Testsieger im Aktiv- und Bluetooth-Lautsprecher Test 2017

Die besten Soundstationen & Funk-Lautsprecher im Vergleich

War früher jedes Rundfunkgerät so massiv, dass man mit den integrierten Boxen ganze Straßenfeste beschallen konnte, so sind heutige Mediaplayer so winzig, dass die nicht immer integrierten Lautsprecher, ihren Namen nicht verdient haben. Dank Kopfhörerausgang oder Bluetooth Schnittstelle, kann man sich jedoch auf verschiedene Weise behelfen. So kann man den MP3- oder Mediaplayer mit der HiFi-Anlage verbinden, um deren integrierten Die besten Soundstationen im TestVerstärker samt angeschlossener Boxen zu nutzen. Da klassische Stereoanlagen heute nur noch bei uncoolen Jugendlichen oder deren voll peinlichen Eltern zu finden sind, schuf die Industrie Lautsprecher mit integriertem Verstärker. Die so genannten Aktivlautsprecher ersparen uns den separaten Verstärker, den man sonst zusätzlich zu den Boxen mit sich herumschleppen müsste. Aktivlautsprecher gibt es in verschiedenen Varianten und Qualitäten. Oft sind diese furchtbar schlecht oder aber unzumutbar teuer. Unser Aktiv-Lautsprecher-Test 2017, trennt die Spreu vom Schrott und kürt für Sie die beste Soundstation zum Testsieger. Dabei konzentrieren wir uns im Test, auf schnurlose Bluetooth Soundstationen. Kommen die Aktivlautsprecher zudem mit Akku daher, haben sie bei uns ein Stein im Brett und gute Chancen auf den Testsieger Titel. Die besten Aktiv- und Bluetooth-Lautsprecher müssen nicht die teuersten sein! Sonderlich günstig kommt die Testsieger Soundstation 2017 allerdings auch nicht daher.

Einsatzgebiete der Soundstationen

Vor der Anschaffung von Aktivlautsprechern gilt es sich die Frage zu stellen, was man damit vor hat. Nicht immer erwartet man Musikgenuss auf höchstem Niveau. Manchmal geht es nur darum den Deutschlandfunk abzuhören oder ein Hörspiel klar verständlich wiederzugeben. Andere wollen sich Podcasts zu Gemüte führen oder Telefongespräche freihändig führen. Hier geht es nicht darum, klangliche Highlights zu setzen, sondern klar und verständlich rüber zukommen. In diesem Fall sollte man keinen Wochenlohn in die Hand nehmen müssen, um glücklich zu werden. Andere möchten aber doch ihre MP3-Musik in mehr als annehmbarer Qualität wiedergeben, sei es zum eigenen Vergnügen oder um eine Party zu beschallen. Dann gilt es schon etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Keinesfalls sollte man dies blindlings tun, denn es gibt günstige Aktivlautsprecher im Angebot der Onlinehändler, welche im Test positiv überraschten, und es gibt Krawallboxen welche einfach nur unverschämt teuer daher kommen.
Besitzen Sie einen guten MP3-Player oder einen ehrenwerten Plattenspieler, lohnt es sich den Aktiv-Lautsprecher-Test 2017 durchzulesen. Smartphones, Tablets und mobile MP3-Player schreien förmlich nach guten Soundstationen, welche an den Kopfhörerausgang oder besser via Bluetooth gekoppelt werden können. Zu meist besitzen aktuelle Mediaplayer eine Bluetooth-Schnittstelle, so dass die Anschaffung von Bluetooth-Lautsprechern obligatorisch sein sollte. Sie bieten mehr Bewegungsfreiheit, enttäuschten aber im Test häufig beim Klangspektrum. Schnurlose Aktiv-Lautsprecher und Soundstationen kommen idealerweise mit einem leistungsstarken integriertem Akku daher.
Möchte man die Lautsprecher nicht nur stationär betreiben, sondern in verschiedenen Zimmern, auf dem Balkon und am Badesee, so gilt es über die Anschaffung einer Soundstation nachzudenken. Zwar ist hier der Stereogenuss etwas getrübt, da die Lautsprecher sehr nah beieinander stehen, aber dafür gestaltet sich der Transport wesentlich angenehmer. Besonders die Soundstationen schnitten im Test sehr unterschiedlich ab. Bei vielen konnte man sagen: "Für ihre Größe ist sie nicht schlecht". Nur wenigen Soundstationen konnte man auch im Vergleich mit größeren HiFi-Anlagen einen wirklich guten Klang bei ordentlicher Lautstärke attestieren.  Viele der zu testenden Sound-Stationen kamen mit einem iPad- bzw. iPhone-Dock daher. Als Nutzer alternativer Smartphones kann man sich da ziemlich verballhornt vorkommen. Es ist gar nicht so leicht, eine qualitativ hochwertige Soundstation ohne Apple-Dock zu finden. Wir haben es geschafft! Wer freilich eine dieser elitären Apple Innovationen sein Eigen nennt, sollte auf das Vorhandensein eines iPhone-Docks achten. Bei vielen Dockingstationen lassen sich sogar iPads andocken. Mein Gott, was ist das für eine verrückte Welt?!

Ursachen für einen schlechten Klang

Dieser Punkt ist uns sehr wichtig, weil es in Erfahrungsberichten und Meinungen von unqualifizierten Nutzern immer wieder zu fatalen Fehlbewertungen kommt. Vielfältig sind die Ursachen für einen schlechten Klang, aber nicht immer offensichtlich. Oft liegt die Ursache nicht bei den Lautsprechern selbst! Bevor jemand seine erworbene Soundstation schlecht redet, sollte er sie unbedingt mit verschiedenen Mediaplayern testen! Besitzt ein Handy oder ein Computer einen schlechten Soundchip bzw. eine schlechte Soundkarte, kann auch der beste Aktivlautsprecher die Kohlen nicht aus dem Feuer holen. Einige erkennen die Abhängigkeit vom Sound zuführenden Gerät nicht und schieben leichtfertig den Lautsprechern die Schuld ins Gehäuse. Kaufte man sich teure und von Anderen für gut befundene Lautsprecher, ärgert sich aber über den mittenbetonten Klang ohne Höhen und ohne Bass, muss der eigene Mediaplayer kritisch hinterfragt werden. Er ist es zumeist, welcher einen schlechten Sound produziert und an gute Lautsprecher weitergibt. Diese können maximal das wiedergeben, was ihnen an Qualität zugeführt wird. Bitte urteilen Sie nicht leichtfertig über Aktivlautsprecher, bevor Sie diese nicht mit einem unumstrittenen Mediaplayer getestet haben!
Natürlich gibt es für einen schlechten Klang auch andere Ursachen. Ist der Klangkörper zu klein, was bei vielen ultramobilen Soundstationen und Lautsprechern der Fall ist, sollte man von vorne herein nicht zuviel erwarten. Zwar gab es im Testbericht positive Ausnahmen, aber zur Partybeschallung eignete sich keine Soundstation unter 2000 Gramm. Je größer die getesteten Aktiv-Boxen und je massiver deren Gehäuse waren, desto besser war im Vergleich auch der Klang. Verlassen sollte man sich auf diese These jedoch nicht, denn es gab im Test auch "Schwere Enttäuschungen".
 

Bauformen der Aktiv-Lautsprecher

Soundstationen

Eine gute Soundstation hebt die Lebensqualität enorm. Sie übernimmt die Aufgaben der im Aussterben begriffenen Stereorecorder, Ghettoblaster, Soundbars und Boomboxen. Da Wechseldatenträger wie CD, DVD und Musikkassette von USB-Sticks und Mediaplayer aller Art abgelöst wurden, benötigt man heute nur noch den Verstärker samt Lautsprecher. Dies nennt man dann Soundstation. Dank weggefallender Laufwerke sind diese wesentlich leichter und einfacher zu handhaben. Die Musikzuführung geschieht via Smartphone, Handy, Mediaplayer oder auch über den Computer. Oft besitzen Soundstationen neben den 3,5 mm Klinkenbuchsen eine Bluetoothschnittstelle. Somit lassen sich Soundstationen auch mit Netbook, Notebook, Tablet und anderen multifunktionellen Unterhaltungsgeräten betreiben. Im Gegensatz zu getrennten Stereo-Aktivlautsprechern lassen sich Soundboxen einfacher transportieren und somit vielseitiger einsetzen. So kann man sie mit ins Badezimmer nehmen, um beim Wannenbad seine Lieblingsmusik genießen zu können. Auch eignen sie sich je nach Qualität für die Party-Hintergrundbeschallung. Prädestiniert sind sie für kleinere Räume, wie Bad, Küche oder Arbeitszimmer. Klang und auch Lautstärke genügen hier (nicht immer) höchsten Ansprüchen. In größeren Räumlichkeiten versagen unterdes auch die besten Soundstationen. Die begrenzte Lautstärke verliert sich in der Weite des Raumes und der Stereosound verkommt aufgrund der dicht beieinander liegenden Lautsprecher oft zum Mono-Hörvergnügen. Nur wenige Soundstationen wie der spätere Testsieger vermochten einen betörenden Raumklang bereitzustellen. Soundstationen helfen dort weiter, wo man die Heimkinoanlage nicht mit hinschleppen kann. Dienlich ist dabei der integrierte Akku. Bei günstigen Soundstationen müssen (können) Batterien oder handelsübliche Akkus eingeführt werden.

zum Testanfang

Sound-Dockingstationen

Sounddockingstationen sind Soundstationen mit einem "Einschubschacht" für (bestimmte) Mediaplayer. Schade dass sich die Hersteller nicht auf ein Universaldock verständigen können. Allenfalls die Apple-Jünger bekommen was sie wollen. Wer ein anderes Smartphone besitzt, muss sich mit dem MP3-Link-Eingang begnügen, womit wir wieder bei den einfachen Soundstationen ohne Dock wären. Wir sagten früher 3,5mm Klinkenanschluss dazu. Dies erfüllt seinen Zweck auch, sieht aber nicht so edel aus und erfordert 2 Hände beim Andockmanöver. Waschechte Sounddockingstationen gibt es im wesentlichen nur für die Mediaplayer von Apple. Wer ein anderes Smartphone besitzt, kann allenfalls auf herstellereigene Lösungen hoffen, welche nicht immer einen furchtbaren Sound liefern, oft aber unpraktisch und teuer sind. Der Zubehörhandel tobt sich unterdes aus, geht es darum Sounddockingstationen für Apple-Geräte zu fabrizieren. Diese gibt es in allen Qualitäten und Preislagen. Schade nur, dass die entsprechenden Mediaplayer so teuer sind...

zum Testanfang

Stereo-Aktivlautsprecher

Die wohl bekannteste Form der Aktiv-Lautsprecher stellen die sog. "Computerlautsprecher" dar. Es sind 2 einzelne, früher generell mit einer Schnur verbundenen Lautsprecherboxen. In einer der Boxen versteckt sich der Verstärker. An dieser oder der anderen wird auch das klobige Netzteil angeschlossen. Stereo-Aktiv-Lautsprecher entspringen dem PC-Zubehörhandel. Daher kennt man sie auch als PC-Lautsprecher. Auch heute noch werden sie vorwiegend in diesem Bereich eingesetzt, aber auch gerne für Smartphone oder MP3-Player zweckentfremdet. Warum auch nicht, denn das 3,5mm Klinkenkabel lässt sich mit jedem Kopfhörereingang verbinden. Im Gegensatz zu den kompakten Soundstationen, lassen sie sich nicht so praktisch transportieren. Da stolpert man schon gerne mal über die Schnur oder lässt eine Box die Treppe runter segeln (die zweite notgedrungen hinterher). Von Vorteil ist der mögliche Abstand der Boxen zueinander. So kommt der Stereo-Sound deutlich besser zur Geltung. Im Test enttäuschte jedoch häufig das zu kurze Verbindungskabel, welches in der Regel fest mit den Lautsprechern verbunden ist und nicht einfach so verlängert werden kann. Abhilfe schafft auch hier die Wireless-Bluetooth-Technologie. So sind einzelne Stereo-Aktivlautsprecher heute auch ungebunden voneinander zu positionieren und oft auch mit integrierten Akkus erhältlich. Dies schafft Freiräume bei der Raumgestaltung und verbannt mitunter sogar Heimkinoanlagen aus Wohnzimmern. Hier sollte man aber etwas tiefer in Muttis Brieftasche greifen, möchte man diese Speaker als Erst-Lautsprecher einsetzen. Möglich ist es aber, wie der Test der Aktiv-Lautsprecher 2017 gezeigt hat. Dank Wireless-Bluetooth können auch hier Mediaplayer aller Art schnurlos gekoppelt werden. Reine PC-Lautsprecher erübrigen sich oft dadurch, dass Monitore und Laptops heute mit passablen Speakern daher kommen. Diese ermöglichen zwar nicht die Raumbeschallung, erfüllen aber ihren Zweck, - den Zweck der Unterhaltung und der Kommunikation.

zum Testanfang

5.1 Lautsprecher (und Folgende)

Nicht Gegenstand unseres Testberichtes, waren "Lautsprecheransammlungen". Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt, dass auch Heimkinoanlagen mittels Aktivlautsprecher ersetzt werden können. Dabei befinden sich der Verstärker und die Anschlüsse für Frontlautsprecher, Rear-Lautsprecher und Centerlautsprecher im Subwoofer. Der Test wäre zu komplex, würden wir diese Raumklang-Anlagen auch noch beurteilen. Allgemein kann aber auch hier gesagt werden, es gibt Spreu und Weizen. Wer heute sein Wohnzimmer mit Lautsprechern tapezieren möchte, ob als Liebhaber der klassischen Musik oder Blockbuster-Enthusiast, fährt gut damit, auf altertümliche Heimkinoanlagen zu verzichten. 5.1-Aktiv-Soundanlagen sind unabhängig von technischen Modeerscheinungen wie DVD oder Blu-Ray. Alle aktuellen Wiedergabegeräte können an diese aktiven 5.1-Anlagen gekoppelt werden. Gerade bei diesen Raumklang-Anlagen sollte aber auf Qualität statt nur auf einen günstigen Preis geachtet werden. Wir sind übrigens der Meinung, dass nichts über Stereo geht! Wir sind aber tolerant und akzeptieren die Meinungen Andersdenkender! Es muss aber doch komisch anmuten, dass jedes Jahr ein neues inflationäres Lautsprecher-System auf den Markt kommt. Erst 2.1, dann 5.1 und Morgen 10.1. Statt auf ein Mehr an Lautsprechern zu setzten, sollte der Musik-Liebhaber auf ein Mehr an Lautsprecherqualität achten. Kommt der Sound aus hochwertigen, im Test für gut befundenen Lautsprechern, ist dem Klangenthusiasten meist mehr geholfen, als wenn er sich 10 Lautsprecher in die Bude stellt. Die 1 nach dem Punkt steht übrigens für den Subwoofer. Gerade der Subwoofer sorgt mit seinem Mega-Bass nicht unbedingt für Freude, - weder beim Vermieter noch beim Klassik-Liebhaber. Der Subwoofer bringt einfach nur die Bude zum Beben, hebt aber selten den Klang.

zum Testanfang

Aktivlautsprecher Test 2017

Unabhängig von den getesteten Bauformen, lag es uns in erster Linie am Herzen, den Klang der Lautsprecher zu beurteilen. Die favorisierte Bauform hängt schließlich vom gewünschten Einsatzzweck ab. Darüber hinaus galt es im Aktivlautsprecher-Test 2017, Bedienung und Handhabung der Soundstationen und Bluetooh-Lautsprecher miteinander zu vergleichen. Als klar im Vorteil stellten sich hier die Soundstationen gegenüber den Stereo-Einzellautsprechern heraus. Der etwas reduzierte Stereogenuss aufgrund des geringen Lautsprecherabstandes, machte sich nur beim direkten davor sitzen bemerkbar. Klanglich standen die Soundstationen den Einzellautsprechern in nichts nach. Im Gegenteil! Die Testsieger-Soundstation schlug alle getesteten Einzel-Aktivlautsprecher um Längen. Lediglich in Punkto Lautstärke konnten einige Konkurrenten gegenhalten. Im Testergebnis gilt es jedoch festzuhalten, dass ein guter, satter und ausgewogener Klang, allemal mehr wert ist, als ein ohrenbetäubender Lärm. Jedoch treten gerade bei den Soundstationen enorme Unterschiede zu Tage, wobei sich die Qualität selten am Preis ablesen lässt. So erschienen Soundstationen zum Test, die gut 3x so teuer waren wie der spätere Testsieger, versagten aber beim Klang auf ganzer Linie. Bemerkenswert auch die Feststellung im Testergebnis, dass Einwegeboxen einen besseren Sound von sich geben, als die aufwendigeren Mehrwegeboxen. Hier können wir sogar generell sagen, dass hochwertige Einwegesysteme einen ausgewogeneren Klang bereitstellen, als 2- oder 3-Wege Lautsprecher mit separater Bassöffnung. Letztere vermochten es nur selten, eine stimmige "Klangmischung" bereitzustellen. Was helfen mir getrennte Höhen, Tiefen und Mitten, wenn alles nicht zusammen passt? Das ist wie bei einem schlecht synchronisierten Film. Natürlich sind Einwege-Lautsprecher auch nur dann besser, wenn der Hersteller etwas von seinem Handwerk versteht und nicht am falschen Ende spart.
Eine andere These konnte im Test der Aktivlautsprecher teilweise widerlegt werden. So behaupten "Semiprofessionelle Kenner", dass die Klangqualität von der Größe des Klangkörpers abhängig ist. Diese Aussage ist zwar nicht gänzlich falsch, wurde aber im Test durch einige Gegenbeispiele in Frage gestellt. Unterm Strich ist es allerdings tatsächlich so. Viele kleine Plastiklautsprecher und Mini-Soundstationen klingen so wie sie aussehen. Diese erzeugen zwar nicht selten einen riesigen Krawall, sorgen aber beim Klangbild für Ernüchterung. Für Podcasts, Hörbücher oder Infosendungen im Radio, mögen solche kleinen Lautsprecherwürfel genügen, aber für den Musikgenuss sind sie ungeeignet. Je größer die Aktivlautsprecher daher kamen und je weicher die verwendeten Materialien, desto besser zeigte sich auch das Klangbild im Test. Da kann man dann auch mal die Lautstärke etwas weiter aufdrehen, ohne das der Klang darunter leidet. Pauschalieren kann man diese Aussagen jedoch nicht! So war die beste Soundstation im Test, bei weitem nicht die Größte. Zwar waren die verwendeten Materialien äußerst hochwertig, jedoch fehlte es der Soundstation augenscheinlich an Tiefe. Dies stellte sich jedoch später im Test keineswegs als nachteilig heraus. Trotzdem übertraf sie 3x so teure Soundboxen deutlich im Klang und stellte auch eine ordentliche Lautstärke bereit. Dabei musste nicht auf Akkulaufzeit, Mobilität oder Ausstattung verzichtet werden.

zum Testanfang

Speziell bei der Ausstattung der Soundstationen gab es große Unterschiede zu verzeichnen. Die Einfachsten kamen ohne Akku daher und boten lediglich einen MP3-Link-Anschluss. Bessere Soundstationen enthielten Bluetoothschnittstellen, welche im Test oft für Verdruss sorgten, weil sie nur einen Teil des Klangspektrums übertrugen. Leider wissen dies die Wenigsten. Viele sind nach dem Kauf einer teuren Soundstation enttäuscht, weil der Klang über Bluetooth nicht annähernd so gut rüber kommt, wie schnurgebunden über den Kopfhörer-Eingang. Dies ist zwar der Normalfall, muss aber nicht sein, wie der Testsieger gezeigt hat. Ein erweiterter Apt-X Codec sorgt bei den besten Bluetooth-Soundboxen, für schnurlose Musikwiedergabe in CD-Qualität. Die mitunter beiliegenden Fernbedienungen erwiesen sich im Testbericht als recht nützlich, waren aber selten besonders hochwertig. Leider mussten sie oft mit einer Knopfzelle bestückt werden. Besser gestaltet sich mitunter die Bedienung via Smartphone.
Die Akkus lieferten ein unterschiedliches, aber zumeist positives Testergebnis. Einige Testkandidaten benötigten etwas lange für den Ladevorgang. Einige der günstigeren Soundstationen kamen mit einem proprietären, internationalen Ladegerät daher. Dies hat sicher auch seine Vorteile?! Lieber wäre uns ein schlichtes Standard-USB-Netzteil gewesen, damit nicht unzählige Netzteile mit in den Koffer müssen, soll es einmal auf Reisen gehen. Aber niemand ist perfekt. Laufzeiten von über 5 Stunden gehören heute zum Standard. Die beste Soundstation im Test übertraf bei mittlerer Lautstärke sogar die Herstellerangabe. Damit war nicht unbedingt zu rechnen.
Im Gegensatz zu den Soundstationen, kamen die Stereo-Aktivlautsprecher überwiegend schnurgebunden und ohne Akku zum Test. Das heißt man hat die Wahl übers Netzkabel zu fliegen oder übers Lautsprecherkabel zu stolpern. Doch auch im stationären Einsatz als Computerlautsprecher auf dem Schreibtisch, mag sich heute kaum noch einer den Kabelsalat zumuten. So sind auch getrennte Aktivlautsprecher mittlerweile mit Akkus und integrierter Funktechnologie erhältlich. Sie sorgen für ein gewisses Maß an Mobilität, bieten einen sehr guten Stereoklang, da sie weit voneinander postiert werden können, und sie ersparen uns den Anblick hässlicher Verbindungs- und Stromkabel. Die zum Test erschienenen Funklautsprecher boten leider eine etwas schlechtere Klangfülle und einen schlechteren Raumklang als die beste Soundstation, weshalb wir sie nicht zu Testsiegern erklären konnten. Sie waren aber nah dran.

zum Testanfang

Fazit im Aktivlautsprechertest 2017

Aktivlautsprecher in Form von Soundstationen, werden klassische Lautsprecher und Musikanlagen aus den Wohnungen verbannen. Schon heute kauft kaum noch jemand einen Stereo-Radiorekorder oder eine HiFi-Anlage. Ursächlich dafür ist die geänderte Medienzuführung. Lieder werden heute einzeln im Internet erworben, auf kleinen Mediaplayern, Smartphones oder Computerfestplatten gespeichert und via Bluetooth zur Soundbox übertragen. CD, DVD und Musikkassette sind Schnee von gestern, weshalb man sich auch die historischen Laufwerke sparen kann. Lediglich wer extremste Lautstärken und Bassvibrationen erwartet, sollte weiterhin auf hochwertige separate Verstärker und Lautsprecheranlagen zurückgreifen. Ansonsten erwiesen sich die Soundstationen im Vergleich dazu, als vollwertiger Ersatz mit zusätzlichen Vorteilen. Zwar gab es im Test auch viele Rohrkrepierer welche mit bulligem Design aber kläglichem Gejaule auf Kundenfang gingen, jedoch die besten Soundstationen wussten voll und ganz zu überzeugen. So auch der Testsieger mit seiner einmaligen Klangfülle, seiner intuitiven Bedienung und seiner Akkulaufzeit. Musste man Radiorekorder noch mit unzähligen Batterien bestücken, so bieten bessere Soundstationen einen integrierten Lithium-Ionen-Akku mit Laufzeiten von über 6 Stunden. In der Anschaffung kaum teurer, helfen LI-ION-Akkus laufende Kosten zu minimieren und die Bedienung zu erleichtern. Sie sind einer der größten Vorzüge der Soundstationen, wie der Testbericht deutlich gemacht hat. Der zweite große Vorteil besserer Soundboxen ist die schnurlose Connectivität. So müssen heute keine Stolperdrähte mehr gespannt werden, um die Musik zu übertragen. Hier fällt der Test jedoch ein zwiespältiges Testurteil. Auch höherpreisige Soundboxen vermochten es selten, das gesamte Klangspektrum via Bluetooth weiter zuleiten. Wollte man Musik auf höchstem Niveau genießen, musste schließlich doch der 3,5mm Klinkenanschluss genutzt werden. Eine positive Ausnahme bildete die Testsieger-Soundstation, welche auch über Bluetooth das komplette Frequenzspektrum bereitstellte. Das Fazit im Soundstationen-Test 2017 fällt grundsätzlich sehr positiv aus, auch wenn es beim Kauf zu sondieren gilt. Viele blecherne Krawallboxen eignen sich zwar für Infosendungen und Podcasts, aber nicht für den Musikgenuss.
Klassische Computerlautsprecher dürften es künftig etwas schwerer haben. In Anbetracht der nur unwesentlich teureren Soundstationen, möchte sich niemand mehr den Kabelsalat auf dem Schreibtisch antun. Die fehlende Mobilität erschwert zudem den universellen Einsatz. Eine Soundbox hinter dem Laptop sorgt für einen aufgeräumten Schreibtisch und einen ordentlichen Klang. Zwar gab es im Test sehr gute Aktivlautsprecher, jedoch keine die für Begeisterung beim Testpersonal sorgten. Eine Ausnahme bildeten die aktiven Funklautsprecher, welche zwar nicht ganz den Komfort der Soundstationen boten, aber mitunter das bessere Klangerlebnis. Sie lassen sich weit voneinander positionieren, was für ein besseres Stereoerlebnis sorgt. An den Raumklang einiger Soundstationen, kamen die Aktivlautsprecher unterdes im Test nicht heran. Eine gute Soundstation bietet sich übrigens auch prima als Soundbar Ersatz für den Flachbildfernseher an. Sie bietet einen besseren Klang und ist nicht so teuer wie eine Soundbar.

zum Testanfang

Geschenktipp Soundstation

Ach je, was soll ich nur schenken? Die meisten Geschenke landen im Schrank für unliebsame Geschenke oder werden bei Ebay versteigert. Immer wenn meine Tante zu Besuch kommt, hole ich den Porzellan-Kürbis den sie mir einst schenkte aus dem Keller, und positioniere ihn an wichtiger Stelle. Ist die Tante wieder weg, verschwindet auch der Kürbis wieder ins Loch. Es gibt aber auch Geschenke, wo die Gefahr der Blamage gleich Null ist. Eine halbwegs gute Soundstation findet immer Anklang, sei es bei der Beglückung des Juniors, als auch bei der Beschenkung reiferer Angehöriger. Selbst kleinere Soundstationen ab 30 EUR aufwärts werden gerne hergenommen, für die Unterhaltung in der Küche, auf dem Balkon oder im Hobbyraum. Auch wenn der Klang nicht für ein simuliertes Rockfestival ausreicht, findet sich immer ein sinnvolles Einsatzgebiet und sei es auch nur auf dem Nachtschrank. Statt Kitsch und Firlefanz, empfehlen wir zu Weihnachten oder zum Geburtstag, das Geschenk einer Soundbox. Gerade wenn man nicht genau weiß was eine Person gerne hätte, schon hat oder gebrauchen könnte, macht sich eine einfache Soundstation, mit nicht zu schlechtem Klang recht gut! Bei der Beschenkung von Senioren gilt es dabei auf eine einfache Bedienung zu achten. Hier sind die meisten Soundstationen den Radiorekordern gegenüber klar im Vorteil. Hadern Senioren oft mit komplizierten Stereo-Radiorecorden, so sind sie doch meist in der Lage, die 3 Knöpfe einer Soundbox zu bedienen. Ist ein Junior in der Familie, kann dieser die Lieblingsstücke der Eltern auf einem USB-Stick speichern. Diese stecken den USB-Speicher in die Soundstation und drücken einfach auf Play. Das Erfolgserlebnis hebt das Selbstvertrauen der Senioren und die Lebenserwartung!

zum Testanfang

Eine Soundstation kaufen

Man sieht es den Aktivlautsprechern selten an, was sie zu leisten im Stande sind. Deshalb empfehlen wir den Kauf beim seriösen Onlinehändler mit 14-30-tägigem Rückgaberecht und der Möglichkeit der nachträglichen Rechnungszahlung. Es ist die wohl einzige Möglichkeit, risikolos und preisgünstig an eine Soundstation heranzukommen. Zwar ermöglicht auch das Fachgeschäft vor Ort, den Test der Geräte, verlangt aber im Schnitt gut ein Drittel mehr als der Online-Handel. Wirklich testen kann man die Lautsprecher nur dort wo sie auch zum Einsatz kommen sollen, zu Hause in den eigenen 4 Wänden. Alternativ kann man sich auch die Angebote der größeren Elektronikmärkte anschauen. Wir favorisieren etablierte Onlineshops, welche mitunter sogar versandkostenfrei liefern und bei der Rücksendung kein Palaver machen. So kann man die gekauften Aktivlautsprecher in Ruhe testen und dann ggf. bezahlen oder zurück senden. Auf Versteigerungsplattformen sollte man unterdes nicht zurückgreifen, da hier häufig Ladenhüter, B-Ware (wohl eher C-Ware) und Rückläufer zu überhöhten Preisen per Vorkasse verkauft werden. Nur selten bietet dort eine Privatperson, einen der Beschreibung entsprechenden Artikel zur Versteigerung an. Oft sind es Großhändler oder kleine Steuerhinterzieher, welche große Posten Restware und Rückläufer günstig aufkaufen und überteuert als "Neu" oder "Neuwertig" zum Sofortkauf anbieten. Ein Rücknahmerecht wird nicht selten von vorne herein ausgeschlossen, da man sich als Privatverkäufer bezeichnet. Aber auch Firmen nehmen es mit dem Rückgaberecht oft nicht so genau. So verlangt man utopische Abnutzungsgebühren, erstattet die Versandkosten nicht oder behauptet das Gerät sei unsachgemäß behandelt worden. Diesen Ärger vermeidet man, kauft man bei einem etablierten und seriösen Großversandhaus. Viel Spaß mit Ihrer neuen Soundlösung!

unser Testsieger

zum Testanfang