Testsieger im Matratzen Test 2016

Auf Taschenfederkernmatratzen lässt es sich gut ratzen

Benötigt der Mensch eine neue Matratze, sendet der Rücken ein Schmerzsignal an das Gehirn. Zumindest glaubt der von Rückenschmerzen Geplagte gerne, dass die Matratze nicht ganz unschuldig an seiner Misere sein kann. Schließlich geht es einem gleich viel besser, wenn man eine Ursache für sein Leid ausgemacht hat. Eifrig sucht er dann im Internet einen Matratzen Test und findet hoffentlich den unseren, bevor er bei der Stiftung Warentest landet. Nicht dass ein Matratzen Test der Stiftung Warentest etwas Schlechtes wäre, im Gegenteil, aber wir haben ja doch eine eigene recht subjektive Sicht der Dinge. Vergleichen wir in unserem Testbericht Taschenfederkernmatratzen, Kaltschaummatratzen und andere Schlafunterlagen, so tun wir dies auch, um mit Vorurteilen und falschen Versprechungen aufzuräumen. Tut der Rücken weh, ist fast nie die Matratze schuld! Redet man es dem Leidgeplagten dennoch ein, geht es oft nur darum, die Matratzen-Wirtschaft anzukurbeln. Im Vergleich günstiger Matratzen Angebote und hochpreisiger Luxusmatratzen, fand sich ein bezahlbarer Testsieger 2016, in der Gruppe der Tonnen-Taschenfederkern-Matratzen. Schaumstoffmatratzen sollten der buckligen Verwandtschaft im Gästezimmer vorbehalten bleiben.

Der Sinn der Matratzenvielfalt
- oder was die Matratze mit den Rückenschmerzen zu tun hat

Wer sich aufgrund von Rückenschmerzen eine neue Federkernmatratze kauft, wird auch nach der Neuanschaffung seine Schmerzen nicht verlieren. Gäbe es dann keine von zahlreichen Testinstituten empfohlenen Kaltschaummatratzen, wäre das Verprasseln des Geldes und das Matratzen im Test 2016Ankurbeln der Wirtschaft, an dieser Stelle schon beendet. Doch es gibt sie, die Latex- und Schaumstoffmatratzen, und so kann dem Schmerzpatienten der nächste Wochenlohn aus dem kaputten Kreuz geleiert werden. Die Kraft der Einbildung sorgt dann vielleicht dafür, dass die nächsten 4 Wochen der Schmerz in der Lendengegend nicht war genommen wird. Kommen die Schmerzen dann zurück, sind die Geläuterten endlich bereit, 500 EUR für eine Taschenfederkernmatratze hinzublättern. Dazu wären sie nicht bereit gewesen, wären sie nicht vorher, auf 2 oder gar 3 vermeintliche "Billigmatratzen" hereingefallen. Dabei spielt es übrigens kaum eine Rolle, aus welchem Material die erste und die letzte Matratze bestand, denn die Rückenschmerzen haben andere Ursachen. Die Matratzenvielfalt sorgt dafür, dass der Schmerzpatient jeden Preis bezahlt, weil er erst nach diversen Fehlschlägen zu der Überzeugung gelangt, "Nur was so richtig, aber wirklich so richtig teuer ist, ist gut!".

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Tut der Rücken weh, liegt dies in 99% aller Fälle an Fehlbelastungen, Überbelastungen und vor allen Dingen an "Unterbelastungen". Zu wenig Bewegung, macht einem oft das Leben schwer, sowohl am Tage als auch in der Nacht. Das Nachtlager kann diesen Effekt freilich verstärken, was an dieser Stelle nicht verschwiegen werden darf. Doch nur wenn die Schlafunterlage durchgelegen oder total versifft ist, sollte eine Neuanschaffung in Erwägung gezogen werden. Verstärken sich nach dem Matratzenkauf zunächst die Rückenschmerzen, ist dies ganz Normal und sollte nicht schon nach 2 Wochen zum Umtausch der Matratze führen. Körper und Matratze müssen sich erst aneinander gewöhnen! Leiden Sie unter Schmerzen im Rückenbereich, obwohl ihre alte Schlafunterlage formstabil, wenn auch etwas zu weich oder zu hart erscheint, sollten zunächst andere Maßnahmen der Schmerzprävention oberste Priorität genießen. Leider wählt der Mensch lieber den leichteren Weg, statt den richtigen. Bevor man daran denkt sich regelmäßig zu bewegen, wird erst mal eine neue Matratze gekauft. Doch auch unsere Testsieger-Matratze hilft Ihnen wenig, wenn Sie nicht an die wahren Ursachen Ihrer Beschwerden heran gehen.

So ist es manchmal ganz einfach, selbst schwerste Rückenschmerzen zu reduzieren, welche Einem in den frühen Morgenstunden am Weiterschlafen hindern. Einige Rumpfbeugen lösen Verspannungen in der Lendengegend, welche durch stundenlanges liegen entstanden sind. Wer aus Rumpfbeugen statt neuer Matratze gegen Rückenschmerzen.Altersgründen oder aufgrund körperlicher Gebrechen keine Rumpfbeugen aus dem Stand heraus machen kann, kann sich auch auf der Bettkante sitzend, 3-5 mal nach vorne beugen. Keinesfalls sollte man es übertreiben, um den Kreislauf nicht in Schwung zu bringen. Schließlich möchte man ja noch 2-3 Stündchen weiterschlafen. Dieses Patentrezept hilft vielen, aber nicht allen. Am Tage gilt es, für die nötige Rückengesundheit zu sorgen, um nachts schlafen zu können. Bewegung und Gymnastik stärken die Rückenmuskulatur und entspannen diese. Wer sich regelmäßig bewegt, braucht auch keine Massagen oder Akupunkturen. Damit Bewegung wirklich entspannt, sollte auf eintönige Bewegungsmuster (Laufen, Radfahren, Nordic-Walking) verzichtet werden. Hier werden stets die selben Muskelgruppen (über)trainiert, was Verspannungen nur verstärkt. Andere Muskelgruppen werden vernachlässigt. Soll der Rücken nicht schmerzen, ist es ebenso verkehrt, sich speziell auf die Rückenmuskeln zu konzentrieren. Je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten, ist es sinnvoller, Tischtennis, Federball oder Fußball zu spielen. Durch das ungleichmäßige vor, zurück und hin und her Gelaufe, wird jeder einzelne Muskel des Körpers trainiert, ohne dass ein muskuläres Ungleichgewicht entsteht. Hängen die Schmerzen im Rücken mit einem Unfall oder einer Berufskrankheit zusammen, gilt es in jedem Fall vorher einen Arzt aufzusuchen. Die empfohlenen Bewegungen können sonst den Zustand noch weiter verschlimmern. Auch wer Zeit Lebens keine Rückenschmerzen in den Morgenstunden kannte, aber nun seit Wochen von undefinierbaren Schmerzen im Bauch- und Rückenbereich aus dem Schlaf gerissen wird, sollte seinen Hausarzt konsultieren (dringend). Rückenschmerzen entstehen nicht immer im Rücken. Krebsgeschwüre schmerzen nicht immer dort wo sie auftreten (hahahaha). Na ja, das war eigentlich kein Witz, sondern kann im seltenen Einzelfall tatsächlich die Ursache darstellen. Aaaber, natürlich ist es einfacher, sich eine neue Matratze zu kaufen.

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Wann wird es Zeit für eine neue Matratze?

Eine qualitativ hochwertige Taschenfederkernmatratze hält gut 10 Jahre durch. Bedingungen sind ein Mindestmaß an Pflege, die Verwendung eines Matratzenschoners (oben und unten) und natürlich ein abnehmbarer, waschbarer Bezug. Eine Billigmatratze kommt schon nach 2-3 Jahren an ihre Grenzen. Schlecht vernähte Federn, bohren sich durch den nicht abnehmbaren Drell. Der Matratzenbezug kann nicht gewaschen werden und versifft mit der Zeit. Verwendete Inkontinenzunterlagen verrutschen hin und wieder, so dass sich diverse Körperflüssigkeiten zu einem stinkenden Nährboden für kleines Getier und Schimmelsporen zusammen brauen.

Merksatz:
Matratze kaufen

Je nach dem, wie aktiv man schläft und welches Gewicht der Schläfer auf die Wage bringt, liegt sich selbst die beste Matratze irgend wann durch. Dem kann man entgegenwirken, in dem man sie alle 8 Wochen dreht. So kann ihr Leben wirkungsvoll verlängert werden. Doch auch Testsieger Matratzen haben nicht das ewige Leben. Aus hygienischen Gründen und weil die Stützfunktion nach Jahren der Beanspruchung abnimmt, sollten auch bessere Schlafunterlagen nach 8-12 Jahren getauscht werden. Billigmatratzen tauscht man nach 3 Jahren freiwillig aus, weil sich die Federn in den Körper bohren, weil der Anblick beschämend ist und weil man von Anfang an nicht darauf liegen konnte. Rückenschmerzen sind selten ein sinnvoller Grund für einen Matratzenaustausch. Wohl aber können sie den Schläfer dazu animieren, den Zustand der Matratze zu prüfen. Ist auf dem ersten Blick eine Kuhlenbildung ersichtlich, sollte sie ins Gästezimmer wandern!

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Die verschiedenen Matratzen im Test

Federkern- und Taschenfederkernmatratzen

Vergleicht man Federkernmatratzen mit Tonnentaschenfederkern-Matratzen, ist es so, als wolle man auf der Suche nach einem Sitzmöbel, Stühle mit Tische vergleichen. Sollte man die Federkernmatratze allenfalls zur Isolierung der Hauswand verwenden, gilt eine ordentliche Federkernmatratzen und Taschenfederkernmatratzen im Test.Taschenfederkernmatratze als Schlafunterlage mit Testsieger-Potential. Beide Varianten sind im Aufbau nicht verwandt und haben nichts gemeinsam. Federkernmatratzen kommen in Polsterbetten oder Futtons zum Einsatz, welche vorwiegend von Jungschläfern mit wenig Geld gekauft werden. Diese haben viel Bewegung und einen unverschlissenen Rücken. Deshalb können jüngere Menschen auch ganz gut darauf liegen. Für ältere Menschen, jenseits der 30, sind Federkernmatratzen keine Alternative. Hier kann es tatsächlich sein, dass die Rückenschmerzen von der Matratze herrühren! Federkernmatratzen sind nicht als "Erstmatratze" bzw. Hauptmatratze geeignet. Im selten und nur kurzzeitig genutzten Gästezimmer, können Federkernmatratzen, neben billigen Rollmatratzen aus Schaumgummi durchaus Verwendung finden. Im Kinderzimmer und auch im Jugendzimmer, sollte man auf derlei Billigmatratzen verzichten. Auch wenn der Filius zunächst nicht darunter zu leiden scheint, so rächt sich die in jungen Jahren genutzte Federkernmatratze später im Alter! Der Körper verzeiht nichts! Eine Weisheit die leider nur die Älteren kennen. Um so wichtiger ist es, dass Heranwachsende vom Elternhaus, mit wertigem Matratzenmaterial versorgt werden. Und auch wenn der Filius in die erste eigene Bude zieht, sollten die Eltern dafür Sorge tragen, dass aus Kostengründen nicht auf einem Futton geschlafen werden muss!
Tonnen-Taschen-Federkern-Matratzen sind gleichermaßen für Jung und Alt geeignet. Einzeln vernähte und voneinander unabhängig agierende Federn, sorgen für eine hohe Punktelastizität. Der Körper versinkt nicht in einer Kuhle, sondern wird je nach Bedarf der entsprechenden Körperzone, punktuell gestützt. Dies mindert einerseits ungewollte Schwingungen, wie sie auch von einem Wasserbett verursacht werden, sorgt aber für eine angemessene und sinnvolle "Schlafdynamik". Man liegt also einerseits ruhig, unterliegt aber dennoch einer Stimulierung der Muskulatur. Die dadurch verursachte Lockerheit raubt nicht den Schlaf, reduziert aber wirkungsvoll schmerzverursachende Verkrampfungen und Verspannungen. Kostet eine Federkernmatratze keine 100 EUR, so schlägt eine gute Tonnen-Taschenfederkernmatratze mit 300 EUR und mehr zu Buche. Die Mehrausgaben sind jedoch lächerlich, betrachtet man die durchschnittliche Nutzungsdauer von 8 bis 12 Jahren. Ein ruinierter Rücken verursacht gewaltigere Mehrkosten, ohne dass sich sein Zustand dadurch bessert. Möchte man an der falschen Stelle sparen, ist eine Federkernmatratze das beste was man kaufen kann!

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Latex- und Kaltschaummatratzen

Die verschiedenen Schaumstoffmatratzen sind eine wahre Goldgrube. Die aus recycelten Autoreifen und medizinischen Abfallprodukten hergestellten Kunststoffmatratzen, verursachen den Herstellern Material- und Verarbeitungskosten in Höhe von 10 bis 15 EUR. Dank der funktionierenden Werbemaschinerie, lassen sie sich fast so teuer wie hochwertige Taschenfederkernmatratzen verscherbeln. Auf Kaffeefahrten spielen sie nicht selten den 10fachen Preis ein, denn von einem schmerzgeplagten Senior, der sein Geld nicht mit auf den Komposthaufen nehmen kann, lässt sich so gut wie jeder Preis verlangen. Bevor das Geld die bucklige Verwandtschaft erbt, geht man doch lieber das Risiko ein, auf eine Schaumstoffmatratze herein zu fallen. Und man fällt auch regelmäßig darauf herein, denn viele Unternehmen leben ganz gut davon. Leider forcieren viele Matratzen Testberichte diesen Sachverhalt. Testet z.B. die Stiftung Warentest Matratzen, vergleicht sie selten Taschenfederkernmatratzen mit Kaltschaummatratzen. Stattdessen testet sie nur Kaltschaummatratzen untereinander, während sie in einem separaten Testbericht Taschenfederkernmatratzen prüft, um einen Testsieger zu küren. So findet man zwar die beste Kaltschaummatratze und auch die beste Taschenfederkernmatratze, nicht aber die beste Matratze. Latexmatratzen und Kaltschaummatratzen sollte man unterdes nicht pauschal verteufeln. Eine Eignung zur Dauernutzung konnten wir im Matratzentest 2016 zwar nicht erkennen, aber es gibt durchaus Anwendungsgebiete denen sie gewachsen erscheinen. Dabei waren es aber nicht die von Anderen zum Testsieger gekürten Kaltschaummatratzen, sondern die billigen "Rollmatratzen", welche uns zu einem gewissen Grad begeisterten. Bettet man seine Gäste auf eine Latex- oder Kaltschaummatratze, kann dies durchaus als Akt der Gastfreundschaft ausgelegt werden. Der Körper gewöhnt sich schnell daran, und hält es 1-2 Wochen darauf aus. Hat die Matratze dann wieder einige Wochen Zeit sich zu regenerieren, ist sie bereit für die nächste Gästeladung. Im Gästezimmer sind Kaltschaummatratzen die preiswerteste und sinnvollste Lösung. Langfristiger Belastung sind sie selten gewachsen. Meine erste Rollmatratze holte ich mir für 39 EUR im "Super-Sonderposten-Markt". Ich kaufte sie nicht um darauf zu schlafen, sondern als "Luxusauflage" für meine knochenharte Hartholzliege im Garten. Einfach phänomenal kann ich Ihnen sagen! Es sieht zwar etwas komisch aus, fast so als hätte man mich nach dem Ableben im Garten aufgebahrt, aber Äußerlichkeiten waren mir noch nie so wichtig. Mein alter Herr hingegen, hat aufgrund seiner chronischen Rückenschmerzen, nach der "Testsieger Kaltschaummatratze" im örtlichen Möbelfachhandel gegriffen. Trotz ihrer 180 EUR, hat sie seine Rückenschmerzen nicht lindern können. Stattdessen kam auch noch Frustration hinzu, weil er seine alte Taschenfederkernmatratze dafür entsorgt hat. Schlecht war die noch nicht, aber er schob seine Rückenschmerzen der alten, seiner Meinung nach zu harten Matratze zu. Tja, Pech gehabt Opi.
Ein weiterer Aspekt spricht gegen die Dauernutzung von Schaumstoffmatratzen. Die aus verschiedenen Kunststoffen geschäumten Matratzenkörper, dünsten über Jahre hinweg, schädliche Substanzen aus. Zwar ist auch die Taschenfederkernmatratze in ihrer ersten Lebensphase selten ein nasaler Hochgenuss, mutiert aber nicht dauerhaft zum Gesundheitskiller. Schaumgummi egal in welcher Qualität, dünstet dauerhaft krebserregende Substanzen aus, denen der Körper Jahr für Jahr, 8 Stunden täglich ausgeliefert ist. Hat man als Single nur ein kombiniertes Wohn-Schlafzimmer, hat man die schädlichen Substanzen den ganzen Tag um sich. Es sei denn, man geht einer geregelten Arbeit nach (hahahaha). Eine Ausnahme bilden Latexmatratzen aus Naturkautschuk. Diese sind selten und sehr teuer. Eine punktuelle Stützung des Bewegungsapparates vermögen auch sie nicht zu leisten. Ist man aber ein Verfechter von Latexmatratzen, sollte man auf jeden Fall auf eine Beschaffenheit aus 100% Naturkautschuk achten! Die Gefahren für die Gesundheit beschränken sich dann auf den Rücken.

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Luftmatratzen und Wasserbetten

Fast ist man geneigt zu sagen: "Kein Kommentar". Doch wenn man Luftmatratzen für 10 EUR und Wasserbetten für 1000 EUR in einer Rubrik zusammenwürfelt, sollte man sich bequemen, dies zu begründen. Nun Fakt ist, beide Testkandidaten sind gänzlich ungeeignet, den Körper punktuell zu unterstützen. Weder Luftmatratze noch Wasserbett eignen sich als Dauerschlafgelegenheit. Doch es kommt noch schlimmer: Auch Gästen sollte man so etwas nicht zumuten! Bedingt geeignet als Gästematratze, sind schwingungsgedämpfte Wasserbettmatratzen. Die eingebaute Schwingungsdämpfung reduziert das Risiko der Seekrankheit, erhöht aber den Preis um ein Vielfaches. Da dem Rücken auch mit der Schwingungsdämpfung nicht geholfen ist, gilt es von Wasserbetten generell Abstand zu nehmen. Wasserbetten sind zudem sehr energieaufwändig. Sie müssen künstlich beheizt werden, da die Körperwärme nicht genügt, das Wasser zu erwärmen. Im Gegenteil! Ein unbeheiztes Wasserbett, würde den Körper binnen kürzester Zeit unterkühlen. Wasserbetten können zudem die eigene Wohnung und auch die Wohnung darunter überschwemmen. Ein solcher Wasserschaden kann die Versicherungsprämie gewaltig in die Höhe treiben. Mitunter ist ein durch berstende Wasserbetten entstandener Wasserschaden, gar nicht abgedeckt. Durch explodierende Luftmatratzen ist unterdes noch niemand gestorben. Beim Campingurlaub ist die Luftmatratze unentbehrlich und auch kindlichen Gästen kann man sie zumuten. Im Matratzen-Test 2016 hat die Luftmatratze dennoch nichts zu suchen. Sie ist keine Alternative, sucht man nach einer dauerhaften Schlafgelegenheit. Aufgrund des hohen Preises, wird hingegen das Wasserbett, von Ahnungslosen oft als besonders gesunde und geeignete Schlafunterlage für Besserverdiener fehl interpretiert. Tatsächlich sind es oft Emporkömmlinge die darauf herein fallen. Der Adel schläft auf hochwertigen Tonnen-Taschenfederkern-Matratzen.

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Matratzenzubehör

Der Lattenrost

Nur am Rande sei auf den vielfach überschätzten Lattenrost eingegangen. Auch er schafft unzählige Arbeitsplätze und sprengt das Budget vieler Schlafwütiger. Ich habe mir im Baumarkt für 10 EUR Leisten gekauft und zu einem starren Lattenrost zusammen geschustert. Und was soll ich Ihnen sagen, ich bin immer noch putz munter drauf! Müde werde ich nur vor Lachen, wenn ich sehe, dass Leute für 100 EUR und mehr, einen Federholzrahmen erwerben, weil die Industrie die Notwendigkeit propagiert hat. Dauerhafte Rückenschläfer haben mitunter gar einen Vorteil von den bebenden Federholzrahmen. Wer sich aber Nachts hin und her wälzt, so wie ich, hat zusätzlich gegen die "Naturgewalten" des Federholzrahmens anzukämpfen. Das Rumdrehen wird durch den schwingenden und nachgebenden Federholzrahmen erheblich erschwert. Bis zu einem gewissen Grad, vermag Bewegung die Muskulatur zu lockern. Artet das bis zu hundertmalige Wenden pro Nacht jedoch zu einem Kraftakt aus, leidet darunter die Regeneration des Körpers. Besser ist es, wenn die Wendestauchungen nur durch eine relativ harte, wenn auch nachgiebige Matratze abgefangen werden. Überflüssige Kraftanstrengungen werden so vermieden. Wer sich seinen Lattenrost nicht selbst zusammennageln möchte, kann auch einen günstigen Rollrost erwerben. Wer aber mit seinem verstellbaren Federholzrahmen gute Erfahrungen gemacht hat, soll sich nicht davon trennen müssen. Warum auch? Die persönlichen Erfahrungen stehen immer über den Ergebnissen sämtlicher Testberichte. Wer aber über Rückenschmerzen und Abgeschlagenheit klagt, sollte vor dem Kauf einer neuen Matratze, mal einen starren Lattenrost ausprobieren! Mitunter liegt dort der Hase im Pfeffer. Federholzrahmen sind keine patentierten Weltverbesserer, sondern eine Erfindung der wachstumsbesessenen Industrie. Gerade bewegungsfreudige Seitenschläfer profitieren nicht davon.

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Matratzenschoner

Das ständige Rubbeln am Lattenrost, erbt die beste Matratze auf. Gerade wenn sich der Schläfer viel umher wendet, ist der Stoff schnell aufgerieben. Deshalb ist es unabdingbar, zwischen Matratze und Lattenrost, einen Matratzenschoner auszulegen. Diesen kann man als titulierten Matratzenschoner erwerben, oder aber man legt eine alte Wolldecke dazwischen. Diese sollte freilich nicht zu sehr versifft daher kommen. Auch Bakterien können den Schlaf und die Gesundheit rauben. Ein handelsüblicher Matratzenschoner kostet etwa 10 EUR und verdoppelt die Lebensdauer der Matratze. Verwenden Sie niemals eine Matratze, ohne eine Decke darunter! Schlafanfänger machen gerne diesen Fehler. Doch auch oberhalb der Matratze, sollten nicht nur Bettnässer einen Nässeschutz auftragen. Das Schwitzen in der Nacht, ist ganz normal und trägt zur schnellen Versiffung der Matratze bei. Binnen weniger Wochen kann eine neue Matratze durch Schweißeintrag ruiniert werden, auch wenn man nicht ins Bett gepullert hat. Eine Nässeschutzauflage wird oft zu Unrecht als Inkontinenzauflage fehl interpretiert. Seit der Entsorgung meiner zweiten Matratze, verwende ich grundsätzlich eine so genannte Inkontinenzauflage. Das ständige hin- und hergewälze in der Nacht, unter einem viel zu schweren Federbett, veranlasst meinen Körper zur Absonderung diverser Körperflüssigkeiten. Das gemütliche Federbett ist für mich unabdingbar, auch wenn mir Schlafwissenschaftler einen Vogel zeigen würden. Gegen das Wälzen kann ich auch nichts machen, es sei denn ich würde einen Psychiater einschalten. Da gebe ich doch lieber 10 EUR für eine Inkontinenzauflage aus. Sie bindet den Schweiß und schützt die Matratze. Theoretiker behaupten gerne, dass ein solcher Nässeschutz die Luftzirkulation behindert und für zusätzliche Feuchtigkeit sorgt. Dieses Vorurteil kann ich nicht bestätigen. Schlafe ich ohne Inkontinenzauflage ist die Matratze versottet. Schlafe ich mit Nässeschutz, ist dieser versifft. Davon ab, sollte beim Kauf einer Matratze unbedingt darauf geachtet werden, dass diese einen abnehmbaren und waschbaren Bezug besitzt. Das Schlafen im eigenen Dunst ist zwar gemütlich, kann aber auf Dauer auch die Gesundheit schädigen. Deshalb ist es gut, wenn man einmal im Jahr den Matratzenbezug waschen kann. Viele der im Matratzentest 2016 angetretenen Kandidaten besaßen keinen abnehmbaren Bezug. Hat man so ein Exemplar, sind die Matratzenschoner um so wichtiger. Ein ernst zu nehmender Kostenfaktor sind sie nicht.

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Matratzenpflege

Einer Billigmatratze sollte man nicht zu viel Pflege angedeihen, denn nach 3 Jahren ist sie eh dahin. Hat man aber etwas mehr Geld investiert, oder sich gar für die Testsieger-Matratze entschieden, hilft ein wenig Pflege dabei, das Matratzenleben merklich zu verlängern. Zunächst ein Hinweis darauf, was man keines falls tun sollte. Niemals sollte man versuchen, mittels Heißdampfgerät, Bettwanzen oder Spinnmilben zu eliminieren. Die Temperatur des austretenden Wasserdampfes ist schon kurz nach Austritt aus der Düse so gering, dass sich die possierlichen Spinnentierchen ins Fäustchen lachen. Dies tun sie nicht nur um Sie auszulachen, sondern auch vor Freude des feuchtwarmen Vermehrungsklimas wegen. Wer zusätzlich zur natürlichen Körperfeuchte auch noch Wasserdampf in die Matratze bläst, sollte sich bezüglich seines Geisteszustandes überprüfen lassen!
Nicht die Milben sind es die den Körper schädigen, sondern deren Kot. Diesen beseitigt man beim frisch beziehen des Bettes, in dem man mal mit dem Staubsauger über die Matratze geht. Die Hinweise einiger Hersteller, dass das Absaugen der Matratze unterbleiben sollte, können Sie getrost ignorieren! Die Staubsaugerdüse sollte jedoch zuvor gesäubert werden, damit Sie den Dreck von WC oder Küche nicht im Bett breit schmieren. Für Allergiker gibt es natürlich andere Regeln. Diese profitieren mitunter von einer Latexmatratze, weil sie den Spinnentierchen keine besonders gute Lebensgrundlage bieten. Kinder sollte man hingegen nicht übertrieben steril erziehen. Zwar sollte man sie nicht bewusst im Dreck schlafen lassen, aber das Abwehrsystem wird in der frühen Jugend gestärkt. Wer in der Kindheit mit den negativen Seiten des Lebens konfrontiert wird, hat auch später weniger Probleme damit. Eine Ausnahme liegt vor, wenn der Filius schon in seiner Jugend allergisch auf Hausstaub und Milbenkot reagiert. Grundsätzlich gilt, wer noch nie eine Bettwanze unterm Mikroskop gesehen hat, der muss auch keine Angst davor haben. Das Gefahrenpotential reduziert man am besten, durch gelegentliches Absaugen. Ist der Matratzenbezug abnehmbar, sollte er einmal Jährlich gewaschen werden. Muss er aber auch nicht unbedingt, wenn er optisch sauber erscheint und nicht muffig riecht.
Damit sich eine Matratze nicht einseitig von den Strapazen des Körpergewichtes verformt, sollte sie ab und an gewendet werden. Mal ringsherum, mal von hinten nach vorn und mal rings herum, von vorne nach hinten (Fußende zum Kopfende). So können sich die verschiedenen Bereiche der Schlafunterlage wieder regenerieren. Das Matratzenleben kann so ohne Übertreibung vervierfacht werden! Auch das Durchbohren des Drells bei billigen Matratzen, kann so hinausgezögert werden.
Wie schon in der Rubrik Zubehör erwähnt, kann man mittels diverser Schoner, die Schlafunterlage vorbeugend pflegen. Mittels "Inkontinenzauflage", welche nicht nur Bettnässer verwenden sollten, lässt sich der Feuchtigkeitseintrag reduzieren. Schwitzen tut ein Jeder, mehr als er denkt und ohne dass er sich dafür schämen müsste. Auch ein abnehmbarer Bezug hindert den Schweiß nicht daran, in den Matratzenkern vorzudringen. Deshalb erscheint uns ein "Feuchtigkeitsschutz", wie er sinnvoller weise heißen sollte, als notwendig. Die Meinung seiner Kritiker, dass durch ihn die Luftzirkulation behindert wird, ist zwar nicht ganz falsch, darf aber als Übertrieben abgetan werden. Hier gilt es eigene Erfahrungen zu sammeln, um im Einzelfall auf einen Nässeschutz zu verzichten.
Ein Matratzenschoner auf der Unterseite, verhindert das Aufreiben des Bezuges. Dieser ist in jedem Fall unabdingbar. Gerade wer auf der Seite oder seitlich auf dem Bauch schläft, dreht sich nächtlich mehrfach um. Dies führt zur Reibungsbelastung der Matratze am Rost. Binnen weniger Wochen, kann so die beste Matratze aufgeerbt werden. Der Bezug zerscheuert. Wer keine 10 EUR für einen Matratzenschoner aufwenden möchte, kann auch eine bereits vorhandene, aber saubere Wolldecke verwenden.
Jedem dürfte die Tatsache bekannt sein, dass das Nachtlager regelmäßig gelüftet werden sollte. Dies gilt nicht nur für das Deckbett und das Kopfkissen, sondern im besonderen Maße, auch für die Matratze. Freilich kann man sie nicht zum Fenster hinaus hängen, aber man kann sie vom Ballast befreien. Hängt man die Bettdecke hin und wieder zum Fenster hinaus, freuen sich nicht nur die Nachbarn, sondern auch die Matratze kann mal wieder befreit aufatmen. Im Schlafzimmer sollte es auch nicht zu klamm sein. Ab und zu mal die Heizung aufzudrehen, reduziert nicht nur die Schimmelgefahr an den Wänden, sondern ermöglicht auch der Schlafunterlage, ein Abhusten der Feuchtigkeit.

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Härtegrade - voll die Härte

Ist in Deutschland alles gesetzlich geregelt, so sind die Härtegrade der Matratzen juristisches Neuland. So kam es im Matratzentest 2016 vor, dass eine Kaltschaummatratze mit Härtegrad H2, einer Betonplatte näher kam, wie einer Tonnen-Taschenfederkernmatratze im Härtegrad H3. Deshalb wäre es blasphemisch, Ihnen einen bestimmten Härtegrad aufzuschwatzen. Generell tendieren wir dazu, eine etwas härtere Matratze zu empfehlen. Ist Ihnen Ihre Matratze zu weich, müssen Sie aber nicht unbedingt einen Neukauf in Erwägung ziehen. Oft liegt die Ursache beim nachgiebigen Federholzrahmen. Wer sich beim Wenden über das hoch- und runtergewabere stört, sollte erst mal seinen Federholzrahmen gegen einen starren Lattenrost austauschen. Ein solcher Rollrost kostet keine 20 EUR und schadet dem Körper in keinster Weise. Heutige Matratzen sind dermaßen dick, dass sie Wendestauchungen wirkungsvoll verhindern. Einen Federholzrahmen benötigt man dazu nicht. Freilich lässt sich ein Federholzrahmen teurer verkaufen und auch gut anpreisen. Besonders wenn er verstellbar ist, lässt sich schnell ein Sinn hinein interpretieren. Dennoch gilt es hier keine Pauschalregel zu definieren. Der eine oder andere Schlafwütige profitiert von bebenden Federholzrahmen und soll dies auch tun. Im Ergebnis unseres Testberichtes empfehlen wir aber, unabhängig von den Vorlieben des Einzelnen, einen höheren Härtegrad. Nur besonders leichte Personen, profitieren möglicherweise von einem Härtegrad H2. Hier sei aber darauf hingewiesen, das leichtere Personen, aufgrund geringerer Körpergröße eine geringere Auflagefläche aufweisen. Dadurch versinken sie genau so tief in der Schlafunterlage, wie ein Elefantenmensch. Letztendlich zählen die persönlichen Vorlieben und Erfahrungen. Leider hilft die Angabe des Härtegrades nicht wirklich weiter, weil es sich nicht um einen genau definierten Standard handelt. Bleibt dem Unschlüssigen nur, seine Matratze dort zu kaufen, wo er sie problemlos umtauschen kann. Aber es sei auch darauf hingewiesen, dass sich der Mensch erst an eine neue Schlafunterlage gewöhnen muss. Nach einer Woche des Leidens, sollte man die Matratze noch nicht zurück geben. Der Körper braucht 4 bis 8 Wochen, um sich an das neue Nachtlager zu gewöhnen. Leider sind dann die Umtauschfristen oft abgelaufen. Wer es auf seiner Schlafunterlage gerne bunt treibt, bzw. wer sich gerne dem Matratzensport hingibt, sollte auch auf einen höheren Härtegrad achten. Ansonsten ermüdet man(n) zu leicht (hahahaha).

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Die verschiedenen Zonen
Irgendwann gibt es die 20 Zonen Matratze...

Gab es früher die Ostzonenmatratze und die Westzonenmatratze, so braucht der freiheitliche Schläfer von Heute, die 7-Zonen Matratze. Die eine Zone stützt das Haarkleid, die zweite Zone den Verstand, die dritte Zone sorgt dafür dass es zum Hals nicht reinregnet, die vierte Zone bettet die Milchtüten, die fünfte Zone den Bierbauch, die sechste Zone stützt das Gemächt, die siebente Zone das Knie und dann fehlt doch da noch etwas?! Es wird also Zeit, dass die wachstumsbesessenen Matratzenhersteller, die Zonen für Ferse, Knöchel und Zehen mit einkalkulieren?! Eine spezielle Damenmatratze für die Fixierung damenspezifischer Öffnungen wäre auch nicht verkehrt. Oder handelt es sich hier um eine Fehlentwicklung, welche dem Kommerz geschuldet ist? Nun, der Grundgedanke ist nicht verkehrt. Verschiedene Zonen, bedürfen der unterschiedlich starken Abstützung. Nur sollte man die verschiedenen Körpergrößen der Menschen nicht ignorieren. So kann der Zonenwahn bei kleineren Personen dazu führen, dass der Allerwerteste in der Hohlkreuzzone landet oder dass bei größeren Personen das Gehänge von der Kniezone stimuliert wird. Weniger ist deshalb mehr! Bei der Neuanschaffung einer Schlafunterlage sollte deshalb auf eine 3-Zonen oder 5-Zonen Matratze gesetzt werden. Auch wenn das gute Stück mit gar keinen Zonen wirbt, ist es alle mal besser wie eine 7-Zonen-Matratze. Die Zonenzahl ist ein von der Industrie zelebriertes Kaufargument, welches eigentlich keine Berechtigung besitzt. Wichtiger ist eine punktuelle Unterstützung des Körpers, wie sie eine Taschenfederkernmatratze bietet. Beim Kauf einer Kindermatratze ist es besonders wichtig, auf verschiedene Zonen zu verzichten. Der kleine Körper passt selten auf die definierten Zonen.

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Die richtige Matratzengröße

Zunächst der Hinweis, dass jede Person ihre eigene Matratze benötigt. Dies gilt selbstverständlich auch für den Rost. Eine 1,4m breite "Französische Matratze" eignet sich zwar für gelegentliche Treffen, nicht aber für ein verheiratetes Ehepaar. Zumeist wiegt Sie doppelt soviel wie Er, und dann liegt auch er in ihrer Kuhle. Jeder Mensch braucht (dauerhaft) seine eigene Schlafunterlage!
Als optimal hat sich im Matratzentest die Breite von 100cm erwiesen, wenn man zu denen gehört, die sich Nachts hin und her wälzen. Rückenschläfern genügt auch eine 90cm oder gar 80cm breite Unterlage. Singles wollen sich oft gerne etwas besseres gönnen, wenn sie schon alleine schlafen müssen, und betten sich dann auf eine 1,2m breite Komfortmatratze. Dies hat aber im Test keinen wirklichen Vorteil zu Tage gebracht. Solche Sondergrößen sind zumeist besonders teuer und rauben der "Singlebude" zu viel Platz. Man benötigt ein breiteres Bettgestell und einen breiteren Rahmen, was die Mehrausgaben erhöht. Statt eine breitere Matratze zu kaufen, sollte man mehr Geld in die Matratzenqualität investieren. Besonders wichtig ist dabei die Zahl der Federn, bzw. die Federdichte. Ist der Abstand zwischen den Federn zu groß, liegt man schlecht.
Bei der Länge gilt es unterdessen nicht zu sparen. Auch wenn man relativ klein ist, aber einen großen Ehepartner an seiner Seite verspürt, sollte man die Matratze nicht zu kurz wählen. So gibt es nicht nur Standard-Matratzen à la 100x200cm, sondern auch kürzere und längere Exemplare. In der Regel ist man mit einem 1x2 Meter Exemplar bestens bedient, zumal die dazugehörigen Bettgestelle und Roste am günstigen sind. Ist man aber besonders lang, so gibt es auch längere Schlafunterlagen. Alleinstehende laufende Meter, finden auch kürzere Unterlagen z.B. Kindermatratzen, was aber nur sinnvoll erscheint, wenn der Raum knapp ist.

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Testergebnis im Matratzentest 2016

Relativ schnell tendierten wir im Test zur Tonnen-Taschenfederkern-Matratze, da sie den Körper punktuell am besten unterstützen kann. Keinesfalls erteilt ihr dies einen Freibrief. Zu viele Hersteller werfen billige Taschenfederkernmatratzen mit zu geringer Federzahl auf den Markt. Man versucht so vom guten Ruf der Taschenfederkernmatratzen zu profitieren, um auch Geringverdiener zu schröpfen. Soll eine Tonnen-Taschenfederkern-Matratze ihre punktuelle Wirkung entfalten, muss eine gewisse Federzahl pro Quadratmeter vorhanden sein. Ansonsten stützt sie nichts und ist auch sehr schnell durchgelegen.
 

Die besten Taschenfederkern-Matratzen im Test

Während sich Wasserbetten im Ansatz disqualifizierten, konnten sich Latexmatratzen aus Naturkautschuk zumindest dem Allergiker empfehlen. Kaltschaummatratzen eignen sich unterdes vorzüglich für das Gästezimmer, da sich der Körper nicht an sie gewöhnen muss. Hier gilt aber oft der Grundsatz, je billiger desto besser. Eine billige Rollmatratze ist mitunter besser wie eine so genannte Testsieger-Kaltschaummatratze. Kunststoffmatratzen lassen es nicht nur an der punktuellen Stützung mangeln, sondern dünsten oft auch schädliche Substanzen aus. Nicht nur in der Anfangszeit! Als gesunde Dauerschlafgelegenheit etablierten sich nur die Tonnen-Taschenfederkernmatratzen von hoher Qualität. Die Preisunterschiede waren hier enorm, aber oft aus nicht ersichtlichem Grund. So kostet die Testsieger Matratze in der Standardausführung keine 300 EUR, während gleichwertige Testprobanten gut 500 EUR veranschlagten. Geld kann man sparen, indem man auf zu opulente Größen oder auf Sommerseite und Winterseite verzichtet. Wer es im Winter gerne kuschelig mag, ist mit einer Wolldecke als Unterlage besser bedient. Auch gibt es "Lammfellunterlagen" für wenig Geld. Hängt die Kürung zum Testsieger oft von persönlichen Belangen ab, so empfehlen wir dem Durchschnittsbürger eine 100x200cm Tonnen-Taschenfederkernmatratze im Härtegrad H3. Ein Rollrost ist besser, als ein federnder Lattenrost. Wer Rückenschmerzen erdulden muss, tut gut daran, seine alte Matratze zu hinterfragen. Er sollte sie aber nicht leichtfertig von der Bettkante stoßen! All zu oft, gibt es für Rückenschmerzen andere Ursachen.  
 

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