Testsieger im Heckenscheren Test 2017

Die besten Benzin-, Elektro- & Akku-Heckenscheren im Vergleich

Auch wenn die Hecke zum Nachbarn nicht hoch genug sein kann, so bedarf sie doch hin und wieder eines kleinen Formschnittes. Steht der Nachbar zufällig direkt dahinter, macht sich eine Heckenschere mit extra langem Schwert schnell bezahlt. Doch auch wenn nicht, kann der regelmäßige Schnitt ins junge Holz nicht schaden, treiben doch viele Heckenpflanzen aus dem alten Geäst nicht mehr aus. Die Bedeutung des Wortes "Regelmäßig" ergibt sich dabei aus der Pflanzenart und den vor Ort gültigen Naturschutzbestimmungen. Im Heckenscheren Test 2017 interessiert uns das Vogelnest in der Hecke, wie der Heckenscheren TestNachbar dahinter. Im Vergleich von Elektro-, Benzin- und Akku-Heckenscheren, soll ein Testsieger für den durchschnittlichen Privatgärtner ermittelt werden. Da wir die örtlichen Gegebenheiten des Einzelnen nicht kennen, muss die beste Heckenschere aus unserem Testbericht, nicht den allgemeinverbindlichen Testsieger darstellen. Mit großem Interesse nahmen wir die noch nicht lange am Markt erhältlichen Akku-Heckenscheren in unserem Test unter die Lupe. Der große Aktionsradius einiger Akku-Heckenscheren hat uns positiv überrascht. Lärm, Gestank und Stromkabel haben wir nicht vermisst. Doch genügen Kraft und Ausdauer der Akku-Heckenscheren, den hohen Anforderungen im Dauertest? Der Heckenscheren Test 2017 wird es zeigen!

Im Heckenscheren-Test2017, kürten wirden Testsiegerund vergleichen dieverschiedenen Antriebe undEnergiequellen, Akku, Strom und Benzin.

Benzin-, Elektro- und Akku-Heckenscheren im Vergleich

Möchte man den Griff zur Motorkettensäge vermeiden, empfiehlt sich der regelmäßige Griff zur Heckenschere. Unterlässt man das gelegentliche Stutzen der Hecke, mutiert diese zum Strauch oder zum Gruppennest. Mittels Strauchschere kann man das entstandene Monster zwar reduzieren, aber zur Hecke wird der Strunken nimmermehr. So treibt z.B. die allseits beliebte Thuja-Heckenpflanze aus dem alten Holz nicht mehr aus. In so einem Falle empfehlen wir gleich den Griff zur Kettensäge. Oberhalb des Erdbodens eingekürzt, bietet sich nun Platz für eine Neuanpflanzung. Doch soweit muss es nicht kommen! Wer das Schneiden der Grundstückseinfassung schleifen lässt, hat möglicherweise keinen Spaß am Heckenschnitt?! Ursächlich ist nicht selten, das Fehlen einer effektiven Heckenschere! Gerät die alte Heckenschere beim kleinsten Zweig ins Stocken und schafft sie es nicht, ein lächerliches Vogelnest aufzudröseln, kann die gärtnerische Tätigkeit an der Grundstücksgrenze nur frustrieren. Eine Neuanschaffung ist überfällig. Doch welche Heckenschere soll man kaufen? In Privatgärten kamen bisher überwiegend schnurgebundene Elektro-Heckenscheren zum Einsatz,  während der Erwerbsgartenbauer auf Benzin getriebene Gartentechnik setzte. Seit einigen Jahren bietet sich beiden Nutzergruppen die Alternative der Akku-Heckenschere. Vergeigten die ersten Generationen der Akku-Heckenscheren jeden Testbericht, so fallen die Erfahrungsberichte in der jüngeren Geschichte durchweg positiv aus. Im Heckenscheren-Test 2017, gilt es nun die verschiedenen Heckenscheren mit und ohne Akku etwas genauer zu charakterisieren.

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Benzin-Heckenscheren

Ein Grund sich zu beschweren, sind Benzin getriebene Heckenscheren. Sie hätten nie erfunden werden dürfen, auch wenn der Erwerbs-Landschaftsgärtner gerne auf sie zurück greift. Er muss Meter schaffen und findet nicht immer eine Steckdose in der Nähe. Die mit der Kraft des Verbrennungsmotors betriebene Heckenschere, geht im Vergleich zur Strom betriebenen Variante, rabiater zu Werke und kämpft sich schneller durchs Gestrüpp. Selbst kleinere Äste bringen sie nicht aus dem Takt. Die austretenden Abgase betäuben stechende Fluginsekten und ersparen dem Gärtner den Griff zur Zigarette. Benzin-Heckenscheren vermögen es, den Gestank des schwitzenden Gärtners zu übertünchen. Kommt der Gärtner mangels Sauerstoff ins Taumeln, genießt er absolute Bewegungsfreiheit. Keine Schnur stört den Landschaftsgärtner bei der Verrichtung seines Gelderwerbs. Ein Vorteil den die Benzin-Heckenscheren nicht länger exklusiv haben. Im Vergleich zur Akku-Heckenschere, ist die Benzin-Heckenschere deutlich lauter, stinkiger, schwerer und defektanfälliger. Der Wartungsaufwand ist höher. Dafür geht das Nachtanken deutlich schneller vonstatten, während das Laden eines Akkus mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Dass dabei das köstliche Zweitakt-Gemisch zur einen Hälfte im Gärtner landet und zur anderen Hälfte im Boden, steht auf einem anderen Blatt. Nicht im Datenblatt! Landschaftsgärtner sind nun mal keine Ökofritzen. Nicht verhehlen sollte man, dass das 2-Takt-Benzin selbst angerührt werden muss. Im Vergleich zum Austauschakku, gerät somit der Nachtankvorgang schnell ins Hintertreffen. Der Erwerbsgartenbauer wird wohl auch künftig nicht um die fossile Killer-Technik umhin kommen. In unserem Test spielten die Benzin-Heckenscheren keine große Rolle, da wir vordergründig die Bedürfnisse des Privatgärtners im Auge hatten. Dieser hat seine Nachbarn lieb und auch seine Gesundheit. Um einen Vergleich zur Akku-Heckenschere herstellen zu können, testeten wir auch einige Benzin-Heckenscheren. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, für den Trimmschnitt und für den Rückschnitt. Im privaten Bereich gibt es diese Unterscheidung i.d.R. nicht. Motor-Heckenscheren mit 2-Takt-Benzin als treibende Suppe, wiegen im Schnitt das Doppelte dessen, was ein Elektro-Gerät auf die Wage bringt. Preislich liegen die Konkurrenten auf einem Niveau, wenngleich die Umweltsünder im Unterhalt deutlich teurer sind.

Elektro-Heckenscheren, schnurgebunden mit Netzkabel

Noch vor wenigen Jahren Spitzenreiter im privaten Bereich, avancieren die schnurgebundenen Elektro-Heckenscheren mehr und mehr zu Ladenhütern. Der freiheitlich orientierte Gartenfreund von heute, hängt nicht gerne an der kurzen Leine. So trennt er immer häufiger das ihn knechtende Kabel durch und wundert sich dann über den auftretenden Leistungsverlust seiner Elektro-Heckenschere. Im Vergleich zur Benzin-Heckenschere bietet diese jedoch auch einige Vorteile, welche für den Nachbarschaftsfrieden unerlässlich sind. So stiften die schnurgebundenen Gartenhelfer nur wenig Unruhe und verbreiten keinen giftigen Gestank. Der Gartenfreund selbst, darf sich über das geringe Gewicht seiner Elektroheckenschere freuen, denn an ihr haftet weder ein benzingefüllter Tank, noch ein 2 Takt Ottomotor. Die Elektroheckenschere arbeitet umweltfreundlich, ist wartungsfrei und bedarf keines großen Pflegeaufwandes. Lediglich das obligatorische Schwert sauber machen nach dem Heckenschnitt, gehört auch bei ihr zu den Pflichten des Gärtners. In verschiedenen Größen und Stärken erhältlich, genügen die besten Elektro-Heckenscheren locker den Anforderungen des privaten Hauseigentümers. Aus Gründen falscher Sparsamkeit, greift dieser leider oft zu einem unterdimensionierten Gerät und kann es dann allenfalls zum Trimmen der Ligusterhecke verwenden,  während er sich von den darin wohnenden Vögeln auslachen lassen muss. Recht so! Der Heckenscheren Test lässt im weiteren Verlauf erkennen, dass vermeintlich günstige Angebote, oft von kurzer Haltbarkeit und schwacher Leistung sind. Dabei sind die Preisunterschiede nicht so gravierend, als dass man unbedingt zu einer vergleichsweise billigen Heckenschere greifen müsste. Nicht erst unser Testbericht war nötig, um die alte Weisheit wieder aufzuwärmen, "Wer billig kauft, kauft zwei Heckenscheren". Eine für 50 EUR und dann noch eine für 150 EUR. Das macht zusammen 200 EUR. Also besser gleich ein paar Mark mehr ausgeben und zum Akku-Heckenscheren Testsieger greifen! Unser Test hat allerdings auch gezeigt, dass der hohe Preis allein, kein ausreichendes Kaufargument darstellt. Auch einige der hochpreisigen Geräte versagten nach kurzer Zeit im Dauertest ihren Dienst. Konkurrenz bekommen die schnurgebundenen, zunehmend von den Akku-Heckenscheren.

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Akku-Heckenscheren

Wirklich Spaß macht der Akt der Heckenreduzierung nur mit einer schnurlosen Akku-Heckenschere. Dabei muss sich der Gartenfreund seiner Lust nicht schämen, soll die Gartenarbeit doch der aktiven Erholung dienen und nicht der Frustration. Akku-Heckenscheren ließen im Test 2017, die Vorteile von Elektro- und Benzin-Heckenscheren erkennen, ohne mit deren Nachteile aufzuwarten. Der Akku erhöht das Gewicht unserer Test-Lieblinge gegenüber den schnurgebundenen Heckenscheren nicht, da deren Schnur, samt des zu tragenden Verlängerungsschnuranteiles, deutlich schwerer wiegt. Benzin-Heckenscheren erwiesen sich im Test als doppelt so schwer und trotz fehlender Schnur als unhandlich. Dafür hinken Kraft und Ausdauer der Akkuheckenscheren, den fossil betriebenen Motor-Heckenscheren deutlich hinterher. Von Nachteil ist dies nur für den gewerbsmäßig agierenden Landschaftsgärtner. Dieser hat es oft mit besonders vernachlässigten Hecken zu tun, und kommt mit einer Akkuladung nicht zurecht. Der Hobbygärtner hingegen, welcher seine Hecke jährlich stutzt,  hat keinen Grund die Leistungsfähigkeit einer im Test für gut befundenen Akku-Heckenschere schlecht zu reden. Die besten Akku-Heckenscheren erwiesen sich in unserem Vergleich, als kräftig genug, um Heckenpflanzen aller Art, in Größe und Umfang deutlich in die Schranken zu weisen. Nur wer den notwendigen Schnitt von Jahr zu Jahr hinauszögert, bekommt mit dicker werdenden Ästen, deutliche Probleme, wie unser Test gezeigt hat. Die Akkulaufzeit der heute üblichen Lithium-Ionen-Akkus, beträgt je nach Zustand einer Hecke, 30 bis 60 Minuten. Ein guter Wert, auch wenn Hecken über 20 Meter Länge, einer Zwischenladung oder eines Zusatzakkus bedürfen. Was dem Erwerbsgärtner ein Dorn im Auge, geht dem Hobbygärtner am Allerwertesten vorbei. Besonders eifrige und verbissene Gartenfreunde, kaufen sich halt einen Zweitakku für unter 50 EUR dazu und können so auf das "Zwangs-Mittagsschläfchen" während des Ladezyklusses verzichten. Leichtigkeit und Ungebundenheit der Akku-Heckenscheren, machen den Heckenschnitt zum sicheren Freizeitspaß. Mit Arbeit hat das nicht mehr viel zu tun, auch wenn das Arbeitsergebnis ein beeindruckendes ist. So kann man beim Familienessen mit der geleisteten Arbeit prahlen, obwohl man in Wirklichkeit einen Heidenspaß hatte. Positiv überrascht zeigten wir uns im Test auch über die niedrigen Preise der Akkuscheren. Je nach Größe und Leistung, bekommt man eine sehr gute Marken-Akku-Heckenschere schon für unter 120 EUR. Ein etwas robusteres Profigerät mit ultrakurzer Ladezeit, ist für knapp unter 300 EUR erhältlich. Soviel muss der Freizeitgärtner jedoch nicht hinblättern, es sei denn er ist ein ganz besonderer Heckenliebhaber. Überdauern heutige Li-Ion-Akkus mindestens 500 Ladezyklen, so schadet es nicht, sich vor dem Kauf seiner Heckenschere, über deren Ersatzteil- und Zubehör-Preise zu informieren. Geht mal ein Akku vor seiner Zeit kaputt, erweisen sich vermeintlich günstige Heckenscheren-Angebote aus dem Baumarkt oft als teurer Spaß. Markenhersteller wie Bosch glänzten im Heckenscheren Test nicht nur mit einer höheren Zuverlässigkeit, sondern auch mit einer guten Ersatzteilversorgung und mit humanen Ersatzteilpreisen. Testweise versuchten wir für alle Probanden ein Ersatzschwert und einen Zweitakku zu erwerben. Vier der 9 getesteten Akku-Heckenscheren erwiesen sich als Wegwerfprodukt. Dort waren die Ersatzteile entweder nicht verfügbar oder teurer als die komplette Heckenschere.

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Der Heckenscheren Test in der Zusammenfassung

Von den 48 zum Test erschienenen Heckenscheren, galt es 12 Geräte aufgrund vordergründiger Mängel sofort zu disqualifizieren. Gebrochene Gehäuse, Netzkabel und Benzinleitungen ließen einen intensiveren Test nicht zu. Erwartungsgemäß traf es viele Baumarkt-Heckenscheren, aber auch einige Markenfabrikate des gehobenen Preissegmentes. Leider geht die Entwicklung immer mehr hin, zu minderwertigen Produkten. Dies ist kein Heckenscheren Problem, sondern Die besten Heckenscheren 2017ein Phänomen unserer Zeit. Konkurrenzkampf bedeutet Kostendruck und nur selten eine Produktverbesserung. Die übrigen Heckenscheren verrichteten ihren Dienst entsprechend der ihnen verliehenen Kraft recht vorbildlich. Wer ein leistungsmäßig schwaches Produkt erwirbt, kann damit halt keine Bäume kürzen. Dies muss aber auch nicht sein, möchte man nur seine Buchsbaumhecke stutzen. Insofern war uns das Preis-Leistungsverhältnis im Heckenscheren Test besonders wichtig. Benzin getriebene Motor-Heckenscheren gingen zwar besonders aggressiv zu Werke, ließen aber Mängel im Sozialverhalten erkennen. Besonders im privaten Bereich, kann ein solches Verhalten nicht geduldet werden. Deshalb erfreuten sich unsere Testpersonen eher an den sozialverträglichen Akku-Heckenscheren. Diese verlangten nicht nach einem Gehörschutz und schnitten die regelmäßig gewartete Grundstückseinfassung genau so schnell und gründlich, wie die überdimensionierten Benzin-Heckenscheren. Lediglich mit asozialen Hecken waren sie mitunter etwas überfordert. Wer eine asoziale Hecke schneiden möchte, der benötigt auch eine asoziale Heckenschere. Diese wird getrieben von der Explosivkraft fossiler Brennstoffe. Lärm, Gestank und Gewallt, machen die asozialste Hecke kalt. Richtig kaputt geht sie aber erst, wenn der Kunde bezahlt hat.
Wenig Freude ließen die schnurgebundenen Elektro-Heckenscheren im Test aufkommen. Irgendwie fühlte man sich stets von der Schnur gegeißelt. Auch hatte man stets ein Angstgefühl im Nacken, weil man nicht wusste, was ein zerschnittenes Kabel am menschlichen Körper bewirken kann. Interessanterweise wurde im Heckenscherentest kein einziges Heckenscherenkabel durchtrennt. Diese sind nämlich so kurz, dass man sie nicht durchtrennen kann. Es traf also drei mal das Verlängerungskabel. Gestorben ist niemand! Da wir es uns zur Aufgabe machten, die beste Heckenschere für den "Heimwerker" zu finden, kristallisierte sich schnell die Akku-Heckenschere als unangefochtener Testsieger heraus. Ihre Kraft ähnelt denen der Benzin-Heckenscheren, gilt es eine regelmäßig gewartete Hecke zu pflegen. Zwar galt es im Test, zwischen den verschiedenen Akku-Heckenscheren zu differenzieren, aber nicht zu disqualifizieren. Wenn eine doppelt so teure Akku-Heckenschere eine Schnellladung binnen 30 Minuten ermöglicht, ist dies zwar toll, aber im privaten Bereich keine Voraussetzung. Auch günstige Akku-Heckenscheren erfüllen ihren Zweck, wenngleich sie nach 20 Metern Hecke für 3 Stunden an die Steckdose müssen. Hier muss sich der Gartenfreund halt fragen, was er sich leisten kann und leisten will. Auch er muss hin und wieder ruhen oder seinem Gelderwerb nachgehen. Da kann die mögliche Schnellladung schnell überflüssig erscheinen. Auch kräftemäßig wollen 20 Meter Hecke erst einmal bewältigt werden!
Sowohl billige schnurgebundene als auch schnurlose Heckenscheren, ließen im Dauertest diverse Mängel erkennen. Traten diese auf, sah es mit Service und Ersatzteilversorgung oft schlecht und teuer aus. Die Ersatzteilpreise standen dann in keinem Verhältnis zum Anschaffungspreis. Deshalb im Ergebnis unseres Testberichtes der Rat, sich nicht vom günstigen Anschaffungspreis blenden zu lassen. Wer seine Heckenschere 10 Jahre lang nutzen möchte, tut gut daran, 20 EUR mehr in die Anschaffung zu investieren. Er bekommt auch nach 5 Jahren noch bezahlbare Ersatzteile, ohne dass er sie benötigt. Kaputt geht nur das Billigteil aus dem Baumarkt. Auch die Wühltisch Angebote aus den Supermärkten dieser Welt, erfordern den gleichzeitigen Kauf eines Ersatzteilspenders. Ausnahmen bestätigten im Heckenscheren Vergleich die Regel. Bei einigen Baumarkt-Heckenscheren rostete das Scherblatt bereits nach wenigen Wochen fröhlich vor sich hin. Ersatz gab es nicht. Im Angesichte geringer Preisunterschiede, empfiehlt sich immer der Griff zum etablierten Markenfabrikat. Beim seriösen Händler erworben, hat man auch im seltenen Fall einer Funktionsstörung, kein Problem mit der Reklamation.
Im Angesichte ihres günstigen Preises, ihrer Wartungsarmut und ihrer vorbildlichen Ersatzteilversorgung, erwählten wir eine Akku-Heckenschere mit hoher Leistungsfähigkeit, zum Testsieger im Heckenscheren Test 2017. Je nach geplanter Verwendung, kann ein höherpreisiges Model oder gar eine Benzin-Heckenschere, die bessere Wahl darstellen. Dies gilt es sich vor dem Kauf zu überlegen. Der Nachbarschaftsfrieden verlangt in der Regel nach einer Elektroheckenschere. Spielt der Spaßfaktor eine Rolle, kommt man nicht um den Kauf einer schnurlosen Akku-Heckenschere umhin. Auch der Profigärtner findet mehr und mehr Erfüllung in den schnurlosen Akku Heckenscheren.

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Informatives rund um den Heckenschnitt

Was geschieht mit dem Schnittgut?

Es liegt in Ihrer Hand! Mit einem niedrigen Intelligenzquotienten behaftete Gartenhilfsarbeiter, stecken das Schnittgut gerne in Brand und verpesten so das nachbarschaftliche Kleinklima. Leider gibt es immer noch Städte und Gemeinden, welche das Verbrennen von Gartenabfällen erlauben.  Eine traurige Sache, welche aber oft mit einer Einschränkung verbunden ist. So darf das Schnittgut i.d.R. nur dann verbrannt werden, wenn aus dem Gartenfeuer keine Beeinträchtigungen für Freund und Feind erwachsen, z.B. aufgrund ungünstiger Wetterlage. Deshalb unser Rat: Wenn einer Ihrer Gartenfreunde das Osterfeuer zur falschen Zeit abfackelt, scheuen Sie sich nicht ihn anzuzeigen oder das Ordnungsamt mit einem anonymen Hinweis zu bedenken. Das Verbrennen von Gartenabfällen ist eine Todsünde! Es passt auch nicht mit den Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Innenstädten zusammen.
Das Schnittgut der Hecke muss unterdes nicht extra gehäckselt werden. Sind keine zu langen Äste dabei, kann es so wie es ist auf den Komposthaufen. In einem gut gemanagten Komposthaufen zersetzt sich das Zweigwerk innerhalb eines halben Jahres und ergibt ein humoses nährstoffreiches Pflanzsubstrat. Es wäre ein Frevel diese kostbare Ressource nicht auszubeuten. Wer jedes Jahr im Baumarkt seine Erde kaufen muss, der macht irgend etwas falsch. Ein Komposthaufen gehört in den Schatten einer jeden Gartenhecke. Lassen Sie etwas Abstand zur Hecke, damit diese ausreichend Licht bekommt und zur richtigen Zeit geschnitten werden kann.
Doch auch für Grundstückseigentümer ohne Freude am Garten gibt es oftmals eine ökologische Schnittgut-Endlösung. Wer keinen Komposthaufen sein Eigen nennt, weil er nur eine große Wiese zu mähen hat, der findet in jeder gut geführten Gemeinde einen örtlichen Wertstoffhof. Dort kann der Gartenbesitzer (nicht zu verwechseln mit dem Gartenfreund) nicht nur Sperrmüll und alte Fernseher kostenlos abgeben, sondern auch seine Gartenabfälle der Kompostierung zuführen. Freilich muss er sich die Mühe machen, die Gartenabfälle dort hin zu verbringen.
Besonders gut geführte Städte sorgen sogar für die kostenlose Abholung des Schnittguts. Ein schlechter Gärtner mit ökologischem Gewissen, ist sich dieser Möglichkeit bewusst und macht davon Gebrauch. Immer noch besser als stinkender Rauch!

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Wann darf die Hecke geschnitten werden?

Tja, wann darf die Schnecke geritten werden? Zwei Fragen die die Welt bewegen, aber gleichermaßen schwierig zu beantworten sind. Die Gesetze sind nicht überall gleich, so dass von diesem Punkt der Erde aus, keine Rechtsberatung erfolgen kann. Am Ort der Durchführung unseres Heckenscheren-Testberichtes sieht es folgendermaßen aus:
Der Schneckenritt ist nicht erlaubt, wohl aber der Schneckentritt. Erwischt man eine Weinbergschnecke in flagranti am frisch gepflanzten Kopfsalat, darf man sie mit einem gezielten Tritt auf deren Integralhelm zermürben. Dies darf man sogar in der Zeit zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr, - eine Zeit in der das Hecke schneiden aus Lärmschutzgründen verboten ist. Die Mittagsruhe ist den meisten Nachbarn heilig. Diese schwärzen Sie beim Ordnungsamt an, quasi als Gegenleistung für den Gartenfeuer-Verrat. Dabei gingen die besten Elektro-Heckenscheren in unserem Test, egal ob mit oder ohne Akku, recht leise zu Werke. Nicht leise genug, um nicht doch für einen Streitfall sorgen zu können. Unumstritten ist jedoch die dreifache Lautstärke der Benzin-Heckenscheren. Diese dürfen innerhalb der gesetzlich festgelegten Ruhezeiten, keinesfalls zum Einsatz kommen.
Doch die einleitende Frage giert noch nach einer anderen Antwort. So glauben hier vor Ort viele Gartenfreunde, dass in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September, dass Stutzen der Hecke verboten sei. Haselmäuse und Zwitschervögel könnten sich von der über den Scheitel gezogenen Heckenschere gestört fühlen. Ja dies steht tatsächlich so im Landesnaturschutzgesetz. Aber keine Sorge, auch hierbei handelt es sich nur um einen Gummiparagraphen. So steht bei uns einschränkend im Landschaftsgesetz (LG), dass schonende Form- und Pflegeschnitte, zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen, davon unberührt bleiben. Im Klartext: Wer seine Hecke regelmäßig schneidet, der darf sie auch zu jeder Zeit schneiden, denn dann ist jeder Schnitt nur ein formender Pflegeschnitt. Wer jedoch eine über Jahre verwahrloste Hecke reduzieren möchte, der sollte die vor Ort geltenden Naturschutzgesetze nicht ignorieren! Schließlich sind Haselmaus und Singvogel wertvolle Kettenglieder in der Nahrungskette unserer Hauskatze. Und die muss nun wirklich jeder lieb haben!
Nebenbei bemerkt sollte man gängige Heckenpflanzen in der warmen Jahreszeit, nicht mit einem Rückschnitt stressen. Zu groß die Gefahr der Austrocknung, von welcher sich die Hecke erst nach vielen Monaten wieder erholt oder auch nicht. Ungeachtet der Naturschutzgesetze stellen das zeitige Frühjahr und der späte Herbst eine gute Zeit dar, um das Schwert der Heckenschere aus der Scheide zu ziehen. Davon ab gilt es die sortenbedingten Notwendigkeiten zu beachten. Dies zu tun, war nicht die Aufgabe im Heckenscheren Test 2017.

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Die beliebtesten Heckenpflanzen im Überblick

Welche Heckenschere eignet sich für welche Hecke?

Mannigfaltig kommen sie daher, die beliebtesten Heckenpflanzen Deutschlands. Nicht immer handelt es sich um gebürtige Heckenpflanzen. Mitunter wird ein von Mutter Natur als Baum oder Strauch geplanter Erdenbürger, zur Heckenpflanze umfunktioniert. Denken wir nur an Hainbuche, Rotbuche oder Feldahorn. Gibt es überhaupt waschechte Heckenpflanzen? Als der liebe Gott die Welt erschuf, gab es weder Nachbarschaftsfehden, noch gab es Heckenscheren. Es ist also anzunehmen, dass alle uns ans Herz gewachsenen Heckenpflanzen, ein aus der Not entstandenes Kunstprodukt des Gartenfreundes darstellen. Sichtschutzhecken, Lärmschutzhecken und Streitschutzhecken entstehen also generell aus Gehölzen welche zum Schnitt geeignet sind und diesen mit einem dichteren Wuchs quittieren. Manche der im Folgenden dargebotenen Heckenpflanzen sind geradezu prädestiniert für den Schnitt, wie z.B. Liguster, Buchsbaum oder Thuja. Viele Kinder aber auch Erwachsene, kennen derlei Pflanzen nur gestutzt in Reih und Glied stehend. Dabei sind z.B. freistehende mehrere Jahrhunderte alte Thuja-Bäume, eine absolute Attraktion. Genannte Hecken sind regelmäßig geschnitten, sehr schnittfreudig und schon mit einer vergleichsweise schwachen Elektro- oder Akkuheckenschere butterweich zu stutzen. Andere Heckenpflanzen, welche man vorwiegend aus Laubwäldern als freistehende Bäume kennt, bedürfen da schon schwererer Technik. Doch auch regelmäßig geschnittene Hain- oder Rotbuchenhecken, sind mit einer gut dimensionierten Akku-Heckenschere zufrieden. Zur Benzinheckenschere muss der Gartenfreund nur greifen, wenn er die turnusmäßige Wartung seiner Hecke vernachlässigt. Auch bei einem radikalen Verjüngungsschnitt, kann eine Benzin-Heckenschere, oder gar eine Motorkettensäge notwendig werden. Dazu sollte es der Gartenfreund aber nicht kommen lassen, denn eine dermaßen verschandelte Hecke ist für die Schnecke.
Bei freiwachsenden Hecken verhält es sich völlig anders. Diese kann man nicht mit klassischen Hecken gleichsetzen. Sie bestehen aus Obststräuchern oder aus Blütengehölzen, welche in größerem Abstand zueinander, z.B. an die Grundstücksgrenze gepflanzt wurden. Sie sind ökologisch wertvoll, ausufernd und mehrere Meter hoch. Damit ein gewisser Heckenfaktor erzielt wird, aber auch damit der Nachbar nicht ausrastet, muss auch eine freiwachsende Hecke hin und wieder zurück geschnitten werden. Eine normale Heckenschere wäre hier fehl am Platze. Eine Teleskopastschere ist das geeignetere Instrument für den regelmäßigen Schnitt einer freiwachsenden Hecke. Auch eine Teleskop-Heckenschere kommt je nach Situation in Frage. Bei freiwachsenden Hecken gilt es besonders auf die vor Ort geltenden Naturschutzbestimmungen zu achten. Freunde der freiwachsenden Hecke wissen dies, denn sonst hätten sie keine.

Im Folgenden einige beliebte Heckenpflanzen in der Übersicht. Alle aufgeführten Heckenpflanzen lassen sich bei regelmäßiger Pflege mit der Akku-Heckenschere schneiden:

Buchsbaumhecke / Eibenhecke / Feldahornhecke / Hainbuchenhecke / Kirschlorbeerhecke / Ligusterhecke / Rotbuchenhecke / Scheinzypressen / Schneebeerenhecke / Thujahecke / Weißdornhecke / Zypressenhecke

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