Die besten Gartenmöbel im Test

Balkonmöbel aus Holz, Rattan, Kunststoff und Alu im Vergleich

Der Testsieger Gartenstuhlstammt aus keinemGartenset. Der besteGartenstuhl ist einLederchefsessel und kein Gartenmöbel.

Sinn der Gartenmöbel ist es, Witterungseinflüssen zu trotzen und das Gesäß in der Luft zu fixieren. Stehen die Balkonmöbel nicht dauerhaft in der Sonne, funktioniert dies auch über Jahre hinweg, unabhängig davon, ob es sich um Kunststoffmöbel, Hartholzmöbel oder Materialmixmöbel handelt. In unserem Gartenmöbel Vergleich 2016, testeten wir die Eigenschaften von Holz, Alu, Rattan, Kunststoff und Textilbespannungen unter verschärften Bedingungen, und ließen auch die Erfahrungsberichte deren Nutzer, in den Testbericht einfließen. Geprellte Bäckchen, Gemächtquetschungen und Knochenbrüche, sind nicht nur bei günstigen Gartenstühlen, ab dem 3. Standjahr zu erwarten! Wir konzentrierten uns im Balkonmöbel Test auf mittelpreisige Gartensets, wie sie in jedem Baumarkt angeboten werden. Es ist schlicht erschreckend, welch miese Qualität und welche Gefahren, auf den Gartenfreund lauern. Der Testsieger ist letztlich gar kein Gartenstuhl, sondern ein ausrangierter Bürosessel.

˃˃   die besten Gartenmöbel Sets 2016...  ˂˂

Das beste Material für Gartenmöbel

Alle 2 Jahre ist es an der Zeit, die zusammengebrochenen Kunststoffstühle, geklauten Hartholzmöbel oder aus sonstigen Gründen dezimierten Gartenmöbel zu ersetzen. Man will nicht wieder die gleichen Fehler machen wie damals, als man auf das erst beste Gartenmöbel-Angebot herein gefallen ist und steht nun vor der spannenden Frage nach dem geeigneten Material. Dazu gilt es nicht nur einen Blick in die Brieftasche zu werfen, sondern in erster Linie die Standortbedingungen abzuklären. Stehen die Möbel auf einem unüberdachten Südbalkon in praller Sonne, geschützt im Schatten eines Baumes oder fern der Witterung im Wintergarten? Auch sollte man seine Lieben und sich selbst mal auf die Wage wuchten! Moderne Textilmöbel mutieren bei Milchkühen ab 100 Kilo zur Todesfalle. Da gilt es entweder die Hausfrau auszutauschen oder sich für robustere Gartenmöbel aus Gusseisen oder Stahlbeton zu entscheiden. Preis, Design, Belastungsfähigkeit und Witterungsbeständigkeit, sind die Kaufkriterien, geht es um die Anschaffung neuer Gartenmöbel. Lassen sich die ersten 3 Kriterien im Rahmen einer Familiensitzung erfolgreich klären, so steht man in Punkto Witterungsbeständigkeit oft etwas ratlos da. Die Industrie verspricht: Kunststoff-Gartensets seien UV-beständig, Alu-Sitzgarnituren würden nicht rosten und Teakholzmöbel wären unvergänglich. Auch Textilmöbel und Balkonmöbel aus Polyethylengeflecht (Kunststoff-Rattan) sollen der Sonne angeblich trotzen. Unsere Langzeiterfahrungen sehen geringfügig anders aus.
 

Gartenmöbel aus Kunststoff

Immer noch sehr beliebt und lange Zeit das Einzige was sich der Otto-Normal-Gartenfreund leisten konnte, gilt es die Vorzüge aber auch die Gefahren der Gartenmöbel aus angeblich UV-stabilem Vollkunststoff heraus zustellen. Ein Vorteil der verstell- und klappbaren Kunststoffstühle ist die Nachgiebigkeit des Materials. Zudem kann das Material bei der Herstellung leicht der Körperform angepasst werden. So sitzt man auf Kunststoff-Gartenstühlen sehr bequem, auch wenn mal keine Auflage zur Stelle ist. Die Lehne kann je nach Verwendungszweck in eine angemessene Position gebracht werden, beim Essen nahezu senkrecht, beim Sonnenbad ganz weit nach hinten. Im Winter lassen sich die Gartenstühle aus Plastik platzsparend zusammenklappen. Die billigen Stapelstühle aus Kunststoff, oft schon für 5 Euro erhältlich, fanden in unserem Vergleich übrigens keine Berücksichtigung, da wir uns mehr auf das mittlere Preissegment konzentrierten. Dennoch sollte sich der Unterschichten-Gartenfreund nicht genieren, so er nicht total verfettet, die durchaus bequemen Stapelsessel in seinem Schrebergarten, an nicht einsehbarer Stelle aufzustellen. Zwar zeugen diese wenig ästhetisch erscheinenden Plastikstühle nicht gerade von einer sozialen Besserstellung, aber man kann ganz gut darauf sitzen. Leider haben sowohl Stapelstühle für Unterschicht, als auch Kunststoffklappstühle für die untere Mittelschicht ein ernstes Problem mit der Vergänglichkeit! Dieses tritt besonders dann zu Tage, sind die Kunststoffgartenmöbel dauerhaft der Sonne ausgesetzt. Der Weichmacher im Kunststoff geht mit der Zeit flöten, die UV-Strahlung schädigt den Zusammenhalt der Kunststoffmolekühle. Spätestens im 3. Standjahr, kurz nach Ablauf der Garantie, rafft es dann die ersten Familienangehörigen dahin. Oft ist es die Rückenlehne die sich samt Gartenfreund vom Rest des Sitzmöbels verabschiedet. Knallt der Gartenfreund dann mit der Rübe gegen eine Betonkante oder fliegt durch die hinter sich befindliche Glastür, kann er sich nicht selten vor Ort kompostieren lassen. Billige Stapelsessel brechen sich oft ein Standbein, und werfen den darauf Sitzenden ebenso katapultartig zu Boden. Nicht selten erscheinen Gartenfreunde beim Urologen, um sich ein Stuhlbein aus der Kehrseite entfernen zu lassen. Die Sonne ist der Feind aller Kunststoffmöbel, was diese nicht zwangsläufig disqualifizieren muss! Man muss sich der unangenehmen Tatsache aber bewusst sein und einiges berücksichtigen. Gartenmöbel aus Kunststoff halten auch in absonniger Lage maximal 8-10 Jahre. Auch im Schatten wird der Kunststoff mit den Jahren brüchig und irgendwann zum Risiko. Wer seine Sitzecke absichtlich oder notgedrungen in die pralle Sonne verlagert, sollte kein Gartenmöbel-Set aus Kunststoff wählen. Sollte er es dennoch tun, kommt er nicht umhin alle 3 Jahre vorbeugend seine Möblierung zu wechseln. Andernfalls gefährdet er sich und Andere.
Bezüglich der Grundstabilität muss man feststellen, nicht alle zum Test erschienenen Kunststoffklappstühle sind gleich. Leider sind viele Hersteller im Übermaß bestrebt, die Materialkosten zu senken und bauen die Stühle immer instabiler. Brauchten sich noch vor 10 Jahren auch Fettleibige nicht zu fürchten, so sind heute in Sonderpostenmärkten erhältliche Billig-Sessel dermaßen windig gebaut, dass selbst zarte 2-Zentner-Hausfrauen dafür zu schwer sind. Spätestens im dritten Ehejahr ist diese Schwelle überschritten, so dass es schon ab Kaufdatum gefährlich werden kann. Scheinbar solide und preiswerte Baumarktware brachte andere Schwächen zu Tage. So ließ sich bei einigen Fabrikaten schon nach einem halben Jahr die Rückenlehne kaum noch verstellen. Es schien so als wäre der Kunststoff gequollen. Nur unter größter Kraftanstrengung und von furchtbaren Geräuschen begleitet, konnte man die Sitzposition verstellen. Höherpreisige Balkonmöbel aus Kunststoff bildeten eine positive Ausnahme. Hier war der Kunststoff dicker und haltbarer. Auch ließen sich die Gartenmöbel auch nach Jahren noch geschmeidig verstellen. Leider sind diese Kunststoffklappsessel so teuer, dass der Gartenfreund sich zurecht fragt, ob er nicht gleich in Hartholzstühle investieren soll.
Vom Design her betrachtet, sind Kunststoff-Gartensets generell kein Augenschmaus. Es gibt sie zwar in vielen Farben, mit senkrechten Streben und mit waagerechten Streben, aber den Gartennachbar kann man damit nicht beeindrucken. Wer seine Gartengarnitur nicht zum Repräsentieren braucht, sondern einfach nur bequem sitzen möchte, sollte sich nichts daraus machen. Man sollte nicht zum billigsten Angebot greifen, die Plastikstühle vor Sonne schützen und sie rechtzeitig zum örtlichen Wertstoffhof bringen, bevor etwas passiert! Wer an Witterungsbeständigkeit denkt, sollte nicht nur an Wasser von oben denken. Viel gefährlicher ist die Sonne mit ihrer bösen UV-Strahlung. Genauso gefährlich sind die Behauptungen der Hersteller und Verkäufer, ihre Kunststoffmöbel seien UV-Stabil. Das sind sie nur so lange, bis sie zusammen brechen!

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Gartenmöbel aus Hartholz

Gartenstühle aus Hartholz stellten die größte Enttäuschung im Test der Gartenmöbel dar. Die Erwartungen waren hoch, was nicht zuletzt am Preis der Hartholzmöbel lag. Dabei testeten wir nur Hartholz-Gartenmöbel des untersten Preissegmentes. Sicher lag da auch die Ursache. Teakholzmöbel dieser Preisklasse sind grundsätzlich nicht körpergerecht geformt, sondern kerzengrade bebrettert. Da hilft dann auch kein Sitzkissen. Man sitzt wie auf einer Gehwegplatte. Da fällt einem der Spruch ein, "Wer schön sein will muss leiden". Ein Hauptnachteil der Teakholzmöbel liegt in deren Unbequemlichkeit. Im Hochpreissegment sieht dies wieder etwas anders aus. Dort sind die Sitzbretter gesäßgerecht gebogen, so dass man auch ohne Sitzkissen darauf verweilen kann. Ein weiteres Manko im unteren Preissegment ist die furchtbare Holzqualität. Hier wird kein natürlich gewachsenes Teakholz, sondern Plantagen-Hartholz aus "Umweltgerechtem Anbau" verwendet. Wie sinnvoll es ist Regenwälder abzufackeln um Hartholz-Plantagen anzulegen, sei dahin gestellt. Das im Schnellverfahren hochgezogene Eukalyptusholz ließ es jedenfalls gewaltig an Dauerhaftigkeit, aber auch Pflegeleichtigkeit mangeln. Von Wartungsfreiheit kann bei den von uns getesteten Hartholz-Sets jedenfalls keine Rede sein. Aufgrund der relativ rauen Oberfläche sammelten alle getesteten Hartholzmöbel im Jahresverlauf soviel Schmutz in den Poren, wie ein Staubsauger im Beutel. Zu Beginn jeder Gartensaison gilt es die Stühle und Tische aus Hartholz, auch aus besserem Teakholz, mit dem Hochdruckreiniger zu reinigen. Was da an Schmutz raus kommt ist nicht normal. Billiges Plantagenholz fehlt es zudem an Dauerhaftigkeit. Unbehandelt bekommt es sehr schnell Risse, wird porös und bricht. Nicht selten verlieren Hartholzliegen schon nach einem Jahr ihre Armlehnen. Trotzdem ist ein Vorteil der Hartholzmöbel, deren gesunde Statik. Keine Hauskatze muss sich sorgen machen, unter einem zusammenbrechenden Hartholzstuhl zerquetscht zu werden. Auch können Teakholzmöbel bedenkenlos der Sonne ausgesetzt werden. Billiges Hartholz aus Eukalyptus verträgt sich leider nicht sehr gut mit Wasser. Es fault zwar nicht, aber es bleibt auch nicht so gelassen, wie man es von solchen Möbeln erwartet. Es ist ein absolutes Ammenmärchen, Hartholzmöbel als pflegeleicht darzustellen. Wer Hartholz-Gartenmöbel über ein Jahrzehnt hinweg nutzen möchte, sollte sie jährlich mit einem Pflegeöl behandeln. Nur sehr teure Teakholzmöbel bekommen eine edle, schützende silbrige Patina. Billige Hartholzmöbel sehen ohne regelmäßige Ölung schnell unansehnlich aus und gammeln weg. Im Gegensatz zu unbehandelten Kiefernholzmöbeln faulen sie nicht, sondern zerbröseln schlichtweg.
Größtes Verkaufsargument der Teakholzmöbel ist deren Eignung als Statussymbol. Wer es geschafft hat im Leben, setzt seine Gäste nicht in einen bequemen Kunststoffstuhl, sondern er quält sie in einen Hartholzstuhl. Ein billiger Fusel im Kunststoffsessel ist mir alle mal lieber, wie ein Champus im Teakholzstuhl! Trotzdem macht ein höherwertiges und gut gepflegtes Teakholz-Set mehr her, wie alles andere was wir getestet haben. Wer sich jedoch für Teakholz oder billiges Plantagen-Hartholz entscheidet, muss sich darüber im klaren sein, dass kein anderes Material mehr Arbeit macht. Freilich sieht es bei Weichholzmöbeln z.B. aus Kiefer auch nicht besser aus, aber hier schlägt ein weitaus günstigerer Anschaffungspreis zu Buche. Apropos Buche: Früher waren deutsche Hartholzmöbel aus Buchenholz. Ja das war noch was! Heute räuchert man seine Forellen darüber. Schade drum, denn Gartenmöbel aus Buche überdauern viele Jahrzehnte. Leider verschandelte man sie damals oft mit Lackfarbe. Wer von seinen Großeltern alte Buchenholz-Gartenmöbel vermacht bekommt, möge sie nicht leichtfertig verbrennen! Die Aufarbeitung solcher alten Gartenmöbel aus Buchenholz macht sich durchaus bezahlt. Sie sind etwas ganz besonderes, oft körpergerecht geformt und schön anzusehen. Leider schreit heute alles nach Tropenholz. Genauso fehl am Platz wie frostsichere Gartenpalmen, sind unserer Meinung nach Teakholzmöbel in deutschen Gärten.
 

Gartenmöbel aus Rattan

Verbraucherwarnung! Gartenmöbel aus Rattan sind heute üblicherweise nicht mehr aus Rattan, sondern aus Polyethylengeflecht (Kunststoff-Rattan). Poly-Rattan löst sich in der Sonne auf, wie eine Brausetablette im Wasser. Momentan sind Gartenstühle, Strandkörbe und Tische mit Rattangeflecht groß in Mode. Diese im Materialmix vornehmlich mit Alugestell oder Holzkorpus erhältlichen Gartenmöbel sehen gut aus und es lässt sich sehr gemütlich darauf sitzen. Schon nach ein bis zwei Jahren jedoch zeigen sich erste Brandlöcher im Geflecht. Die dünnen Kunststofffäden haben der Sonne nichts entgegenzusetzen. Überdauern normale Kunststoffmöbel dank ihrer Materialdicke mehrere Jahre, schmilzt das dünne Kunststoffgeflecht schneller weg, als es geflochten wurde. Nur wer sicher ist, dass die Gartenmöbel ihr Dasein im Schatten fristen werden, sollte zu so einem Material greifen und keines Falls mehr bezahlen wie für Kunststoffmöbel. Herstellerseitige Versprechungen bezüglich der UV-Resistenz dürfen Sie getrost unter Ulk verbuchen. Besonders verärgert sind oft die Leute, welche sich einen Strandkorb im Sonderpostenmarkt ergattert haben. Diese sind für 300 EUR recht günstig zu haben, aber nach 2 Jahren so entstellt, das man dem Geld hinterher weint. Materialmixe können, wenn sie intelligent zusammengestellt wurden, äußerst sinnvoll und langlebig sein. Kunststoffrattan gehört verboten! Nur wenn die Stühle pro Stück unter 30 EUR kosten sollen, und Sie von vorne herein keine zulange Haltbarkeit veranschlagen, sollten Sie Kunststoffrattanmöbel in die engere Wahl einbeziehen. Stehen Rattan-Möbel absonnig, liegen sie dem Popo geschmeidig an und halten 5-6 Jahre. Bei Strandkörben gilt es unbedingt auf Polyethylenfreiheit zu achten. Auch Gartentische sollten nicht mit Kunststoffrattan beplankt sein. Generell sollte man bei Gartenmöbel nicht zu sehr auf Mode-Erscheinungen achten! Auch im Innenbereich sollte nur echter Natur-Rattan verwendet werden, da Poly-Rattan gefährliche Weichmacher ausdünstet und so Leib und Leben der Familie gefährdet. Verflüchtigen sich im Außenbereich die umweltschädlichen Gase schnell, so kommt es in Wintergärten schnell zu einer gefährlichen Konzentration. Erbanlagen werden geschädigt, Kinder in ihrer Entwicklung gestört und Hausfrauen fallen beim Fensterputzen von der Leiter.
 

Gartenmöbel aus Aluminium

Positiv, wenn auch mit fadem Beigeschmack, machten Gartenmöbel aus Aluminium im Vergleich 2016 auf sich aufmerksam. Balkonmöbel aus Alu sind bezahlbar, ausreichend stabil, UV-beständig und machen auch optisch etwas her. Auch vor Korrosion muss man sich nicht fürchten. Aluminium fehlt es etwas an Querstabilität, weshalb es sich nicht als Material für die Sitzfläche eignet. Deshalb gibt es die Alu-Gartenmöbel nur im Materialmix mit anderen, leider oft unerfreulichen Substanzen. Während Gartentische mit Alu-Gestell in Verbindung mit einer stabilen Glasplatte sehr erquicklich sind, sieht die Sache bei der Bestuhlung etwas schlechter aus. Hier findet man Gartenstühle oft mit einem soliden Alu-Gestell, aber mit einem löslichen Kunststoffgeflecht oder mit einer reißbaren Textilbespannung. Freunde des Aluminiumgestells sollten auf hochwertiges und sauber verarbeitetes Aluminium achten. Schlecht beschichtete Aluminiummöbel schlagen bald Blasen und rosten schneller wie ein Opel. Zwar handelt es sich nicht um Rost im herkömmlichen Sinne, sieht aber auch nicht schöner aus. Bei der Sitzfläche sollte man aus bereits erwähnten Gründen, von Textilbespannungen und Polyrattangeflecht abstand nehmen. Sitzflächen aus Vollkunststoff sehen zwar nicht unbedingt aus wie die Sitzflächen eines Millionärs, erfüllen aber dauerhaft ihren Zweck und sind bequem. Wenn auch die Sache mit der Sonneneinstrahlung nicht ganz vergessen werden darf. Wenn aber das tragende Gestell aus Aluminium besteht, muss man zumindest keine Angst um Leib und Leben haben. Gartenmöbel aus Aluminium sind leicht, stabil und vermitteln einen wertigen Eindruck. In Verbindung mit Textilbespannungen sind Alu-Gartenstühle gerade der letzte Schrei. Hoffentlich ist es nicht Ihr letzter Schrei, wenn unter Ihnen die Bespannung reist! Da textilbespannte Balkonmöbel keine Fettbacken über 100kg verkraften, reicht es nicht, wenn Sie der Hausfrau eine Diät verordnen. Auch Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen und wer sonst noch jemals zur Gartenparty erscheinen könnte, dürfen das Maximalgewicht nicht überschreiten. Hoffentlich denken Sie auch immer daran. Wenn sich erst jemand dass Steißbein bricht, kann es teuer für Sie werden! Optimal sind Aluminiumstühle mit Hartholzsitzfläche und Hartholz-Armlehne. Der Preis ist bei durchdachten und gut kombinierten Alumöbeln nicht gerade niedrig. Auch im Sommerschlussverkauf findet man bessere Aluminium-Balkonmöbel so gut wie nie! Im Angebot sind oft nur Ladenhüter zu haben.
 

Gartensets im Materialmix

Sitzgruppen aus verschiederlei kombinierten Substanzen verstopfen mehr und mehr unsere heimischen Baumärkte. Dafür gibt es zwei Gründe, aber nur einer davon ist positiv zu bewerten. Unterschiedliche Materialien weisen verschiedene Eigenschaften auf und haben eigene Stärken und Schwächen. Die verschiedenen Baugruppen eines Gartenstuhls schreien förmlich nach unterschiedlichen Materialien. So muss das tragende Gestell belastbar, verwindungssteif und unnachgiebig sein. Die besondere Wetterfestigkeit wird ohnehin vorausgesetzt und eine gewisse Leichtigkeit zumindest erhofft. Aluminium erwies sich in unserem Gartenmöbeltest als das beste Material für Tisch- und Stuhlgestelle. Mit erhöhtem Pflegeaufwand und Gewicht, folgte Teakholz auf Rang zwei. Kunststoff schnitt mit Abstand am Schlechtesten ab, auch wenn es bei hoher Material- und ordentlicher Verarbeitungsqualität durchaus seinen Zweck erfüllte. Die Sitzfläche hingegen und auch die Rückenlehne müssen nachgiebig sein und sich der menschlichen Kehrseite anpassen. Im Vergleich überzeugten hier Vollkunststoff und Kunststoff-Geflecht. Als zu Nachgiebig und wenig Ergonomisch landete die Textilbespannung auf den letzten Platz. Holz, wenn körpergerecht ausgeformt, muss nicht die schlechteste Lösung darstellen! Ungebogen ist es jedoch vollkommen ungeeignet und findet bei Materialmixgartenmöbel kaum Verwendung. Als Zierelement für Armlehnen findet häufig eine Hartholzleiste Anwendung. Ein vernünftig kombinierter Materialmix macht nicht nur ordentlich was her, sondern sorgt im Ergebnis für dauerhafte und bequeme Gartenmöblierung.
Leider verstehen viele Hersteller den Sinn des Materialmixes falsch und nutzen ihn als Möglichkeit der Kosteneinsparung. Grundsätzlich ist es nicht verkehrt dem Gartenfreund preiswerte Sitzmöbel für Balkon und Garten bereitzustellen. Doch wird es all zu oft übertrieben, um die Gewinnspanne zu Lasten von Qualität und Sicherheit zu erhöhen. Trauriger Höhepunkt stellen derzeit Gartenmöbel mit Textilbespannungen und Poly-Rattan dar. Da ist jeder Campingstuhl robuster. Im Garten geht es jedoch nicht um gelegentliches Campen, sondern um die regelmäßige Nutzung seines Freisitzes. Wer im Baumarkt vor den zugegebenermaßen optisch oft attraktiven Materialmixmöbeln steht, möge nicht nur auf das Erscheinungsbild achten. Bei der Wahl der geeigneten Materialien geht es auch um Stabilität, Komfort, Sicherheit und Dauerhaftigkeit. Wenn dann auch noch Preis und Aussehen stimmen, sollte man sich nicht daran stören.
 

Sonstige Materialien für die Gartenmöblierung

Es gibt weitere respektable Materialien wie "Weichholz" oder Streckmetall, welche aber wenig Beachtung finden. Sitzmöbel aus Streckmetall, Stahlrohr oder Gusseisen, sind herstellerseitig sehr gut formbar, so dass sie in unserem Vergleich zunächst einen angenehmen Eindruck hinterließen. Teilweise sind sie jedoch sehr schwer, oder fallen nach kurzer Nutzungsdauer der Korrosion zum Opfer. Sehr schnell setzen sie Flugrost an, auch ohne dass sie im Regen stehen. Die Luftfeuchtigkeit genügt, um ein Gartenmöbelset aus Streckmetall oder Stahlrohr zu ruinieren. Bei Gusseisen verhindert zudem das hohe Gewicht eine rentable Vermarktung. Der Transport ist oft teurer wie das Gartenmöbelset selbst. Dabei haben die nostalgischen Stühle aus Gusseisen durchaus ihren Reiz. Ihrer grenzenlosen Stabilität kann auch die Sonne nichts an haben, denn Gusseisengartenmöbel sind ebenso UV-beständig, wie Balkonmöbel aus Streckmetall oder Stahlrohr. Leider sorgt die Rostanfälligkeit für einen extremen Arbeitsaufwand oder einen schnellen Vergang. Bezüglich der UV-Beständigkeit muss eine Einschränkung gemacht werden. Pulverbeschichtete Stahl-, Alu- und Eisenmöbel verlieren schnell ihre Farbe, bleichen aus und sehen nach zwei Wochen in der Sonne potthässlich aus. Kaufen Sie nie pulverbeschichtete Gartenmöbel oder Sonnenschirme!
Wacker schlugen sich Garten-Sets aus Kiefernholz und landeten auf den zweiten Platz der Beliebtheitsskala, gleich hinter ausrangierten Büromöbeln. Ein Gartenset aus Kiefer sieht edel aus und bei entsprechender Ausformung von Sitz- und Rückenfläche kann man sogar recht gut darauf sitzen. Der große Vorteil gegenüber Teakholzmöbeln ist der günstige Anschaffungspreis. Für die Hälfte des Preises bekommt man ein doppelt so schönes, gut verarbeitetes und wertiges Kiefernholzmöbelset für den Garten. Wer jetzt behauptet der Pflegeaufwand sei größer oder die Haltbarkeit sei geringer, der liegt weitestgehend voll daneben. Fakt ist freilich, dass unbehandelte Kieferngartenmöbel nicht so dauerhaft sind wie unbehandelte Hartholzmöbel. Jedoch sind unbehandelte Hartholzmöbel spätestens nach 2 Jahren so hässlich, dass man sie trotzdem jährlich mit einem Pflegeöl behandeln sollte. Gartenmöbel aus Kiefernholz verlangen selbige Aufmerksamkeit, auch wenn der Anstrich ein Anderer ist. Verwenden Sie um Himmels willen keine Lacke! Eine Holzlasur unterstreicht die natürliche Holzmaserung und muss nicht mühsam nach zwei Jahren wieder abgeschliffen werden. Beim Kauf von Balkonmöbeln aus Kiefernholz aber auch anderen Holzarten, gilt es stets auf eine ergonomische Ausformung von Rücken- und Sitzfläche zu achten. Andernfalls wird das Sitzen zur Qual, welche sich auch durch dicke Auflagen kaum mildern lässt.
 

Gartenmöbel die keine sind

Wer sich die Frage stellt, welche Gartenmöbel im Garten eines Gartenmöbeltesters stehen, bekommt eine überraschende Antwort. Da unser Redaktionsbalkon ebenso wie unser Redaktionsgarten gen Süden gerichtet sind, brachen wir bereits mit sämtlichen Gartenmöbeln zusammen, welche der Markt zu bieten hat. Die ersten 2 Jahre saßen wir auf Omas Buchenholzmöbel. Die waren bequem und unvergänglich. Nur der Lack war mit den Jahrzehnten unansehnlich geworden und so ins Holz eingebrannt, dass er sich nicht mehr ökonomisch entfernen ließ. Also schafften wir uns Klappstühle aus Kunststoff an, welche bis Ablauf der Garantie ihren Zweck erfüllten, dann aber dem UV-Bruch zum Opfer fielen. Dann folgten Materialmixmöbel mit Alugestell, Hartholzarmlehnen und Die besten GartenmöbelKunststoffgeflecht. Schon nach einem Jahr zeigten sich erste "Brandlöcher" im Rattan. Nach knapp 2 Jahren war der gesamte Rattan so von der Sonne geschädigt, dass die Statik einen kritischen Wert erreichte. Die Optik war schon lange hin. Zwischendurch gönnten wir uns eine Gartenliege aus Hartholz bei Ebay, für den Mittagsschlaf der Redaktionsmitglieder. Man war das ein Schrott. Nie wieder Hartholz! Auch bezüglich der Bezugsquellen haben wir unsere Lehren gezogen.

Eines Tages klagte ein Redaktionsmitglied darüber, dass sein "Chefsessel" im Büro die Höhe nicht mehr halten könne und auch sonst nicht sonderlich ergonomisch sei. Es handelte sich um einen "Supermarkt-Chefsessel" für 49 EUR, auf welchem der Kollege im Schnitt 13 Stunden am Tag sitzen musste. Verständlich dass man da etwas tiefer in die Tasche greifen sollte. Der ansonsten noch neuwertige Ledersessel wanderte auf den ungeschützten Südbalkon und steht nach zwei Jahren in praller Sonne, immer noch da wie Gott ihn erschaffen hat. Kündigt sich ein Regen an, holen wir ihn rein, kommt der Regen unangekündigt, bleibt er draußen. Der billige Lederchefsessel ist witterungsbeständiger, als alles was wir testeten. Hinzu kommen die unbezahlbaren Eigenschaften üblicher Bürosessel. Sie sind drehbar, höhenverstellbar, kipp-, schwenk- und schaukelbar. Der Gartenfreund kann sich quasi frei bewegen und sitzt gut gepolstert auf hochwertigstem Schaumstoff, welcher mit den billigen Gartenmöbelauflagen nicht zu vergleichen ist. Ein Lederbezug schützt den witterungsempfindlichen Kern aus Holz und Schaumstoff. Dies haben wir so nicht erwartet. Wann immer nun ein mit Leder bezogener Chefsessel in Rente geht, fristet er seinen Ruhestand oder besser sein zweites Leben auf dem Balkon. Selbst wenn die Ergonomie für den harten Büroalltag nicht mehr reicht, so ist sie doch tausend mal besser, als bei herkömmlichen Gartenstühlen. Wer einen überdachten Freisitz sein Eigen nennt, möge ernsthaft über Büromöbel als Gartenmöbelersatz nachdenken. Auf Stoffbezüge sollte man ebenso verzichten wie auf "PU-Leder", welches gar kein Leder ist. PU-Leder versagt in der Sonne und Stoff lässt die Feuchtigkeit durch. Mit Leder bezogen, eignen sich Bürosessel gar für unbedachte Freisitze. Das bewegliche Sitzgefühl ist unbezahlbar! Entscheidet man sich für Gartensessel aus Leder, sollte man jedoch etwas tiefer in die Sofaritze greifen und komplett belederte "Gartenstühle" ordern. Billige Lederchefsessel, wie auch der abgebildete, sind nur teilweise aus Leder. Die Rückseiten der Rückenlehnen sind oft nur aus PU, welches in der Sonne weg schmorkelt wie Polyrattan.
 

Gartenmöbel-Test 2016
Die besten Gartenmöbel sind eigentlich gar keine...

Gartenmöbel im mittleren Preissegment sind sehr kompromissbehaftet. Sehen sie gut aus, sind sie oft unbequem. Kann man gut darin sitzen, brechen sie nach kurzer Zeit zusammen. Sind sie UV-resistent, rosten sie weg wie ein Fahrzeug aus Rüsselsheim. Besitzen sie ein solides Alugestell, sind sie mit Textilene bezogen. Fast immer muss man ärgerliche Abstriche machen. Von den reinen Garten-Sets überzeugten uns nur körpergerecht geformte Kiefernholz-Balkonmöbel. Sie besitzen das beste Preis-Leistungsverhältnis, sind sehr stabil und halten bei mäßigem Pflegeaufwand viele Jahrzehnte. Kiefernholzmöbel sind UV-resistent und wenn sie alle 2-3 Jahre mit einer Holzlasur imprägniert werden, auch wetterfest. Zu Saisonbeginn sollten sie mit dem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Bei Hartholzmöbeln ist der Arbeitsaufwand nicht geringer. Dafür ist der Preis weit höher und der Sitz oft nicht dem Körper angepasst. Gibt es im oberen Preissegment sehr edle und ergonomische Teakholzmöbel, so bekommt man im mittleren Preisbereich oft nur den Holzabfall auf den schon die Urwald-Affen geschissen haben. Dann doch lieber heimisches Weichholz! Ein Garten-Set aus Vollkunststoff ist zumindest in absonniger Lage eine vernünftige Alternative. Es ist günstig, pflegeleicht und trotzt Wind und schlechtem Wetter. Mit gutem Wetter haben Kunststoffmöbel jedoch ihre Probleme. Sie sind nicht UV-resistent und halten auch im Schatten kein Jahrzehnt. Billige Sonderposten-Klappstühle halten kein zehntel Jahr. Gartentische und -Stühle müssen regelmäßig vom Staub befreit werden, weil dieser sich sonst in die Kunststoffoberfläche einbrennt.

˃˃   die besten Gartenmöbel Sets 2016...  ˂˂

Hauptvorteil der Vollkunststoff-Gartenstühle ist deren Bequemlichkeit. Achtet man beim Kauf auf Qualität und stellt das Kunststoff-Gartenset in den Schatten, kann es bedingt empfohlen werden. Preiswert ist so eine Kunststoffgarnitur aufgrund der kurzen Lebenszeit nicht, allenfalls billig. Aluminium-Gartenmöbel werden leider sehr oft mit Poly-Rattan oder Textilbezüge entwertet. Ansonsten sind sie pflegeleicht und von wertigem Antlitz. In Kombination mit Holz sind Alu-Gartensets sehr empfehlenswert, aber nicht billig. Die besten Gartenstühle im mittleren Preisbereich sind Leder-Chefsessel die eigentlich für das Büro bestimmt sind. Sie sind unbeschreiblich bequem und ergonomisch, weisen eine bedingte Witterungsbeständigkeit auf und sind äußerst UV-stabil. Der Anblick beeindruckt nicht nur Geschäftspartner, sondern lässt auch Gartennachbarn vor Neid im Textilene-Sessel versinken. Man sollte die Leder-Gartensessel nicht dem Dauerregen aussetzen und eine eventuelle PU-Bespannung der Rückenlehne nicht in die Sonne drehen. Ansonsten trotzen die ledernen Balkonstühle Regen und Sonne, bei einer Haltbarkeit von 5-12 Jahren, je nach Standort.
Sucht man nach einem Gartentisch, sollte dieser zur Bestuhlung passen. Vom Material her ist fast alles geeignet. Lediglich auf Kunstrattan-Beplankungen sollte tunlichst verzichtet werden, weil der Balkontisch sonst sehr schnell verschmorkelt aussieht. Wer auf dem Tisch unsittliche Dinge vollführen möchte, sollte wissen, das Gartentische nicht dafür konzipiert wurden. Sie tragen problemlos opulente Malzeiten, aber nicht zwei opulente Gartenfreunde bei der "Schrebergarten-Nachwuchsgewinnung". Eine Doppel-Teakholzliege für Zwei oder ein Strandkorb als Liegemodel, bieten sich als Alternative an.
 

Gartenmöbel im Angebot
Wo kauft man am besten seine Gartenmöbel?

Sucht der Gartenfreund mit mittlerem Einkommen nach einem Garten-Set, tut er dies zumeist im Baumarkt oder Gartencenter. Verfügt er über ein geeignetes Transportfahrzeug, oder ist er bereit sich einen Transporter zu mieten, findet er in Baumärkten oft gute und geeignete Gartenmöbel-Angebote. Entdeckt er jedoch zu Hause Fehler an der neuen Gartengarnitur, besteht oft das Problem mit dem Rücktransport, gerade wenn die Gartenmöbel in Berlin gekauft worden. Deshalb bietet sich heute in erster Linie der Kauf im seriösen Onlineversandhandel an. Die Gartengarnituren werden günstig oder gar kostenlos geliefert und bei Nichtgefallen kostenlos wieder abgeholt, so dass sich der Gartenfreund um nichts kümmern muss. Auch können die Möbel in der Regel nachträglich per Rechnung bezahlt werden, so dass sich im Falle fehlerhafter Ware oder bei Lieferverzug, der Ärger in engen Grenzen hält. Gartengarnituren sollten nie per Vorkasse oder Nachname geordert werden. Nicht selten fehlen irgendwelche Teile, die zur Montage benötigt werden, gerade wenn man bei Versteigerungsplattformen zugeschlagen hat. Auch verspürt man mitunter einen Rücksendewunsch, weil die Balkonstühle in der Realität nicht so bequem sind, wie es die Produktabbildungen vermuten ließen. Ist man dann in Vorkasse gegangen, kommen einem viele unseriöse Versandhändler blöd. Einen seriösen Onlineshop erkennen Sie am guten Leumund und an der Möglichkeit, bestellte Ware nach Erhalt und Prüfung, per Rechnung bezahlen zu können. Wir empfehlen einen Baumarkt aufzusuchen, um sich über das aktuelle Angebot zu informieren und Probesitzungen abzuhalten. Anschließend sollte Sie nichts davon abhalten, Ihre Gartenmöbel im seriösen Versandhandel zu ordern. Wer es nicht eilig hat, kann auch bis zum Sommerschlussverkauf warten. Nicht immer sind es Ladenhüter die im SSV-Angebot auf Käufer warten.

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