Radhelm Test 2016: Die besten Fahrradhelme im Vergleich

Wer ohne Radhelm vom Fahrrad stürzt, hat selten vergessen ihn aufzusetzen. Die wenigsten Fahrradfahrer besitzen überhaupt einen Fahrradhelm. Dies hat seine Gründe, weiß unser Fahrradhelm Test 2016 zu berichten! Die meisten Fahrradfahrer stürzen nur deshalb vom Rad, weil sie durch den Radhelm kopflastig geworden sind. Deswegen nennt man ihn auch Sturzhelm. Statistisch gesehen fällt man mit Radhelm 20x häufiger kopfüber vom Fahrrad, wie wenn Fahrradhelme Testman auf die lebensrettende Kopfbedeckung verzichten würde. Wer ohne Helm vom Drahtesel fällt, landet zumeist auf der Seite, nachdem er den Sturz mit der Hand etwas abfangen konnte. Kopfüber in der Gosse landet jener Bruchpilot, welcher einen zu schweren Fahrradhelm sein Eigen nennt. Möchte man die Kopfverletzungen welche der Helm verursacht in Grenzen halten, sollte man einen im Test für gut befundenen Radhelm erwerben. Der Fahrradhelm-Testsieger 2016 verunstaltet nur die schönen Menschen und verursacht dank seiner Konstruktion und Leichtigkeit, weniger Schäden als er verhindert.

Was war zuerst da, der Radhelm oder die Kopfverletzung?

Fahrradhelme gab es früher nicht. Fiel man als Knabe vom Rad, prellte man sich zunächst die Nüsse und schlug sich dann die Knie auf. Opa lachte in weiter Entfernung und rief "Komm her ich heb dich auf". Die Augen nässten ein wenig und nach 5min war alles wieder gut. Stürzt man heute vom Rad, bleiben Sack und Knie meist unberührt. Zu verdanken haben wir dies den modernen Fahrradhelmen, welche aufgrund ihres Gewichtes, jeden Sturz zum Köpper machen. Hat man in so einer Situation keinen im Test für gut befundenen Radhelm auf, landet man schneller im Wachkoma, als wenn man gar keinen Schutzhelm trüge. Knallt man nämlich mit der von einer schlechten Eierschale umgebenen Birne auf die Bordsteinkante, kann die Rübe wie ein Kürbis platzen. Ziemlich verwirrend das Ganze. Dies dachte sich wohl auch unser ehemaliger Verkehrsminister (Muttis Drittbester), als er den Radhelm zunächst zur Pflicht machen wollte, dann aber doch auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Radfahrer setzte. Die rechtsverbindliche Fahrradhelmpflicht soll nun erst nach dem scheitern der Großen Koalition, gemeinsam mit der Fahrradmaut für Ausländer auf Autobahnen und mehrspurigen Bundesstraßen eingeführt werden. Die Helmpflicht soll dann aber wohl auch für deutsche Fahrradfahrer gelten, und nicht nur für Ausländer auf der Durchreise.
Doch ist ein Sturzhelm für Radfahrer nun tatsächlich von Vorteil oder ist er nur wieder so eine Erfindung der Industrie zum Geld abscheffeln, ähnlich wie der Schleuderschutz ESP oder das Bio-Ei?
Unserer Meinung nach sieht es doch so aus: Übersieht dich ein 30-Tonner beim Rechtsabbiegen, metert dich um und fährt dir über den Kneisel, kann es ohne Radhelm böse für dich enden. Da bist du schnell so tot wie der Winkel welcher dir zur Verhängnis wurde. Auch wenn du ohne Helm um eine geschlossene Halbschranke radelst, kannst du nur hoffen, dass dich der heran brausende Regionalexpress nicht gerade am Kopf erwischt. Deshalb empfehlen auch wir trotz aller Kritik, das Tragen eines sich im Test bewährten Fahrradhelmes. Ein Fahrradhelm mit Testsieger-Qualitäten kann im Einzelfall einen positiven Effekt auf den Helmträger ausüben. So schützt er die Kopfhaut vor leichten Blessuren, hervorgerufen durch herabstürzendes Laub im Herbst oder durch sich senkende Bahnschranken.

Eigenschaften eines guten Fahrradhelmes

Geringes Gewicht und hohe Stabilität sind notwendige Eigenschaften, welche sich im Fahrradhelm-Test als unkollegiale Gegenspieler heraus stellten. So müssen die meisten Sturzhelme für Fahrradfahrer im Ergebnis des Testberichtes, entweder als zu schwer oder zu labil eingestuft werden.
Ein geringes Helm-Gewicht (max. 300 Gramm) ist aus zwei Gründen unabdingbar. Legt sich ein Radfahrer mit zu schwerem Helm zu stark oder zu wenig in eine schnell gefahrene Kurve, zieht es ihn unweigerlich kopfüber zu Boden einer der beiden Seiten. Da hat er dann die Wahl ob er rechts am Baum oder links am entgegen kommenden 30-Tonner zerschmettern möchte. Doch auch wenn er nur kopfüber zu Boden fällt, sorgt der nachdrückende Körper nicht selten für einen irreparablen Knick im Genick. Da kann er sich dann Radhelm Test 2016im Rollstuhl sitzend über sein intaktes Oberstübchen freuen. Mit etwas Glück kann er seinen Fahrradhelm sogar im Rollstuhl weiter nutzen.
Doch es gibt noch einen zweiten Grund, warum der Helm nicht zu schwer sein sollte. Je schwerer er ist, desto mehr mutiert der Schutzhelm zum Störfaktor. Ein drückender Sturzhelm kann den Kopf so sehr belasten, dass man ihn lieber nicht aufsetzt. Da hat man dann auch nichts gekonnt. Zwar reduziert der zu Hause gelassene Helm das Unfallrisiko deutlich, schützt aber den Radfahrer nicht vor Verletzungen. Ein leichter Helm hingegen wird vom Fahrradfahrer gar nicht wahrgenommen. Ein Helm der den Kreislauf nicht belastet, wird auch gerne aufgesetzt. Sogar Kinder und Jugendliche werden so zu begeisterten Helmträgern. Weist der Fahrradhelm zudem ein modisches Design auf, wie unser späterer Testsieger, verbleibt er oft auf dem Kopf, auch wenn der Drahtesel längst im Stall steht. Da ist es dann auch nicht so schlimm, wenn man auf dem Schulhof mal den Nuschl verbrämt bekommt.
Doch leider ist es so, dass besonders leichte Fahrradhelme, welche es durchaus gibt, nicht immer die notwendige Stabilität mitbringen, wie der Test im weiteren Verlauf noch zeigen wird. Wofür die Stabilität des Sturzhelmes vonnöten ist, muss hier wohl nicht näher erläutert werden. Schließlich trägt man den Fahrradschutzhelm nicht, damit es zum Hals nicht reinregnet. Dafür hat man den Kopf, welchen es mittels Radhelm zu beschützen gilt. Der Fahrradhelm-Test hat aber auch gezeigt, dass einige wenige Testprobanden den Spagat zu meistern im Stande sind. Es ist nur eine Frage des richtigen Materials und somit auch eine Frage des Geldes, möchte man einen leichten aber auch wirksamen Lebensretter auf seinem Kopf spazieren fahren. So verschaffte sich Lance Armstrong, dank gut gefüllter Brieftasche, zum Start seiner zweiten Karriere, einen besonders effektiven Fahrradhelm, welcher ihm 7 Tour de France Titel bescherte. Viele Radsportfreunde erinnern sich noch gerne an die Szene, als Jan Ullrich aufgrund eines zu schweren Helmes aus der Kurve flog und kopfüber in einem Urinal für französische Weidetiere stecken blieb. Lance Armstrong wartete heldenhaft auf seinen Konkurrenten um den Toursieg, weil er wusste, er hat den besten Fahrradhelm auf dem Kopf. Sein erster Helm war hingegen so schwer, dass er durch den Druck sämtliche Rennen und beide Hoden verlor! Wer bereit ist etwas Geld in seine Sicherheit zu investieren, bekommt heute einen leichten und gleichzeitig auch stabilen Sturzhelm. Leider erwiesen sich die wenigsten Radhelme im Test als derart ausgewogen.

Doch nicht nur die Stabilität und ein geringes Gewicht kennzeichnen einen künftigen Fahrradhelm-Testsieger. Auch das durch den Helm abzudeckende Areal ist wichtig! Thront der Helm hoch auf dem Kopf, schützt er zwar die Schädeldecke, vernachlässigt aber Nacken und Ohrpartie. Deshalb muss der Fahrradhelm weit genug nach unten reichen, um den Kopf in seiner bedrohten Gesamtheit zu bewahren. Viele Helmhersteller scheinen sich zu sagen, unsere Helme sind so schwer, dass man eh auf der Schädeldecke landet. Was sollen wir da die Lauscher schonen?! Doch wer am Rahmen seines Fahrrades hängen bleibt, fällt so oder so auf die Seite, auch wenn der Sturzhelm etwas schwerer ist. Sind die Ohrwatscheln dann ungeschützt, ist ein geplatztes Trommelfell noch das kleinste Übel.
Wie bereits angedeutet, sorgt auch ein ansprechendes Design für eine bessere Akzeptanz der Kopfbedeckungen. Sieht man mit dem Radhelm aus wie Mamis Liebling, wird man von seinen Kameraden grün und blau geschlagen. Sieht der Helm aber aus wie das was Opa auf dem Kopf trug, als er Russland unsicher machte, kristallisiert das den Träger zur Symbolfigur der gesamten Radsportgruppe. Gerade Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass der Radhelm weniger peinlich anmutet, wie das was er behüten soll. Sieht der Fahrradhelm voll peinlich aus, wird er spätesten abgenommen, wenn man außer Sichtweite der gestrengen Eltern ist. Gerade beim Kauf eines Kinder-Fahrradhelmes sollte man deshalb auch Rücksicht auf die Gefühle der Junioren nehmen und sie bei der Kaufentscheidung mit einbeziehen.
Radsportler erwarten eine weitere Eigenschaft von ihrer Kopfbedeckung. Sie soll nicht nur schützen, sondern auch die Rübe belüften. Wer hart in die Pedale tritt, kommt oft ins Schwitzen. Kann dann der Schweiß nicht verdunsten, droht die Rübe Gras anzusetzen. Dies ist auch der offizielle Grund, weshalb die Hersteller ihren Radhelmen große Löcher und Schlitze spendieren. In Wirklichkeit dienen sie der Gewichts- und Materialersparnis. Dies muss man aber niemandem Erzählen! Zwei Löcher sind nötig, möchte man Chancen haben, Fahrradhelm Testsieger zu werden. Bietet ein Radhelm mehr Luftlöcher wie Hartschale drum herum, sind die Chancen größer, von einer Wallnuss erschlagen zu werden.

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Der Fahrradhelm Test im Detail

Im Fahrradhelm Test 2016 galt es die seltsamsten Radhelme zu beurteilen. Sogar ein Skihelm stellte sich dem Vergleich. Zumindest an kalten Tagen ist das Tragen eines Skihelmes eine Überlegung wert. Unterm Strich jedoch, hatte der Skihelm im Radhelm Test keine Chance, wenngleich seine Schutzwirkung um einiges besser schien. Er ist aber doch so schwer, dass er die Fahrradreifen zu Bretter pressen würde. So soll übrigens der Skisport entstanden sein! Unabhängig von der kleinen Anekdote, erwarten wir vom künftigen Fahrradhelm Testsieger, dass er Kopf, Haltung und Lachmuskeln schont. Ein durchlöcherter Harlekin erntet in unserem Fahrradhelm Test allenfalls Hohn und Spott. Der beste Fahrradhelm soll leicht, martialisch und sicher sein!

Der beste Radhelm,selten im Angebot,aber im Fahrradhelmtest,ein wahrer Testsieger,behelmt auch Kinderund Skihelm Bedürftige.

Fahrradhelme nur für Schelme? Das Helmdesign im Test

Oft ist das Design eine Frage des persönlichen Geschmackes und sollte allenfalls in der Fußnote eines Testberichtes Beachtung finden. Bei Fahrradhelmen verhält es sich anders. Ihn quetscht man sich nur dann auf die Rübe, wenn er das persönliche Profil aufwertet. So muteten zwei Drittel der getesteten Radhelme ziemlich lächerlich an. Wer Angst hat sich in der Schule zum Robert zu machen, fährt lieber ungeschützt dorthin. Einige Helmhersteller haben diesbezüglich dazugelernt und nicht nur die Ausformungen ihrer Produkte etwas humaner gestaltet. Auch die größere Farbauswahl, welche nun gesetztere einfarbige Modelle mit einbezieht, sorgt für eine höhere Akzeptanz unter der autofeindlichen Bevölkerung. Unser Fahrradhelm Testsieger ist ein gutes Beispiel dafür. Er eignet sich dank verschiedenster Farbvarianten für Männlein und Weiblein, ohne ihn als Unisex diffamieren zu müssen.
Das Helmdesign des Testsiegers lässt noch einen anderen Designfaktor erkennen, welchen der beste Fahrradhelm des Testberichtes nun einmal bieten muss. Die Helmschale darf nicht wie ein halbiertes Überraschungsei über dem Schädel schweben. Vielmehr muss sie um den Kopf herumgezogen werden, und wichtige Extremitäten, wie Schläfen, Ohren aber auch Nackenpartie umfassen. Knallt man seitlich auf eine Bordsteinkante oder wird von einem Konkurrenten hinterrücks mit einer vollen Wasserflasche beworfen, weiß man wozu die zusätzlichen Schutzzonen notwendig sind. Zum Fahrradhelm Vergleich erschienen leider viele Testkandidaten in der klassisch-lächerlichen Halbei-Form.
Es waren eben diese Halb-Ei-Helme welche oft eine weitere Designsünde erkennen ließen. Um Material und Gewicht zu sparen, kamen sie gestrebt daher (eine Strebe, keine Strebe) oder gelocht (Loch an Loch und hält doch). Das heißt, 50 weitere Prozent, des zu 50% ungeschützten Kopfes, waren so offen wie die Kehrseiten der entsprechenden Helmentwickler. Fallen diese mal mit einer ihrer Konstruktionen behütet, kopfüber auf einen Erdnagel bzw. Schnurpfahl, wissen sie was sie gemacht haben. Mit etwas Pech kommt es zu einer seitenverkehrten Pfählung. Eine ordentliche Luftzufuhr ist zwar erforderlich, damit das Hirn des Helmträgers nicht im eigenen Safte schmort, aber eine Materialersparnis von 50% ist dafür nicht notwendig. Es genügen dafür wenige wohldosierte Belüftungsöffnungen, an strategisch wichtigen Positionen, wie der Fahrradhelm-Testsieger im Vergleich eindrucksvoll bewiesen hat. Bei ihm verringert sich dadurch auch die Gefahr, von einer Kastanie getötet zu werden.

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Stabilität und Gewicht der Fahrradhelme im Vergleich

Wie eingangs erwähnt, müssen die Eigenschaften Gewicht und Stabilität zusammenhängend beurteilt werden. Es bringt nichts wenn sich ein Hersteller für die besondere Leichtigkeit seines Radhelmes, lobend auf den Hinterkopf schlagen lässt, er dabei aber zu Tode kommt.
Trotz aller Leichtigkeit erwarten wir von einem guten Fahrradhelm im Test, dass er seine eigentliche Funktion erfüllt. Glänzten im Radhelm Vergleich viele Testkandidaten mit Stabilität und viele Testprobanden mit einem geringen Gewicht, so vermochten nur 3 der getesteten 48 Kopfbedeckungen beide Eigenschaften unter einen Hut zu bringen. Zehn der getesteten Sturzhelme waren sowohl zu schwer, als auch zu labil. Erstaunlicherweise handelte es sich dabei um teure Markenfabrikate und nicht um günstige Fahrradhelme aus dem Angebot.
Die verwendeten Materialien aber auch Materialstärken sind maßgeblich verantwortlich für Gewicht und Funktion. Wenn man einen Werkstoff wie Bakelit zur Helmherstellung verwendet, darf man sich nicht wundern, wenn der Testsieg in weite Ferne rückt. Bakelit ist ein edler aber leider auch recht schwerer und sehr harter Kunststoff. Wenn ein Fahrradhelm aus Bakelit zu Boden fällt, zerspringt dieser in 1000 Einzelteile. Da kann man auch gleich Fahrradhelme aus Bleikristall verkaufen. Zehn Hersteller schickten einige ihrer Modelle aus Bakelit ins Rennen. Wir schickten sie wieder nach Hause.
Abgesehen von diesen bedauerlichen Einzelfällen, verwenden die Helmhersteller heute überwiegend ABS-Kunststoffe für die Außenhülle und verschiedene Schaumstoffe für die Innenauskleidung. Leider lässt auch diese Kombination keine Entspannung für die Nackenmuskulatur zu. Die Masse der Helme ist mit 400 bis über 500g auf lange sicht zu schwer. Für den Kurzeinsatz genügen sie.
Als wirklich leicht erwiesen sich im Fahrradhelm-Test einige in der so genannten "In-Mold Technologie" gefertigten Testprobanden. Dieses Verfahren verbindet Innen- und Außenschale unter hohem Druck und großer Hitze derart geschickt miteinander, dass daraus nicht nur eine große Gewichtsersparnis resultiert, sondern auch die Stabilität deutlich zu nimmt. Dank der In-Mold-Technologie erreicht man Helmgewichte von unter 300 Gramm, ohne dass man es mit den Luftlöchern übertreiben muss. Selbstverständlich konnte nur ein In-Mold Fahrradhelm zum Testsieger 2016 gekürt werden. In Kombination mit einem guten Design, bietet er die besten Argumente dafür, die nächste Radtour nicht ohne Radhelm zu bestreiten. Auch in einem Radrennen sind In-Mold-Helme heute nicht mehr wegzudenken. Interessanter Weise sind die Preisunterschiede gegenüber den klassischen und unserer Meinung nach zu schweren ABS-Helmen, recht gering. Statt mit 30 EUR schlägt ein In-Mold Radhelm je nach Größe mit etwa 50 EUR zu buche. Das ist unserer Meinung nach ein vertretbarer Unterschied, denn den einen setzt man auf den anderen nicht.

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Fahrradhelm Zubehör

Damit das Geld ausgeben kein Ende nimmt, gibt es auch für das Fahrradzubehör Fahrradhelm, ein reichhaltiges Zubehörprogramm. Nicht alle Anbauteile sollten als nutzloses Helm-Tuning abgetan werden. Abgesehen vom anschraubbaren Elchgeweih, gibt es einige nützliche Extras, für die naturgemäß spartanisch ausgestatteten Fahrradhelme. Nur sollte man eines nicht vergessen. Jedes zusätzliche Gramm erhöht die Unfallgefahr für den Fahrradpiloten und dessen Stangen-Sozius. Wer bei Wind, Wetter und Dunkelheit mit dem Drahtesel sein Geld verdient, wird auf das eine oder andere Helmzubehör nicht verzichten können.

Regenüberzüge für Fahrradhelme

In den Bestsellerlisten der Fahrradhändler ganz oben, findet der Radfreund die sog. Regenüberzüge. Ursächlich dafür sind die Helmlöcher. Manche Helme bestehen fast nur aus Löchern, um so den Erzeugerpreis zu drücken. So gibt es in den Supermärkten Fahrradhelme schon für unter 8 EUR. Aufgrund der vielen Löcher, kann man die Helme aber kaum erkennen, und läuft daran vorbei. Deshalb sollte man strategisch vorgehen und stattdessen in den Wühltischen nach Regenüberzügen suchen. Die Fahrradhelme liegen direkt daneben. Die Hauptaufgabe der Regenüberzüge muss hier nicht extra erläutert werden. Doch auch wenn es nicht regnet, leisten die atmungsaktiven Helmbezüge wertvolle Dienste. Sie sorgen dafür, dass Kastanien, Nüsse, Stein- und Gebirgsschläge, den Kopf mit gebremster Kraft erreichen. Sitzt der Bezug schön straff und sind die Helmlöcher nicht gar so groß, kann der Kontakt mit der Schädeldecke bestenfalls ganz verhindert werden. Fahrradhelmbezüge schützen jedoch nicht vor Schnurnägel und sonstige aus dem Boden ragende Eisenstangen. Hier hilft nur der Schrottsammler.

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Fahrradhelmspiegel

Ein Zubehör für Schelme, sind Fahrradrückspiegel für Helme. Es gibt sie tatsächlich, wie im Fahrradhelm-Test mit Besorgnis zur Kenntnis genommen werden musste. Dabei ist der Grundgedanke nicht verkehrt. Viele Fahrräder insbesondere Rennräder, kommen heute ohne Rückspiegel daher. Hier geht es nicht nur darum den Kaufpreis des Rades zu drücken, sondern auch um den CW-Wert und das Gewicht der Rennmaschine. Beides möchte man so gering wie möglich halten. Fährt man ohne Spiegel an einem flotten Häschen vorbei, muss man den Kopf drehen um es noch eine Weile beobachten zu können. Dies macht das Fahrradfahren nicht gerade sicherer. Auch beim rückwärts Einparken werden die Spiegel oft schmerzlich vermisst. Findige Radfahrer nehmen ihr iPhone als Rückspiegel, müssen dafür aber eine Hand vom Lenker nehmen. Billiger sind in jedem Falle die Radhelmspiegel. Doch sind die Fahrradhelmspiegel auch sicherer? Nein! Die 10 bis 20 EUR teuren und etwa 30 Gramm schweren Fahrradhelmspiegel werden zwar mit dem Helm verklebt, können sich aber bei einer unglücklichen Unfallsituation in das Gehirn des Radfahrers bohren. Bricht der Spiegelstiel bei einem Überschlag, kann er durch eines der zahlreichen Helmlöcher oder durch ein Nasenloch des Fahrradfahrers, in den Kopf des Unglücksraben eindringen. Auch eine Möglichkeit durch Fahrradfahren zum sabbernden Lappen zu mutieren. Wir raten sowohl vom Fahrradhelmspiegel, als auch vom ähnlich gelagerten Fahrradbrillenspiegel ab.

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Helm-Rücklichter und Blink-Rückleuchten für Radhelme

Kein eindeutiges Urteil möchten wir uns über die Fahrradhelm-Rücklichter anmaßen. Zwar erhöhen sie trotz modernster LED-Technik das Gewicht des Radhelmes spürbar, bieten aber bei Dunkelheit ein Plus an Sicherheit. Gerade kleinwüchsige Autofahrer, die nicht über das Armaturenbrett blicken können, sehen die Rücklichter eines Fahrrades oft erst dann, wenn dieses am geöffneten Schiebedach vorbei fliegt. Dann kann es aber schon zu spät sein. Für eine frühere Sichtbarkeit, sorgen nachweislich die Fahrradhelm-Rückleuchten. Blinkende Rücklichter werden noch ein wenig besser wahrgenommen. Hat man nur ein einfaches Helm-Rücklicht, empfiehlt es sich mit dem Kopf zu wackeln, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Als leichten und Energie sparenden Kompromiss, empfehlen wir einen fluoreszierenden Helmüberzug. Fahrradhelm-Rückleuchten ersetzen laut StVO nicht die vorgeschriebenen Fahrrad-Rücklichter. Sie sind allenfalls eine Ergänzung, denn spätestens wenn der Fahrer vom Rad gefallen ist, stünde dieses unbeleuchtet da. Da das hohe Gewicht der Helmlampe (ca. 100 Gramm) die Unfallgefahr für den Helmträger erhöht, sollte man sie bei Nichtgebrauch abnehmen können. Fahrradhelme mit integriertem Rücklicht können wir nicht empfehlen. Diese sind nicht nur sehr teuer, sondern dauerhaft zu schwer, auch am Tage.

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Kinnbügel für Pausenhof-Prügel

Wer keinen Vollbart hat um das Fahrrad zu bremsen, könnte möglicherweise von einem Kinnschutz profitieren?! Leider erschloss es sich uns im Fahrradhelm-Test nicht ganz, wie man bei einem Sturz vom Fahrrad auf das Kinn fallen kann. Möglicherweise ist das Kinn gefährdet, wenn es in Folge von Sekundenschlaf auf den Lenker knallt?! Am sinnvollsten erscheint uns der Kinnbügel für den Fahrradhelm, im Falle einer Prügelei auf dem Schulhof. Jeder weiß, dass ein Schlag auf das Kinn, das Bewusstsein des Getroffenen trüben kann. Wer bei einer Schlägerei auf dem Pausenhof einen Fahrradhelm mit Kinnschutz trägt, ist seinem Gegner mit Helm ohne Kinnbügel, klar im Vorteil. Es sei denn man bekommt den Kinnschutz ins Gehirn geprügelt. Leider erwiesen sich die Kinnbügel im Radhelmtest als sehr labil und brüchig. Geht nach einem schweren Sturz (oder Schlag), ein Kinnbügel-Fragment im Körper auf Wanderschaft, kommt es selten zum Po wieder raus. Je nach Qualität des Kinnbügels und Hinfälligkeit des Radfahrers, möchten wir nicht grundsätzlich von diesem Helmzubehör abraten. Man sollte sich aber nicht zuviel davon versprechen.

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Der letzte Schrei: Die Helmkamera

Wer einige "Fallbeispiele" für Youtube aufzeichnen möchte, ist mit einer Helmkamera gut beraten. Sie wirkt wie eine Stoßstange am Auto und absorbiert Stürze bis 5km/h, ohne dass der Fahrradhelm Schaden nimmt, - das stimmt! Oder auch nicht. Damit auch der letzte Schrei des Verunfallten nicht ungehört bleibt, sollte die Helmkamera über ein Mikrofon verfügen. Im Bild sind ja allenfalls die Schaulustigen, Ersthelfer und Bestatter zu sehen. Trotzdem übernimmt die Helmkamera die wertvollen Aufgaben einer Blackbox. Unfallverursacher, Unfallbeteiligte, aber auch eigene Verfehlungen des Radfahrers, lassen sich dank Helmkamera zweifelsfrei feststellen. Auch freuen sich die Angehörigen sicher über ein paar letzte Worte des verunglückten Verkehrsteilnehmers. Dass er dabei nicht im Bilde ist, muss nicht als Nachteil betrachtet werden. Unterdes sind die erhältlichen Kameras mit ca. 80 bis 190 Gramm sehr schwer und mutieren so zum Risikofaktor. Als problematisch sehen wir im Ergebnis unseres Fahrradhelm-Testberichtes, auch die Praxistauglichkeit der noch nicht ganz ausgereiften Actionkameras an. Viele Kameras des unteren Preissegmentes, lassen den dringen nötigen Bildstabilisator vermissen. Das Mikrofon fehlt oft ganz. Wir empfehlen statt der Helmkamera, auf eine Datenbrille zu setzen.

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Der sachgerechte Umgang mit dem Radhelm

Achten Sie auf den richtigen Sitz des Radhelmes. Die Öffnung der Helmschale gehört nach unten, der Nackenschutz, so vorhanden, nach hinten. Manchmal befinden sich im Nackenbereich des Fahrradhelmes Belüftungsöffnungen, so dass dieser mit einem Visier verwechselt werden kann. Beim Schließen der Schnalle sollte der Fauxpas eigentlich auffallen. Spätestens wenn der Lebenspartner von hinten aufspringt, empfiehlt es sich misstrauisch zu werden!
Die Riemen sollten stets geschlossen werden, da der Fahrradhelm sonst nur seine negativen Eigenschaften entfaltet. Er zieht den Radfahrer gen Fußboden, um sich vor dem Aufprall von dessen Kopf zu verabschieden. So behält zwar der Helm seine Form, aber der Eumel zerscheppert am Bäumel. Durch die richtige Einstellung der Riemenlänge, ist natürlich auch für einen straffen Sitz des Helmes zu sorgen. Sitzt er zu locker, leidet der CW-Wert darunter.
Ein Fahrradhelm ist niemals mit chemischen Reinigungsmitteln zu waschen oder mit Farben zu bemalen. Die Kunststoffe leiden darunter und büßen einen Teil ihrer Schutzwirkung ein. Auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, kann er den Unterschied zwischen Wachkoma und Tod ausmachen. Besitzt ein Radhelm herausnehm- und waschbare Paddings, können diese gemäß Herstellerangaben gereinigt werden.
Ist der Katastrophenfall eingetreten und der Fahrradfahrer verunglückt, muss der Fahrradhelm in jedem Falle ausgetauscht und entsorgt werden. Auch wenn der Sturzhelm äußerlich keine ernsthaften Blessuren erkennen lässt, kann er schwere Schäden davon getragen haben. Besitzt der Bruchpilot eine Fahrrad-Vollkasko- oder Teilkasko-Versicherung, bekommt er von seinem Kaskoversicherer im Austausch eine Kasko-Erbse zugebilligt.

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Einen Fahrradhelm kaufen

Ein Fahrradhelm eignet sich nicht als Weihnachtsgeschenk für Kinder und Jugendliche. Auch zum Geburtstag sollte man keine Sicherheits-Accessoires verschenken. Junioren stehen nicht auf so was, reagieren gereizt oder fangen gar an zu weinen. Sie würden verzweifelt das iPhone in der Helmschale suchen und dann enttäuscht hinein urinieren (oder Ähnliches). Bei Erwachsenen sieht es da ganz anders aus. Sie sind oft wahre Sicherheitsfanatiker und freuen sich über einen Fahrradhelm zu Weihnachten mehr als über ein Fahrrad. Doch egal ob man Papi erfreuen oder dem Filius das Weihnachtsfeste ruinieren möchte, sollte ein Helm niemals ohne den zu Behelmenden ausgewählt und gekauft werden. Erweist sich der gekaufte Radhelm als unpassend oder findet sein Design wenig Anklang, landet er nicht auf dem Kopf, sondern im Schrank für unliebsame Geschenke. Gerade wenn der Schutzhelm für Kinder oder Jugendliche gedacht ist, sollten diese zum Helm-Kauf hinzugezogen werden. Dies sorgt für eine größere Akzeptanz des Kopfschoners und erhöht die Chancen auf einen praktischen Einsatz des Neuerwerbs. Apropos Neuerwerb: Kaufen Sie niemals einen gebrauchten Fahrradhelm oder einen vermeintlich neuwertigen Radhelm aus unsicherer Quelle. Oft sind unter ihnen schon Menschen gestorben. Fällt ein Sturzhelm zu Boden, egal ob mit Kopf oder ohne, sinkt sein Wert auf Null, auch wenn man es ihm äußerlich nicht ansieht. Selten wird Ihnen der Verkäufer die Wahrheit über die Historie des Helmes verraten und der Versteigerer schon gar nicht.
Wenn Sie einen Fahrradhelm kaufen wollen, ohne Kopfgröße und Geschmack des späteren Nutzers zu kennen, erwerben Sie ihn beim seriösen Onlinehändler, welcher seit Jahren für seine Kulanz und Rücknahmefreundlichkeit bekannt ist und die nachträgliche Zahlung per Rechnung anbietet. So kann der Helm bei Missfallen zurück geschickt oder umgetauscht werden. Fachgeschäfte vor Ort, wie auch Supermärkte und Baumärkte, fallen immer häufiger durch ihr unkulantes Verhalten bezüglich der Rücknahme von Produkten auf. Das muss man sich ja nicht antun! Ein namenloses Fahrradhelm Angebot aus dem Wühltisch, sollte man nicht unbedingt wahrnehmen. Es gibt für solche Angebote keine verlässlichen Testberichte, welche unserer Meinung nach aber vor dem Kauf eines Fahrradhelmes zur Pflichtlektüre gehören sollten. Auch Erfahrungsberichte im Internet, findet man häufig nur für etablierte Markenfabrikate. Da die Preisunterschiede im Test sehr gering ausfielen, scheint uns der Griff zum Wühltisch Angebot unnötig. So ist der Fahrradhelm Testsieger 2016 für weit unter 80 EUR erhältlich und hat absolutes Profi-Radsport-Niveau.
 

Fahrradhelm Test 2016

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