Testsieger im Staubsauger Test

Die besten Beutel- & Zyklonstaubsauger 2016 im Vergleich

Immer futuristischer erscheinen die Staubsauger zum Test. Das Design soll wohl Kraft signalisieren oder auch die Männer für den Staubsaugersport begeistern?! Im Staubsaugertest 2016 spielt die Optik eine untergeordnete Rolle. Der künftige Testsieger muss, egal ob mit Beutel oder beutellos, saugstark, laufruhig und nutzerfreundlich über den Teppich gleiten. Der Testbericht legt schonungslos offen, welcher Bodensauger mehr zu seien vorgibt, als er tatsächlich unter dem Zubehör-Fach verbirgt. Im Vergleich von Multicyclone- und Beutelstaubsauger 2016, entlarven wir Windmacher, Krachmacher, windige Krachmacher, stinkende Staubkanonen und Testsieger Staubsauger. Nahezu in jedem Preisbereich findet sich ein brauchbares Gerät. Während Perfektionisten wie Mr. Monk etwas tiefer in den Staubsaugerbeutel greifen müssen, gibt es durchaus auch ordentliche Multizyklon-Staubsauger für die schlecht bezahlten Natalies und Sharonas dieser Welt! 

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Lebensgefahr Staubsauger

Seit Erfindung des Staubsaugers, ist die Zahl schwerer und tödlicher Lungenerkrankungen dramatisch angestiegen. Feinstaub ist das Corpus Delicti, welches Zigarettenrauch und die Zerfallsprodukte des Radons, in deren Gefährlichkeit weit übertrifft. Egal welches der 3 genannten Lebenszerstörer tatsächlich am gefährlichsten ist, im Hausstaub sind sie alle drin. Beim Staubsaugen kann man sie oft riechen! Während die Schadstoffe ansonsten auf waagerechten Flächen verweilen und allenfalls von der Fußbodenheizung aufgewirbelt werden, sorgt ein schlechter Staubsauger, für die gleichmäßige Durchmischung der Schadstoffe und Verteilung des Giftcocktails in der Wohnung. Riecht es beim Saugen in der Wohnung plötzlich anders als beim Nichtsaugen, haben Sie so eine alte Dreckschleuder, welche Ihnen 20-30 Jahre Ihres Lebens nimmt. Wer Staubsaugerparfum in den Staubsauger geben muss, damit er es beim Staubsaugen überhaupt aushält, sollte schleunigst zum Arzt gehen. Nicht wegen seiner Lunge, sondern zwecks Überprüfung seines Geisteszustandes. Austretende Parfum-Partikel sind der beste Beweis dafür, dass der Staubsauger die Feinstäube nicht aus der Luft herausfiltern kann, und wie eine Staubkanone gleichmäßig über die Familienmitglieder verteilt. Alte Beutelstaubsauger sind es oft, welche unsere Großeltern viel zu früh hernieder raffen. Doch wie der Staubsaugertest 2016 erfreulicherweise gezeigt hat, sind heute 2 von 10 Staubsaugern, zumeist Zyklon-Staubsauger, nahezu unbedenklich, da sie den Feinstaub sauber aus der Luft heraus zentrifugieren können. Sie erkennen diese "Testsieger Staubsauger" am duftneutralen Saugverhalten. Wenn es beim Saugen nicht riecht, ist dies zwar keine Garantie für absolute Feinstaubzurückhaltung, aber ein sicheres Zeichen dafür, dass der Bodenstaubsauger den größten Teil der gefährlichen Partikel bei sich behält. Nur der Allergiker sollte etwas genauer auf die absolute Feinstaubzurückhaltung achten, da sonst unzählige Allergene und Hausstaubmilben, Haut und Atemorgane angreifen.

Die Frühgeschichte des Bodenstaubsaugers

Die Neandertaler erkannten als erste, dass man etwas gegen den Staub in der heimischen Höhle unternehmen müsse. Zu oft erkrankten die Kinder und konnten nicht am Schulunterricht teilnehmen. Zunächst wurde das Haupthaar der Frau verwendet, um den Höhlenboden zu kehren. Der Kehricht blieb zumeist liegen, bis eines Tages ein Neandertaler bemerkte, wie sein Weib bei der Prozedur nach Luft rang und furchtbar zeterte, weil sich das Blut in ihrem Kopf staute. Dabei inhalierte das Weib den gesamten Kehrichthaufen. Der einmal verwendbare Wegwerfstaubsauger war geboren. Leider trug die Angelegenheit maßgeblich zum Aussterben des "Homo neanderthalensis" bei.
Noch heute bezeichnet der "Homo sapiens" seine Frau liebevoll als "Alten Besen". Dies deutet darauf hin, dass auch er die Frau zu Urzeiten als Besen einsetzte. Die robusteren Neuzeitfrauen überlebten die Prozedur, erfanden in ihrer Not aber den "Haarschopf am Stiel", einen Vorläufer des noch heute verwendeten Stubenbesens. Auch die Kinder mussten nicht länger als Handfeger und Kehrblech herhalten. Der "Homo sapiens" war es auch, der in seinen Höhlenmalereien die Ursachen für das Aussterben des Neandertalers festhielt. Graham Barclewitz, ein englischer Höhlenforscher entdeckte 1859 die "Technische Zeichnung" der Homo sapiens, und meldete 1866 den ersten Saugblaser zum Patent an. Dieses Gerät verwenden wir heute noch als Laubbläser bzw. Laubpuster. Barclewitz interpretierte die Höhlenmalerei falsch, und ging davon aus, dass die Neandertalerin den Staub verblies anstatt ihn zu inhalieren. Seine humanistische Bildung gestattete nicht den Gedanken daran, dass die Frau zu Urzeiten Dreck fressen musste. Ein schlauer Gärtner merkte an, dass es sinnvoller sei, das Laub in einen Beutel zu saugen, statt es von einer Ecke in die Nächste zu blasen. Der Laubsauger wurde geboren und gab den Anstoß für die Entwicklung des Beutelstaubsaugers. Das Ehepaar Bissell war es schließlich, welches 1876 eine Art externen Zentralstaubsauger zum Patent anmeldete, welcher sich mittels Pferd von Haus zu Haus transportieren ließ. Später wurden die Staubsauger kompakter und hielten Einzug in jeden Haushalt. Die Frau diente fortan nicht mehr als Staubsauger, sondern übernahm die Führung des Staubsaugers, welche sie bis heute nicht mehr abgegeben hat.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde den Medizinern die Gefahr der Feinstäube bewusst und ließ sie nach den Auslösern für die hohe Feinstaubbelastung fahnden. Im Ergebnis entstanden die Umweltzonen und der Zyklonstaubsauger, denn es waren die Dieselfahrzeuge und Beutelsauger welche dem menschlichen Organismus schwer zu schaffen machten. Parallel dazu erhielten Dieselfahrzeuge und Beutelstaubsauger einen Feinstaubfilter, wodurch der Feinstaubausstoß merklich reduziert werden konnte. Die endgültigen Lösungen für die Zukunft lauten jedoch Elektrofahrzeug und Multizyklonstaubsauger. Während sich die Automobilindustrie mit ihren lächerlichen Hybridfahrzeugen zum Popans macht, hat die Staubsaugerindustrie konsequent reagiert und unter Führung von Dyson den Multicyclone-Staubsauger etabliert. Diese mittlerweile billige und weit verbreitete Technologie vermag es, durch Zentrifugalkräfte den Feinstaub aus der eingesaugten Luft abzuscheiden, und im beutellosen Staubauffangbehälter sowie im Feinstaubfilter zurückzuhalten. Nebenbei bewiesen die Multizyklon-Staubsauger im Test 2016, dass sie auch dank ihrer Saugkraft, das Zeug zum Testsieger haben.

die Testsieger...

Der Staubsauger Test im Detail

Im Staubsauger Test kam es uns nicht nur auf die Saugleistung an. Allergien und Lungenerkrankungen gilt es beim Staubsauger Kauf vordergründig im Auge zu haben. So achteten auch wir in unserem Staubsauger Test 2016, aufmerksam auf die Sauggutzurückhaltung der Testprobanden. Besonders die Multicyclone-Staubsauger wussten oft durch ihre Allergiker-Eignung zu überzeugen. Nur wenige Beutelsauger konnten ihnen das Wasser reichen. Auch die Lautstärke war für uns kein unwichtiges Kriterium, auf der Suche nach dem besten Staubsauger. Trotz des hohen Kostendruckes unter dem die Hersteller heute stehen, erwarteten wir vom künftigen Staubsauger Testsieger, eine lange Haltbarkeit und eine zweckmäßige Stabilität. Leider erwiesen sich die besten Staubsauger, nicht gerade als die günstigsten. Aber auch für die Unterschichten-Hausfrau fand unser Bodensauger Testbericht ein passendes Vehikel. Leider kam der nicht ohne Beutel aus.

Der Schadstoffausstoß im Staubsaugertest

Entscheidend ist was hinten raus kommt, sagte einst Dr. Helmut Kohl, was die Menschen dazu veranlasste über ihn statt mit ihm zu lachen. Dabei hatte er vollkommen recht. Je mehr Schadstoffe vom Staubsauger aus der Raumluft gesaugt werden, und je weniger Schadstoffe den Staubsauger durch die Hintertür wieder verlassen, desto besser schneidet er im Testbericht ab. Ein Großteil der getesteten Beutelstaubsauger ließ es an der nötigen Körperbeherrschung mangeln und blies die Feinstäube fröhlich in die Raumluft. Dies stank nicht nur zum Himmel, sondern konnte bei ganz schlechten Staubsaugern sogar visuell erfasst werden. Nur wenige Beutelsauger bewahrten einen großen Anteil der eingesaugten feinen Partikel in ihrem Inneren. Wesentlich erfreulicher in diesem Vergleich schnitten die aktuellen Multizyklon-Staubsauger ab. Sogar billige Multicyclonestaubsauger aus dem Supermarkt vermochten es, duftneutral und lungenschonend den Feinstaub bei sich zu behalten. Zudem trat bei den Zyklonsaugern mit wachsendem Füllstand des Staubbehälters, kein Anstieg des Schadstoffausstoßes in Erscheinung. Wohingegen die Beutelstaubsauger mit zunehmendem Beutelfüllstand nicht nur an Saugleistung einbüssten, sondern teilweise zur Nebelmaschine mutierten. Die Schadstoffkonzentration in der Raumluft, nach Durchführung des Saugvorgangs, war für uns im Staubsaugertest 2016, das Hauptkriterium schlecht hin. Versagte hier ein Testkandidat im Vergleich, ist er unserer Meinung nach nicht einmal als Volksstaubsauger für den Unterschichtenpöbel geeignet. Acht von zehn Beutelsauger konnten nach dem Schadstofftest die Heimreise antreten. Immerhin sieben der zwölf getesteten Multizyklon-Staubsauger bestanden diesen Test mit Bravur. Auch die restlichen beutellosen Bodenstaubsauger durften weiterhin am Staubsaugertest 2016 teilnehmen, auch wenn die Eignung für Allergiker nicht gegeben war. Gerade Allergiker denen ihr Wohlbefinden am Herzen liegt, sollten einige Euro mehr in die Hand nehmen, um einen der leider sehr teuren Multi-Zyklon-Staubsauger des Marktführers zu erwerben. Seine Konstruktion und Stabilität sorgt für zuverlässigen Feinstaubrückhalt, was bei den klapprigen "Produktfälschungen" der Konkurrenz nur so lange gewährleistet ist, bis sie auseinander fallen.

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Die Saugkraft von Beutel- und Cyclone-Staubsauger im Vergleich

Die auf dem Staubsauger abgedruckte Leistung in Watt, lässt keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Saugkraft eines Staubsaugers zu, wie der Staubsaugervergleich gezeigt hat. Leider versucht die Wirtschaft gerne Kunden durch hohe Zahlen zu ködern. Ähnlich wie mit den Megapixeln bei Digitalkameras, ging man auch bei Staubsaugern jahrelang erfolgreich auf Dummenfang, in dem man die Wattzahl ins Lächerliche trieb. Nicht wenige Saugfreunde ließen sich 2000 Watt-Sauger andrehen und wunderten sich, dass diese nicht an die Leistung des 10 Jahre alten 1000 Watt-Staubsaugers herankamen. Dieser Trend hat sich dank steigender Energiepreise umgekehrt. Staubsauger über 2000 Watt gelten heute als Ladenhüter und sind nur schwer an die Hausfrau zu bringen. Es sind die Multicyclone-Staubsauger die deutlich machen, dass die Saugleistung nicht von der Watt-Zahl, sondern von der Technologie abhängt. Freilich ist die Wattzahl nicht völlig unerheblich. Durch die intelligente Multizyclone-Technologie lässt sich der Dreck auch mit wenig Energie aufnehmen und sauber von der wieder auszuscheidenden Raumluft trennen. Die beutellosen Bodenstaubsauger haben zudem den Vorteil, dass die Saugkraft konstant bleibt, auch wenn sich der Staubbehälter füllt. Den Beutelsaugern hilft bei steigendem Beutelfüllstand auch die wahnwitzige Leistung in Watt nicht weiter. Füllt sich der Staubsaugerbeutel nimmt auch die Saugleistung ab, wie der Staubsaugertest bewiesen hat. In geringem Maße gilt es auch das Zubehör bzw. die mitgelieferten Düsen für die Saugkraft verantwortlich zu machen. Doch Vorsicht: Von mitgelieferten "Turbodüsen" sollte man sich nicht zu viel versprechen. Um ehrlich zu sein, konnten wir im Staubsaugervergleich keinen Vorteil gegenüber den Standarddüsen erkennen. Im Gegenteil! Die nur zum Teil mitgelieferten Turbodüsen waren kleiner wie die mitgelieferten Standarddüsen. Wer mit der Zahnbürste das Klo säubert, mag großen Druck auf festsitzenden Schmutz ausüben, schafft aber nur wenig Fläche.
Einige Zyklonstaubsauger schienen zunächst nicht sehr saugstark zu sein, weil sie kaum vermochten, die darunter gehaltene Hand anzusaugen. Auf Parkett, Teppich und Computertastaturen vermochten sie dann jedoch zu überzeugen. Eine ausgeklügelte Düsenkonstruktion sorgt dafür, dass trotz geringer Leistung die Saugkraft dort zum tragen kommt wo sie benötigt wird. Leider fehlen meiner Tastatur jetzt einige Buchstaben.
Das Testergebnis dieser Disziplin ist recht eindeutig. Die getesteten Multizyklon-Staubsauger vermochten mit befriedigenden bis sehr guten Saugleistungen zu überzeugen. Auf Teppichböden bekleckerten sich einige nicht mit Ruhm, versagten aber auch nicht vollkommen. Die getesteten Beutelsauger hingegen machten im Dauertest wenig Freude. Glänzten sie Anfangs mit sehr hoher Saugleistung, so ließ die Saugkraft sehr schnell nach, bis ein Teil des Drecks nur noch auf dem Boden breit geschmiert und der andere Teil ins Gesicht der Saugfreundin geblasen wurde. Im Staubsauger-Test 2016 gilt es zu konsternieren, dass die angegebene Wattzahl keinerlei Rückschlüsse auf die Saugkraft zu ließ. Dies gilt sowohl für Beutelstaubsauger als auch für beutellose Multizyklonstaubsauger.

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Das Staubsauger-Zubehör und die Staubsaugerbeutel

Wussten Sie eigentlich dass die meisten Staubsauger eine Art Kofferraum besitzen? Da ist das Zubehör drin! Genau wie der Ersatzreifen im Fahrzeugkofferraum, verweilt das Staubsaugerzubehör dort zumeist ungenutzt, bis zur Abwrackung des Staubsaugers. 90% aller Hausfrauen sind zu faul, die Düsen je nach Einsatzzweck zu tauschen. Das Meiste wird mit der Standarddüse erledigt und geht es in die Ritzen, erfüllt das blanke Rohr den Zweck. Der Ehemann zieht sich ja auch keine Fugendüse drüber, wenn er sich um Spalte und Kerbe kümmert. Es geht auch ohne! Dennoch werben die Staubsaugervertreter gerne mit einem reichhaltigen Zubehör. Es lohnt sich auch nicht, sich all zu viele Gedanken darüber zu machen, denn die Düsen sind eh dabei. Nun, beim Frühjahrsputz wird die Fugendüse schon mal raus geholt. Ähnlich ergeht es der Polsterdüse bzw. dem Möbelpinsel. Manch ein Tierfreund freut sich über eine spezielle Tierhaarbürste. Doch Vorsicht! Die Tierhaardüse sollte nicht direkt am Tier eingesetzt werden, weil dieses sich sonst gleichmäßig in der Raumluft verteilt (hahahaha). Völlig unnötig hingegen erachten wir Turbobürsten und Parkettbürsten. Parkettdüsen bzw. Hartboden-Düsen und Turbodüsen sind bei einer vernünftigen Standarddüse überflüssig und bieten keinen Mehrwert. Im Staubsaugervergleich 2016 konnten wir uns über die mitgelieferten Düsen nicht beschweren. Kein getesteter Staubsauger gab sich hier die Blöße. Auch wenn der eine oder andere Bodensauger überflüssige Düsen an Bord hatte, gab es keinen Grund dies negativ zu werten. Oft waren es gar Billigheimer die mit überzogener Düsenausstattung glänzten. Anders sah es aus bei der Kabellänge. Hier geizten einige etwas, obwohl dies im Normalfall nicht weiter dramatisch erscheint. Wer jedoch große Räume zu reinigen hat, und wenige Steckdosen an ungünstigen Positionen sein Eigen nennt, sollte auf den Aktionsradius des Staubsaugers achten.
Nicht Zuletzt auf Staubsaugerbeutel, Motorfilter und Abluftfilter muss an dieser Stelle eingegangen werden, da immer noch Beutelstaubsauger vertrieben werden. Anders als bei den beutellosen Multizyclone-Staubsaugern, muss bei den im Unterhalt sehr teuren Beutelsaugern ständig irgend etwas ausgetauscht werden. Je nach Größe der Wohnung sollte ein bis zwei Mal im Monat der Staubsaugerbeutel gewechselt werden. Die meisten Saugfreunde ziehen den Zeitpunkt viel zu weit hinaus, und sind Stolz darauf, dass der Beutel das ganze Jahr gehalten hat. Wir empfehlen anhand unserer Testergebnisse im Staubsaugertest 2016, den Beutel bei einem Drittel des Füllstandes auszutauschen. Ab dann geht es mit der Saugleistung merklich bergab. Auch wenn die Saugkraft dennoch ausreicht, wie viele jetzt vielleicht anmerken wollen, so darf man nicht den Schadstoffausstoß vergessen, welcher ebenfalls mit zunehmender Beutelfüllung ansteigt, und bei halber Füllung ein gefährliches Niveau erreicht. Auch der Motor leidet darunter, wenn ein verdreckter Filter oder zu voller Beutel einen zu großen Widerstand verursachen und den Luftstrom behindern. Freunde des Beutelstaubsaugers stehen häufig vor dem Problem, dass wenn Bedarf besteht, für das entsprechende Staubsaugermodell gar keine Beutel, Motorfilter und Abluftfilter mehr erhältlich sind. Gerade wenn beim Staubsaugerkauf 10 Staubsaugerbeutel mitgeliefert wurden, und dieser nur halbjährlich gewechselt wurde, fällt man nach 5 Jahren aus allen Wolken, wenn man feststellt, dass für dieses Modell schon lange keine Filter und Staubbeutel mehr produziert werden. Auch wenn die Hersteller eine gewisse Verpflichtung diesbezüglich haben, gibt es für sie keine Verpflichtung nicht pleite zu gehen, oder utopische Beutelpreise abzuverlangen. Besser haben es moderne Menschen mit Multizyklon-Staubsaugern. Diese sind weitgehend wartungsfrei und benötigen keine Beutel. Alle jubel Jahre muss ggf. der Filter ausgespült werden. Unterhaltskosten wie beim in der Anschaffung genauso teuren Beutelstaubsauger, hat der Freund der Zyclone-Technologie nicht zu befürchten. Leidgeprüfte Besitzer von Beutelsaugern behelfen sich gerne mit "Permanent Staubsaugerbeutel". Diese wiederverwendbaren Staubsaugerbeutel sind freilich eine Notlösung, ersetzen aber keine originalen Staubsaugertüten. Die Leistung schwindet durch die Stoffbeutel und die Leerung artet oft in einer riesen Sauerrei aus.

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Stabilität und Haltbarkeit der Staubsauger im Vergleich

Hier gehen die Hersteller getrennte Wege. Einige versuchen krampfhaft den Preis eines Staubsaugers zu halten und sparen am Material, statt ihn etwas teurer zu machen. Aber ein Preis von 101 EUR sieht halt nicht so gut aus, wie ein Preis von 97 EUR. Andere Hersteller gehen einen seriöseren Weg, bauen den Staubsauger massiv und verlangen halt was er wert ist. Ja mehr noch. Sie hauen einen ordentlichen Preisaufschlag drauf, um das Gerät interessanter zu machen. Den goldenen Mittelweg gibt es leider selten. Ausgerechnet der Testsieger Staubsauger lässt sich selbstbewusst vergüten.
Gefährlich wird es, wenn windige Konstruktionen mit hoher Motorleistung kombiniert werden. So hat es einen Zyklonstaubsauger (billiges Supermarktmodell) im Test so zerfetzt, dass die Trümmer aus der Zimmerdecke gepult werden mussten. Einer Testhausfrau hat es die Implantate rausgehauen (Zahnersatz!). Höherwertige Multicyclone-Staubsauger jenseits der 100 EUR hatten diese Probleme nicht. Welchen Weg ein Hersteller gegangen ist, merkt man am besten an der "Staublanze". Hat man ein instabiles Staubsaugerrohr, frei jeglicher Verwindungssteife, wo die einzelnen Rohre nur lose zusammengedrückt werden, weiß man, dass man keinen Dyson-Staubsauger zu Weihnachten bekam. Der Marktführer unterdes liefert eine Staublanze, mit der sie notfalls einen lästigen Vorwerk-Vertreter vom Grundstück prügeln können. Vorher soll dieser aber noch mit seinem Vorwerk-Staubsauger Ihren Vorgarten saugen! Ein Vorteil teurer und stabiler Konstruktionen ist die oft wesentlich längere Garantie. Während Sie für einen gewöhnlichen Staubsauger oft nur 2 Jahre Garantie bekommen, verspricht Ihnen Dyson 5 Jahre Garantie. Da sieht man dann den dreifachen Kaufpreis gleich mit ganz anderen Augen. Im Staubsaugertest bestanden fast alle Staubsauger den Härtetest, wobei wir einigen Klapperkästen kein langes Leben voraussagen können. Nur 2 Staubsauger enttäuschten im Test. Der Eine wurde durch zu hohe Zentrifugalkräfte zerrissen. Der Andere, ein Beutelstaubsauger, zerfiel bei der Beutelmontage in sämtliche Einzelteile. Wer sich einen Multizyclon-Staubsauger ins Haus holen möchte, sollte nicht unbedingt zum 50 EUR Sauger aus dem Supermarkt greifen. Um Leib und Leben nicht zu gefährden, muss es aber auch nicht unbedingt ein teurer Dyson sein. Um die 100 EUR gibt es sichere Multicyclone-Sauger, auch wenn sie äußerlich etwas wackelig anmuten.

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Die Handhabung der Bodensauger

Ein dreifaches hoch auf den Multizyklon-Staubsauger, egal von welchem Hersteller! Endlich hat die Beutelfummelei ein Ende. Die im Test verbliebenen Beutelsauger hatten den unbestreitbaren Vorteil, dass ihr Staubbeutel nicht so häufig gewechselt werden musste. Ein Zyklonstaubsauger verlangt alle 2-3 Saugvorgänge nach einer Behälterleerung. Immerhin muss man seinen Staubauffangbehälter nicht wegschmeißen. Auch gestaltet sich der Vorgang der Behälterleerung, mit etwas Übung, wesentlich einfacher wie beim Beutelsauger. Am Anfang stand man oft in einer Staubwolke, bis man den richtigen Dreh raus hatte. Wichtig, sowohl beim Zyklone- als auch beim Beutelsauger, ist die rechtzeitige Leerung bzw. Wechselung der "Staubgefäße". Nur so spart man sich den anschließenden Klamottenwechsel und die Staublunge. Furchtbar nervig empfanden die Testpersonen in jedem Fall das Wechseln der Staubbeutel. Zwei linke Hände sollte man nicht haben, wenn der neue Beutel hinterher richtig sitzen soll. Auch musste oft der ganze Beutelstaubsauger zwecks Staubbeutelaustausch aus dem Haus geschafft werden. Zu groß die Sauerei beim Wechseln des Staubsaugerbeutels. Bei den getesteten Zyklonstaubsaugern wurde der leichte Staubbehälter einfach vom Sauger getrennt und draußen ausgeleert. Anschließend wurde er wieder in den Sauger geklinkt, mit verbundenen Augen und einer Hand auf dem Rücken festgebunden. Etwas Vorsicht sollte man auch hier walten lassen, um ein Aufwirbeln des trockenen Sauggutes zu vermeiden. Da bei den beutellosen Zyclone-Staubsaugern zumeist auch kein Filterwechsel erforderlich ist (hin und wieder muss er ausgespült werden), gewann der Multizyklonstaubsauger auch diese Disziplin im Test 2016 souverän. Weniger gut, diesmal auch und besonders beim Multicyclonesauger, gefielen uns mitunter die instabilen Staublanzen. Die Materialeinsparung bei einigen billigen Supermarktsaugern nimmt fast schon groteske Züge an. Da wird auf einrastende Verbindungen verzichtet und von der Hausfrau erwartet, dass sie die Saugrohrstücken fest zusammenpresst. Die ist natürlich zu schwach dazu und ärgert sich beim Saugen über das ständig abfallende Saugrohr. Auch ist die Materialstärke einiger Saugrohre so dünn dass man durchgucken kann. Immerhin waren einige Staubsauger bedingt durch die materialsparende Bauweise besonders leicht, was die Handhabung vereinfachte. Besonders positiv sind jedoch die großen Räder der meisten Multizyklonestaubsauger im Vergleich aufgefallen. Somit kann das martialische Design doch den einen oder anderen Bonuspunkt einfahren. Während die Beutelsauger am eigenen Netzkabel hängen blieben, so stellten für den Cyclone-Staubsauger mit seinen großen Rädern, selbst tiefe Schlaglöcher und hohe Türschwellen kein Hindernis dar. Gerade wer im Altbau wohnt, sollte beim Staubsaugerkauf auf große Räder achten! Schlaglöcher in denen der Staubsauger verschwindet findet man zwar auch dort eher selten, aber Bodenunebenheiten, Absätze und Türschwellen machen dem Saugteufel oft das Leben schwer. Ein Beutelstaubsauger mit seinen winzigen Rädchen vervielfacht dann den Frust, wie mittels Staubsaugertest 2016 eruiert werden konnte.

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Kauf, Support, Service und Garantie

Es ist in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll, einen NoName-Staubsauger aus dem Supermarkt abzuschleppen, womit wir nicht nur die Sache mit der Explosionsgefahr aufwärmen möchten. Vielfach wird nicht kenntlich, welche Firma das passende Zubehör vertreibt. Zwar braucht der Multicyclonestaubsauger weder Beutel noch Filter, aber bedingt durch die billige Bauweise der Supermarktsauger entsteht früher oder später ein Ersatzteilbedarf. Ersatzteile für Supermarkt-Staubsauger sind selten oder nur nach langer Suche erhältlich. Zudem sind die Ersatzteile oft teurer wie der Staubsauger selbst. Bricht eine klapprige Düse in Zwei, kann man den ganzen Staubsauger entsorgen, weil die Garantie für solche Fälle von menschlicher Gewalteinwirkung oft nicht herhält. Besser ist es, auch wenn es in der Geldbörse nicht so rosig aussieht, beim Online-Elektronikfachhändler ein Markengerät zu erwerben. Nur wenig teurer, sind die dortigen Geräte von besserer Qualität und wurden von anderen Käufern in "Kundenrezensionen" bewertet. Nach dem Kauf kommt der Staubsauger kostenlos ins Haus und kann 14 bis 30 Tage lang (je nach Händler) auf Herz und Nieren getestet werden. Ist man zufrieden bezahlt man das gute Stück und wenn nicht, schickt man es wieder zurück. Wenig sinnvoll ist es, sich einen Staubsaugervertreter ins Haus zu holen. Seine Staubsauger sind zwar nicht die Schlechtesten, oft jedoch die Teuersten. Da kommt man günstiger bei weg, kauft man sich im örtlichen Elektronikmarkt einen Dyson für jedes Zimmer. Vergleicht man die Preise der Staubsauger, gilt es immer auch auf die gebotenen Garantien zu achten. Fünf Jahre Herstellergarantie sollten dem Staubsaugerfreund schon 100 bis 200 EUR extra wert sein! Solche Staubsauger sind naturgemäß wesentlich stabiler und haltbarer in ihrer Konstruktion, da der Hersteller den Garantiefall nicht riskieren möchte. Wenn freilich das Geld nicht da ist, bleibt nur der billige Dysonabklatsch der Konkurrenz, mit 2 Jahren Garantie. Handelt es sich dabei um ein bekanntes Markenfabrikat, ist zumindest die Ersatzteilversorgung gewährleistet. Freunde des Beutelstaubsaugers, sollte es sie noch geben, tun gut daran, schon beim Kauf des Beutelsaugers nicht nur die Ersatzteilpreise zu vergleichen, sondern Ersatzbeutel und Austauschfilter sofort mitzubestellen. 50 Staubsaugerbeutel sollten den Staubsauger überleben. Restbestände kann man dann teuer in der Bucht vertickern, sollte sich der Sauger aus dem Staub gemacht haben. Vermeiden Sie bitte die Ersteigerung von Staubsaugern. Hierbei handelt es sich oft um Produktfälschungen bzw. billige Dysonimitationen. In aller Regel lassen sich die dortigen Händler per Vorkasse bezahlen, was auf keinen Fall akzeptiert werden darf! Ein seriöser Händler wird immer auch die nachträgliche Zahlung per Rechnung anbieten. Keine andere Zahlweise sollte von Ihnen geduldet werden, da Sie sonst ewig dem Geld hinterherlaufen, sollte ein Staubsauger plötzlich doch nicht lieferbar sein. Per Nachnahme erhält man häufig Ziegelsteine mit geringer Saugkraft. Ein etablierter Händler wird auch im Garantiefall keine Schwierigkeiten machen, und dem Saugfreund kompetent weiterhelfen. Bei unbekannten Onlineshops gilt es Vorsicht walten zu lassen. Oft ist der Gang zum Elektronikgroßmarkt vor Ort, dann doch die bessere Lösung. Dort sollte man sich nicht auf das erst beste Staubsauger Angebot stürzen! Oft handelt es sich dabei um saugschwache Ladenhüter, welche im Unterhalt viel zu teuer sind. Restbestände der Beutelstaubsauger versucht man auf diese Weise gerne abzuverkaufen.

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Testergebnis im Staubsaugertest 2016

Gab es bei unserem letzten Staubsaugertest vor 5 Jahren fast nur Beutelsauger die sich um den Testsieg prügelten, so hat sich das Bild mittlerweile komplett gewandelt. Alle etablierten Staubsauger-Hersteller bieten heute auch Multizyklon-Staubsauger an und verdienen das meiste Geld damit. Zurecht wie unser Staubsaugertest gezeigt hat. Multizyklonstaubsauger machen weniger bis gar keinen Dreck, sind leicht zu handhaben und verursachen kaum Unterhaltskosten. Konstruktionsbedingt sind sie saugstärker und oft auch leiser wie ihre beutelhaltigen Urgroßstaubsauger. Wer heute noch einen Beutelstaubsauger kauft, hat schon lange keinen Staubsauger-Testbericht mehr gelesen. Im Staubsaugertest 2016 ernteten die Multizylonstaubsauger des Marktführers die meisten Lorbeeren. Qualität, Stabilität und eine lange Garantie rechtfertigen den recht hohen Preis. Auch die Saugleistung auf allen getesteten Untergründen war phänomenal. Für weniger Betuchte gibt es günstige Multicyclone-Staubsauger, die einem Dyson ähnlich sehen, zumindest für einen Blinden mit Krückstock. Auch deren Saugleistung und Feinstaubrückhaltung geht in Ordnung. Bezüglich der Stabilität hingegen, sehen diese "Dyson-Plagiate" jedoch nicht ganz so gut aus. Die Hersteller wissen das und geben in weiser Voraussicht nur 2 Jahre Garantie. Heben Sie den Kassenbon gut auf, Sie werden ihn noch brauchen! Durchweg enttäuscht waren wir von den getesteten Beutelstaubsaugern. Zwar hinterließen diese im Schnitt einen ausgereifteren und wertigeren Eindruck wie viele Zyklonstaubsauger, verärgerten aber durch hohen Wartungsaufwand, unkontinuierliche Saugkraft, schlechte Feistaubzurückhaltung und viel zu kleine Räder. Trotzdem wird es auch nach unserem Staubsaugervergleich 2016 Traditionalisten geben, welche weiterhin zum Bodenstaubsauger mit Staubsaugerbeutel greifen werden. Nun, uns ist es egal, denn wir sind weit weg. Unsere Feinstaubration beziehen wir von Dieselfahrzeugen und Holzheizungen.

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