Testsieger im Rasenmäher Test 2017

Die besten Benzin-, Elektro- und Akkumäher im Vergleich

Der beste Rasenmäher ergibt sich nicht allein aus einem Test heraus, sondern resultiert auch aus der Philosophie des Gartenfreundes. Rasenmähen ist eine Wissenschaft für sich und erhebt den Mann von der Frau. Stellte sich früher nur die Frage nach der richtigen Schnittbreite, so stellen sich heute Elektro-, Benzin- und Akku-Rasenmäher dem Vergleich. Ihr Rasenmäher Testsieger Rasenmäher Test 2017ergibt sich aus der zu mähenden Fläche, dem Verhältnis zum Nachbarn, dem Füllstand der eigenen Brieftasche und den örtlichen Gegebenheiten. Unser Rasenmäher Test 2017 soll Sie bei der Findung Ihres persönlichen Testsiegers unterstützen und einen praxisorientierteren Vergleich darbieten, als ihn die Stiftung Warentest je zu leisten vermochte. In den meisten Fällen, soviel sei dem Testergebnis vorweg genommen, ist der beste Rasenmäher ein Akkumäher. Vereinigte der Akku-Rasenmäher noch vor wenigen Jahren die Nachteile von Benzinmäher und Elektrorasenmäher, so sind es im Jahre 2017 die Vorteile.

Die Geschichte der Grashalmkürzung

Erste Rasenflächen entstanden mit dem Rasenballsport um 1850, weil das Kicken auf blanker Muttererde zahlreiche Tetanus Erkrankungen nach sich zog. In den Anfangsjahren war man nicht in der Lage den Ball flach zu halten, weil der Rasen zu hoch war und entsprechende Mähtechnik erst noch erfunden werden musste. In dieser Zeit wurden der Kopfball und das Handspiel ins Fußball-Regelwerk aufgenommen. Während das Handspiel heute nur noch den Handballern gestattet ist, darf trotz erfundener Mähtechnik, auch heute noch der Fußball mit dem Kopf beschleunigt werden. Auch das Rotzen auf den Rasen ist ein Überbleibsel aus der Anfangszeit des Fußballsports. Ständig bekamen die alten Haudegen die zu hoch geratenen Grashalme in Mund und Nase, was diese zum Spucken animierte.
Um 1900 herum experimentierte man erstmals mit Nutztieren und Sensen, um den Rasen kurz zu halten. Fatalerweise probierte man oft beide Methoden gleichzeitig aus. Während die Nutztiere große Haufen setzten, hielten die Sensen nicht nur den Rasen flach. Auch die Weidetiere wurden mitunter gekürzt. Da die Spieler nicht ständig in etwas hinein treten wollten, setzte sich bei aktiv genutzten Flächen, mit der Sense eine Vorläuferin des heutigen Sichelmähers durch. Vor Erfindung von Verbrennungs- und Elektromotor, verdrängte der handgetriebene Spindelmäher, die vierbeinigen Rasenmäher auch aus den Gärten der kleinen Leute. Wie im Automobilbau traten alsbald zwei verschiedene Konzepte gegeneinander an. Während sich bei den Motorkutschen schnell der Verbrennungsmotor durchsetzte, tröstete sich der Elektromotor mit dem Rasenmäher. Findige Autobauer montierten einen Propeller unters Auto und erfanden versehentlich den Rasentraktor und den Benzinrasenmäher. Eigentlich sollte es eine Flugmaschine werden. Erst die Nazis bauten das Messer auf das Autodach und erfanden so den Hubschrauber. In unserem Rasenmähertest 2017 gilt es auch die verschiedenen Konzepte in einem Vergleich gegenüberzustellen. Doch konkurrieren Benzinrasenmäher und Elektrorasenmäher tatsächlich gegeneinander? Örtliche Gegebenheiten und die Größe der zu mähenden Fläche lassen oft keine Wahl. Nur der Akkumäher stellte sich im Rasenmäher Test 2017, als Alternative zu Elektro- und Benzinmäher heraus. Der Akku-Rasenmäher eignet sich sowohl für kleinere und mittlere Rasenflächen. Mit einem Zweitakku sind ihm keine Grenzen gesetzt. Schon bald wird der Akku-Mähdrescher das Feld erobern oder aber auch nicht.

Der Rasenmäher Test im Detail

Noch vor wenigen Jahren wäre ein Rasenmäher Test schnell zu einem Testergebnis gekommen. Offenbarten die Elektromäher im Test ihre Eignung für kleine Rasenflächen im privaten Bereich, so bewährten sich Benzinrasenmäher auf großen Wiesen fernab der Zivilisation. Es gab also wenig Grund, einen Vergleich zwischen Rasenmäher Varianten anzustellen, welche sich in der Praxis nie ins Gehege kommen. Der Elektro-Rasenmäher ist keine Alternative zum Benzinmäher. Der Benzin-Rasenmäher kann die Aufgaben des Elektromähers, nur unter Inkaufnahme großer Kollateralschäden, ansatzweise übernehmen. Im Rasenmäher Test 2017 sieht die Sache etwas anders aus. Zwar hat sich zwischen den alten Schein-Kontrahenten nichts geändert, aber der Akku-Rasenmäher hat sich dem Vergleich hinzu gesellt. Er entpuppte sich in unserem Test, als Fressfeind von Benzin- und Elektro-Rasenmäher, denn er vereint deren Vorteile, nicht aber deren Nachteile. Einzig der höhere Preis des Akku-Rasenmähers, lässt den Testsieger-Titel ein wenig vakant erscheinen.

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Akku-Rasenmäher

Soll der Nachbar statt von Abgasen vor Neid erblassen, schiebt der Gartenfreund von Welt heute einen Akkumäher vor sich her. Noch vor Jahren endete dieses Unterfangen oft in einer Blamage, weil die Akkus der Akku-Rasenmäher schon nach kurzer Zeit vom Strom befreit. Nach einer Gartensaison galt es nach einem neuen Akku Ausschau zu halten, welcher doppelt so teuer war, wie ein neuer Rasenmäher mit Akku. Auch heute noch zeugt ein Akkumäher von einer sozialen Besserstellung seines Besitzers. Er zeugt aber nicht mehr von Dummheit, denn seine Eigenschaften haben sich zur Praxistauglichkeit hin gebessert. Heutige Akkumäher, das zeigte auch der Rasenmäher Test 2017, sind genau so kräftig wie schnurgebundene Elektro-Rasenmäher. Sie schaffen mit einer Akkuladung ganze Rasenflächen und sind bei Bedarf binnen 30-60 Minuten an der Steckdose wieder voll aufgeladen. Die leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus aktueller Akkumäher können so oft wieder aufgeladen werden, dass sie über viele Jahre hinweg ihren Zweck erfüllen. Im Dauertest ermittelten wir eine rechnerische Haltbarkeit der Akkus von etwa 7 bis 9 Jahren. Hinzu kommt der Preisverfall und die ständige Weiterentwicklung der Akkus. Kauft man einen Marken-Akku-Rasenmäher statt eines Supermarkt-Angebotes, sind die Chancen beträchtlich, auch nach 10 Jahren einen Ersatzakku oder andere Ersatzteile für seinen Rasenmäher zu bekommen. Hier möchten wir den Gartenfreund dringend ermahnen, keinen NoName-Akkumäher im Supermarkt zu kaufen, um über zunächst gesparte 100 EUR ein gewisses Stolzgefühl zu entwickeln. Auch die getesteten No-Name Akkumäher erledigten ihre Arbeit perfekt. Diesbezüglich muss man die billigen Rasenmäher nicht schlecht reden. Der harte Rasenalltag unterdes, sorgt oft unmittelbar nach Garantieablauf für Ersatzteilbedarf und fordert irgendwann auch einem neuen Akku. Hier trennt sich der Spreu vom Grasssamen. Wer zunächst 100 EUR am Akkumäher gespart hat, gibt nun 400 EUR für einen neuen Akkurasenmäher aus. Der weitsichtige Gartenfreund, welcher zunächst etwas tiefer in die Tasche seiner Frau gegriffen hat, bekommt auch nach Jahren noch günstige Ersatzteile und Akkus für seinen Markenmäher. Es ist deshalb gerade bei den bauartbedingt etwas teureren Akkumähern sinnvoll, das Produkt eines bekannten und etablierten Herstellers zu wählen. Akkurasenmähern gehört nicht nur die Zukunft, sondern zunehmend auch die Gegenwart. Sie sind laufruhig, wartungsarm, ausdauernd und echt spaßig. Rasenmähen ist nicht länger die "Eheliche Pflicht" des Mannes, sondern gleichzusetzen mit dem Angel- oder Automobilrennsport. Immer mehr Gartenfreunde können sich den Luxus eines Akkumähers leisten. Nicht steigende Löhne, sondern fallende Akku-Rasenmäher-Preise sind maßgeblich dafür verantwortlich.

Elektro-Rasenmäher

Im privaten Gartenhaushalt bislang am häufigsten anzutreffen, sind schnurgebundene Elektromäher. Sie sind sehr günstig in der Anschaffung, bedürfen aber dreier Personen zur Mähung der Rasenfläche. Der Mann schiebt den Elektro-Rasenmäher vor sich her, die Frau führt die Schnur und der Junge steht daneben und lacht. Mutti stellt sich dümmer an als es die Polizei erlaubt, Pappi flucht wie ein Rohrspatz und Sohnemann veröffentlicht das Video später bei Youtube. Knackpunkt der Elektromäher ist das Kabel, welchem es grundsätzlich an Schnittfestigkeit mangelt. Es muss ständig aus dem Wege geräumt werden, was einer straffen Organisation bedarf. Oftmals ist der Mann selbst am Unglück schuld, weil er unsystematisch von schief nach schräg den Rasen mäht. Mit der richtigen Planung kann man auch mit einem schnurgebundenen Elektro-Rasenmäher den Rasen mähen, ganz allein und ohne Unfallgefahr. Da Elektromäher wesentlich günstiger in Anschaffung und Unterhalt sind als Benzinmäher und Akkumäher, werden sie noch einige Jahre die Nummer Eins des deutschen Rasenfreundes darstellen. Er wünscht sich zwar etwas Anderes, kann sich aber nichts Besseres leisten. Im Rasenmäher Test 2017 machten die Elektromäher durchweg einen guten Eindruck. Auch billige Rasenmäher aus dem Baumarkt überzeugten mit anständiger Mähleistung. In Anbetracht extrem günstiger Preise von weit unter hundert Euro, muss man sich auch keine großen Gedanken um Ersatzteilverfügbarkeit und Ersatzteilkosten machen. Erreicht der Elektromäher das Garantie-Ende, hat er den Kaufpreis wieder eingemäht. Wer also aus Kostengründen zum schnurgebundenen Rasenmäher greifen muss, kann auch bedenkenlos zur Hausmarke eines Baumarktes greifen. Nach Möglichkeit sollte man gleich ein Ersatzmesser dazu kaufen, da dieses als Erstes zum Problemfall werden könnte. Im Vergleich zum Benzinmäher ist der Elektromäher leise, duftneutral und pflegeleicht. Er hat den Nachteil des geringeren Aktionsradius und benötigt eine Steckdose in unmittelbarer Nähe. Im Erwerbsgartenbau spielt der Elektromäher deshalb eine untergeordnete Rolle. Im Rasenmäher Test 2017 unterschieden sich die Elektromäher vor allem im Auffang des Schnittgutes. Einige Billigmäher kamen mit einem Auffangkorb aus Stoff daher, welche ihren Zweck im Test durchaus erfüllten. Deren Dauerhaftigkeit darf aber angezweifelt werden. Starre Kunststoffbehälter ließen sich im Test zudem einfacher leeren und reinigen. Die Größe der gebotenen Auffangbehälter waren unserer Meinung nach ausreichend bemessen. Freilich empfehlen wir, den Rasen regelmäßig zu mähen, da ansonsten alle 10 Meter ein Zwischenstopp zwecks Behälterleerung eingelegt werden muss. Das Schnittgut macht sich recht gut auf dem Komposthaufen, sollte aber nicht zu dessen Hauptnahrungsquelle werden. Der örtliche Wertstoffhof nimmt Ihnen gerne das überschüssige Schnittgut kostenlos  ab.

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Benzin-Rasenmäher

Benzinmäher im TestWer seinen Nachbarn nicht leiden kann, und dies auch zeigen möchte, dem empfehlen wir einen Benzinrasenmäher. Lärm und Gestank sorgen für eine gesunde Distanz zum Nachbarn und schädigen Erbanlagen von Unkraut und Schädlingen. Auch sonst bietet der Benzinmäher einige Vorteile. Er benötigt keine Steckdose und eignet sich somit auch für mittelgroße Rasenflächen an der Kehrseite der Welt. Während einem Akkumäher irgendwo bei 500 Quadratmeter Rasenfläche eine Grenze gesetzt ist, fühlt sich der Benzinmäher auf Flächen zwischen 500 und 1000 Quadratmetern richtig wohl. Dies liegt in erster Linie an der größeren Schnittbreite von über 50 Zentimetern. Als Personal genügt eine einzelne Person, da keine Schnur gesichert werden muss. Im Erwerbsgartenbau erfreut sich der Benzinmäher einer großen Beliebtheit. Der Chef freut sich über die Effizienz der Benzin-Rasenmäher. Leider ist es mit der Wartungsarmut nicht weit her, da die Verbrennungsmotoren nicht nur die Umwelt, sondern auch sich selbst versotten. Reicht zum halten der Schnur die Mutti, genügt für die Wartung eines Benzinmähers allenfalls eine technikbegeisterte Wuchtbrumme. Im privaten Hausgarten erfreut sich der Benzinmäher daher einer sinkenden Beliebtheit. Vor dem Durchbruch der elektrischen Akkumäher sah dies zeitweise etwas anders aus. Privat angeschaffte Benzinmäher wurden später häufig zu motorisierten Seifenkisten für den Filius umgerüstet. Benzinrasenmäher gibt es auch mit eigenem Vorwärtsdrang. Die selbstfahrenden Benzin-Rasenmäher mit Radantrieb, unterstützen den Schwächling der dahinter hängt. Bei großen Rasenflächen, speziell im Erwerbsgartenbau, macht dies durchaus Sinn. In unserem Test ernteten die Benzin-Rasenmäher nur wenig Lorbeeren. Wir betrachteten die Rasenmäher aus der Sicht des Klein- und Hausgärtners. Er erwartet Wartungsarmut, Laufruhe und frische Luft zum Atmen.
Beim Kauf eines Benzinmähers sollte auf das Einhalten der Abgas-Norm E6 geachtet werden, um auch in Zukunft wenig Steuern zahlen zu müssen. Sehr viele Benzinmäher haben zudem Probleme mit dem E10 Kraftstoff. Auch wenn im Erwerbsgartenbau kaum auf den Benzinrasenmäher verzichtet werden kann, empfehlen wir dem privaten Krauter, stattdessen einen Akkumäher zu kaufen! Einige Benzinrasenmäher benötigen nicht fertig erhältliches Zweitaktbenzin, welches selbst angemischt werden muss. Da kommt echt Freude auf. Das ist so, als befüllte man die Tintenpatronen seines Druckers selbst. Man hat 10 Euro für die Patrone gespart, muss aber 100 EUR für eine neue Hose ausgeben. Im Vergleich der Rasenmäher disqualifizierten sich die Benzinmäher durch Lärm- und Abgasemissionen. Freunde des Motorsports haben gerade daran ihre wahre Freude und mögen deshalb den Benzin-Rasenmäher als Alternative in Erwägung ziehen Bei Flächengrößen über 800 Quadratmeter, bleibt dem Gartenfreund gar nichts anderes übrig, als in den sauren Benzinmäher zu beißen.

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Hybrid-Rasenmäher

Steigende Kraftstoffpreise veranlassten die Japaner dazu, die Hybridtechnologie auch den Rasenmähern angedeihen zu lassen. Dabei wird ein Elektromäher mit einem Benzinmotor verhunzt, welcher die Räder und daran befestigte Dynamos antreibt. Die so erzeugte Energie wird in einem Akku zwischengespeichert und bei Bedarf vom Elektromotor abgerufen. Der Elektromotor treibt ein Messer an, welches den Rasen stutzt und zugleich den Verbrennungsmotor kühlt. Für dieses Unterfangen wurden die Japaner vom lieben Gott mit einem furchtbaren Erdbeben, einem Tsunami und einer Atomkatastrophe bestraft. Hybridrasenmäher sind schwer, teuer und aufgrund ihrer Komplexibilität sehr defektanfällig. Die Hybrid-Rasenmäher haben es nicht bis nach Europa geschafft, denn ähnlich wie Hybridautos ohne Plug-in Technologie, rufen sie bei uns nur schallendes Gelächter hervor. Einige Akku-Rasenmäher werden in Deutschland fälschlicherweise als "Hybrid-Rasenmäher" verkauft. Nicht selten fallen Gartenfreunde darauf herein und zahlen doppelt soviel, als sie es für einen Akkumäher mit Testsieger-Qualitäten eigentlich müssten.

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Aufsitzmäher - Rasentraktoren

In unserem Test der Rasenmäher spielten die Aufsitzmäher keine Rolle. Wir konzentrierten uns auf Mäher für das Durchschnittsgrundstück. Wer aber ein Grundstück jenseits der 1000 Quadratmeter sein Eigen nennt, der muss sehr umtriebig oder arbeitslos sein, möchte er mit einem Standardrasenmäher den Rasen flach halten. Ein Rasentraktor welcher gut das 10-fache kostet, verhilft dem Großgrundbesitzer zu mehr Freizeit, aber auch zu mehr Spaß beim Rasenmähen. Schnittbreiten um die 100cm und ein oben drauf montierter Fernsehsessel tragen maßgeblich dazu bei. Die oberflächlich von uns begutachteten Aufsitzmäher ließen es durchweg an der Ergonomie der Bestuhlung mangeln. Chefsessel werden bei Rasentraktoren anscheinend nicht verbaut. Ansonsten machten die Rasentraktoren in der Vorführung einen überzeugenden Eindruck. Sie ließen sich angenehm fahren und boten ein erhabenes Gefühl, welches selbst die besten Akku-Rasenmäher im Test nicht bieten konnten. Wer aber nur 500 Quadratmeter zu mähen hat, der bekommt auf dem Rasentraktor schnell einen Drehwurm, fällt vom Bock und landet als Mähgut im gut dimensionierten Grasfangkorb seines Aufsitzmähers.
Rasentraktoren gibt es derzeit ausschließlich benzingetrieben, was aber in den kommenden 100 Jahren nicht so bleiben muss. Mit besser werdender Akkutechnik, wird es die Rasentraktoren auch als Akku-Aufsitzmäher geben. Es liegt an der Bundesregierung, umweltfreundliche Aufsitzmäher mit Atom- oder Wasserstoffantrieb zu fördern. Der Rasen ist gesät, jetzt muss er nur noch gemäht werden! Gegenwärtige Aufsitzrasenmäher bieten ähnliche Nachteile, wie die Benzinmäher. Lärmemissionen und Geruchsbelästigung fallen aber je nach betriebenem Herstelleraufwand, teilweise deutlich geringer aus. Die Traktoren bieten mehr Raum für geräuschdämmende Maßnahmen und Filtertechnologien. Wie beim Benzinmäher gilt es auch beim Rasentraktor auf E10 Tauglichkeit und 4-Takt-Motorisierung zu achten. Je nach Größe des "Rasenfangkofferraumes" eignen sich Rasentraktoren auch bedingt als Gehhilfe für Senioren, z.B. um den Wochenendeinkauf ohne Hilfe der verhassten Kinder bewältigen zu können. Straßenverkehrstauglich sind die kleinen Aufsitzmäher allerdings nicht.

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Rasenkantenschneider / Freischneider

Rasenkantentrimmer & FreischneiderAllenfalls eine Ergänzung zum Rasenmäher, stellen Rasenkantenschneider (Rasentrimmer) dar. Im Erwerbsgartenbau sieht das etwas anders aus, denn die artverwandten Freischneider stellen oft die einzige Möglichkeit dar, den Wildwuchs im unwegsamen Gelände einzudämmen. Freischneider, auch Motorsense genannt, sind daher robuster und metern den Rasen nicht mit einer Angelsehne (Kunststoffmesser), sondern mit einem rotierenden Messer um. Rasenkantenschneider für den privaten Gebrauch verrichten dort ihr Geschäft, wo der Rasenmäher nicht ansetzen kann, nämlich am Rand der Rasenfläche. Deshalb auch der Begriff Rasenkantenschneider. Die auch als "Rasentrimmer" verunglimpften Rasenkantenschneider gibt es in erster Linie als schnurgebundene Variante, aber auch schon als Akku-Rasenkantenschneider. Motorsensen für den Erwerbsgartenbau sind in der Regel stinkende Benzinungeheuer, welche zudem nicht ohne Sicherheitsbekleidung betrieben werden dürfen. Aber was will man machen, wenn die Steckdose weit ist und die Zeit drängt? Behauptet jemand er hätte seinen Fuß in Afghanistan verloren, war in Wirklichkeit oft der Freischneider daran schuld. Rasentrimmer sind mit ihren Fadentrommeln weit weniger gefährlich. Besitzt der Rasenbesitzer viele abgestufte Rasenkanten, die mit dem Rasenmäher nicht erreichbar sind, ist die Anschaffung eines Rasenkantenschneiders nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Oft sind Rasentrimmer zu schwer und von schlechter Ergonomie. Sind es nur 10 Meter die der Rasenfreund über die Kante brechen muss, kann getrost statt auf Ergonomie und Gewicht, auf einen günstigen Preis geachtet werden. Wer aber längere Strecken mit dem Rasentrimmer zurück zu legen hat tut gut daran, einen etwas leichteren und ergonomischeren Rasenkantenschneider zu erwählen.

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Handrasenmäher im Vergleich

Handrasenmäher Test 2017Wem es an Bewegung mangelt und auch an Ärger, möge sich einen Handrasenmäher gönnen. Diese Spindelmäher sind wartungsfrei, verbrauchen keine Energie, sind umweltfreundlich und kosten nicht die Welt. Handrasenmäher halten den Rasen flach, in dem sie die Halme biegen, statt sie zu brechen. Der vor Wut mit den Füßen stampfende Gartenfreund erledigt den Rest. Im Test der Handrasenmäher versagten 8 der 10 getesteten Spindelmäher zu 100 Prozent. Zwei der zum Vergleich angetretenen Handrasenmäher erfüllten ihre Aufgabe erstaunlich gut, kosteten aber doppelt soviel wie ein Elektro-Rasenmäher. Wer keinen Strom in unmittelbarer Nähe seiner Rasenfläche zur Verfügung hat, sollte stattdessen die Anschaffung eines kleinen Akku-Rasenmähers in Betracht ziehen. Puristen und radikale Ökofritzen sollten sich ein Karnickel oder eine Zwergziege anschaffen.

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Testergebnis im Rasenmäher Test 2017

Obwohl Akkumäher immer noch gut das Doppelte eines schnurgebundenen Elektromähers kosten, kamen wir nicht umhin einen Akku-Rasenmäher zum Testsieger 2017 zu erklären. Nicht zuletzt der Spaßfaktor gab dafür den Ausschlag. Zwar ist das Rasenmähen eine ernste Sache, sollte aber nicht zur unliebsamen Last werden. Stolpert man über die Verlängerungsschnur, bricht Blumen mit dem Kabel ab oder droht im Dunste eines Benzinmähers zu ersticken, macht das Rasenmähen keinen Spaß. Geräusch- und Schadstoffemissionen der Benzinmäher verhinderten deren Ernennung zum Testsieger im Rasenmähertest 2017. Trotzdem kann Ihr persönlicher Testsieger durchaus ein Benzinrasenmäher sein, wenn die zu mähende Fläche für einen Akkumäher zu groß erscheint.
Bis 800 Quadratmeter halbwegs ebener Rasenfläche, sollte Ihr Testsieger jedoch auch der Akku-Rasenmäher sein. Schnittbreiten bis 43 cm und hohe Akkukapazitäten ermöglichen es, Flächen bis 300 Quadratmeter ohne Unterbrechung zu mähen. Auch das Nachladen der langlebigen Lithium-Ionen-Akkus ist in max. einer Stunde erledigt. Größeren Akku-Rasenmähern liegt oft schon ein Ersatz-Akku bei, so dass die Benzinmäher mehr und mehr zu Ladenhütern verkommen. In Baumärkten bekommt man sie für unter 200 EUR hinterher geworfen. Wartungsaufwand und Folgekosten sind jedoch enorm, so dass man langfristig sehr viel Geld in die stinkenden Krawallkisten pumpen muss. Auf unebenen Rasenflächen zwischen 800 und 1200 Quadratmetern, mutiert der Benzinmäher mit Radantrieb jedoch durchaus zum Testsieger. Im Erwerbsgartenbau wird er deshalb gerne eingesetzt. Im Privathaushalt spielt er keine Rolle mehr. Noch günstiger in der Anschaffung ist der schnurgebundene Elektromäher. Auch seine Folgekosten sind gering. Der Wartungsaufwand beschränkt sich wie beim Akkumäher auf die "Messerpolitur". Aufgrund des Kabels ist die Unfallgefahr jedoch recht hoch. Passieren die meisten Unfälle im Haushalt, weil die Hausfrau über die Telefonschnur stolpert, so geschehen die meisten Unfälle im Garten, weil der oft angetrunkene Mann über das Kabel des Rasenmähers fährt, stolpert und mit dem Kopf in eine Kabelschlinge fällt. Das rotierende Messer erfasst die Schnur, der Mann wird stranguliert und unter den Rasenmäher gezogen. Kommt dabei auch noch elektrischer Strom ins Spiel, wird der Grassfangkorb schnell zum Aschekasten. Wer bisher mit seinem Elektro-Rasenmäher gut klar gekommen ist und nur ein kleines Fleckchen Rasen sein Eigen nennt, der möge sich beruhigt für 40 EUR einen Elektromäher im Baumarkt holen, aber auch den Kassenbon gut aufbewahren. Freunde aller Bauformen haben auf eine ausreichend dimensionierte und leicht montierbare Grassfangbox zu achten. Bei einigen Elektro-Rasenmähern trat im Test eine vergleichsweise schwache Motorleistung zu tage. Wer seinen Rasen nicht täglich mäht, sollte in Abhängigkeit von der Schnittbreite, auf die Leistung achten. Zwar ist diese nur ein Indiz, sollte aber bei 32cm Schnittbreite mindestens 1 KW betragen. Dennoch fielen einige auf dem Papier recht leistungsstarke Billig-Rasenmäher, durch eine schlechte Traktion auf. Doch nur die von Muskelkraft getriebenen Spindel-Handrasenmäher versagten im Test auf ganzer Linie. Handmäher sind keine Alternative zu Sense oder Zwergziege. Wer es sich leisten kann, dem sei als Besitzer einer durchschnittlich großen Rasenfläche, die Anschaffung eines Akku-Rasenmähers empfohlen. Emissionsfreiheit, Sicherheit, Wartungsarmut und geringe Folgekosten sprechen für den Akkumäher. Der Anschaffungspreis ist nur ein kleines Gegenargument, betrachtet man das Mähergebnis.

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Wo gibt es die besten Rasenmäher Angebote?

Keinesfalls sollte sich der Mann den Rasenmäher von seiner Frau schenken lassen. Diese trachtet ihm zwar nicht zwangsläufig nach dem Leben, kauft aber zumeist den falschen Rasenmäher. Rasen mähen ist reine Männersache und so sollte dieser die Art des Rasenmähers und auch die Bezugsquelle selber wählen. Bezüglich der Bezugsquellen hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Kaufte man früher seinen Mäher im Fachgeschäft vor Ort und gab gerne 100 EUR mehr aus, um im Falle eines Defekts einen Ansprechpartner zu haben, so kauft der Gartenfreund heute im Baumarkt oder im seriösen Onlinehandel. Gerade der Onlinehandel überzeugt mit unschlagbaren Preisen und oft mit einem Service, welchen der Händler vor Ort nicht leisten kann. Fachgeschäfte vor Ort sind deshalb oft von kurzer Existenz, und stehen dem Gartenfreund schon kurz nach dem Kauf nicht mehr zur Verfügung. Weshalb also 20-30 Prozent mehr bezahlen? Wer für eine kleine Fläche einen günstigen Elektromäher sucht, macht nichts verkehrt, wenn er zum günstigen Elektro-Rasenmäher aus dem Baumarkts greift. Zwar darf man hier keine Lebensdauer von 5 Jahren erwarten, aber bei einem Anschaffungspreis von 40 EUR erwartet das auch niemand. Auch wer einen Benzinmäher kaufen möchte, wird m Baumarkt fündig. Mehr als 150 EUR sollte aber ein selbstfahrender Benzinrasenmäher heute nicht mehr kosten. Lassen Sie sich in jedem Fall einen Nachweis für die E10 Tauglichkeit und die Abgas-Emissionswerte aushändigen!
Höherwertige Elektro-Mäher und Akku-Rasenmäher sollte man bei einem seriösen Onlinehändler erwerben, welcher eine großzügige Rückgabefrist einräumt, einen super Service bietet und den kostenlosen Versand ermöglicht. Größere Onlinehändler verkaufen ihre Gartengeräte oft unterm Einkaufspreis, um kleine Ladenbesitzer nieder zu mähen. Seriöse Onlinehändler aber auch Baumärkte, haben es nicht nötig die Preise erst um 25% anzuheben, um dann "20% auf Alles" geben zu können.
Natürlich obliegt es Ihnen, für welche Bezugsquelle Sie sich entscheiden. Eine solche Entscheidung hängt nicht zuletzt von örtlichen Gegebenheiten ab. Gefährlich wird es nur, erwirbt man seinen Rasenmäher auf Versteigerungs-Plattformen. Gerne werden die Online-Auktionshäuser von Ladenbesitzern genutzt, welche dort ihre Ladenhüter, Rückläufer und anderweitig beschädigte Rasenmäher als neuwertig anpreisen. Seien Sie vorsichtig, zahlen Sie nie per Vorkasse oder Nachnahme und vergleichen Sie stets ausgiebig die Preise. Wichtiger noch als ein günstigster Preis, erscheint uns die Zahlungsmöglichkeit per Rechnung, so das man den Rasenmäher erst testen kann, bevor man ihn bezahlt. Wer blindlings beim günstigsten Anbieter kauft, läuft Gefahr sein Geld zu verlieren und am Ende ohne Rasenmäher dazustehen.

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