das Gegenteil. Windows 8.1 Tablets werden mit nicht aufrüstbaren 2GB RAM verkauft, obwohl 4GB Arbeitsspeicher dringend notwendig wäre. Eine ähnliche Entwicklung gibt es bei den Prozessoren, bei der Speicherkapazität und bei den Bildschirmauflösungen zu beobachten. Die Androidtablets überbieten sich gegenseitig ohne Sinn und Verstand, während die Windowstablets unterdimensioniert in den Lagerhallen verrotten. Auch die neuen Bay-Trail Atom Prozessoren konnten uns im Test nicht überzeugen. Ein Windows-Tablet braucht unserer Meinung nach mindestens einen Intel Celeron oder besser noch Intel Core i5 Prozessor. Das Android-Betriebssystem stellt hingegen keine großen Anforderungen an die Hardware. Selbst Geräte mit Single-Core Prozessor und 512MB RAM, laufen bei gut angepasstem Betriebssystem absolut flüssig. Womit wir bei den Betriebssystemen angelangt wären.
Auch ein perfekt angepasstes Betriebssystem erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich. Am besten gefiel uns auch im diesjährigen Vergleich, das iOS von Apple, da es speziell für die konzerneigenen Produkte angepasst wurde. Android folgte dicht dahinter, wenngleich es hier einige negative Ausreißer im Test zu verzeichnen galt. Wurde ein Android gut adaptiert, lief es wie geschmiert. Wurde es jedoch schlecht vom Tablethersteller angepasst, half selbst ein hoch getakteter Quadcore-Prozessor nicht weiter. Das Windows-Betriebssystem ist grundsätzlich das professionellste von allen, kränkelt aber etwas. War Windows 7 ein großer Wurf, so erwies sich Windows 8 zunächst als ein Griff ins vollgeschissene Plumpsklo. Immerhin wurde es durch das kostenlose Update auf 8.1 etwas entschärft. Es kann jetzt genutzt werden. Wir bleiben bis auf weiteres bei Windows 7. Der Käufer eines aktuellen Windows-Tablets hat diese Wahl leider selten. Hauptproblem bei Windows-Tablets ist jedoch weniger dessen Betriebssystem, als vielmehr dessen schwacher Unterbau. Ist die Hardware zu schwach, taugt das beste Betriebssystem nichts. Windows RT erachten wir als schlechten Scherz und gehen von der baldigen Verschmelzung mit Windows Phone 9 aus. So beseitigt man zwei Ärgernisse auf einmal. Allein die Metrooberfläche treibt mehr Menschen vor den ICE, als es die Winterdepression zu leisten vermag (zumindest im Winter 2013 / 2014). Mit Windows RT versuchte Microsoft den Einstieg im hart umkämpften Segment der ultramobilen Tablet-Computer. Der Erfolg blieb erwartungsgemäß aus. Die ersten Windows RT Tablets stanken gewaltig ab. Ursachen sind das 16:9 Format und die fehlende Möglichkeit, klassische Windowsanwendungen nutzen zu können.   zum Testanfang...

Funktionsausstattung im Test

Hier gilt es erfreuliches zu vermerken und auch mal der NSA einen Dank auszusprechen! Selbst günstige Einsteiger Tablets verzichten heute nicht mehr auf GPS und diverse Kameras. Auf Druck des Geheimdienstes, werden sowohl Smartphones als auch Tablets, heute generell mit entsprechenden Überwachungskomponenten ausgestattet. So kann der Bürger jederzeit geortet und abgelichtet werden. In geschlossenen Räumen übernimmt die WLAN-Ortung die Aufgaben des GPS. Die Kameras sind mittlerweile so gut, dass sie auch unter Kunstlicht rauscharm dokumentieren. Nicht bei allen Tablets! Gerade bezüglich der Kameras gab es im Tablet-Test große Unterschiede festzustellen. Wir legen mittlerweile einen größeren Wert auf die Bildqualität der verbauten Kameras. Schließlich kann man sie bei entsprechender Eignung, auch zum kopieren wichtiger Dokumente hernehmen. Hat man ein gutes Tablet, spart man sich fast immer den Einsatz eines Scanners! Das GPS erachten wir bei größeren Tablets als überflüssig, da man diese ja doch nur daheim im Sessel einsetzt. Bei kleinen 7 Zoll Tablets sieht es anders aus. Diese kann man als Fahrzeugnavi oder zur Wanderung durch den Wald hernehmen. Zahlreiche Navi-Apps ermöglichen die sprachgesteuerte Navigation durch den Großstadtjungle, aber auch per Pedes abseits befestigter Straßen. Oftmals gibt es diese Navigationsapps umsonst, wie Google Maps oder den mapFactor Navigator FREE. Für Wanderungen empfiehlt sich die App Komoot, welche in der Basisversion kostenlos daher kommt und gegen Aufpreis mit weiteren Karten versorgt werden kann.
Auch bei den Lautsprechern trennte sich der Spreu vom Weizen. Noch immer sind einige Tablets so leise, dass sie selbst bei fehlenden Nebengeräuschen nicht zu gebrauchen sind. Andere ermöglichten sowohl den Videogenuss ohne Kopfhörer, als auch die fernmündliche Kommunikation. Sogar der Klang kann richtig gut sein, wie unsere Testsieger bewiesen. Die flache Bauweise der Tablets ist heute kein Argument mehr für schlechte Speaker. Es sind viel mehr die unfähigen Hersteller. Wer Musik genießen möchte, dem empfiehlt sich so oder so die Anschaffung einer Bluetooth Soundbox. Am Einfachsten gelingt eine Kopplung, wenn das entsprechende Tablet über ein fortschrittliches Bluetooth >3.0 verfügt. Auch WLAN N erachteten wir im Tablet-Test 2014 als eine Grundvorrausetzung. Nur einmal wurden wir enttäuscht. Wer via DLNA hochauflösende Videos streamen möchte, braucht den schnellen Standard. 
 

Fazit im Tablet Test 2014

Das Testergebnis im Tablet Test 2014 ist eher durchwachsen. Zwar hat sich im letzten Jahr viel getan, aber so richtig zufrieden kann man immer noch nicht sein. Anhand der Resultate kann man die Delinquenten in drei Gruppen einteilen:  

1. Sehr Gut, aber mit einem unangemessen hohen Preis daher kommend
Zu nennen wäre da z.B. das Apple iPad. Es macht viel Spaß, kommt aber nicht an die Möglichkeiten eines Windows-Tablets heran. Das muss es eigentlich auch nicht, denn es wurde für die leichte Unterhaltung kreiert. Betrachtet man allerdings dessen Preis, geht jedes Gefühl der Leichtigkeit verloren. Aus dieser Gruppe wird niemand zum Testsieger erkoren! Preis und Leistung müssen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen. Mangels Konkurrenz war dies vor 2 Jahren noch anders. Heute ist es nicht mehr so! zum Testbericht...

2. So schlecht, dass kein Preis niedrig genug sein kann
Immer wieder liest man in Foren Sprüche wie "Für den Preis ist es ganz gut". Da gehen wir aber nicht mit! Was hilft uns ein Tablet für 88 EUR, welches eine WLAN-Reichweite von 5 Metern besitzt und auf ein Bluetooth-Modul ganz verzichtet? Da kann man sich mit seinem Geld auch die Kehrseite abputzen. Zahlreiche Billigtablets fluten den Markt und wagten sich sogar zum Testbericht. Die Aussicht auf ein Android-Update liegt bei 0 Prozent. Die Chance dass es zumindest 4 Wochen fehlerfrei funktioniert, liegt immerhin bei 36%. Auch wenn wir es für unsinnig halten, leistungsüberschüssige Technik zu verbauen, so gilt es doch im Sinne der Zukunftssicherheit, eine gewisse Leistungsschwelle nicht zu unterschreiten. Kommt ein Tablet mit 256 MB RAM Arbeitsspeicher und einem 800 MHz Single-Core Prozessor daher, ist jeder Preis zu hoch! Auch in dieser Gruppe ist das beste Tablet nicht zu Hause.

3. Nicht perfekt, aber praxistauglich und günstig
Auch wenn nahezu jeder Tablet-PC kleinere Ärgernisse im Test aufzuweisen hatte, so gab es sie dennoch, die potentiellen Testsieger. Kostete ein kapazitives Multitouch-Tablet weniger als es wog, war es im Test ausdauernd und reichweitenstark, so wurde es zumindest schon mal zum Testsieger-Aspiranten. Wenn Arbeitsspeicher und Prozessorleistung eine flüssige Bedienung und das gleichzeitige Arbeiten in mehreren geöffneten Apps ermöglichten, und wenn sich die Funktionsausstattung nicht als überflüssiger Ballast heraus stellte, so waren die Chancen da, den Testsieger Titel abzuräumen. Bis auf weiteres, ist das beste Tablet in dieser Gruppe zu finden. 
 

Sind gebrauchte Tablets empfehlenswert?

Der unbesehene Kauf eines gebrauchten Tablets, führt in 50% aller Fälle, zum sofortigen Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Diese Geräte werden nun mal intensiv genutzt und überall mit hingeschleppt. Insbesondere Firmenkunden gehen mit ihren Leasinggeräten nicht grad zimperlich um. Kaufen Sie also, wenn überhaupt, nur in einem Fachgeschäft vor Ort, mit einer Garantie von einem Jahr. Testen Sie das gebrauchte Tablet auf Herz und Nieren, auch um die Leistungsfähigkeit seines Akkus einschätzen zu können. Manchmal gibt es neue Akkus günstig im Zubehörhandel. Allzu oft aber, sind die Akkus teurer wie das gebrauchte Tablet selbst. Manchmal können die fest verbauten Akkus vom Laien gar nicht gewechselt werden. Achten Sie beim Gebrauchtkauf unbedingt auf das Gewicht des Tablets. Zu schwer sind sie alle, aber es gibt doch extreme Unterschiede. Achten Sie ggf. auch auf das Vorhandensein des Stiftes! Ohne Pen waren die Aktiv-Touchscreens der ersten Tablet-PCs nicht bedienbar.
Zwecks brauchbarer Leistung und Akkulaufzeit, sollten Sie bei Windows-Tablets auf das Vorhandensein eines halbwegs brauchbaren Prozessors achten. Die einst gefeierten Centrino-CPUs sind heute mit der Darstellung einfachster Internetseiten überfordert. Auch Single-Core-Atom-Prozessoren sind zu schwach. In Anbetracht stetig fallender Neupreise, sollte vor dem Kauf eines gebrauchten Tablet-PCs, stets ein Preisvergleich im Internet durchgeführt werden. Viele erachten dies nicht für nötig und ersteigern einen 3 Jahre alten Leasingrückläufer zum doppelten Neupreis. Viele Verkäufer machen sich die Unbedarftheit der Leute zu Nutze und verdienen sich binnen kürzester Zeit, eine goldene Nase.   zum Testanfang...
 

Alternativen zum Tablet

Schon jetzt ist das Tablet dermaßen günstig zu haben, dass man aus Kostengründen, nicht auf Smartphone oder Netbook ausweichen muss! Im Einzelfall muss aber überlegt werden, ob ein Smartphone aufgrund der höheren Mobilität nicht doch zweckmäßiger ist. Im Zweifelsfall einfach beides kaufen! Wer die Neuanschaffung auch als Navi, Kamera oder zur mobilen Kommunikation nutzen möchte, der ist mit einem Smartphone besser dran. Lediglich das mobile Internet, eine Disziplin für die das Tablet erfunden wurde, macht auf den kleinen Smartphones wenig Freude. Reine Leseratten finden im eBook-Reader das sinnvollere und auch augenschonendere Gerät. Zumindest zur Zeit sind Netbooks noch etwas günstiger und für Tastaturliebhaber eine ernstzunehmende Alternative. Früher oder später werden Netbooks allerdings abgelöst von Tablets mit koppelbarer Tastatur (Keydock). Am ehesten stellen Smartlets (besonders große Smartphones) eine Konkurrenz zum Tablet dar. Am Rande seien mobile Spielekonsolen erwähnt. Hier wird allerdings eher umgekehrt ein Schuh draus. Tablet-PCs werden auch diese Gerätegattung vom Markt fegen. Denkt man genauer über diese Sache nach, kommt man zum Ergebnis, dass es zum Tablet kaum eine Alternative gibt. Mobile Spielekonsolen, Netbooks und Ultrabooks müssen sich warm anziehen, möchten sie den Tablet-Boom überleben. Das Smartphone darf sich hingegen zurücklehnen, denn es stellt eher eine Ergänzung zum Tablet dar. Smartphones können als UMTS-WLAN-Router herhalten und so im mobilen Einsatz, das Internet auf das Tablet bringen.  zum Testanfang...
 

Die Anschaffung eines Tablets

Bei einem Neugerät ist es grundsätzlich egal, ob Sie es beim Online-Händler oder im Elektronikfachmarkt ordern. Wichtiger ist es, auf die Seriosität des Verkäufers zu achten. Kaufen Sie beim Shop Ihres Vertrauens! Wenn Sie keinen haben, suchen Sie ein wenig im Internet. Achten Sie auf die Möglichkeit der Rechnungszahlung. Nie per Nachnahme, Vorrauszahlung oder gar Kreditkarte zahlen! Die Gefahr ist zu groß, dass Ihr Wunschgerät plötzlich nicht mehr lieferbar ist, oder dass sich der Händler mit Ihrem Geld auf die Bahamas absetzt. Die Sicherheit Ihrer Daten spricht gegen eine Kreditkartenzahlung. Auf der sicheren Seite sind Sie nur, wenn Sie das Gerät erst testen können, bevor Sie es bezahlen müssen. Klassische Versandhäuser wie man sie vereinzelt noch in der Bundesrepublik findet, haben oft einen schlechten Service und viel zu hohe Preise. Da ist dann auch die Möglichkeit der Rechnungszahlung nur ein schwacher Trost. Alternativ bietet sich ein Gang in den Elektronikgroßmarkt an. In diesem Fall sollten Sie aber vorher genau wissen was Sie wollen, und auf "Fachberatung" verzichten. Das Internet bietet sich an, um ein Datenblatt oder Erfahrungsberichte zum Wunschtablet ausfindig zu machen. Allein auf die Datenblätter der Hersteller, sollten Sie sich nicht verlassen. Trotzdem sollte man sich diese aber, der technischen Daten wegen, von der Herstellerhomepage herunter laden.   zum Testanfang...
 

Die Produktpflege seitens der Tablet-Hersteller

Gleich am Anfang ein Tipp: Wählen Sie das Gerät eines etablierten Herstellers! Unternehmen dieser Branche, verschwinden eben so schnell wie sie entstanden sind. Dann ist es aus mit Firmware-Upgrades, günstigen Reparaturen und sonstigem Service und Support. Auch über etablierte Hersteller sollten Sie einige Erkundigungen einholen. Wie reden Bestandskunden über das Unternehmen und seine Produkte. Sind sie zufrieden mit der Produktqualität, dem Verhalten im Reparaturfall und der Bereitstellung aktueller Treiber, Firmware und Handbücher? Oder jammern die Leute darüber, dass sie für jedes Upgrade und Update teuer bezahlen müssen? Noch schlimmer ist es, wenn Hersteller ältere Geräte stiefmütterlich supporten, weil sie lieber was neues verkaufen wollen. Schauen Sie deshalb unbedingt mal im Downloadbereich der Herstellerhomepage nach, ob dort auch Firmware-Updates, neue Treiber und Bedienungsanleitungen für ältere Produktgenerationen verfügbar sind. Der Vorteil etablierter und bekannter Markentablets liegt darin, dass im Internet vielfach herstellerunabhängige Support-Foren vorhanden sind, wo einem vor und nach dem Kauf geholfen wird. Dort schildern die Besitzer entsprechender Tablets teils sehr emotional, was ihnen an der Handlungsweise eines Herstellers nicht gefällt, geben Tipps zur Gerätekonfiguration und informieren über neue Firmware-Versionen. 
 

Tablet-Zubehör

Der Zubehörhandel bietet für die besten Tablets, ein umfangreiches Sortiment an unsinnigem Zubehör. Wie für des Deutschen liebstes Kind, ist auch für den Tablet-PC, allerlei überflüssiges Zubehör erhältlich. Was Sie i.d.R. nicht benötigen, sind Rallystreifen, Maus, Tastatur oder Display-Schutzfolien. Das Tablet ist als Drittgerät, in Ergänzung zu PC und Notebook gedacht. Deshalb ist es nicht notwendig, durch ungeeignetes Zubehör, einen Möchtegern-PC aus ihm zu machen. Bluetooth-Maus oder Bluetooth-Tastatur sind somit gleichermaßen teurer wie unnötiger Firlefanz. Lediglich Anwender die über keinen Erstrechner verfügen, sollten über die Anschaffung einer Dockingstation nachdenken, welche den Anschluss von Standard-Peripherie ermöglicht. Eine Bildschirmschutzfolie ist selten notwendig, es sei denn man möchte das Ding verkehrt herum über den Boden schleifen. Sinnvoller kann die Anschaffung einer Silikonhülle für den empfindlichen Rahmen sein. Dort treten die meisten Schäden auf und nicht am Display. Doch auch das Display wird durch ein Siliconcase besser geschützt, als es eine Displayschutzfolie vermag. Je nach Bedarf kann ein KFZ-Ladekabel oder ein Micro-HDMI-Adapter als sinnvolles Zubehör erachtet werden. Jeder einzelne soll dies für sich selbst entscheiden. Wichtig aber der Hinweis: Ein reichhaltiges Zubehör Angebot gibt es oft nur für Tablets, welche in hohen Stückzahlen produziert und verkauft werden (z.B. iPad oder Samsung Galaxy).   zum Tablet PC Test...
 

Marktübersicht Tablet PCs

Ohne wertende Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Im Test: - Samsung Galaxy Tab 3
- Kindle Fire HD 7
- Asus Nexus 7
- Samsung Google Nexus 10 32GB
- Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition
- Intenso TAB814 5510862
- Asus MeMO Pad HD 7
- Asus Google Nexus 7
- Lenovo IdeaPad Yoga Tablet
- Odys Ieos Quad
- Asus Nexus 7 1A020A
- Asus MeMo Pad Full HD10 ME302
- Kindle Fire HD 7
- Odys Pedi Plus
- Apple iPad Air WIFI 16 GB
- Acer Iconia B1
- Samsung Galaxy Tab 2 P3110
- Acer Iconia W3-810 Z276
- Apple MD528FD/A iPad mini
- Kindle Fire HD 8.9
- Asus Memopad 10 ME102A
- Apple iPad mini
- Sony Xperia Tablet Z
- Lenovo IdeaPad S6000L
- Asus Fonepad 7 ME372CG
- Xoro PAD 900
- Lenovo IdeaPad Yoga Tablet
- Lenovo IdeaTablet A3000-H
- LG G Pad 8.3 Tablet
- Toshiba Encore WT8-A-102
- Medion LIFETAB E10315
- Asus MeMO Pad 8
- Asus MeMO Pad HD 7
- Kindle Fire HDX 7
- Samsung Galaxy Note 8.0 N5110
- Apple iPad WIFI 32 GB
- Asus Transformer Book T100TA
- Asus MeMO Pad HD 7
- Odys Titan
- Asus Transformer Book T100TA
- Samsung Galaxy Note 10.1 GT-N8010
- Acer Iconia W701
- Apple iPad WIFI 32 GB
- Acer Iconia A1-810
- Apple iPad 2
- Apple iPad WIFI 16 GB
- Acer Iconia A3-A10
- Asus Memopad 10
- Toshiba AT10LE-A-108
- Lenovo IdeaTab YOGA 8 (3G) UMTS
- Intenso Tab 824
- Samsung Galaxy Note 10.1 GT-N8000
- Asus New Transformer Pad TF701T
- Intenso Tab 724
- Acer Iconia B1-710
- Apple MD510FD/A iPad 4 Retina
- Odys Uno X 8
- Odys Aeon
- Odys Iron
- Acer Iconia A700
- Aursen 9
- Samsung Galaxy Note 8.0 N5100
- Odys Prime plus 3 G
- Acer Iconia W4-820
- Super-Pad
- Acer Iconia W4-821 Z3740
- Tablet PC 13,3 Zoll
- Odys Ace
- Odys Junior Tab
- Lenovo BT N3S6BGE
- Xoro PAD


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