Akkusauger Test 2018: Die besten Akku-Staubsauger für Haus & Auto

Schnurlose Staubsauger für nicht jeden Geldbeutel im Vergleich

Im Akku-Staubsauger Test 2018 gilt es eine Kategorie von Haushaltgeräten unter die Lupe zu nehmen, welche unter den Erfahrungen ihrer Nutzer arg gelitten hat. Doch wie erklärt sich die ungebrochene Nachfrage nach dem Akkusauger? Der Weg zum Akku-Staubsauger ist immer derselbe. Die Hausfrau stolpert beim Staubsaugen über die Schnur und prallt mit dem Kopf auf die Tischkante. Im Rahmen einer übersinnlichen Erfahrung kommt sie auf die Idee mit dem Akku-Staubsauger. Der Ehemann ist unterdes geneigt, ihr den Kauf eines neuen Akku-Staubsaugers auszureden, denn in den letzten Akku-Staubsauger TestAkkusauger galt es die Brötchenkrümel noch einzeln mit der Hand reinzustopfen. Dieses Vorurteil nahmen wir zum Anlass, den Akku-Staubsauger Test 2018 durchzuführen. Vor unserem Akkusauger Test dachten auch wir, dass ein akkubetriebener Staubsauger allenfalls Asche auf dem Küchentisch breit schmieren könnte. Doch insbesondere der Testsieger aus unserem Akkusauger Test 2018 hat uns gezeigt, dass man für viel Geld tatsächlich einen kabellosen Staubsauger bekommt, welcher den schnurgebundenen Bodensauger perfekt ergänzen kann. Der beste Akkusauger kann in Kleinhaushalten mit harten Böden, den schnurgebundenen Bodensauger sogar gänzlich erübrigen. Wer sich jedoch einen Akku-Staubsauger kaufen möchte, sollte zuvor ein Gespräch mit seinem Kreditberater planen! Die Anschaffungspreise für gute Akkusauger sind eine bodenlose Frechheit und durch nichts zurechtfertigen. Leider versagten die günstigen Akku-Staubsauger in unserem Test auf ganzer Linie.

Akkusauger Test: Vorurteile I Bauformen I Test I Testergebnis I Testsieger

Akkusauger Vorurteile

Akku-Staubsauger Test 2018: Bauformen I Test I Testergebnis I Testsieger

Unseren ersten Akkusauger erhielten wir als Gratisprämie für die Vermittlung eines Neukunden an ein deutsches Großversandhaus. Es handelte sich dabei nicht um einen Akku-Bodensauger, sondern um einen reinen Akku-Tischsauger. Er saugte heruntergefallene Zigarettenasche teilweise auf, teilweise schmierte er sie auf dem Wohnzimmertisch breit. Im Auto spuckte der vermeintliche Autostaubsauger jeden Kieselstein wieder aus. Nach 5 Minuten des verzweifelten Saugens verstummte sein unerträglicher Lärm, weil der Akku sein Pulver verschossen hatte. An einer formschönen Wandhalterung prangerte dann der hässliche Fratz, bis der Akku nach 3 Monaten endgültig den Geist aufgab. Nach dieser Erfahrung war uns eigentlich klar, der Traum vom praxistauglichen Akku-Staubsauger ist und bleibt ein Wunschtraum.
Doch uns unterliefen 2 Denkfehler. Zum einen schlossen wir vom Gratissauger auf alle Akku-Staubsauger und zum anderen trauten wir dem technischen Fortschritt nicht all zu viel zu. Nun da 15 Jahre lang Dreck auf den Boden gefallen ist sehen wir uns genötigt, dem schnurlosen Sauger eine weitere Chance einzuräumen. Schließlich ist es ein Menschheitstraum unabhängig zu sein, und sei es nur von der Steckdose. Auch der aktuelle Vergleich schnurloser Bodenstaubsauger bestätigte weitestgehend unsere Vorurteile, aber eben nur weitestgehend.
Erstaunt zeigten wir uns über die Leistungsfähigkeit einiger weniger Akku-Staubsauger, aber auch über deren Preis. Es gibt tatsächlich saugstarke Akku-Staubsauger, welche das Staubsaugen zum Freizeitvergnügen machen. Die Vorteile die man sich vom Akkusauger verspricht, werden nicht länger zwangsläufig von schwachen Akkus und mangelnder Saugkraft ausgebremst. Wer bereit ist sich von einem halben Monatslohn zu trennen, kann künftig schnurlos den harten Boden seiner Wohnung säubern und im Notfall sogar den Teppich.

Bauformen der Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger Test 2018: Vorurteile I Test I Testergebnis I Testsieger

Akku-Handsauger / -Tischstaubsauger / -Autostaubsauger

Ursprünglich erdachte man den Akkusauger als Ergänzung zum schnurgebundenen Bodensauger. Er sollte dort zum Einsatz kommen, wo der Bodensauger nicht hin kommt oder sich schlicht unterfordert fühlt. So sollte der Handsauger auf einfache Art und Weise die Brötchenkrümel vom Tisch saugen, ohne erst schweres Gerät auffahren zu müssen. Wenn das Brötchen nicht zu knusprig war, erfüllte der Akkuhandsauger diese Aufgabe zumeist mit Bravur. Die Asche des Glimmstängels schaffte er in der Regel ohne zu murren. Auch der Freund des gepflegten Automobils träumte stets von einem funktionierenden Autostaubsauger mit Akku, wurde aber zumeist enttäuscht. Sobald der Untergrund nicht ganz Plan war und ein Schmutzpartikel die Mikrometergrenze überschritt, taten sich die Akkusauger im Auto sehr schwer. Da rubbelte man den Dreck eher in die Fußmatte hinein, als das man ihn weg saugte. Der Akkusauger Test 2018 hat gezeigt, dass aktuelle Akkustaubsauger diese Aufgabe extrem unterschiedlich meistern. Nach wie vor gibt es Autosauger, welche dem Fahrzeugfreund die Tränen in die Augen treiben. Sei es weil vorne nichts aufgenommen wird, oder weil der Feinstaub hinten wieder hinaus geblasen wird. Ganz selten waren es Freudentränen, weil der PKW tatsächlich durch den Autostaubsauger vom Schmutz befreit wurde.

Akkubodensauger

Mit zunehmender Akkuleistung dachte man sich, man könnte ja das Einsatzgebiet des klassischen Tischsaugers erweitern. So schuf man für die Frau den schnurlosen Bodensauger, quasi den Handsauger mit Stiel. Leider erwiesen sich die meisten Akku-Bodensauger als Flop, denn mit zunehmendem Gewicht einzelner Staubkörner versagten sie kläglich. Auf Teppichböden waren die Akku-Bodensauger total überfordert. Auf Hartböden vermochten einige der besseren Akkubodenstaubsauger durchaus den Schmutz aus der Ruhe zu bringen. Doch schon Kieselsteine ließen sich aufgrund zu geringer Saugleistung nicht anheben. Die Akkus genügten zwar den Anforderungen des Küchentisches, nicht aber um ein 40qm großes Singleappartement in einem Durchgang zu saugen. So kaufte sich der arme Single stets 2 Staubsauger. Zunächst schmiss er 250 Euro für einen Akku-Staubsauger zum Fenster hinaus, bevor er 50 EUR in einen anständigen schnurgebundenen Bodensauger investierte. Erst mit der Etablierung des Lithium-Ionen-Akkus trat auch der Akku-Bodensauger aus dem Schattendasein der Nutzlosigkeit heraus. Der Akkusauger Test 2018 hat gezeigt, dass Akku-Staubsauger mit ordentlich dimensionierten Lithium-Ionen-Akkus wahre Freizeitsportgeräte sind, welche dem Bodendreck das Leben zu Hölle machen können.

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Kombinierte Akku-Staubsauger für Tisch, Auto und Boden

Ein Menschheitstraum sollte in Erfüllung gehen, als die ersten Akku-Bodenstaubsauger mit entnehmbarem Akku-Handsauger die Bildfläche betraten. Mit einem leistungsfähigen Li-Ion-Akku und der ausgeklügelten Zyklon-Technologie ausgestattet, bekommt man einen Akkusauger, welcher den schnurgebundenen Staubsauger komplett ersetzen kann. Besonders gut gefiel uns hier die einfache Handhabung des Akkusauger Testsiegers 2018. Durch das einfache Anstecken eines Saugrohres, machte man aus dem Akku-Handsauger Testsieger, den besten Akku-Bodensauger, welcher auch das Überkopfsaugen ermöglichte.
Gute Akku-Staubsauger für Tisch, Auto und Boden haben das Potential zum Erstsauger für kleine bis mittlere Hartboden-Haushalte. Auch auf Teppichen und Automatten konnte sich der Testsieger Akkusauger behaupten. Auch wenn der Akku auf Hartböden gut 15-20 Minuten seine volle Leistung bringt, so muss man allerdings auf Teppichboden mit deutlichen Einbußen bezüglich der Akkulaufzeit rechnen. Einen gepflegten Single-Haushalt bereichert ein guter Akku-Staubsauger wie unser Testsieger allemal. Messie-Haushalte oder klassische Studentenbuden stellen sicher keine bevorzugten Einsatzgebiete der schnurlosen Sauger dar.
Für den großen Mehrpersonenhaushalt stellt ein Akku-Staubsauger wie unser Testsieger eine enorme Arbeitserleichterung dar, auch wenn hin und wieder doch zum schnurgebundenen Bodensauger gegriffen werden muss. Der Akku-Staubsauger ist leicht, wendig, flexibel und kommt auch Überkopf in jeden Winkel. Nur sollte man beim Kauf nicht zu sparsam sein. Leider reist gerade der Akkusauger Testsieger 2018 ein großes Loch in die Familienkasse.

Automatische Saugroboter

Nicht Gegenstand unseres Testberichtes waren Staubsauger-Roboter, eine Gerätekategorie welche zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zum einen sinken die Preise in einen erträglichen Bereich und zum anderen sind die Akku-Saugroboter keine blanke Spielerei mehr. Zwar versetzen die Staubsaugroboter die Stubentiger immer noch in Angst und Schrecken, richten aber keine größeren Schäden an Leib, Leben und Wohnungseinrichtung mehr an. Sogar eine gewisse Saugwirkung ist den erdnahen Untertassen nicht abzusprechen. Gleiten die Saugroboter im Dauereinsatz durch die Wohnung, verhindern sie eine Verschmutzung der sie nicht gewachsen wären. Die Kunst der vollautomatischen Saugroboter liegt somit darin, grobe Ansammlungen von Schmutz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Automatische Staubsaug-Roboter bekämpfen den Dreck im Ansatz. Und noch einen großen Vorteil haben die Saugroboter. Sie verschaffen der Hausfrau mehr Zeit für andere eheliche Pflichten. So bleibt der Frau mehr Zeit für Küche, Bügelbrett und Ehebett. Freilich kann der vollautomatische Staubsaugroboter das Eheweib nicht ganz erübrigen. Hin und wieder ist der Einsatz eines klassischen Staubsaugers erforderlich und auch im Ehebett versagt der Saugroboter an größeren Nüssen.

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Der Akku-Staubsauger Test im Detail

Akkusauger Test 2018: Vorurteile I Bauformen I Testergebnis I Testsieger

Die Saugleistung war für uns im Akkusauger Test 2018 das wichtigste Testkriterium. Sie ist es zumeist, welche den Käufer eines Akku-Staubsaugers zu Tode betrübt. Auch in unserem Akkusauger Test 2018 wird sich das Vorurteil der schwachen Saugleistung fast immer bestätigen. Nicht immer! Auch im Hinblick auf die Akkukapazität werden wir auf große Unterschiede stoßen. Nicht jeder Akkustaubsauger wird im Test durch lautes Getöse und dichte Staubwolken von sich abraten. Die besten Akkusauger, so auch der spätere Testsieger, werden eine Praxistauglichkeit unter Beweiß stellen, welche wir so nicht erwartet haben. Eine geringe Sauggutkapazität teilten sich unterdes alle getesteten Handstaubsauger. Leider sind gerade die besten Akkusauger so teuer, dass sie den reichen und schönen Hausfrauen vorbehalten bleiben.

Die Saugleistung der Akkustaubsauger im Vergleich

Hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Acht der zwölf getesteten Akkusauger boten in unserem Test eine Saugleistung, welche man nicht eindeutig von einer Blasleistung unterscheiden konnte. Ein getesteter Akkubodensauger erbrachte zumindest auf ebenen Böden und Kurzhaarteppichen, eine im Ansatz erkennbare Verbesserung des Schmutzzustandes. Lediglich der spätere Testsieger unter den Akkusaugern erbrachte eine weitestgehend überzeugende Saugleistung. Nur Langhaarteppiche und ausufernde Flächen brachten auch ihn an seine Leistungsgrenze. Auf Parkett, Laminat und Niederflorteppich überzeugte er mit einer ordentlichen Saugleistung, welche er gut 10-20 Minuten aufrecht erhalten konnte, bevor er an die Steckdose musste. Natürlich reichte auch dessen Leistung nicht an die eines schnurgebundenen Staubsaugers heran. Dies ist aber auch nicht von Nöten, wenn die Bodenverhältnisse dem Akkusauger entgegen kommen, und der Dreck nicht erst tagelang festgetrampelt wird. Es muss halt ggf. etwas häufiger gesaugt werden, um größere Schmutzansammlungen im Vorfeld zu unterbinden. Weil aber das Saugen mit einem Akku-Staubsauger regelrecht Spaß macht, nimmt man ihn gerne häufiger zur Hand.
Letztendlich erscheint uns das Testergebnis  in der Disziplin "Saugleistung" regelrecht erschreckend aber auch überraschend zugleich. Es zeigt uns wie im Vorfeld befürchtet, dass man die meisten Akkusauger bedenkenlos in die Tonne kloppen kann. Der Akkusauger Test 2018 hat uns aber dank des fähigen Testsiegers auch gezeigt, dass schnurlosen Staubsauger nicht zwangsläufig schlecht sein müssen.

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Die Sauggutkapazität der Handstaubsauger

Naturgemäß verfügen die zierlichen Akkusauger über sehr kleine Sauggut-Sammelbehälter. Während ein großer Bodensauger gut 2 Liter Schmutz aufnehmen kann, ist beim Akkusauger im Schnitt schon nach 0,3 Litern Sauggut Ende im Gelände. Da die meisten Akkusauger eh nicht saugen, muss man sich über deren geringes Speichervermögen nicht künstlich aufregen. Bei den besten Akku-Staubsaugern kamen wir jedoch nicht umhin, nach jedem größeren Sauggang den Schmutzauffangbehälter zu leeren. Doch sollen wir die guten Akkusauger für deren Saugkraft auch noch bestrafen? Bleibt im Ergebnis die geringe Sauggutkapazität der schnurlosen Sauger. In Anbetracht der hohen Mobilität sind wir aber geneigt, bei entsprechender Saugleistung mit diesem Makel zu leben. In kleineren Haushalten genügt auch ein Schmutzauffangbehälter mit nur 0,3 Liter Volumen, vorausgesetzt man nimmt den Akkustaubsauger regelmäßig zur Hand.

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Die Akkukapazität im Test

Als weiteres Ärgernis stellten sich im Akku-Staubsauger Test recht häufig die verwendeten Akkus heraus. Größtenteils war die Kapazität der Akkus so gering, dass oft schon nach 5 Minuten des Staubsaugens auf gemischt gearteten Böden, eine deutliche Saugkraftreduzierung wahrzunehmen war. Noch immer verwenden viele Hersteller leistungsschwache Nickelakkus ohne Mangan und Cobalt. Auch wenn dabei im Interesse der Umwelt in der Regel auf Cadmium verzichtet wurde, kommen sie nicht an die Leistung und Ausdauer moderner Nickel-Mangan-Cobalt Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus heran. Diese besitzen eine hohe Energiedichte und ermöglichen nebenbei eine leichtere Bauweise der Akku-Staubsauger. Leider ist es der ordentlich dimensionierte Akku, welcher beim besten Akku-Staubsauger 4/5 des Kaufpreises ausmachen. Erfahrungsgemäß bauen die Lithium-Ionen- und Nickel-Mangan-Cobalt Akkus neuerer Bauart, erst nach 4-5 Jahren merklich ab. Wir wollten nicht so lange auf das Testergebnis warten und haben auf einen entsprechenden Dauertest verzichtet. Es bleibt zu hoffen dass die Akkus die Garantiezeit überdauern und die Ersatzakkus mit den Jahren günstiger werden.

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Die Lautstärke der Akkusauger im Vergleich

Bei den Staubsaugern ist es wie mit den Hunden. Die Kleinsten machen den größten Krawall. Es ist doch erstaunlich, dass so kleine Akkusauger mit einer derart dürftigen Saugleistung, einen solch ohrenbetäubenden Lärm von sich geben. Da ist man richtig froh, wenn nach 10 Minuten der Akku leer ist. Immerhin gab es im Akkusauger Test 2018 auch 3 Kandidaten mit relativer Laufruhe zu bestaunen. Den einen Akkusauger hörte man überhaupt nicht, denn der war kaputt. Zwei andere Akkusauger, darunter der spätere Testsieger, glänzten mit einem angenehmen Sounddesign, ohne wirklich leise zu sein. Letztendlich fordern hohe Drehzahlen und eine schlechte Geräuschdämmung ihren Tribut. Beides kann man nicht vermeiden, möchte man Mobilität und Saugkraft in einem Akku-Staubsauger vereinen. Wir empfehlen beim Saugen mit dem Akkusauger, nicht auf einen Gehörschutz zu verzichten. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, sollte während der gesetzlich festgelegten Ruhezeiten, den Akku-Staubsauger in der Ladestation belassen!

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Design und Ergonomie

Die Hersteller der Akku-Staubsauger sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, ihren Produkten ein sportlich-elegantes Design zu verleihen und dabei nicht mit Farbe zu geizen. Nicht immer resultieren daraus nur ergonomische Vorteile. Im Test der Ergonomie gab es aber keinen Anlass zu größerer Kritik. Einige der Akku-Bodensauger sind unserer Meinung nach etwas zu kurz geraten. Andererseits nutzt man einen Akkusauger nicht um Fußballfelder zu bereinigen, sondern für vergleichsweise kleine Flächen unter 50m². Ermüdungserscheinungen oder gar Schmerzen aufgrund ungünstiger Haltung sind deshalb nicht zu erwarten. Außerdem sind große Hausfrauen über 1,85m ohnehin aus der Mode gekommen und werden nur noch selten geehelicht. Einige der Akku-Staubsauger glänzten im Test mit einer LED-Beleuchtung am Saugfuß. Diese erwies sich in dunklen Ecken als durchaus sinnvoll. Dort wo die Deckenbeleuchtung nicht hin gelangt kann eine Beleuchtung dabei helfen, Dreck und Kleingeld auseinander zu halten. Unterm Bett finden sich oft die größten Reichtümer!
Als generellen Vorteil erachteten wir im Akku-Sauger Test einen hohen Schwerpunkt in Verbindung mit einem niedrigen Gewicht. Besonders der Akku-Staubsauger Testsieger 2018 wusste damit zu überzeugen und eignete sich somit vorzüglich für das Überkopfsaugen von Spinnweben. Andere Akku-Staubsauger erforderten wesentlich mehr Kraft, da sich die schwere Technik zu nah am Saugfuß befand. Auch beim Saugen des Fußbodens resultieren leichte Nachteile aus einem zu tiefen Schwerpunkt. Das Navigieren geht dann etwas schwerer von der Hand.

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Sauggutzurückhaltung und Feinstaubbelastung

Wenn ein Akku-Staubsauger vorne kein Sauggut aufnimmt, kann er hinten nichts wieder ausspucken, meinen viele und erwarten nun ein paar Pluspunkte für die schwächeren Akkusauger. Doch weit gefehlt, denn stark genug um Feinstaub aufnehmen zu können, sind auch die schwächeren Akkustaubsauger unseres Vergleichs. Lediglich Kieselsteine und Staubpartikel über einem Mikrometer im Durchmesser, erwiesen sich für viele Akkusauger als zu große Hürde. Leider ergab unser Feinstaub Test, dass die Schmutzauffangbehälter schwächerer Akkusauger aus 2 Gründen keiner Leerung bedürfen. Erstens nehmen die schwachen Akkusauger kaum Sauggut zu sich, und zweitens blasen sie das Wenige was sie doch inhalieren (Feinstaub), größtenteils durch die Hintertür in das Gesicht der Saugfreundin. Die Sauggutzurückhaltung der meisten Akku-Staubsauger erwies sich in unserem Test als mangelhaft. Lediglich 2 der getesteten Akkusauger konnten bezüglich der Feinstaubbelastung als unbedenklich eingestuft werden. So erwies sich der spätere Testsieger als wahrer Saubermann für die Reinemacherfrau. Sogar die Allergie geplagte Hausfrau kann ihn bedenkenlos verwenden, sollte ihn aber von der Tochter leeren lassen. Das Leeren der Staubbehälter gestaltet sich niemals Allergikergerecht!

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Das Preis-Leistungsverhältnis erhältlicher Akkusauger

Akku-Staubsauger sind entweder Schrott oder ein Luxusgut. In jedem Falle ist das Preis-Leistungsverhältnis der von uns getesteten Akkusauger schlecht. Damit ein Preis-Leistungsverhältnis positiv ausfallen kann, muss beides überzeugen. Der Preis muss günstig erscheinen und die Leistung sollte zumindest den Anforderungen genügen. Im Akku-Staubsauger Test 2018 kristallisierten sich zwei Charaktere heraus: 1. Gut und unglaublich teuer 2. Günstig und unglaublich schlecht. Der Akkusauger Testsieger fällt in die erste Kategorie, was ihm zumindest eine Existenzberechtigung verleiht. Zum Preis-Leistungssieger wird der beste Akku-Staubsauger 2018 dadurch nicht. Einen Preis-Leistungssieger suchten wir im Akkusauger Test 2018 vergebens. Trotzdem galt es im Testergebnis zu unterscheiden, denn wenn der Besserverdiener die Wahl hat zwischen Schrott und Luxusartikel hat, wird er lieber zum Brieftaschensprenger greifen. Der arme Mann ist böse dran.

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Das Testergebnis im Akkusauger Test

Im Akku-Staubsauger Test: Vorurteile I Bauformen I Test I Testsieger

Wir sind im Ergebnis des Akkusauger Testberichtes 2018 hin und her gerissen. Einerseits sind wir schockiert von dem was uns die meisten Hersteller anzubieten haben. Andererseits reicht uns doch der eine Akkustaubsauger, welcher uns im Test überzeugte völlig aus. Wirklich zufriedenstellend ist die Situation nicht, denn ohne Konkurrenz kein Preiskampf. Das Gros der getesteten schnurlosen Sauger war laut, schwach, stinkig und nicht allergikergeeignet. Design, Haptik und Ergonomie waren zumeist gut bis sehr gut. Leistungsstärkere Akkumulatoren wären uns aber noch lieber gewesen.
Gute Akku-Staubsauger sind vielseitig und stellen eine echte Bereicherung für jeden Haushalt dar, sei es als Erstgerät oder in Ergänzung zum schnurgebundenen Staubsauger. Mit dem Akkusauger Testsieger in der Hand,  fühlt man sich wie ein kleiner Monk und entdeckt seine Freude am Staubsaugersport. Die Hausfrau kann ab sofort den Müll raus tragen, denn der Mann ist künftig für die Bodenpflege zuständig!

Akku-Staubsauger Test 2018

Akkusauger Testsieger 2018