Testsieger im eBook-Reader Test

Die besten eBook Reader 2016 im Vergleich

E-Book-Reader Test:Im eReader Test2016, kürenwir den besteneReader zum Testsieger 2015.Der beste eBook-Readerim Angebot, erfreutauch Stiftung Warentest!

E-Book-Reader gelten als das Weihnachtsgeschenk 2016 schlechthin. Zumindest bei den Damen stehen sie ganz oben auf dem Wunschzettel, gleich nach dem Bügelbrett. Die Aussicht auf Erfolg ist groß, denn eReader sind günstig in der Anschaffung und das Angebot an eBooks wächst ständig. So wie der eLefant einst das Mammut von der Weltbühne gefegt hat, so macht es nun der eBook-Reader mit dem Papierschinken. Bringt der direkte Vergleich von eLefant und Mammut kein schlüssiges Testergebnis, so siegt der eReader im Test, gegen das klassische Buch auf ganzer Linie. Ohne das Testergebnis vorweg nehmen zu wollen, soll eine Lehre aus dem E-Book-Reader Test 2016, gleich zu Beginn gezogen werden: Die Ablösung des klassischen Buches ist nicht mehr aufzuhalten! Wir vergleichen die elektronischen Lesegeräte, sagen Ihnen worauf Sie beim Kauf achten müssen, und wo Sie Ihre E-Books günstig oder gar kostenlos beziehen können.

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Was lässt uns an den E-Book-Reader glauben?

Zunächst einmal standen wir den eBook-Readern im Test genau so ablehnend gegenüber, wie die meisten konservativen Büchermäuse und Leseratten. Das Lesegefühl ist einfach nicht das Selbe, redeten wir uns erfolgreich ein und verzichteten bisher auf den technischen Fortschritt. Der Test der eBook-Reader nötigte uns unterdes dazu, einige der Geräte in die Hand zu nehmen. Wie hätten wir auch sonst den Testbericht durchführen sollen? Schnell verloren wir unsere Scheu, da wir das ungeheure Potential der eBooks erkannten. Fast nur Vorteile blieben, nach dem die Vorurteile gefallen waren. Das eBook ist leicht (0 Gramm), relativ klein (0 Kubikmillimeter) und nicht selten kostenlos erhältlich. Kauft man die eBooks legal im Handel, sind sie derzeit leider noch recht teuer. Im Gegensatz zu Papierausgaben, kann man sie nicht (so einfach) tauschen, da sie oft mit einem Kopierschutz daher kommen. Die Verlage sparen sich 100% der Druckkosten, geben den Vorteil aber nur in geringem Maße an den Bücherfreund weiter. Die Buchpreisbindung wird für dieses fragwürdige Verhalten verantwortlich gemacht. Wie die Musikindustrie, wird auch der Buchhandel nach Zahlung von Lehrgeld schnell dazu lernen, DRM abschaffen und die Buchpreise gehörig senken. Nur so kann der illegalen Verbreitung von eBooks über einschlägig bekannte Foren und Portale, Einhalt geboten werden. Solange die Buchpreisbindung nicht fällt, werden die Autoren um ihren gerechten Lohn geprellt. Geistiges Eigentum wird gestohlen und weiterverbreitet. Wie dem auch sei, die e-Reader lachen sich ins Fäustchen, denn ob die eBooks legal oder illegal den Speicher speisen, geht ihnen am Akku vorbei. Viele IKEA-Regale werden aus den Wohnstuben fliegen, kleinere Wohnungen werden bezogen und unzählige Bäume werden künftig an Altersschwäche sterben und vor Ort vermodern. Der eBook-Reader ist nicht mehr aufzuhalten, gilt es im Testergebnis festzuhalten. Zu krass sind die Vorzüge der elektronischen Bücher, natürlich nur dann, wenn ein im Test für gut befundener eBook-Reader, die Literatur präsentiert. Der Testsieger aus unserem Vergleich, brilliert mit einem Display, welches die Sehkraft über viele Stunden konstant hält und ein Ermüden der Büchermaus verhindert. Er ist wochenlang einsatzbereit, ohne an die Steckdose zu müssen und sein Preis ist so niedrig, dass selbst der Unterschichtler nicht länger auf schöngeistige Literatur verzichten muss. Den Gegnern der elektronischen Bücher empfehlen wir, testet einen eBook-Reader persönlich, bevor ihr ihn schlecht redet! Zu viele Leute haben sich vor 10 Jahren lächerlich gemacht, als sie der Digitalkamera keine Zukunft eingeräumt haben. Heute fotografiert jeder digital, sogar der ewig Gestrige. Der Durchbruch der eReader ist nicht mehr aufzuhalten. Auf den Wunschzetteln der Damen, stehen die E-Book-Reader schon jetzt ganz oben. Während sich die meisten Herren zu Weihnachten 2016, sehnlichst eine Krawatte  wünschen, erhebt die Frau Anspruch auf einen eBook-Reader. Er steht bei den Damen an zweiter Stelle, noch vor der Rute.

Die Defizite der eBook-Reader im Test

Es könnte alles so schön sein, wenn sich die Hersteller nicht so viele Gedanken machen würden. Gedanken darüber, wie man der Büchermaus das Geld auch nach dem Kauf aus der Tasche ziehen kann. Zusatzfunktionen zum "Erleichterten Erwerb" von eBooks, trüben häufig die unkomplizierte Handhabung der eBook-Reader. Zwecks Kauf von elektronischen Büchern, wurden einige eReader mit Qwerty-Tastaturen versehen. Eine deutsche Qwertz-Tastatur wäre schlimm genug, aber gerade noch verschmerzbar gewesen. So oder so, eine Tastatur für Texteingaben, hat unserer Meinung nach, nichts an einem eBook-Reader verloren, da gerade die eigentliche Klientel, reifere Mädchen ab 50, auf einfachste Handhabung angewiesen sind. Sie beherrschen nicht das 10-Fingersystem, wollen auch nicht im Internet surfen, sondern einfach nur ein Buch lesen. Zumindest in Basisversionen sollte man auf Tastaturen verzichten, während man sie in Premium-Versionen für Technikerfahrene durchaus integrieren kann. Mehrwert und Bedienung stehen leider oft konträr gegenüber und überfordern die greise Büchermaus, während sich die rüstige Leseratte über die Zusatzfunktionen freut.
Einige Hersteller haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt, und verzichten auf eine deutsche Benutzerführung. Da dürfen sich dann die Omis kurz vor der Abberufung in die Ewigkeit, auch noch mit einer Fremdsprache vertraut machen, um Bücher in elektronischer Form auf das Wiedergabegerät ziehen zu können. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein?! Über kurz oder lang werden die Hersteller Updates in deutscher Sprache bzw. deutsche Firmware-Versionen bereitstellen. Bis dahin gilt es, die unangenehme Hürde in der ansonsten einfachen Bedienung in Kauf zu nehmen.
Während der Testsieger unter den eReadern mit einer hervorragenden Laufzeit glänzte, schwächelten viele Konkurrenten bei der Akkukapazität. Wenn man jeden Tag beim Lesen unterbrochen wird, weil der Akku schlapp macht, wünscht man sich schnell den Papierschinken zurück. Der Kindle hingegen, ermöglichte das Lesen mehrerer Romane am Stück, teilweise sogar mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung. Dabei bleibt das Gewicht des eReaders erfreulich gering. Schlechte Akkus stellen also kein grundsätzliches Defizit der eBook-Reader dar. Da leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus in der Herstellung der eReader einen Hauptkostenfaktor darstellen, sparen einige Hersteller an diesem doch so wichtigen Punkt, wie der Vergleich des Jahres 2016 gezeigt hat.
Während das von den Zaubertafeln abgeleitete E-Ink-Display den größten Vorteil der elektronischen Lesegeräte darstellt, kommen einige Wiedergabegeräte mit einem LCD-Farbdisplay daher. Allzu viele Leseratten fallen darauf herein und bilden sich hinterher ein, sie hätten etwas Besseres erworben. Die Büchermaus weiß es besser! Nur die E-Ink-Display-Technologie, auch elektronische Tinte genannt, schont die Augen durch optimalen Kontrast und Strahlungsfreiheit. Dabei bleibt die elektronische Tinte auch im Sonnenlicht ohne Einbußen lesbar. LCD-Farbdisplays, wie in Smartphones oder Tablets vorhanden, belasten die Augen extrem, ermüden den Bücherfreund kurzfristig und erblinden ihn langfristig. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich der Literaturfreund mitunter stundenlang auf den Text eines Romans konzentrieren muss. Dies ist nicht vergleichbar mit gelegentlichem Internetsurfen oder daddeln am Tablet! Kein Tabletnutzer sollte sich jetzt vor einer Erblindung fürchten müssen! Ebooks auf Tablet oder Smartphone sind jedoch Tabu, solange sich am Stand der Technik nichts ändert. Wer grundsätzlich keine langen Schmöker liest, sondern nur in elektronischen Katalogen oder Magazinen blättern möchte, z.B. mittels Kindle-App, der kann ohne weiteres auf ein Tablet zurück greifen.

Die Vorteile der eReader im Test

Vergleicht man das Buch mit dem eBook-Reader, gilt es zunächst das Gewicht auf dem Schoß abzuwiegeln. Viel nimmt es sich nicht. Ein Buch wiegt seine 300 Gramm, ein eBook-Reader quetscht das Gemächt ebenso. Nun muss man aber das Speicherpotential eines eReaders zur Kenntnis nehmen. Ist ein Buch ein Buch, so lassen sich auf einem elektronischen Lesegerät, je nach Speichergröße, mehrere Tausend eBooks speichern, ohne dass der E-Book-Reader dadurch an Gewicht gewinnt. Fährt die Büchermaus in den Urlaub, muss sie künftig nicht 10 Kilo Büchermasse in den Flieger pressen, sondern nur die 200 Gramm ihres Readers. Die Bücher an sich wiegen nichts. Fliegt man mit Billiglinien, ist dies ein nicht zu unterschätzender Preisvorteil. Generell ist es ein unheimlicher Vorteil, nicht so viel Gewicht mit sich herum schleppen zu müssen.
Auch Wohnungssuche und Wohnungseinrichtung profitieren davon, wenn auf hunderte Papierausgaben verzichtet werden kann. Platz für Bücherregale wird eingespart, ohne dass auf geistige Stimulierung verzichtet werden muss. E-Books verschlingen keinen Raum und sind dennoch da. Lassen sich "Bedeutende Persönlichkeiten" gerne vor ihren Bücherregalen ablichten, um wichtig zu erscheinen, tun es intelligente Zeitgenossen mit eBook-Reader in der Hand, vor einer blanken Wand. Vor einem Bücherregal zu sitzen, zeugt nicht nur von Geltungssucht, sondern auch von mangelndem Zeitgeist. Die Frage "Wo warst du in den letzten 10 Jahren?" sollte die erste Frage eines Journalisten sein, wenn er zwecks Interview vor eine Bücherwand gelotst wird. Die Privat-Bibliothek befindet sich künftig im Speicher des eBook-Readers. War es bisher möglich, ein einzelnes Buch im Rucksack spazieren zu tragen, so hat man heute bei Bedarf seine gesamte Büchersammlung dabei und kann jederzeit, z.B. in der Schule, darauf zurück greifen, ohne sich über ein daheim vergessenes Buch ärgern zu müssen. Ja auch Schulbücher wird es künftig in eBook-Form geben. Im Kindesalter durch das Tragen schwerer mit Schulbüchern gefüllter Ranzen erworbene Haltungsschäden, gehören dank Schul-e-Books, künftig der Vergangenheit an.
Praxistauglich und zum Massenobjekt wurden die eReader dank der E-Ink-Display-Technologie. Die elektronische Tinte hebt sich scharf und kontraststark vom nicht spiegelnden, hellen Hintergrund ab. In keiner Situation, auch nicht mit Sonne im Rücken, kommt es zu unliebsamen Reflektionen, welche dem Lesefreund den Anblick des eigenen Gesichtes zumuten. Das elektronische Lesegerät mit E-Ink-Display bleibt stets glasklar und kontraststark, ohne dabei die Augen zu überlasten.
Ein weiterer Vorteil der E-Ink-Displays, ist der nahezu nicht vorhandene Energieverbrauch. Die elektronische Tinte zuzelt nur dann am Akku, während sie ihre Position verlagert, sprich wenn der Bücherfreund die Seite umblättert. So konnte der Testsieger im eBook-Reader-Test 2016, unter optimalen Bedingungen, nahezu einen Monat, mit nur einer Akkuladung betrieben werden. Eben dieser beste E-Book-Reader, besitzt eine integrierte Hintergrundbeleuchtung, welche die Laufzeit nur unwesentlich verkürzt, aber das Lesen in dunkler Umgebung ermöglicht.
Die Vorteile bezüglich Energieverbrauch und Displayqualität haben Sie natürlich nicht, wenn Sie einen eReader mit Farbdisplay ordern! Augentropfen, Ladegerät und Überweisung zum Augenarzt, gilt es stets dabei zu haben, wenn Sie sich häufiger einen E-Book-Reader mit TFT-Farbdisplay vor die Rübe halten.
Für alle Beteiligten könnte die Ablösung des Papierschinkens durch das eBook, zu einem enormen Preisvorteil werden. Fällt endlich die Buchpreisbindung könnten die eingesparten Druckkosten, zu einem großen Teil an den Endverbraucher weitergegeben werden. Ein Bestseller kostet dann keine 30 EUR mehr, sondern allenfalls 3 EUR, ohne dass der Autor auf seine Brosamen verzichten muss. Lediglich die Druckereien machen Nase. Irgendwer springt halt immer über die Klippe. Die größten Verlierer könnten die Verlage sein. Zunächst einmal haben auch die Verlage dank der neuen Entwicklung 2 wesentliche Vorteile. Die schon angesprochene Senkung der Druckkosten, wandert dank Buchpreisbindung erst mal komplett in die eigene Tasche. Später zumindest ein kleiner Teil der sich läppert, erlässt man den Großteil dem Endverbraucher. Auch lassen sich die Bücher besser bewerben und vertreiben. Kostenlos ermöglicht z.B. der Testsieger, das Probelesen eines jeden angebotenen eBooks. Dies reduziert nicht nur Rücksendungen, sondern forciert auch den Verkauf erheblich. Das Latschen in die bald leer stehenden Bücherläden entfällt. Der Zugang zur Literatur wird einfacher und günstiger. Leider oder Gott sei Dank, ermöglicht die Vertreibergesellschaft des Testsiegers, den Autoren ihre Machwerke künftig direkt zu vermarkten, ohne dafür Verlage finden zu müssen. Dies ermöglicht vielen Hobbyautoren den Einstieg und vielen Verlagen den Ausstieg (hahahaha).
Ob man diverse Zusatzfunktionen als Vorteil einstufen kann, obliegt dem Endverbraucher. Es stellt in jedem Falle einen Mehrwert dar, wenn man das Lesegerät auch als mp3-Player einsetzten kann. So wird auch gleich noch der Absatz von Hörbüchern und mp3-Downloads angekurbelt. Die Händler haben in jedem Fall einen Vorteil davon. Aber auch der lesefaule Literaturfreund profitiert davon, wenn er sich sein eBook vorlesen oder wenn er sich während des Lesens mit Musik berieseln lassen kann. Unterdes sind die Speicher aller getesteten eBook-Reader zu klein, um größere Musik- und Hörbuchsammlungen anlegen zu können. Leider ließ gerade der Testsieger einen SD-Card-Einschub vermissen. Da man Musikstücke wie eBooks und Hörbücher unkompliziert vom Rechner auf den Kindle schieben kann, störte uns dieses Handicap nicht weiter. Stattdessen hinterfragen wir generell, den Sinn solcher Zusatzfunktionen, da sie immer zulasten der Bedienungsfreundlichkeit gehen. Wir finden es schade, dass einige eReader im Test, zu viele Zusatzfunktionen offenbarten, welche der eigentlichen Leseklientel (Omas mit Angst vor Technik), den Zugang zum eBook erschweren. Wir wünschten uns speziell für Senioren, bedienungsfreundliche Basisversionen ohne Tastatur, Internet oder mp3-Player. Einige unterdes, dürften die diversen Zusatzfunktionen heutiger eBook-Reader durchaus zu schätzen wissen.

Besonders seniorenfreundlich hingegen, ist die Möglichkeit der eBook-Reader, die Schrift nach Bedarf zu vergrößern. Selbst wir als Junioren haben im Test gerne von der Möglichkeit der Schriftvergrößerung Gebrauch gemacht und den Lesestoff etwas gezoomt. Dies geht ohne Einbußen bezüglich der Schärfe von statten. Selbst Personen mit schwerer Sehbehinderung finden bei besseren eBook-Readern die passende Schriftgröße.

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Die Konkurrenz unter den eBook-Readern

Eigentlich ist der Konkurrenzkampf beendet, seit dem man den Kindle von Amazon, direkt beim deutschen Ableger des Versandriesen bestellen kann. Anfangs war man gezwungen, den Kindle in Amerika zu ordern, was viele Bücherfreunde abschreckte und für eine Chance der Konkurrenten sorgte. Heute ist das Lesegerät von Amazon nicht nur der beste eBook-Reader im Test, sondern auch noch eines der günstigsten eReader im Angebot. Das gute Verhältnis von Preis und Leistung, macht ihn glasklar zum Testsieger und lässt anderen Lesegeräten keine Chance. Das geht soweit, dass andere etablierte Hersteller schon resignieren und die Produktion zurück fahren. Die Lesegeräte sind nicht mehr kostendeckend produzierbar. Gewinn macht nur, wer auch die passenden Medien verkauft. Amazon, ein allseits bekanntes wie beliebtes Großversandhaus, hat nicht nur den besten eBook-Reader im Angebot, sondern stellt auch gleich noch die eBooks, Hörbücher und mp3s bereit. Einige NoName-Reader treten noch mit Kampfpreisen gegen den Kindle an, ohne auch nur annähernd dessen Qualitäten aufzuweisen. Um 2 EUR zu sparen, wählt unterdes kaum jemand das NoName-Produkt. Zurecht wie der eBook-Reader Test gezeigt hat, denn bei den meisten Testkandidaten, fehlte es schlicht an der notwendigen Infrastruktur. Auch findet der Leseabend bei einigen eReadern ein jähes Ende, weil der Akku nach kurzer Zeit leer gezuzelt ist. Im Vergleich der Testgeräte traten ganz enorme Unterschiede bezüglich der Laufzeit zu Tage. Während der Testsieger auch bei intensiver Nutzung mehrere Wochen durchhielt, mussten zahlreiche Konkurrenten schon nach wenigen Tagen an die Steckdose. Dafür gibt es dann natürlich ein glattes Mangelhaft. Dabei erledigten viele der im Testbericht gegenübergestellten eReader ihre Hauptaufgabe recht gut. Texte wurden klar und angenehm dargestellt und auch die Bedienung gab selten Anlass zur Kritik. Akkulaufzeit, Preis und fehlende Infrastruktur, disqualifizierten unterdes die meisten Konkurrenten. Andere eBook-Reader schockierten zudem im Test mit ihrem Farbdisplay. Nur wer keine Bücher lesen möchte, sondern Zeitschriften oder schmutzige Magazine, bezieht aus dem Farbdisplay einen Vorteil. Ein solcher Kulturbanause sollte dann aber gleich zum Android-Tablet oder iPad greifen.
Der beste eBook-Reader hat den Test gewonnen, weil er dank seiner Eigenschaften, das Bücher lesen, aber auch den Bücherhandel revolutioniert. Der beste eReader bringt wenig Gewicht auf die Wage, ist lange einsatzbereit und gut ablesbar. Die Bedienung geht leicht von der Hand und die Bücherauswahl ist unerschöpflich. Ihre Bibliothek hat die Büchermaus künftig stets dabei. Der Autor bekommt dank neuer Vermarktungswege die Möglichkeit, den Verlag zu umgehen, um sein Buch unzensiert selbst zu veröffentlichen. Jeder Piesepampel kann künftig seine geistigen Ergüsse verkaufen. Der Kindle macht's möglich.

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Futter für den eBook-Reader

Bezüglich der eBook-Bereitstellung, erleben wir momentan den selben Käse, wie damals bei der Etablierung des mp3-Formates. Verlage und Gesetzgeber verpennen die Zeichen der Zeit und gelangen ins Hintertreffen. Dank Buchpreisbindung kostet ein Bestseller in Form eines E-Books, fast das Gleiche wie ein Papierschinken.
Nehmen wir als Beispiel ein Machwerk aus Papier für 9,99 EUR, so entfallen auf Druck und Logistik gut 8 EUR, während der eigentliche Inhalt des Buches nur mit 99 Cent zu buche schlägt. Einen Euro reißen sich Händler und Verlag als Profit unter den Nagel.
Das vergleichbare eBook wird ebenfalls für 7,99 EUR vertrieben. Sowohl Händler als auch Verlag haben keinerlei Kosten für Druck, Lagerung und Versand. Zieht man die Brosamen für den Autor ab, bleiben fast 7 EUR Profit für Händler und Verlag.
Der Bücherfreund kommt sich zu Recht verhohnepiepelt vor, und ergibt sich zornig der eBook-Beschaffungskriminalität. Im Internet sprießen illegale Portale und Foren mittlerweile wie Pilze aus dem Boden, welche den kostenlosen Download von eBooks ermöglichen. Auf allseits bekannten Seiten werden nicht nur alte Schinken zum Download angeboten, sondern auch die neuesten Bestseller. Um die Urheberrechtsverletzungen nicht auch noch zu fördern, vermeiden wir es auf diese Portale zu verlinken. Urheberrechtsverstöße können teuer werden, nicht nur für Leute die sich der unrechtmäßigen Verbreitung der eBooks schuldig machen. Auch wer sie downloadet riskiert eine lebenslange Freiheitsstrafe. Manchmal kommt auch die Rübe ab! Keinesfalls ist es in Ordnung,  Autoren um ihren gerechten Lohn zu prellen. Solange die Preise für eBooks nicht angepasst werden, wird jedoch genau dies geschehen. Bis die Verlage dies begriffen haben, werden wohl noch 2-3 Jahre ins Land ziehen?!
Für die Autoren gibt es jedoch schon jetzt einen Ausweg. Buchhändler wie Amazon ermöglichen Hobbyautoren, aber auch Berufsautoren, die direkte Vermarktung ihrer Bücher als eBook über den Kindle. Sowohl Verlage als auch Buchpreisbindung, können dem Autor so am Po vorbei gehen. Er kann den Preis des Buches selbst festlegen, kassiert den größten Teil des Kaufpreises und überlässt dafür Amazon ein paar Brosamen, für dessen Bereitstellung von Know-how und Vertriebsweg.
Unterdes gibt es auch legale Möglichkeiten der kostenlosen eBook-Beschaffung. Leider gilt es hier zwei Wehrmutstropfen zu schlucken. Zum einen sind die Bücher oft aus einer Zeit, wo auch die Erwachsenen noch an die Zahnfee glaubten. Zum anderen handelt es sich oft um gescannte Bücher, welche nicht im Fließtext vorliegen. Auch wenn eBook-Reader wie der Testsieger solche gescannten Bücher darstellen können, ist die Qualität der eBooks, nicht mit Fließtext-eBooks im epub, mobi-, txt- oder epub-Format vergleichbar.

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Kostenlose eBooks

eBooks kostenlos und legal downloaden

Im Wesentlichen kennt man zwei Wege der eBook-Beschaffung. Zum einen bieten zahlreiche Online-Händler die eBooks zum Kauf an, und zum anderen findet man im Internet unzählige Portale, welche die eBooks ohne Wahrung der Urheberrechte, zum kostenlosen Download bereitstellen. Die Betreiber dieser Portale verdienen sich eine goldene Nase durch Onlinewerbung, wandern aber manchmal auch hinter schwedische Gardinen. Nutzer der illegal angebotenen "Gratis-eBooks" kommen oft ungeschoren davon, werden aber auch hin und wieder mit Abmahnungen belästigt. Käufer von eBooks, werden häufig mit viel zu hohen Preisen belästigt, da Einsparungen für Druck und Logistik, selten an den Lesefreund weitergegeben werden. Der Lesefreund fühlt sich zurecht veräppelt und gibt sich dann zu unrecht der eBook-Beschaffungskriminalität hin. Doch was kann man machen, wenn das Budget knapp ist, oder die Bereitschaft fehlt, sich von Verlagen und Händlern verballhornen zu lassen, man aber trotzdem keine Urheberrechtsverletzungen begehen möchte?
Vorausgesetzt man kann auf aktuelle Bestseller verzichten, gibt es die Möglichkeit, eBooks ganz legal und kostenlos zu beziehen, wenn deren Urheberrechte verfallen sind oder aufgegeben wurden. Dies trifft generell auf ältere Bücher zu, die nicht immer schlecht sein müssen. Oft ist deren Inhalt überholt, denkt man an Computer-Ratgeber oder das Kommunistische Manifest. Denkt man aber an Klassiker wie "Robinson Crusoe", verschiedene Knigge Ratgeber, diverse Märchenbücher, die Bücher von Jules Verne und Arthur Conan Doyle, oder auch die Schinken von Tolstoi, Goethe und Kafka, erkennt man schnell, dass auch kostenlos zu downloadende eBooks, durchaus interessant sein können. Auch im legal kostenlosen eBook-Bereich, finden sich für jeden Geschmack lesenswerte Bücher.
So bietet "Google Books" zahlreiche antiquarische Bücher, die leider oft in altdeutscher Schrift, fotokopiert und nicht im Fließtext vorliegen. Der praktische Nutzen, insbesondere in Zusammenhang mit eBook-Readern, ist daher sehr beschränkt. Freunde historischer Bücher kommen dort jedoch voll auf ihre Kosten und sollten durchaus mal einen Blick in Googles Bücherei riskieren.
Wer unterdes lesenswerte und lesbare Gratis-eBooks sucht, wird bei Amazon fündig. Dort bietet man nicht nur aktuelle eBooks zum Kauf, sondern auch ein nahezu unerschöpfliches Sortiment an kostenlosen eBooks direkt zum Download an. In einer Bestsellerliste, übersichtlich nach Downloadzahlen geordnet, findet man schnell ein lesenswertes Gratis-eBook. Dabei kann man ganz legal so viele eBooks kostenlos downloaden wie man möchte. Der Sinn für Amazon liegt sicher darin, Kunden aufs Portal zu locken, welche dann doch den einen oder anderen EUR für käufliche Produkte zurück lassen. Verpflichtet ist man dazu nicht, und man wird auch nicht dazu genötigt. Der Download der eBooks erfolgt kostenlos und unverbindlich. Rechtlich ist man auf der sicheren Seite und die Brieftasche behält ihr Volumen.

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Ausblick und Testergebnis

Obwohl eBook-Reader wie unser Testsieger schon jetzt geeignet sind, Papierbuch und Bücherregal zu eliminieren, bleiben kleinere Wünsche für die Zukunft offen. Grund dafür ist der vorangegangene Siegeszug von Smartphone und Tablet-PC. Die Menschen gucken dumm aus der Wäsche, wenn heute noch ein Display in Schwarz-Weiß daher kommt, welches nicht auf zärtliche Berührungen reagiert. Farbige Abbildungen in literarischen Machwerken, schreien förmlich nach eReadern mit Farbtouchscreen. Zwar gibt es diese eReader schon jetzt, sind aber noch viel zu schädlich für unsere Augen, verbrauchen zu viel Strom und sind unter freiem Himmel nicht ablesbar. Derzeitige E-Reader mit Farbdisplay, können nicht annähernd das leisten, was von einem eBook-Reader erwartet wird. Da aber der Wunsch der Büchermäuse, nach farbigen E-Book-Readern immer größer wird, kommt die Industrie nicht umhin, funktionierende Lösungen bereitzustellen. Der eine Lösungsansatz besteht darin, strahlungsarme und reflexionsarme Farb-Touchscreens mit niedrigem Energieverbrauch zu entwickeln. Wenn es so einfach wäre, hätte man es längst gemacht, denn auch Tablet- und Smartphonenutzer jammern laut, weil sie bei Sonnenlicht nichts erkennen und nach einem Tag der Nutzung, an die Steckdose müssen. In 2-3 Jahren wird man die Probleme gelöst haben.
Unser E-Book-Reader Test hat gezeigt, dass zumindest die besten E-Reader das gedruckte Buch vollständig ersetzen können und ihm haushoch überlegen sind. Schriftvergrößerung, Notizfunktion, Vorlesefunktion und Speichermöglichkeit tausender eBooks, erheben den eReader von der gedruckten Ausgabe. Bleiben drei Vorteile für das gute alte Buch: Es verbrennt umweltfreundlicher und benötigt keinen Strom! Ärgert man sich auf dem WC über fehlendes Papier, kann man sich mit heraus gerissenen Buchseiten die Kerbe polieren.

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