Die Besten im Rauchmelder Test 2016

Rauchwarnmelder mit und ohne Hitzesensoren im Vergleich

Im Rauchmeldertest 2016 galt es den Sinn der lebensrettenden Plastikkekse zu verdeutlichen und den besten Rauchwarnmelder zum Testsieger zu küren. Unser Rauchmelder-Test soll aber auch ein Ratgeber sein, welcher Fragen zu Rauchmelderpflicht, Anbringung der Brandmelder und zum Rauchmelder Zubehör beantwortet. Rauchmelder Test 2016Noch immer kommen mehr Menschen durch den Rauchmelder um, als durch ihn gerettet werden, weiß unser Test zu berichten. Jedes Jahr sterben rund 13.000 Deutsche, weil sie beim Wechseln der Rauchmelder-Batterie von der Leiter stürzen. Etwa 17.000 Wohnungen fackeln ab, weil ein Kurzschluss im Feuermelder die Deckenvertäfelung in Brand gesetzt hat. Hörstürze und Herzinfarkte treten gehäuft auf, wenn Besitzer eines Rauchmelders, die in regelmäßigen Abständen empfohlene Funktionsprüfung durchführen. Trotzdem empfehlen Brandschutzexperten die Installation von Brandmeldern, auch im privaten Bereich. Wir schließen uns dieser Empfehlung an, nicht aber ohne einen Rauchmelder Test durchgeführt zu haben. Der zukünftige Rauchmelder Testsieger sollte zuverlässig, unangenehm laut, sparsam im Verbrauch, pflegeleicht und möglichst unsichtbar sein. Auch über die Funkrauchmelder und den Einsatz von Hitzemeldern, gilt es in unserem Testbericht einige Worte zu verlieren.

Die Rauchmelder Story

Früher war ein Wohnungsbrand eine humane Sache. Der Brand überraschte die Leute im Schlaf, welche vom Feuerbegleitqualm sanft erlöst wurden, bevor sie mit der Einrichtung verschmolzen. Die Hinterbliebenen waren trotzdem oft unglücklich darüber, und sannen nach einer Methode, ein auftretendes Feuer rechtzeitig, auch im Tiefschlaf wahrnehmen zu können. Erste Experimente mit Brandschutztieren führten zur Entstehung des Haustieres. Aus dem Wolf wurde der Brandhund, ein Vorläufer des Deutschen Schäferhundes. Auch Wildkatzen, Finken und Kanarienvögel hielten Einzug in mittelalterliche Behausungen. Der Erfolg war mäßig, da die Katzen nachts außer Haus waren, die Hunde schliefen und die Ziervögel lautlos von der Stange fielen. Schließlich wurde in jeder Familie ein Brandschutzexperte gekürt, welcher nachts über die Familienmitglieder zu wachen hatte. Nicht selten schlief dieser mit der Pfeife in der Schnute ein und setzte so ganze Straßenzüge in Brand. Mittelalterliche Reihenhäuser waren oft aus Fachwerk oder Holz, und Brandschutzwände gab es in den ärmlichen Behausungen selten. Die Folge waren furchtbare Stadtbrände. So wurde die Stadt Hasselfelde 3x ein Raub der Flammen, bevor man sie sicherheitshalber entmündigt und eingemeindet hat. Bis in die Neunziger Jahre hinein gab es nur zwei wirksame Methoden, im Falle eines Brandes rechtzeitig zu erwachen. Das Weglassen der allabendlichen Druckbetankung führte zu einem leichteren Schlaf, so dass die eigene Feuerbestattung nicht länger verpennt wurde. Auch erwies es sich als sinnvoll, wenn die Familienmitglieder zeitversetzt zu Bette gingen. So befanden sich nicht alle Angehörigen zeitgleich in der so genannten Tiefschlafphase. Die Chance dass zumindest einer wach wurde, erhöhte sich dadurch beträchtlich. Nach erfolgreicher Einführung kostspieliger Feuerschutzsysteme in öffentlichen Gebäuden, dauerte es nur wenige Jahrzehnte, bis auch der privat brennbare Geselle in den Genuss entsprechender Rauchmelder gelangte. Heute gibt es die Rauchmelder für das Zehntel eines Stundenlohns. Trotzdem verschmorkeln nach wie vor viele Deutsche, weil sie der realen Brandgefahr keine Bedeutung zumessen. Gab es vor hundert Jahren nur eine Feuerstelle die zur Gefahr werden konnte, gibt es heute in jedem Haushalt hunderte Gefahrenquellen, überwiegend aus chinesischer Produktion. Wer dem Kommunismus keine Chance geben will, sollte sich mit Rauchmeldern einheimischer Firmen eindecken!

Wo sollten die Rauchmelder angebracht werden?

Im Falle eines Brandes hat man am Boden die größten Überlebens-Chancen. Daraus darf geschlossen werden, dass der Rauch nach oben zieht. Ungünstig wäre es deshalb, den Rauchmelder unter den Teppich zu kehren, sei er auch noch so hässlich. Notgedrungen muss er unter der Zimmerdecke montiert werden. Oft sind es leider gut einsehbare Positionen die zur Anbringung eines Feuermelders prädestiniert sind. Gerade wenn Sie mit der Anzahl der Rauchmelder geizen, sollten Sie diesbezüglich auch keine Kompromisse eingehen. Installieren Sie mehrere Rauchmelder, können Sie die Frage der geeigneten Platzierung, geringfügig lockerer angehen. Da muss es dann nicht die zentralste und höchste Position im Zimmer sein. Dennoch sollte man auch bei optimaler Brandmelder-Anzahl nah an der optimalen Position ansetzen. Auch wenn es die runden Plastikkekse derzeit noch an exklusivem Design mangeln lassen, ist die Sicherheit wichtiger wie eine optisch perfekte Raumausstattung. Hinter einer Gardinenstange oder zwischen einem opulenten Kronleuchter lässt sich ein Rauchmelder recht gut verstecken, ohne an Funktion einzubüssen. Bei niedriger Zimmerdecke kann er auch über der Anbauwand, z.B. hinter einem Globus oder einem Humpen versteckt werden. Je mehr Rauchmelder Sie in Ihrer Wohnung verbauen, desto kreativer können Sie bei der Vertuschung der unschönen Lebensretter zu Werke gehen. Zu beachten gilt es allerdings auch, dass Rauchmelder hin und wieder nach einem Batteriewechsel schreien. Der letzte Satz war wortwörtlich gemeint! Ist die Batterie eines Feuermelders leergezuzelt, wird dies penetrant vermeldet. Dies ist auch gut so, weil die Rauchmelder bei entleerter Batterie ihre Funktion verlieren. Ich habe schon so manche schlaflose Nacht verbracht, weil irgend ein Rauchmelder unaufhörlich das nahende Ende seiner Batterie verkündete. Deshalb kann ich Ihnen erfahrungsgemäß folgende Ratschläge mit auf den Weg geben: Montieren Sie nur Rauchmelder gleichen Typs, bei denen der Energieverbrauch folglich der Selbe ist. Hier ist es natürlich wichtig, dass Sie nur etablierte Fabrikate von vertrauenswürdigen Händlern wählen. Nutzen Sie nur leistungsstarke Batterien oder Akkus einer Sorte! Zwar sind auch diese nicht alle am "Stichtag" leer, aber doch zeitnah. Wenn dann ein Rauchmelder das Ende einer Batterie vermeldet, wechseln Sie auch die Batterien der anderen Rauchmelder aus. So können Sie ruhig schlafen, ohne ständig wach gepiepst zu werden. Ansonsten können Feuermelder lästiger sein wie eine Mücke im Schlafgemach.

Wie viele Rauchmelder braucht der Mensch?

Die Wohnungsgröße spielt zur Findung der optimalen Rauch- und Hitzemelder Anzahl eine untergeordnete Rolle. Interessanter ist die Anzahl der Zimmer, die Zimmeranordnung und auch die Ausstattung der Räumlichkeiten. Wenn der Flur bereits lichterloh brennt, hilft es Ihnen wenig, wenn der Rauchmelder im Schlafzimmer sein Liedchen anstimmt. Deshalb sollte nicht nur im Schlafzimmer sondern auch im Flur, dem Hauptfluchtweg, ein Rauchmelder die Decke verschandeln. Damit sind die zwei wichtigsten Positionen benannt. In Anbetracht der günstigen Anschaffungskosten, sollte man aber nicht zu geizig sein, gilt es doch schwere Folgen zu mildern. Unterhaltungselektronik aus Korea verstopft das Wohnzimmer und teilt sich eine chinesische 10-fach Verteilerschnur. Da kann man nur hoffen das wenigstens der im Wohnzimmer montierte Brandmelder aus deutscher Produktion stammt. Fliegt durch das Kinderzimmer-Fenster mal ein Brandsatz, weil der Filius der falschen Fraktion angehört, kann auch dort ein Feuermelder vor lebenslanger Entstellung bewahren. Hat man tüdelige Senioren im Haus, mehrere Kinder oder ein Arbeitszimmer mit empfindlicher Elektronik, erhöht sich die Anzahl der benötigten Rauchmelder entsprechend. Es sei noch einmal der geradezu lächerliche Anschaffungspreis der einzelten Rauchmelder von 5-10 EUR erwähnt. Was sind dagegen Leib, Leben und Besitztümer wert?! Zu guter Letzt sei der Treppenaufgang erwähnt, der eigentlich gar nicht Ihnen, sondern der Hausgemeinschaft gehört. Gehen dort widerrechtlich geparkte Kinderwagen in Flammen auf, ist es nur ein schwacher Trost, wenn der Inhalt nicht Ihnen gehört. Das Treppenhaus ist ein Weg den Sie zur Flucht benötigen, wollen Sie sich nicht beim Sturz aus dem Fenster den Hals brechen. Es empfiehlt sich ggf. über den eigenen Schatten zu springen, und der Hausgemeinschaft einen Rauchmelder zu spendieren. Wohnen Sie nicht gerade im Elendsviertel, sollte sich aber mit den anderen Mietparteien eine Kostenteilung vereinbaren lassen?!  Besonders wer in einem Reihenhaus oder in einer Mietskaserne wohnt, sollte sich zusätzlich einen Hitzemelder in die Wohnung holen und nah an der Wand zum Nachbarn positionieren. Brennt die Wohnung des Nachbarn, macht sich dies bei Ihnen eher durch Hitze, statt durch Rauch bemerkbar.

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Der Rauchmelder Test im Detail

Mehr als 200 Rauchmelder stritten sich im Test um den Testsieger-Titel. Zunächst öffneten wir die Brandmelder, um die Katze im Sack zu entlarven. Immerhin 93 Feuermelder waren mit Reis gefüllt. Lediglich die Batteriehalterung sollte den Eindruck funktionierender Sicherheitstechnik vermitteln. Da wir uns hier nicht mit der Erzeugung von Puffreis befassen, sondern mit der Rettung deutscher Menschenleben, disqualifizierten wir den Großteil der Testprobanden. Der chinesische Verkäufer wehrte sich gegen den Vorwurf des Betruges und erklärte das Sicherheitsprinzip der "Chinakracher". Die Hitzeentwicklung im Falle eines Wohnungsbrandes, solle den Reis zum Puffen bringen und der damit verbundene Lärm die Bewohner wecken. Wir sahen dies ein, nahmen die Disqualifikation trotzdem nicht zurück. Die von uns getesteten Rauchmelder sollen vor Rauch und nicht erst vor großer Hitzeentwicklung warnen. Wenn die Bude erst brennt, ist es oft schon zu spät, für Leib und schweres Gerät.
Die restlichen Rauchmelder erschienen meist rund, ganz selten eckig, aber stets mit funktionierender Elektronik zum Vergleich 2016. Im dezenten Plastikkeks-Design, bemühten sich alle um optische Zurückhaltung, was im Praxistest nicht immer funktionierte. Wer gezwungen ist den Brandmelder mittig an die Wohnzimmerdecke zu positionieren, wird sich immer an dessen Anblick aufreiben. Egal ob weiß, schwarz, buchefarben oder vergoldet, derzeit gängige Rauchmelder sind erbärmliche Schandflecken. Auch der Testsieger unter den Rauchmeldern macht da keine Ausnahme. Alle getesteten Rauchmelder galt es mit Schrauben an der Zimmerdecke zu fixieren. Bei den Meisten genügte die Montage der Grundplatte, an welcher der Rauchmelder mit einem leichten Dreh befestigt wurde. Dies ermöglichte später auch ein halbwegs erträgliches Wechseln der Batterie. Nur eine Hand musste von der Leiter genommen werden, um den Rauchmelder von der Grundplatte zu lösen. Die Batterie konnte dann am Boden entnommen werden. Bei nicht wenigen Testkandidaten musste jedoch der gesamte Rauchmelder unlösbar an die Decke geschraubt werden, so dass der Batteriewechsel später freihändig oben auf der Leiter durchgeführt werden muss. Genau diese Brandmelder sind es, welche die Unfallstatistik verunschönen. Waren früher die meisten Leiter-Witwen Obstbaumwitwen, so sind es heute überwiegend Brandmelder-Witwen. Deshalb galt es durch uns, 53 weitere Rauchmelder zu disqualifizieren.
Beim Ansprechverhalten wichen die verbliebenen Rauchmelder erheblich voneinander ab. Am schlimmsten waren jene, welche es wohl zu gut meinten mit der Sicherheit, und zu sensibel auf Rauch reagierten. Während bessere Geräte Wasserdampf und rauchende Krebskandidaten ignorierten, gingen einige Feuermelder schon los, wenn vor lauter Arbeit Pappis Rübe qualmte. Fehlalarme sind bei der immensen Lautstärke der getesteten Brandmelder nicht zu tolerieren, und so galt es weitere 42 Geräte aus dem Rennen zu nehmen. Immerhin 9 getestete Rauchmelder waren wohl defekt und verweigerten den lebensrettenden Lärm komplett. Eine gute Alternative für jene die nicht gestört werden wollen (hahahaha). Interessanterweise traf es hier auch Markenfabrikate mit ansonsten gutem Ruf. Daher an dieser Stelle noch einmal die Empfehlung, sich nicht auf einen einzelnen Brandmelder zu verlassen. Produktionsfehler, Transportschäden oder Sabotage, können auch dem besten Hersteller mal widerfahren! Trotzdem nahmen wir die 9 Rohrkrepierer aus dem Vergleich und freuten uns über das gelichtete Testfeld. Weniger schön waren die furchtbaren Warntöne der verbliebenen Plastikkekse. Je furchtbarer desto besser! Ausreichend laut waren alle getesteten Brandmelder, jedoch ließ manchmal das Frequenzspektrum zu wünschen übrig. Gerade ältere Menschen mit einem stärkeren Grad der Schwerhörigkeit, können in entfernten Räumen die hohen Frequenzen überhören, was zur Abwertung einiger Rauchmelder führte. Von Vorteil ist es, wenn der helle Pfeifton von einem deftigen Bassgebrumm untermalt wird, so dass selbst Taube anhand der Vibration gewarnt werden. Hier überzeugte leider keiner der Testkandidaten. Die besten Rauchmelder vermochten es jedoch, leicht- und schwerhörige Mitmenschen vor Rauch und Flammen sicher zu warnen! Eine sinnvolle Alternative kann die Vernetzung von Rauchmeldern darstellen oder aber auch nicht.

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Funkrauchmelder für den Etagen übergreifenden Brandschutz

In unserem Rauchmelder-Test mussten wir leider feststellen, dass ein Kellerbrand in der Schlafstube unterm Dach, leicht verschlafen werden kann. Selbst der lauteste Rauchmelder wird im Tiefschlaf überhört, bittet er zwei Etagen tiefer um Aufmerksamkeit. Zur Ausmerzung dieser Unzulänglichkeit, erfand die Industrie den Funk-Rauchmelder. Hierbei wird es ermöglicht, die Rauchmelder eines Hauses miteinander zu vernetzen, wenn entsprechende Funkmodule verbaut wurden. Es gibt spezielle Funkrauchmelder, aber mitunter auch Nachrüst-Funkmodule für vorhandene Rauchmelder zu kaufen. Vernetzte Funkrauchmelder stecken sich quasi gegenseitig an. Registriert ein Funkrauchmelder einen Brand, schlagen alle Rauchmelder Alarm. Der Kellerbrand aktiviert also auch den Funkrauchmelder unterm Dach, selbst wenn Rauch und Feuer noch auf den Souterrain beschränkt sind. Daraus ergibt sich ein enormer Zeitvorteil, welcher Leben, Gesundheit und Einrichtung vor Schlimmeren bewahren kann.
Doch die Rauchmeldervernetzung gilt es auch kritisch zu sehen. Während der Kostenfaktor heute keine Rolle mehr spielt, sind einige Nachteile der Funk-Rauchmelder noch nicht gelöst. Geben alle Rauchmelder gleichzeitig Alarm, erschwert dies die Suche nach dem Brandherd. Besonders makaber kann eine Situation eskalieren und enden, wenn es sich um einen Fehlalarm handelt. Dann läuft der um sein Eigentum besorgte Hausherr wie von der Tarantel gestochen, durch seine Stadtvilla, um das Feuer zu finden, solange es noch klein ist. Spätestens nach 5 Minuten wird der ungeübte Fettwanst tot zusammen brechen oder bei hoher Geschwindigkeit mit einem anderen Familienmitglied kollidieren. Funkrauchmelder sind in der Theorie eine tolle Sache und in der Praxis meistens auch. Nicht immer! Man kann die Gefahren der Funkrauchmelder reduzieren, indem man deren Zahl auf das Nötigste begrenzt.
Der Funkrauchmelder Test brachte einen weiteren Nachteil zu Tage. Zusätzlich zum 9V-Block für den eigentlichen Rauchmelder, werden weitere Batterien für das Funkmodul benötigt. Nicht selten gilt es 4 Batterien (1x9V und 3x AA) pro Funkrauchmelder heran zuschleppen und regelmäßig auf Funktion zu überprüfen. Trotz geschilderter Nachteile erachten wir Funkrauchmelder in größeren Haushalten für unerlässlich, denn während der Tiefschlafphase werden weit entfernte Rauchwarnmelder gerne überhört. Der nächstliegende Rauchmelder schlüge ohne Vernetzung erst dann Alarm, wenn weite Teile des Hauses, einschließlich des Fluchtweges bereits in Flammen stünden.

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Sinnvolles Zubehör für den Brandmelder

Für wenig Geld stellt der Rauchmelder-Zubehörhandel Magnetbefestigungen bereit. Sie vermindern das Absturzrisiko beim Batteriewechsel. Während die eine Magnetplatte dauerhaft an der Zimmerdecke Magnetbefestigung Rauchmelder 2015befestigt wird, montiert man die zweite Platte an den Brandmelder. So kann dieser ganz leicht von der Decke genommen werden, ohne sich verrenken oder all zu viel Gefühl aufbringen zu müssen.
So genannte Prüfaerosole für Rauchmelder halten wir für wenig sinnvoll. Wer nicht weiß wohin mit dem Geld, möge sich mit Prüfaerosole eindecken. Schaden kann es nicht. Besser ist es, mehrere getestete und für gut befundene Rauchmelder in seiner Wohnung zu installieren und der Dinge zu harren die hoffentlich nicht kommen werden. Das sinnvollste Zubehör stellen 9V-Akkus samt Ladegerät dar. Zwar spart man nicht viel gegenüber dem dauerhaften Batteriekauf, steht aber auch nicht plötzlich ohne 9V-Block da. Wer stattdessen einfache Batterien verwenden will, muss auch nicht um sein Leben bangen, sollte aber stets Ersatzbatterien im Hause haben. An dieser Stelle empfehlen wir noch einmal, die Batterien sämtlicher im Haus montierter Feuermelder gleichzeitig zu wechseln, damit nicht alle drei Tage ein anderer Rauchmelder nervtötend seinen Leerstand vermeldet. Dies nutzt natürlich nur dann, wenn auf Batterien gleichen Typs gesetzt wird.

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Die Rauchmelderpflicht im Privathaushalt

Bekommt der Mensch vom Staat etwas verbindlich vorgeschrieben, fühlt er sich oft zu Recht gegängelt. Der Rauchmelder-Pflicht hingegen, sollte er etwas positiver gegenüber stehen. Hier sollte sich der Mensch über jene Bundesländer aufregen, welche den Rauchmelder noch nicht zur Pflicht erklärt haben. Deren Bürger sind ihrem Landesvater keinen Pfifferling wert. Für den ist nur von Interesse, dass das Wahlvieh nicht in seiner Gesamtheit verbrennt.
Die meisten Bundesländer haben jedoch erkannt, dass man den Untertan in dieser Angelegenheit zwingen muss, kommt er seiner Ehrenpflicht zur Anbringung eines Rauchmelders nicht von sich aus nach. So gilt es schließlich auch Kinder und schöne junge Frauen zu schützen, deren Familienoberhäupter zu geizig sind, 5 EUR in einen Rauchmelder zu investieren. Im Ergebnis unseres Rauchmelder Testberichtes sind wir der Meinung, dass die Installation eines Rauchwarn- und Hitzemelders pro Zimmer, bundesweit zur Pflicht gemacht werden sollte. In vielen Bundesländern gibt es zwar schon die Rauchmelderpflicht, jedoch wird diese viel zu lasch gehandhabt. So wird die Zahl der bereitzuhaltenden Rauchmelder zu niedrig angesetzt, oder überhaupt nicht im Gesetz erwähnt. Strafen für Zuwiderhandlungen gegen die Rauchmelderpflicht sind nicht vorgesehen. Wir fordern eine mehrjährige Gefängnisstrafe! Die Pflicht zur Anbringung eines Rauchmelders, sollte zudem bundeseinheitlich geregelt werden.
Doch nicht nur die Vernunft verpflichtet den Hausherren schon heute zur Anbringung von Rauchmeldern. Oft sind es Wohngebäude- und Hausratsversicherungen, welche die Pflicht zur Anbringung eines oder mehrerer Rauchmelder, im Kleingedruckten eines Versicherungsvertrages verankern. Deren Ziel ist nicht vordergründig die Rettung von Menschenleben, sondern im Schadensfall nicht leisten zu müssen. Auch Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen schreiben den Brandmelder immer häufiger verpflichtend vor. Wir finden dies gut so. Allerdings sollte der Versicherte unserer Meinung nach, bei Vertragsabschluss deutlich darauf hingewiesen werden. So vermeidet man Schäden und rettet Menschenleben. Unser Rauchmelder-Test hat ergeben, dass mehr als 80% aller Versicherungsfälle resultierend aus Rauch und Feuer, vermieden werden könnten, wenn die Versicherer den Versicherten zum Vertragsabschluss einen Rauchmelder schenken würden. Ob sich dies für den Versicherer rechnen würde, wissen wir nicht. Für den Versicherten und dessen Mitbewohner, rechnete es sich auf jeden Fall. Unabhängig von einer gesetzlich bestehenden Rauchmelderpflicht, empfehlen wir jedem Bundesbürger, einen tiefen Blick in seine bestehenden Versicherungsverträge zu werfen. Um sich das Lesen des Kleingedruckten zu ersparen, aber auch um seiner Ehrenpflicht nachzukommen, raten wir in jedem Falle, so nicht schon geschehen, zum Kauf im Testbericht der Stiftung Warentest für gut befundener Rauchmelder, in angemessener Zahl. Es muss nicht der Testsieger aus unserem Rauchmeldertest sein, auch wenn dieser für die rechtzeitige Erkennung potentieller Sach- und Personenschäden, besonders prädestiniert zu sein scheint. Ein günstiger Brandmelder der 10 EUR Klasse, rettet zwar selten das Inventar, wohl aber das Leben, bei mittelprächtiger Erhaltung.

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Die Rauchwarnmelder die Zukunft

Künftig werden Rauchmelder in die Heimelektronik integriert werden, wie Airbags ins Kraftfahrzeug. Jeder Fernseher, jede Kaffeemaschine wird über eine entsprechende Sicherheitseinrichtung verfügen. Einigen sich die Hersteller auf einen gemeinsamen Standard, wird eine Vernetzung der integrierten Brandmelder für zusätzliche Sicherheit sorgen. Der erste Schritt wird darin bestehen, Rauchmelder in Deckenlampen zu integrieren, welche kontinuierlich an das 220 Volt Stromnetz angeschlossen sind. Zusätzliche Akkus sorgen natürlich für eine Netzausfallsicherung. Damit gehört der gefährliche Batteriewechsel der Vergangenheit an und unattraktive Schandflecken an der Zimmerdecke entfallen. Im weiteren Verlauf der Geschichte, werden Brandmelder mit der Telekommunikationsanlage eines Gebäudes gekoppelt werden, so dass im Brandfall automatisch die nächsten Angehörigen zwecks Ausrichtung der Trauerfeierlichkeiten informiert werden.
Grundsätzlich ist die Technik schon soweit und auch bezahlbar, dass der Brandschutz bereits viel weiter sein könnte. Derzeit obliegt es uns nur, die einfachen Rauchmelder unter die Zimmerdecke zu bappen.

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