Akkusauger Test 2016: Die besten Akkustaubsauger für Haus & PKW

Im Akkusauger Test2016, fandenwir den Testsieger,den besten Hand- undAkkustaubsauger für Sie!

Der Weg zum Akkusauger ist immer der selbe. Die Hausfrau fliegt beim Staub saugen über die Schnur und prallt mit dem Kopf auf die Tischkante. Bei der Gelegenheit kommt sie zu sich und auf die Idee mit dem Akkustaubsauger. Der Ehemann sagt daraufhin "Nix da", denn beim letzten Akkusauger mussten wir die Brötchenkrümel einzeln mit der Hand rein stopfen. Dieses Vorurteil nahmen wir zum Anlass, den Akkusauger-Test 2016 durchzuführen. Der Akkustaubsauger Test hat sich gelohnt, denn vor unserem Vergleich dachten auch wir, dass ein akkubetriebener Staubsauger, allenfalls Asche auf dem Küchentisch breit schmieren könnte. Doch insbesondere der Testsieger aus unserem Akkusaugertest 2016 hat uns gezeigt, dass man für viel Geld, tatsächlich einen schnurlosen Staubsauger bekommt, welcher den Akkusauger Testschnurgebundenen Bodensauger nicht nur an schwer zugänglichen Stellen ergänzen, sondern sogar bedingt im gesamten Haushalt ersetzen kann.

 Akkusauger Vorurteile

Unser erster Akkusauger war eine Gratisprämie für die Vermittlung eines Neukunden an ein deutsches Großversandhaus. Es handelte sich dabei nicht um einen Akkubodensauger, sondern um einen reinen Akkuhandstaubsauger. Er war es, der mit Gewallt unfreiwillig heruntergefallene Zigarettenasche teilweise zu sich nahm, teilweise auf dem Wohnzimmertisch breit schmierte. Nach 5 Minuten des verzweifelten Saugens, ließ der Lärm Gott sei dank nach, weil der Akku sein Pulver verschossen hatte. An einer formschönen Wandhalterung prangerte dann der hässliche Fratz bis der Akku nach 3 Monaten endgültig den Geist aufgab. Im Auto, dem angedachten Haupteinsatzgebiet, spuckte er jeden Kieselstein wieder aus. Im Vergleich zum schnurgebundenen Sauger, nicht hinten sondern vorne. Nach dieser Erfahrung war uns eigentlich klar, der Traum vom praxistauglichen Akkustaubsauger ist und bleibt ein Wunschtraum. Doch uns unterliefen 2 Denkfehler: Zum einen schlossen wir vom Gratissauger auf alle Sauger und zum anderen trauten wir dem technischen Fortschritt nicht all zu viel zu. Nun, da 15 Jahre Dreck auf den Boden gefallen ist, sehen wir uns genötigt, nur der Fairness halber, dem schnurlosen Sauger eine weitere Chance einzuräumen. Schließlich ist es ein Menschheitstraum unabhängig zu sein, und sei es nur von der Steckdose. Diesmal empfahlen wir keine Neukunden um an die Testgeräte zu kommen, sondern erstanden sie im seriösen Versandhandel. Auch der aktuelle Vergleich der schnurlosen Bodenstaubsauger bestätigte weitestgehend unsere Vorurteile, aber eben nur weitestgehend. Verdattert stellten wir fest, es geht, wenn der Hersteller seine Aufgabe ernst nimmt. Es gibt tatsächlich schnurlose Staubsauger, die trotz ihres hohen Anschaffungspreises (oder wohl gerade deshalb), das Staubsaugen zum Freizeitvergnügen werden lassen. Die Vorteile die man sich vom Akkusauger verspricht, werden nicht länger zwangsläufig von schwachen Akkus und mangelnder Saugkraft ausgebremst. Man muss halt nur bereit sein, mehr als nur einen Neukunden ans Versandhaus zu verpfeifen. Wer bereit ist sich von einem halben Wochenlohn zu trennen, kann künftig schnurlos den harten Boden seiner Wohnung säubern und im Notfall sogar den Teppich.

Bauformen der schnurlosen Sauger

Akkuhandsauger / Tischstaubsauger / Autostaubsauger

Ursprünglich erdachte man den Akkusauger als Ergänzung zum schnurgebundenen Bodensauger. Er sollte dort zum Einsatz kommen, wo der Bodensauger nicht hin kommt oder sich schlicht unterfordert fühlt. So sollte der Handsauger auf einfache Art und Weise die Brötchenkrümel vom Tisch weg saugen, ohne erst schweres Gerät auffahren zu müssen, was in Arbeit ausgeartet wäre. Diese Aufgabe erfüllte der Akkuhandsauger zumeist mit Bravur, wenn das Brötchen nicht zu knusprig war. Die Asche des Glimmstängels schaffte er in der Regel ohne zu murren. Auch der Freund des gepflegten Automobils träumte stets von einem funktionierenden Handakkusauger, wurde aber zumeist enttäuscht. Sobald der Untergrund nicht ganz Plan war und der Sohlendreck die Millimetergrenze überschritt, taten sich die Akkuhandsauger schnell schwer. Da rubbelte man den Dreck mehr in die Fußmatten, als das man ihn wegsaugte. Der Akkusaugertest 2016 hat gezeigt, dass aktuelle Akkustaubsauger diese Aufgabe extrem unterschiedlich meistern. Nach wie vor gibt es Autosauger, die dem Fahrzeugfreund die Tränen in die Augen treiben. Sei es weil vorne nichts aufgenommen wird, oder weil hinten der Feinstaub ins Auge des Saugfreundes geblasen wird. Ganz selten waren es Freudentränen, weil der PKW tatsächlich durch den Autostaubsauger an Schmutz verlor.

Akkubodensauger

Mit zunehmender Akkuleistung dachte man sich, man könnte ja das Einsatzgebiet des klassischen Tischsaugers erweitern. So schuf man (für die Frau) den schnurlosen Bodensauger, quasi den Handsauger mit Stiel. Leider erwiesen sich die meisten Akkubodensauger als Flop, denn mit zunehmendem Gewicht einzelner Staubkörner, versagten sie kläglich. Auf Teppichböden waren die Accubodensauger absolut ungeeignet. Auf Hartböden vermochten einige der besseren Akkubodenstaubsauger durchaus den Schmutz aus der Ruhe zu bringen. Doch schon Kieselsteine ließen sich nicht anheben, aufgrund zu geringer Saugleistung und schnell nachlassender Akkus. Insbesondere die Akkus waren dazu ausgelegt, 2-3x den Küchentisch zu drangsalieren, nicht aber 60qm große Singleappartements. So kaufte sich der arme Single stets 2 Staubsauger. Zunächst schmiss er 100 Euro für den Akkubodensauger zum Fenster hinaus bevor er 250 EUR für einen anständigen schnurgebundenen Bodensauger investierte. Erst mit der Etablierung des Lithium-Ionen-Akkus trat auch der Akkubodensauger aus dem Schattendasein der Nutzlosigkeit heraus. Hier hat der Akkusaugertest 2016 gezeigt, dass Akkustaubsauger mit ordentlich dimensionierten Lithium-Ionen-Akkus keine Rohrkrepierer, sondern wahre Freizeitsportgeräte sind, die dem Bodendreck das Leben zu Hölle machen, und der daran hängenden Hausfrau Glücksgefühle bescheren können. Leider rüsten immer noch viele Hersteller ihre Akkubodensauger mit den veralteten Nickel-Metallhydrid-Akkus aus, statt auf ausdauernde Lithium-Ionen-Akkus mit gleichmäßiger Leistungsabgabe zu setzen. Man senkt zwar so den Preis des Akkusaugers beträchtlich, schafft aber ein Produkt ohne jeden Nutzen. Gott sei dank gab es den Testsieger im Vergleich der Akkusauger, welcher nicht billig, aber mit einem kräftigen Lithium-Ionen-Akku daher kam.

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Kombinierte Akku-Hand-und-Bodensauger

Ein Menschheitstraum sollte in Erfüllung gehen, als die ersten Akkubodensauger mit ausklinkbarem Akkuhandsauger die Bildfläche betraten und mehr oder weniger säuberten. Auch hier gilt das Gleiche, was schon beim reinen Bodenakkusauger bemängelt wurde. Setzen die Hersteller auf billige, schwache Akkus, hat man quasi gleich 2 in 1 Staubsauger den oder die man zum Fenster hinaus schmeißen kann. Mit einem leistungsfähigen Li-Ion-Akku und der ausgeklügelten beutellosen Zyklon-Technologie ausgestattet, bekommt man einen Akkusauger, welcher den schnurgebundenen Saugblaser komplett ersetzen und zusätzlich noch ergänzen kann. Besonders gut gefiel uns hier im Test die einfache Handhabung, nicht nur des Testsiegers unter den Akkustaubsaugern. Das einfache ausklinken des Handsaugers aus dem Bodensaugerfahrgestell machte großen Spaß, und ermöglichte das unkomplizierte Entfernen höher gelegener Spinnennetze und Kleiderschrankverstaubungen. Natürlich bedarf es einer hohen Leistung, um gleich auch noch die Spinne mit zu erwischen. Deshalb bringt auch hier der billige Akkusauger überhaupt nichts, wenn er nicht gerade als Spinnenklatsche eingesetzt werden soll. Der gute Akku-Hand- und Bodensauger zieht künftig als Erstsauger in kleine bis mittlere Haushalte, mit überwiegend Hartböden ein. Auch auf Teppichen und Läufern konnte der Testsieger Akkusauger überzeugen. Man stößt aber aufgrund des naturgemäß relativ kleinen Auffangbehälters an seine Kapazitätsgrenzen. Und auch wenn der Akku auf Hartböden gut 25-30 Minuten seine volle Leistung bringt, so muss man auf Teppichboden doch etwas mehr Zeit pro Quadratmeter einplanen. Den Haushalt eines gepflegten Singles bereichert ein guter Akkuhandbodensauger allemal. Messie-Haushalte oder klassische Singlebuden sind sicher keine bevorzugten Einsatzgebiete der schnurlosen Sauger. Für den großen Mehrpersonenhaushalt stellt ein solcher Akkusauger eine enorme Arbeitserleichterung für die gestresste Hausfrau dar, auch wenn hin und wieder doch zum großen Bodensauger gegriffen werden muss. Der Akku-Hand- und Bodensauger ist leicht, wendig, flexibel und kommt in jeden Winkel, auch Überkopf. Nur sollte man beim Kauf nicht zu sparsam sein. Auch der Akkusauger-Testsieger reist ein großes Loch in die Familienkasse. Leider zurecht, wie der Testbericht gezeigt hat, denn ein vermeintlich günstiger Akkusauger der den Dreck bloß breit schmiert, ist nicht wirklich günstig.

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Akkubesen

Der Akkubesen ist eine spezialisierte und abgespeckte Variante des Akkubodensaugers. Er dient ausschließlich der Reinigung harter Böden, und erfüllt diesen Zweck auch besser als ein Bodenakkusauger. Seine rotierende Bürste erleichtert die Aufnahme auch gröberer Steinchen, was bei normalen Accubodensaugern schon zum Problem werden kann. Einige der getesteten Akku-Hand/Bodensauger, so auch der Testsieger, setzten ebenfalls zusätzlich zur Cyclone-Technologie auf die rotierende Bürste in der Saugdüse. Bessere Akku-Hand-und-Bodensauger sind somit in der Lage, die Aufgaben eines Akkubesens zu übernehmen. Akkubesen waren nicht Gegenstand unseres Testberichtes, wenngleich wir zwecks Vergleich, einen Akkubesen außer Konkurrenz mit durchschleiften. Der Sinn solcher Kehrmaschinen, erschloss sich uns nicht so richtig. Wir ziehen den Akkusauger, dem Akkubesen vor. Er ist im privaten Haushalt wesentlich vielseitiger. Bei größeren gewerblichen Hartböden, hat der Akkubesen möglicherweise seine Vorzüge. Unsere Erfahrungsberichte zeigen gegenüber dem Akkusauger mit rotierender Saugbürste, keine signifikanten Vorteile.

Automatische Saugroboter

Ebenfalls nicht Gegenstand unseres Vergleichs, waren die Staubsaug-Roboter, eine Gerätekategorie die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zum einen sinken die Preise in einen erträglichen Bereich und zum anderen sind die Akkusaugroboter keine blanke Spielerei mehr. Zwar versetzen die Staubsaugroboter die Stubentiger immer noch in Angst und Schrecken, richten aber keine größeren Schäden an Leib, Leben und Wohnungseinrichtung mehr an. Sogar eine gewisse Saugwirkung ist den erdnahen Untertassen nicht abzusprechen. Gleiten die Saugroboter im Dauereinsatz durch die Wohnung, verhindern sie so eine Verschmutzung der sie nicht gewachsen wären. Die Kunst der vollautomatischen Saugroboter liegt somit darin, grobe Ansammlungen von Schmutz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Automatische Staubsaug-Roboter bekämpfen den Dreck im Ansatz. Und noch einen großen Vorteil haben die Saugroboter. Sie verschaffen der Hausfrau mehr Zeit für andere eheliche Pflichten. So bleiben der Frau im Schnitt pro Woche 2 Stunden mehr Zeit für Küche, Bügelbrett und Ehebett. Freilich kann der vollautomatische Staubsaugroboter das Eheweib nicht ganz erübrigen. Hin und wieder ist der Einsatz eines großen vollmanuellen Bodensaugers erforderlich, eine Arbeit die dem Manne nicht gerecht wird. Auch fehlt immer noch der automatische Küchenroboter, der vollautomatische Bügelautomat und die vollautomatische Waschmaschine. Ach nein, den Waschvollautomaten gibt es schon, aber man braucht immer noch einen Hampelpampel zum Wäsche aufhängen.

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Der Akkusauger-Test im Detail

Die Saugleistung war für uns im Akkusauger-Test 2016, das wichtigste Testkriterium. Sie ist es zumeist, welche den Käufer eines Akkustaubsaugers zu Tode betrübt. Auch in unserem Akkusauger-Test 2016 wird sich das Vorurteil der schwachen Saugleistung fast immer bestätigen. Nicht immer! Auch bei der Akkukapazität werden wir auf große Unterschiede stoßen. Nicht jeder Akkustaubsauger wird im Test durch lautes Getöse und dichte Staubwolken von sich abraten. Die besten Akkusauger, so auch der spätere Testsieger, werden eine Praxistauglichkeit unter Beweiß stellen, welche wir so nicht erwartet haben. Eine geringe Sauggutkapazität teilten sich unterdes alle getesteten Handstaubsauger. Leider sind gerade die besten Akkusauger, in der Anschaffung am teuersten.

Die Saugleistung der Akkustaubsauger im Vergleich

Hier trennt sich schnell der Spreu vom Weizen. Wobei es nach diesem Test viel Spreu wegzusaugen galt. Acht der zwölf getesteten Akkusauger boten eine Saugleistung, wo man mittels darunter gehaltener Hand nicht genau sagen konnte, ist es eine Saugleistung oder eine Blasleistung. Ein getesteter Akkubodensauger erbrachte zumindest auf ebenen Böden und Kurzhaarteppichen, eine im Ansatz erkennbare Verbesserung des Schmutzzustandes. Lediglich der spätere Testsieger unter den Akkusaugern erbrachte eine weitestgehend überzeugende Saugleistung. Nur Langhaarteppiche und ausufernde Flächen brachten auch ihn an seine Leistungsgrenze. Auf Parkett, Laminat aber auch Niederflorteppich, überzeugte er mit einer ordentlichen Saugleistung, welche er gut 25 Minuten aufrecht erhalten konnte, bevor er in die Ladestation musste. Natürlich reichte auch seine Leistung nicht an die eines schnurgebundenen Dysonsaugers heran. Dies ist aber auch nicht immer von Nöten, wenn die Bodenverhältnisse entsprechend sind, und der Akkubodensauger regelmäßig zur Hand genommen wird. Dies wiederum fällt auch dem Saugmuffel leicht, weil der Umgang mit dem Akkubodensauger wesentlich leichter fällt, wie der mit dem großen "Festnetzsauger" zum Hinterherschleifen. Letztendlich ist der Test der Saugleistung erschreckend aber auch überraschend zugleich. Er zeigt, dass man die meisten Akkusauger bedenkenlos in die Tonne kloppen kann, so wie es die Vorurteile erahnen ließen. Der Test der Akkusauger hat uns aber dank des Testsiegers auch gezeigt, dass wir unsere Büros künftig schnurlos reinigen werden.

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Die Sauggutkapazität der Handstaubsauger

Naturgemäß verfügen die zierlichen Akkusauger nicht über große Schmutzauffangbehälter. Während in einen großen Bodensauger gut 2 Liter Schmutz reingehen, fängt ein Akkusauger im Schnitt schon nach 0,3 Liter Sauggut an zu meutern. Bei den meisten Akkusaugern war dies absolut kein Nachteil, denn sie ließen eh den meisten Dreck liegen (hahahaha). Bei den leistungsstärkeren Saugern des Akkusaugervergleichs kamen wir nicht umhin, nach jedem größeren Sauggang den Schmutzauffangbehälter zu leeren. Der beste Akkusauger im Test bot dazu 2 Möglichkeiten. Zum einen kann man den Schmutz mit einem angekoppelten großen Sauger absaugen oder man schüttet den Behälter einfach aus, was mit etwas Gefühl recht sauber von statten geht. Bleibt im Ergebnis die geringe Sauggutkapazität der schnurlosen Sauger. In Anbetracht der hohen Mobilität sind wir aber geneigt, bei entsprechender Saugleistung, mit diesem Makel zu leben. In kleineren Haushalten genügt auch ein Schmutzauffangbehälter mit nur 0,3 Liter Volumen, vorausgesetzt man nimmt den Akkustaubsauger regelmäßig zur Hand.

Die Akkukapazität im Test

Ein weiteres Ärgernis im Vergleich der Akkustaubsauger waren, wie schon erwähnt, die verwendeten Akkus. Größtenteils war die Kapazität der Akkus so gering, dass oft schon nach 5 Minuten eine deutliche Saugkraftreduzierung zu beobachten war. Noch immer verwenden viele Hersteller leistungsschwache Nickelakkus ohne Mangan und Cobalt. Auch wenn dabei im Interesse der Umwelt in der Regel auf Cadmium verzichtet wurde, kommen sie nicht an die Leistung und Ausdauer moderner Nickel-Mangan-Cobalt Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus heran. Diese besitzen eine doppelt so hohe Energiedichte und ermöglichen so gleichzeitig eine leichtere Bauweise der Akkustaubsauger. Leider sind es die ordentlich dimensionierten Lithium-Ionen- und Nickel-Mangan-Cobalt-Akkus, die bei den besten Akkusaugern, 4/5 des Kaufpreises ausmachen. Erfahrungsgemäß bauen die Lithium-Ionen- und Nickel-Mangan-Cobalt Akkus neuerer Bauart, erst nach 4-5 Jahren merklich ab. Wir wollten nicht so lange auf das Testergebnis warten und haben auf einen Dauertest verzichtet. Es bleibt zu hoffen, dass die Akkus die Garantiezeit überdauern und der Preis der Ersatzakkus, mit den Jahren etwas erschwinglicher wird.

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Die Lautstärke der Akkusauger im Vergleich

Bei den Saugern ist es wie mit den Hunden. Die Kleinsten machen den größten Krawall. Es ist doch erstaunlich, dass so kleine Akkusauger mit einer derart dürftigen Saugleistung so einen ohrenbetäubenden Lärm von sich geben. Da ist man richtig froh, wenn nach 10 Minuten der Akku leer ist. Immerhin gab es im Akkusauger-Test 2016 auch 3 Kandidaten mit relativer Laufruhe. Den einen Akkusauger hörte man überhaupt nicht, denn der war kaputt, und die anderen beiden Sauger, so auch der spätere Testsieger, gingen trotz vorhandener Funktion, recht geräuscharm zur Sache. Bleibt an dieser Stelle der obligatorische Rat, einen schnurlosen Sauger nicht per Vorkasse zu bezahlen und auf eine angemessene Rückgabefrist von 30 Tagen zu achten. So können Sie neben der Saugleistung auch die Lautstärke testen, bevor Sie das gute Stück bezahlen oder zurück senden.

Design und Ergonomie

Wie auch schon bei den Bodensaugern mit Strippe, sind die Hersteller der Akkustaubsauger dazu übergegangen, ihren Geräten ein sportlich-elegantes Design zu verpassen und dabei nicht mit Farbe zu geizen. Nicht immer ist dies ergonomisch, aber meistens gab es im Ergonomietest keinen Anlass zur Kritik. Einige Akkubodensauger waren etwas zu kurz. Auch den späteren Testsieger unter den Akkusaugern hätten wir uns 5cm länger gewünscht, da alle Testpersonen über 1,85m groß waren. Bei zu saugenden Flächen bis 50 Quadratmeter störte dieses Handicap aber nicht, zumal der Sauger recht leicht war. Außerdem sind große Hausfrauen aus der Mode gekommen und wurden von zierlicheren Mädchen verdrängt. Einige Bodenakkusauger kamen mit einer LED-Frontbeleuchtung zum Test. Dies erwies sich in dunklen Ecken als durchaus sinnvoll. Dort wo die Deckenbeleuchtung nicht hin gelangt hilft die Front-LED, z.B. Dreck und Kleingeld auseinander zu halten. Unterm Bett finden sich oft die größten Reichtümer! Einige Handsauger erschienen uns etwas pummelig und auch das Design des ansonsten unumstrittenen Dysonakkusaugers war etwas "Gewöhnungsbedürftig". Im Praxistest ergab sich daraus kein nennenswerter Nachteil. Lediglich die Gratis-Akkusauger, die als Neukundenprämie verschenkt werden, sind vom Design her, das Geld nicht wert, was sie nicht kosten.

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Sauggutzurückhaltung und Feinstaubbelastung

Wer vorne nichts aufnimmt, kann hinten nichts wieder ausspucken, denken sich viele und erwarten nun ein paar Pluspunkte für die schwächeren Akkusauger im Test 2016. Doch weit gefehlt, denn stark genug um Feinstaub aufnehmen zu können, waren die Akkustaubsauger im Vergleich alle. Lediglich Kieselsteine und Staub über 1 Mikrometer im Durchmesser, erwiesen sich für viele Akkusauger als uneinsaugbar. Leider ergab der Feinstaubtest, dass die Schmutzauffangbehälter schwächerer Akkusauger aus 2 Gründen keiner Leerung bedurften. Erstens nahmen die schwachen Sauger kaum Sauggut zu sich, und zweitens bliesen sie das was sie doch inhalierten, größtenteils durch die Hintertür in das Gesicht der Saugfreundin. Die Sauggutzurückhaltung war also eher schlecht, auch bei den stärkeren Akkustaubsaugern. Lediglich 2 der getesteten Akkusauger konnten bezüglich der Feinstaubbelastung als unbedenklich eingestuft werden. So erwies sich der spätere Testsieger als äußerst Feinstaubzurückhaltend, wenn auch nicht als geeignet für Allergiker. Noch besser meisterte nur der getestete Dyson-Akkusauger diesen Test, welcher aber aufgrund seiner Formgebung so viel Häme und Gelächter erntete, dass er nicht zum Akkusauger-Testsieger gekürt werden konnte. Außerdem eignete er sich nicht zum Akkubodensauger, so dass er in seiner Vielseitigkeit stark eingeschränkt war. Sowohl bei der Saugleistung als auch bei der Feinstaubzurückhaltung, erwies er sich aber als "Sehr Gut".

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Das Preis-Leistungsverhältnis erhältlicher Akkusauger

Nicht immer sieht man einem Produkt am Preis an, ob es etwas taugt oder nicht. Beim Akkusauger trifft dieses häufige Vorurteil aber leider zu. Es gibt die Gratissauger die überhaupt nichts taugen. Dann gibt es die Billigsauger die ihr Geld nicht wert sind. Und es gibt Brieftaschensprenger die jeden Cent rechtfertigen. Wobei man die Kirche im Dorf lassen sollte. Vergleicht man den Preis eines guten Akkusaugers mit dem Preis eines guten herkömmlichen Saugblasers, zahlt man beim Akkustaubsauger nur rund 2/3 dessen, was man beim Schnurgebundenen löhnen müsste. Wer also wirklich einen vollwertigen Akkusauger im Haushalt als Erstsauger nutzen möchte, dem sollten 200 EUR nicht zu viel erscheinen?! Holt man sich ein gutes Angebot für einen Akkustaubsauger ein, sollte man den Staubsaugervertreter auch nach den Folgekosten und Ersatzteilpreisen fragen. Allzu oft betrachten die Hersteller ihre Sauger als Wegwerfprodukt. Gerade ein nach wenigen Jahren nötiger Ersatzakku torpediert gerne mal das Familienbudget. Ansonsten kommt man oft günstiger bei weg, verzichtet man auf den lästigen Staubsaugervertreter und kauft im seriösen und etablierten Online-Versandhaus. Das Geld was man dort spart, kann man später in einen Ersatzakku investieren.

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Das Testergebnis im Akkusauger Test

Wir sind im Ergebnis des Akkusaugertestes 2016 hin und her gerissen. Einerseits sind wir schockiert von dem was uns die meisten Hersteller anzubieten haben. Andererseits reicht uns doch der eine Akkustaubsauger, welcher uns im Test überzeugte, völlig aus?! Ganz richtig ist dies nicht, denn ohne Konkurrenz kein Preiskampf. Das Gros der getesteten schnurlosen Sauger war laut, schwach, stinkig und nicht allergikergeeignet. Design, Haptik und Ergonomie waren zumeist gut bis sehr gut. Leistungsstärkere Akkumulatoren wären uns aber noch lieber gewesen. Macht der Akku schlapp, bevor man den Wirkungskreis der Steckdose verlassen hat, sind wir auch mit dem schnurlosen Sauger nichts Gebessertes. Im Test entwickelten wir eine Vorliebe für kombinierte Hand-Boden-Akkusauger mit Akkuhandsauger zum ausklinken. Diese Sauger sind vielseitig und stellen, so die nötige Saugkraft gegeben, eine echte Bereicherung für jeden Haushalt dar. Sei es als Erstgerät oder in Ergänzung zum Großsauger mit Strippe. Mit dem Akkusauger-Testsieger in der Hand,  fühlt man sich wie ein kleiner Monk und entdeckt seine Freude am Staubsaugersport. Die Hausfrau kann ab sofort den Müll raus tragen, denn der Mann ist künftig für die Bodenpflege zuständig!

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