Testsieger im WLAN-Router Test

Die besten DSL- und VDSL-Router 2015 im Vergleich

Im WLAN-Router-Test 2015 gilt es die stillen Stars der Multimediawelt einem Vergleich zu unterziehen. Wlan-Router beschränken sich heute nicht darauf, das Internet schnurlos im Hause zu verbreiten. Sie stellen vielmehr das Kernstück der häuslichen Kommunikations- und Unterhaltungszentrale dar. Ein WLAN-Router der im Test zum Testsieger gekürt werden möchte, sollte nach intuitiver Einrichtung, alle Geräte mit WLAN-Schnittstelle, anstandslos miteinander verbinden. Sinn und Zweck ist es dabei, WLAN-Router Testortsunabhängig und schnurlos, auf Internetinhalte, lokale Dateien und Medien zugreifen zu können. Dank DLNA-Protokoll ermöglichten die besten WLAN-Router unseres Vergleiches, auch das Streamen hochauflösender Filme, z.B. von einer extern an den Router angeschlossenen Festplatte, auf den TV, das Smartphone oder das Tablet. Unterstützt ein Router den neuen WLAN-Standard ac und besitzt er eine USB 3.0 Schnittstelle, hat er auch mit der Übertragung von UltraHD-Videos kein Problem.

Einsatzgebiete der WLAN-Router

Ursprünglich wurden WLAN-Router in Ergänzung zu DSL-Splitter und DSL-Modem, von diversen Internetprovidern unters Volk gebracht. Das Ziel bestand darin, dem Internetnutzer den Zusatzkomfort einer schnurlosen Internetanbindung zu bieten, ihn aber auch dazu zu animieren, längerfristige Knebelverträge mit 24 Monaten Laufzeit abzuschließen. So gab es diverse Standard-Router kostenlos oder stark vergünstigt, zum Vertragsabschluß dazu. Beim Kunden installiert, diente er fortan dazu, den stationären PC, kabellos mit dem Internet zu verbinden. Die Einsparung eines Netzwerkkabels war der Lohn der Installation. Selbst diese Grundfunktion der WLAN-Router gewann erst mit dem Aufkommen mobiler Rechner und Surfstationen wie Notebook, Tablet oder Smartphone an Bedeutung. Das Installationschaos nahm erst ein Ende, nachdem DSL-Splitter, DSL-Modem und sogar die Telefonanlage, in den WLAN-Router wanderten. Mit der Zunahme WLAN-fähiger Endgeräte, gewannen die WLAN-Router an Mehrwert und mauserten sich zum Massenprodukt. Gegenwärtig fehlen sie in keinem modernen Haushalt und übernehmen weitere interessante Aufgaben. Auch heute dienen sie vorrangig der Internetverteilung im gesamten Haushalt. Fortan aber nicht mehr nur für PC und Notebook, sondern auch für Netbook, TV, Tablet, Kühlschrank und Smartphone. Bei entsprechender Reichweite, ggf. mittels Repeater verlängert, bieten sie über Etagen hinweg und auch im Garten, eine zügige und zuverlässige Internetanbindung.
Je nach Ausstattung ersetzen VoIP-fähige WLAN-Router, den Festnetzanschluss der Telekom und ermöglichen das günstige Telefonieren, aber auch die festnetzgünstige Erreichbarkeit.
Wlan-Router die im Test mit zusätzlichen USB-Anschlüssen brillierten, ermöglichen je nach Model, den Anschluss von Drucker, externen Festplatten oder auch UMTS-Sticks. So lassen sich Drucker, Festplatten und auch UMTS-Zugänge, im gesamten schnurlosen Netzwerk nutzen. Dank DLNA-Protokoll, welches heute von zahlreichen Endgeräten vom Smartphone bis zum Fernseher unterstützt wird, können auf angeschlossenen Festplatten befindliche Mediadateien, von diesen Geräten abgerufen werden. So muss die speicherintensive Videosammlung, nicht länger die kargen Speicher mobiler Endgeräte blockieren. Ein entsprechend ausgestatteter WLAN-Router vermag somit auch den HTPC zu ersetzen. Selbst kostengünstige Standardrouter ermöglichen heute die Nutzung zahlreicher der hier angepriesenen Funktionen. Lediglich wer seine analogen Telefone weiter nutzen möchte, oder die Koppelung eines UMTS-Surfsticks in Erwägung zieht, muss etwas tiefer, aber auch nicht zu tief in die Tasche greifen. Einen Knebelvertrag muss heute niemand mehr abschließen, denn die WLAN-Router sind in breiter Auswahl und frei von Vertragsabschlüssen, im Angebot der Onlinehändler erhältlich.

Ausstattungsdetails der WLAN-Router im Vergleich

WLAN a/b/g/n/ac

Aktuelle WLAN-Router sollten neben dem WLAN N Standard, auch den WLAN-AC Standard unterstützen. Auch wenn man beim Kauf eines WIFI-Routers auf das Vorhandensein des WLAN-AC-Standards achten sollte, muss man ältere Router die nur WLAN N unterstützen, nicht ins Alteisen werfen. In 95% aller Fälle, genügt der ältere Standard vollkommen. Im WLAN-Router Test galt es nämlich festzustellen, dass sowohl in Punkto Reichweite, als auch bezüglich der Übertragungsgeschwindigkeit, die Vorteile von WLAN AC oft nur theoretischer Natur waren. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit der WLAN-N-Router genügte dem Streaming von FullHD-Videos vollkommen. Zum surfen im Internet genügen sie alle mal. Noch sind die zu übertragenden Datenmengen nicht so groß, als dass ein WLAN-AC Router wirklich notwendig wäre. In Zukunft wird sich dies ändern (UHD Videos!). Momentan ist der WLAN-AC Standard eher ein reines Verkaufsargument. Um auch morgen auf der sicheren Seite zu sein, sollte man dennoch auf dieses Verkaufsargument hereinfallen. Keinesfalls aber sollte man sich zu schnell von seinem alten und bewährten Router trennen. Nur wenn eine Neuanschaffung unabdingbar ist, gilt es auf den neuen Standard zu setzen. Die ganz alten a/b und g Router gehören unterdes ausgemustert, da sie mit heutigen Datenmengen überfordert sind.   zum Testanfang...

Anschlüsse

Standardmäßig fast überall vertreten, sind mehrere Netzwerkanschlüsse, welche die schnurgebundene Verteilung des Internets ermöglichen. Einige Endgeräte verfügen nicht über WLAN und können nur mittels Netzwerkkabel mit dem Router verbunden werden. Sicherheitsfanatiker ziehen den schnurgebundenen Weg sogar vor, um Lauschangriffen Tür und Tor zu verschließen. Diese könnten freilich ganz auf einen WLAN-Router verzichten. Der Ethernet-Anschluß bietet aber auch einen echten Mehrwert. So gibt es internetfähige Fernsehgeräte, welche die Anschaffung eines gerätespezifischen WLAN-Sticks erfordern, alternativ aber auch mittels Netzwerkkabel am Internet teilhaben können. Ältere WLAN-Router sollte man deshalb nicht wegwerfen. Als WLAN to Ethernet-Adapter leisten sie am TV noch wertvolle Dienste!
Bessere WLAN-Router wie auch der Testsieger, stellen zudem eine oder mehrere USB-Schnittstellen bereit. Ist nur eine USB-Schnittstelle vorhanden, kann man sich mit einem aktiven USB-Hub behelfen. Die USB-Schnittstellen ermöglichen den Anschluss normaler PC-Peripherie wie Drucker oder externer Festplatte, um diese im gesamten LAN- und WLAN-Netzwerk nutzen zu können. So kann man ortsunabhängig Drucken und auf seine schmutzige Videosammlung zugreifen. Dies funktioniert auch aus der Ferne, z.B. wenn das Hotel an der Ostsee einen kostenlosen Internetzugang bereitstellt. Unterstützt ein WLAN-Router den neuen und deutlich schnelleren Übertragungsstandard "AC", sollte er konsequenter Weise über einen USB 3.0 Anschluss verfügen. Schließlich müssen die schnell zu übertragenden Dateien, auch schnell bereit gestellt werden können. Das Auslesen einer USB-2.0 Festplatte dauert fast 10x so lange, wie das Auslesen einer USB 3.0 Festplatte. Soll der WLAN-Router auch als Mediaserver herhalten und UHD-Videos im Netzwerk bereitstellen, stellen WLAN AC und USB 3.0 eine Grundvoraussetzung dar!

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Modem und Telekommunikation

Drückt man dem Verkäufer ein paar West-Mark mehr in die Hand, bekommt man seinen WLAN-Router mit einem integrierten Modem ausgeliefert. Dies kann ein DSL-Modem sein oder ein VDSL-Modem. Seltener findet man Router mit Kabel-Modem, SDSL-Modem (SAT-Internet) oder LTE Modem. Wer die Kabelwirtschaft daheim reduzieren möchte, möge gemäß seiner örtlichen Gegebenheiten (Welcher Anschluss ist vorhanden?), einen Wlan-Router mit integriertem Modem erwerben. In der Regel ist der DSL-Anschluss vor Ort verfügbar. Immer häufiger auch der stets günstiger werdende VDSL-Anschluss, mit wesentlich höherer Geschwindigkeit. Im Interesse der Zukunftssicherheit, empfehlen wir den Erwerb eines abwärtskompatiblen VDSL-Wlan-Routers, welcher auch den einfachen (oft ausreichenden) DSL-Anschluss unterstützt. Die Preisunterschiede zum reinen DSL-Router sind mittlerweile marginal.
WLAN-Router welche eine Telefonanlage integrieren, ermöglichen zudem den Anschluss handelsüblicher Telefone. Der beste und reichweitenstärkste WIFI-Router im Test, wartete zudem mit einer DECT-Basisstation auf. Diese erspart zusätzliches Kabelgewirr und ermöglicht u.a. die unkomplizierte Nutzung von VoIP, der besonders günstigen Internettelefonie. Ganz normale DECT-Handteile für 15 EUR werden so zum vollwertigen VoIP-Telefon, welches sich weder in Nutzung noch Verbindungsqualität vom analogen Festnetztelefon unterscheidet. Sipgate ist einer von vielen Anbietern, welcher Ihnen kostenlos eine Festnetznummer mit der zu Ihnen passenden Ortsvorwahl zur Verfügung stellt.   zum Testanfang...
 

Der WLAN-Router Test 2015 im Detail

Je nach Bedarf unterscheiden sich die erhältlichen Geräte stark in ihrem Funktionsumfang. Im WLAN-Router Test 2015 beschränkten wir uns auf die Funktionen und Eigenschaften, welche alle Testprobanden teilten. Uns interessierte vor allem die WLAN-Reichweite, die Benutzerfreundlichkeit, die Produktpflege seitens der Hersteller und die Zuverlässigkeit der getesteten WiFi-Router.

WLAN-Reichweite

Das wohl wichtigste Testkriterium, sofern man nicht in einer 1-Zimmer-Wohnung haust, stellte die WLAN-Reichweite der zu testenden Router dar. Hier gab es auch die größten Unterschiede im Vergleich wahrzunehmen. Trotzdem sollte man die Ursachen für einen frühen Verbindungsabbruch zunächst nicht beim Router suchen. Oft sind es eher die schlechten WLAN-Chips in billigen Tablets oder Smartphones, welche eine direkte Sichtverbindung zum Router erfordern. Da hilft selbst der beste WLAN-Router nichts. Erst wenn mehrere Endgeräte durch eine schlechte Empfangsstärke auffallen, sollte der Router in die Kritik geraten. So wichen die WLAN-Router im Test, um bis zu 50% in ihrer Reichweite voneinander ab. Oft fällt dies gar nicht auf, wenn es nur darum geht, den Bereich einer 4-Raum-Wohnung abzudecken. Sind die Wände aber etwas dicker, oder wird auch im Garten eine WLAN-Anbindung benötigt, kann ein reichweitenschwacher WiFi-Router zum Ärgernis mutieren. Wer einen größeren Altbau bewohnt und die Freuden eines großen Grundstückes genießt, sollte deshalb auf die Reichweite des anzuschaffenden WLAN-Routers achten. Hier kann es sinnvoll sein, Testberichte der Stiftung Warentest oder die Erfahrungsberichte der Nutzer eines WLAN-Routers zu studieren.
Auch unser WLAN-Router Testsieger hätte seinen Titel nicht verliehen bekommen, wäre seine WLAN-Reichweite nicht überdurchschnittlich gut gewesen. Übrigens sollte man sich nicht von der Zahl und der Größe der Antennen blenden lassen, auch wenn diese oft einen Garanten für gute Verbindungsqualität darstellen. So gab es im Test auch WLAN-Router wie die Vodafone EasyBox, welche trotz unsichtbarer Antenne, eine außerordentlich gute Reichweite bewiesen! Rein von der äußeren Ansicht her, kann man zwar ein Geschmacksurteil, aber kein Testurteil fällen.   zum Testanfang...

Bedienung

Nicht Jeder ist ein Bastelfreak und hat Freude an einer schlechten Benutzerführung. Die meisten Internetfreunde verlangen nach einer intuitiven und deutschsprachigen Konfigurationsmöglichkeit, welche kein Abitur voraussetzt. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Einrichtung der meisten WLAN-Router gelang auch laienhaften Testpersonen. Es gab aber auch unrühmliche Ausnahmen. Diese lagen dann in erster Linie an unzureichenden Dokumentationen. Zumeist lag aber neben einem ausführlichen Handbuch, auch eine recht verständliche Schnellstartanleitung dem Lieferumfang bei, so dass die Installation auch hilflosen Personen gelingen sollte. Im Übrigen sollte man einem ansonsten guten Billigrouter, welcher keine 20 EUR kostet, seine schlechte Dokumentation nicht zum Vorwurf machen. Man sollte wissen, dass man für 20 EUR nicht alles bekommt. Irgendwo muss man dann Abstriche in Kauf nehmen. Von einem Testsieger erwarteten wir dennoch eine intuitive Benutzerführung! Positiv aufgefallen, sind die weit verbreiteten Fritz!Boxen. Für eine gute Fritz!Box, blättert man mindestens zehn 20 EUR Scheine auf die Ladentheke, es sei denn man kauft sich für 30 EUR einen gebrauchten Speedport W920V und fritzt ihn um. Die Firmware der Fritz!Box 7570 (innerlich baugleich), macht aus einem furchtbaren Speedport W920V, einen vollwertigen WLAN-Router. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die Firmware heutzutage ist. Eine durchdachte Firmware, sichert nicht nur eine reibungslose Funktion, sondern erleichtert auch die Bedienung.   zum Testanfang...

Support und Service

In Zeiten wo man ständig mit neuen Standards konfrontiert wird, darf die Produktpflege nicht vernachlässigt werden. Hier liegt der Hauptgrund, weshalb sich der Normalbürger für ein etabliertes Markenprodukt entscheiden sollte. Selbst bessere WLAN-Router werden heute auf den Markt geworfen, bevor deren Firmware einen angemessenen Reifegrad erreicht hat. Beschränkt sich ein Hersteller dann auf 2 oder 3 Upgrades, befindet man sich schnell auf verlorenem Posten. Eine Neuanschaffung wird schneller nötig, als es einem lieb ist. Hersteller wie AVM sind um ihren guten Ruf bemüht, denn sie wollen auch in Zukunft ihre Produkte unters Volk bringen. Sie stellen deshalb nicht nur Updates für ihre aktuellen Produkte bereit, sondern pflegen auch ältere Produktlinien. Leidgeprüfte Internetfreunde sind deshalb gerne bereit, für entsprechenden Service, etwas tiefer in Muttis Sofaritze zu greifen. Wer billig kauft, kauft zweimal! Unbelehrbare kaufen oft dreimal.
Wer wissen möchte, ob das von ihm favorisierte Gerät einem guten Support unterliegt, sollte zunächst die Homepage des Herstellers ansurfen. Befindet sich dort ein opulenter Downloadbereich mit Handbüchern, Treibern und Firmwareupgrades, auch für bereits ausgelaufene Produkte, darf dies als positives Zeichen gewertet werden. Zudem erscheint es sinnvoll, Erfahrungsberichte und Rezensionen von Personen zu lesen, welche entsprechenden WLAN-Router bereits seit einiger Zeit in Verwendung haben.
Unser WLAN-Router-Testsieger wurde übrigens nicht nur mit Upgrades zur Beseitigung von Fehlern bedacht. Vielmehr ist der Hersteller auch bemüht, mittels Upgrades neue Funktionen in seine WLAN-Router zu integrieren. Eine rühmliche Ausnahme unter den getesteten Fabrikaten!   zum Testanfang...

Zuverlässigkeit

Im Dauertest gab es keine Ausfälle zu beklagen. Wir malträtierten die WLAN-Router auch nicht zu sehr. Sie müssen nicht Wind und Wetter trotzen. Auch unsere gefüllten Kaffeetassen entleerten wir nicht über die Testkandidaten. Es wäre eine unübliche Form der Router-Funktionsprüfung. Wir schüttelten sie in der Hand ordentlich durch, um mechanische Beanspruchungen zu simulieren. Schließlich könnte man im Dunkeln mal dagegen treten. Router die von Anfang an funktionierten, taten dies auch am Ende des Praxistestes. Immerhin zwei Geräte wurden schon defekt ausgeliefert. Dies ist in der heutigen Welt leider nichts ungewöhnliches. Um so wichtiger, dass man sich einen seriösen Online-Händler aussucht. Wir bekamen schnell entsprechende Austausch-Router, welche dann auch wunschgemäß funktionierten. Bezeichnenderweise waren es keine Billig-Router, sondern teure Markenfabrikate, welche zu Beginn des Vergleiches, ihren Dienst versagten. Wer dann beim Auktionshaus zugeschlagen hat, oder seinen Router per Nachnahme bezahlte, läuft schnell dem vorausgezahlten Kaufpreis hinterher. Deshalb erst das Produkt prüfen, und dann bezahlen!

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Die Anschaffung eines WLAN-Routers

Wer kein Problem damit hat, sich längerfristig an einen Internetprovider zu binden, muss seinen WLAN-Router nicht im freien Handel erwerben. Er bekommt ihn kostenlos zum Knebelvertrag dazu. Auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um den WLAN-Router-Testsieger handelt, so sind die Gratisbeigaben der Internetprovider und DSL-Anbieter keineswegs schlecht. Oft bieten sie eine große Funktionsvielfalt und eine einfache Benutzeroberfläche. Zumeist sind sie schon vorkonfiguriert, was dem Laien entgegenkommt. Nachteilig ist nicht selten der schlechte Support. Firmwareupgrades brauchen oft eine Ewigkeit. Der Produzent der NoName-Produkte mit dem Branding des Internetanbieters ist selten erkennbar. Es ist aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie noch vor 10 Jahren!
Wer gerne frei von Laufzeitverträgen agiert, sollte den Gratis-Routern der DSL-Anbieter widerstehen. Der Online-Handel stellt heute eine Fülle an preiswerten Routern bereit, so dass vom Abschluss eines Vertrages abgesehen werden kann. Wer weiß heute schon wo er morgen arbeitet, oder ob er überhaupt noch lebt. Da wäre ein Laufzeitvertrag nur hinderlich und oft auch viel zu teuer. Die subventionierten WLAN-Router der DSL-Anbieter, ziehen zudem i.d.R. eine überteuerte Monatsgebühr nach sich. Eine Art Netlock verhindert mitunter die Nutzung des vermeintlichen Gratisrouters, mit dem Internetzugang eines Fremdanbieters. Diesen Ärger kann man sich ersparen, kauft man seinen WLAN-Router, ohne Branding und Netlock im freien Handel.
Mitunter lohnt sich ein Blick bei einem Auktionshaus, wo Privatpersonen gerne ihre überzähligen Router aus Vertragsverlängerungen verkloppen. Diese sind oft nagelneu, wenn auch gebrandet. Stimmt der Preis, kann man das Wagnis eingehen. Unsere Hand legen wir dafür nicht ins Feuer. Am besten erwirbt man seinen WLAN-Router im seriösen Versandhandel per Rechnungszahlung.

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Alternativen zum WLAN-Router

Nicht immer ist ein WLAN-Router erforderlich, möchte man sich von Balkon, Garten oder WC aus, mit dem Internet verbinden. So bieten moderne Smartphones oft eine WLAN-Tethering-Funktion, welche es zum vollwertigen Hotspot mit WPA2-Verschlüsselung machen. Dabei ist es nicht nur möglich den UMTS-Internetzugang des Smartphones zu teilen, sondern auch auf dessen Medien via DLNA-Protokoll zuzugreifen. Wer eine UMTS-Internetflatrate besitzt und das Internet nicht zu intensiv nutzt, erspart sich auf diese Weise nicht nur den separaten Router, sondern auch den DSL-Anschluss. Leider lässt sich ein vorhandener DSL-Internetzugang, nicht mit Hilfe der WLAN-Tethering-Funktion des Smartphones im Haushalt verteilen.
Auch Computer lassen sich mitunter zum WLAN-Router umfunktionieren. Hier kann sogar das schnelle und ungedrosselte DSL im Hause verteilt werden. Im WLAN-Router Test 2015, testeten wir auch diese Variante, aber mit durchwachsenem Erfolg. Viele Rechner waren mit einem inkompatiblen WLAN-Chip ausgerüstet und andere PCs verbrauchten einfach zuviel Strom, um einen separaten WLAN-Router wirtschaftlich erübrigen zu können. Wer einen sparsamen Nettop mit Atom-Prozessor besitzt, sollte es ruhig einmal versuchen. Der Rechner kann dabei ganz normal weiter verwendet werden. Wie bei einem Media-Server auch, können die auf dem Rechner gespeicherten Medien, auf WLAN-fähige Endgeräte wie den TV gestreamt werden.
Ferner erfreut uns der Markt mit so genannten dLAN-Adaptern, welche das Internet aus dem Stromkreislauf des Hauses zuzeln. Zuvor wurde es mit einem zweiten dLAN-Adapter in das Stromnetz eingespeist. Das Internet aus der Steckdose erfreut sich wachsender Beliebtheit, obwohl es nur eine eingeschränkte Mobilität bietet. Es bedarf stets einer Steckdose in unmittelbarer Nähe und eines Netzwerkkabels. Eine Ausnahme bilden dLAN-Sets mit integriertem WLAN Access Point. Da kann man sich aber auch gleich einen WLAN-Router ins Hause holen.

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