Testsieger im Festplattenrecorder Test

Im Festplattenrekorder Test2015 fanden wirden besten Festplattenrekorder.2015:

Festplattenrecorder haben in kürzester Zeit die guten alten Videorekorder aus den Wohnstuben vertrieben. Waren Festplattenrekorder vor wenigen Jahren noch unbezahlbar, so merkt man heute oft erst hinterher, dass man versehentlich einen Sat-Receiver mit schon integrierter Festplatte erworben hat. Da Festplatten-Recorder selten in reiner Form auftreten, gilt es im Festplattenrekorder Test 2015, die unterschiedlichsten Geräte zu vergleichen, was nicht immer ganz einfach ist. Ob es nun besser ist einen Sat-Receiver oder einen DVD-Rekorder mit Festplatte zu erwerben, kann unser Vergleich nicht beantworten. Dennoch gibt der Testbericht wertvolle Tipps und hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Gerätes. Der beste HDD-Rekorder unseres Testberichtes, muss nicht Ihr Testsieger sein!

Festplattenrekorder und deren Bauformen

Sparte man sich schon vor Jahren den Kohlenkeller, so entfällt nun auch der Videokassettenkeller. Zumindest war beim Videofreund ohne Festplattenrekorder immer ein großes Abteil im Wohnzimmerschrank mit Bandsalatspeichern blockiert. Während auf einer dieser Kassetten 1,5 Filme drauf passten, passen auf einen guten Festplattenrekorder ohne weiteres 100 Filme, ggf. wesentlich mehr, wenn der Festplattenrekorder das Speichern der Filme im MPEG4 Format ermöglicht. Im Testbericht wird später noch darauf eingegangen.

Die Bedienung der Festplattenrecorder ist wesentlich einfacher und unkomplizierter wie bei ihren Bandsalatvorfahren, auch wenn der Testbericht teilweise große Unterschiede im Testergebnis ausweist. Dank der Digitaltechnik kann man heute per Knopfdruck von Film zu Film springen, aber auf Wunsch auch Spulen, um einen ganz bestimmten Filmausschnitt auf der Festplatte des Festplattenrekorders zu finden. Keineswegs brauchen sich die nicht mehr ganz so "Taufrischen" unter Ihnen sorgen machen, dass ein Festplattenrekorder irgend etwas von der Kompliziertheit eines Computers hätte, nur weil das Wort "Festplatte" an Computer erinnert.
Festplattenrecorder gibt es in reiner Form als auch in Kombination mit DVB-S-Receiver, DVB-T-Tuner oder DVD-Rekorder. Kombinierte Geräte mit integrierten Festplattenrekordern bieten einige Vorteile. Oft ist es wesentlich günstiger EIN kombiniertes Gerät (z.B. digitaler Satellitenreceiver mit Festplattenrekorder), als zwei einzelne Geräte zu erwerben. Ein Staubfänger nimmt auch weniger Platz weg, wie zwei Staubfänger. Sie sparen eine Steckdose und auch Energie. Das in einem modernen Wohnzimmer mehr Fernbedienungen rumliegen wie Bücher, ist ja auch nicht unbedingt eine "Errungenschaft"... Nur wenn Sie gerade DVD-Player und Satellitenreceiver neu gekauft haben, so wird die Anschaffung eines reinen Festplatten-Rekorders sinnvoll sein. Der reine Festplattenrekorder hat gegenüber dem DVD-Recorder mit Festplatte den Nachteil, dass Sie Filme nicht oder nur sehr umständlich auf externen Medien sichern können. Selbiges gilt aber häufig auch für DVB-S-Receiver mit Festplattenrekorder oder DVB-T-Receiver mit Festplattenrekorder. Der Testbericht von Festplattenrekordern offenbarte, dass gerade Festplattenrekordern des unteren Preissegmentes die Möglichkeit des "Auslesens" fehlt. Das heißt Sie könnten Filme nicht einmal zum Computer übertragen, um sie dort auf DVD zu brennen. Selbstverständlich könnten Sie einen VHS-Videorekorder von vor 100 Jahren an den Festplattenrekorder anschließen, aber das Eine sollte ja eigentlich das Andere ersetzen...
Trotzdem reichen auch diese Billigfestplattenrekorder häufig aus, wie der Verbrauchertest ergab. Schließlich hat nicht jeder das Ziel, sich eine umfangreiche Filmbibliothek anzulegen. Festplatten-Rekorder werden fast ausschließlich genutzt, um Sendungen die während der Nacht-, Arbeits- und Urlaubszeit laufen, aufzunehmen, später anzuschauen und sofort wieder zu löschen. Für diesen Zweck genügt auch ein Digitaler Satellitenreceiver mit 40 GB Festplatte von Medion aus dem Aldi.

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Welcher Festplattenrecorder ist der Beste?

Festplattenrecorder in Reinkultur

Wie schon erwähnt, gibt es reine Festplattenrekorder die "Nur" das Speichern von Filmen auf Festplatte ermöglichen, was ja eigentlich auch der Sinn vom Festplattenrecorder ist. Diese Festplattenrecorder setzen voraus, dass Sie bereits über Kabelanschluss, DVB-S-Receiver oder DVB-T-Tuner verfügen. Auch das direkte Brennen von Sendungen auf DVD ist nicht möglich. Der reine Festplattenrecorder ist optimal für Leute mit Kabelanschluss und bereits vorhandenem DVD-Rekorder geeignet. Andernfalls ist diese Lösung nicht die Optimalste, da man heute aus Energie-, Kosten- und Platzgründen mit einem Kombigerät günstiger wegkommt. Ein Vorteil ist aber besonders in der heutigen Wegwerfgesellschaft darin zu sehen, dass wenn der Festplattenrekorder den Festplattengeist aufgibt, nicht gleich noch das kombinierte Teil mit wegfliegen oder zumindest zur Reparatur eingeschickt werden muss. Im Vergleichstest störte uns die Tatsache, dass wieder eine "Extrafernbedienung" mehr herum lag. Wer über viele Einzelfernbedienungen verfügt, kann sich zwar eine programmierbare Multimediafernbedienung anschaffen, aber dennoch steht gerade für Menschen deren Falten nicht nur der Sorge entspringen, eine einfache Bedienung von vorneherein im Vordergrund.

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Digitale Satellitenreceiver ( DVB-S ) mit integrierter Festplatte

In der jetzigen Zeit werfen viele Freunde des Satellitenfernsehens ihren analogen Satellitenreceiver fort oder schenken ihn der Oma, um auf DVB-S umzusteigen. DVB-S bietet flächendeckend seit 5 Jahren das, was Ihnen DVB-T auch in 5 Jahren nur versprechen kann (30 niveauvolle und 200 niveaulose Fernsehsender zum Nulltarif...). Anders als bei DVB-T müssen Sie nicht Ihre verstaubte Dachantenne wieder ausgraben, sondern können mit DVB-S den alten Sat-Spiegel weiterverwenden. Wenn Sie sich also zur Anschaffung eines digitalen Satellitenreceivers entschieden haben, so können Sie auch gleich ein Gerät mit integriertem Festplattenrecorder wählen. Diese Kosten etwa Hundert EUR mehr wie ein Festplattenloser Sat-Receiver, bieten aber besonders bedienungsfreundliche Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten an. Nur wer seine Aufnahmen archivieren möchte, benötigt zusätzlich noch einen DVD-Recorder. Im Vergleichstest wurde deutlich, dass man bei der Wahl eines geeigneten DVB-S-Tuners mit integrierter Festplatte leider nicht auf Billiggeräte zurückgreifen kann. Die Teils für unter 100 EUR in bekannten Supermärkten angebotenen Geräte boten im Vergleichstest ein schlechtes Bild, einen furchtbaren Ton und Aufnahmen die oft nicht Lippensynchron waren. Auch der "Anspruchslose" wäre mit dieser Leistung nicht zufrieden!

DVB-T-Tuner mit Festplatten-Recorder

Wer zufällig in einem mit DVB-T erschlossenen Ballungszentrum wohnt und nur mit seinem erhobenen Zeigefinger oder einer kleinen Zimmerstabantenne DVB-T empfangen kann, sollte dies auch nutzen. Auch wenn die Programmvielfalt noch sehr gering ist, so entfällt zumindest ein Haufen Kabellei. Auch hier gilt wieder, wenn ein entsprechender DVB-T-Tuner angeschafft werden soll oder muß, warum nicht gleich einen mit Festplatte wählen?! Auch DVB-T-Festplatten-Recorder sind sehr kompakt und bieten Ihnen zeitunabhängiges Fernsehvergnügen. Wer ein Videoarchiv anlegen will, bräuchte auch bei dieser Kombination einen separaten DVD-Rekorder. Wer extra seine Dachantenne reaktivieren müsste, weil er zu weit weg vom Sendemast wohnt, oder wer bereits über eine SAT-Antenne verfügt, sollte DVB-S bevorzugen. Eine Gefahr ist darin zusehen, dass sich das "Neue" aber doch längst überholte DVB-T sich nicht durchsetzt, und Sie dann "2 in 1" wegwerfen können. Aber mal abwarten.

Blu-ray-Rekorder / -player mit Festplattenrekorder

Diese Variante hat uns im Testbericht als besonders sinnvoll überzeugt. Wissen wir heute welcher Übertragungsstandart von DVB-C bis DVB-T sich morgen durchsetzt? Was nach Ihrem Wohnungswechsel für ein Antennenanschluss auf Sie wartet? Also ist die Blu-ray-Festplatten-Rekorderlösung wohl noch die Sicherste. Obwohl, der Silberscheibenstandard ändert sich ja auch alle 5 Jahre... Der Blu-ray-Rekorder mit Festplatte zwingt Sie nicht, sofort eine Silberscheibe zu verbraten, sondern Sie können zunächst auf Festplatte zwischenspeichern und bei entsprechend großer Festplatte sogar archivieren. Bei Bedarf können Sie dann eine Privatkopie für Freunde auf DVD oder Blu-ray abspeichern oder Filme auf DVD auslagern um Festplattenressourcen freizumachen. Ein integrierter Blu-Ray-Rekorder sorgt leider für einen hohen Preis solcher Geräte. Auch der wird aber sinken. Sehr günstig hingegen sind schon heute Festplattenrekorder mit Blu-ray-Player.

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Tragbare Festplattenrekorder

Transportable Festplattenrecorder gewinnen zunehmend an Bedeutung. Einziges Handicap: Die tragbaren Festplatten-Rekorder sind noch sehr teuer, was auch am integrierten Display liegt. Diese Geräte bieten aber eine ungeheuere Vielseitigkeit. Ein DVD-Rekorder ist nicht notwendig, denn einen PC mit DVD-Brenner hat heute eh fasst jeder. Sie können also nicht nur Filme aus dem Internet saugen und von Ihrem Rechner auf den Festplattenrecorder übertragen, sondern auch umgekehrt Sendungen vom tragbaren Festplattenrekorder auf den DVD-Brenner des Rechners jagen. Während Sie ihn nebenbei als ganz gewöhnlichen Festplattenrekorder nutzen können, bietet er sich auch für die straffreie Kinderruhigstellung auf Reisen, oder den Gang zum WC an.

Multimedia Center

Multimediageräte sind eierlegende Wollmilchsäue oder anders gesagt abgespeckte, kastrierte PCs im Wohnzimmerdesign. Diese Geräte können alles aber nichts richtig. Im Testvergleich verärgerten uns diese Geräte durch komplizierte Bedienung, Softwarefehler und Softwareabstürze. In Anbetracht der 100 Funktionen kann die Bedienung nur kompliziert sein. Trotzdem sind die Funktionen und Leistungsmerkmale nicht ausreichend um einen Home-PC ersetzen zu können. Diese Geräte werden schon seit Jahren auf den Markt geworfen und verschwinden im Nirvana. Hersteller distanzieren sich nach kurzer Zeit davon und leisten nicht einmal Support. In der fernen Vergangenheit sind da Schneider Surfstation und in der näheren Vergangenheit der "Multitainer" als furchtbare Flops zu nennen. Interessanterweise bildet sich um diese "Bastelkisten" immer eine riesige "Liebhaberfangemeinde"... Auch für den jugendlichen Bastelfreund gibt es mittlerweile sinnvollere Alternativen. Jeeeder halbwegs aktuelle PC kann durch den Einbau einer TV-Karte (sogar mit DVB-T oder DVB-S) zur Mulimediastation erweitert werden. Die Kosten dafür liegen bei 40-80 Euro. Ein moderner Double Layer DVD-Brenner, so noch nicht vorhanden, schlüge noch mal mit 80 EURO zu Buche. Nichtbastler sollten ev. einen fertigen Multimedia-PCs im Würfeldesign ins Auge fassen. Diese kosten halb soviel und sind vollwertige, wunderschöne Computer. Kein Grund für also für ein Multi Media Center!

Alternativlösung: DVD-Recorder ohne Festplatte

Wer bereits solch einen festplattenlosen DVD-Rekorder besitzt, wird damit auch zufrieden sein, und muss nicht unbedingt noch einen Festplattenrekorder hinzukaufen. Auch bei einer Neuanschaffung darf generell die Frage erlaubt sein, wozu brauche ich´n Festplattenrecorder, wenn ich doch die Filme auf (wiederbeschreibbare) DVD-Rohlinge aufzeichnen und wieder löschen kann? Bei der Beantwortung dieser Frage käme jeder Festplattenrekorderverkäufer in Schwierigkeiten... Trotzdem ist die Festplattenlösung komfortabler und ordentlicher. Wer einfach nur zeitversetzt fernsehen will spart sich den Silberscheibensalat ganz und wer archivieren will, reduziert zumindest die Zahl der Silberscheiben. 2 wesentliche Nachteile haben die Silberscheiben außerdem: a) Nach 5 Jahren sind die Dinger hin - die Filme sind weg  b) Unordentliche Videofreunde wissen schon nach kurzer Zeit nicht mehr, was auf welcher DVD drauf ist.

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Alternativlösung: PC

Sehr viele Videofreunde haben bereits einen Festplatten-DVD-Rekorder in Form eines PCs zu Hause. Selbst billige Einstiegsrechner kommen häufig schon mit TV-Karte und DVD-Brenner daher. Eine Festplatte ist ohnehin in jedem Rechner. Diese Lösung kann einerseits als sehr professionell bezeichnet werden, weil aufgenommene Videos gleich weiterbearbeitet, verbessert, geschnitten und komprimiert werden können. Via MPEG4 Umwandlung passen Filme dann sogar auf einen CD-Rohling. Andererseits kann die Bedienung zwangsläufig nicht ganz einfach sein und der Rechner muss halt auch erst "hochgefahren" werden. Wer nach einem anstrengendem Arbeitstag erst noch am Rechner hantieren muss um Nachts die Tagesschau aufzeichnen zu können, dem wird der schnell der Kragen platzen... Dennoch, wer nichts hat, aber alles haben will, dem sei ein kleiner Multimedia-PC ans Herz gelegt. Er ersetzt nicht nur den hässlichen Office-PC, sondern auch Hifi-Anlage, Fernseher, DVD-Rekorder, digitalen Satellitenreceiver oder DVB-T, Internetcafé und überflüssige zwischenmenschliche Kontakte.


Der Festplattenrekorder Test 2015

Bild- und Wiedergabequalität

Es ist schwierig Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Selten ist es der Festplattenrecorder der positive oder negative Testergebnisse hervorruft, sondern der Tuner. Verfügt Ihr digitaler Satellitenreceiver über ein schlecht abgeschirmtes Antennenkabel oder hat der Receiver Probleme mit schwachen Empfangssignalen, so kann ja das Video nur in schlechter Qualität aufgenommen und wiedergegeben werden. Der Testratgeber empfiehlt hier ganz klar, Informationen über den eingebauten Tuner vor dem Kauf zu sammeln. Private Testberichte aus diversen Verbraucherforen helfen dabei. Meinungsportale und Kundenrezessionen finden Sie überall im Internet. Die erste Erkenntnis im Testbericht von Festplattenrecordern war: Der Festplattenrekorder kann nur so gut sein, wie sein oder der daran angeschlossene Tuner ist.
Dies gilt aber nicht uneingeschränkt, denn durchaus kann die Videoqualität durch den Festplatten-Rekorder beeinflusst werden. Während Billigrecorder aus dem Supermarkt häufig nur das Abspeichern von Videos in einer Qualitätsstufe ermöglichen, so können etwas teurere Festplattenrekorder in 2-4 Qualitätsstufen abspeichern. Gerade bei kleineren Festplattenrecordern kann man so Ressourcen schonen. Wer nur die Tagesschau aufnehmen will, braucht diese sicher nicht in HDTV - Qualität. Wer aber Rambo 12 oder Rocky 20 für die Ewigkeit konservieren will, wird fröhlich sein, wenn er die seltenen Streifen in Kinoqualität auf Festplatte aufzeichnen kann. Trotzdem sei daran erinnert, ist der Empfänger schlecht, wird's auch in der höchsten Qualitätsstufe nichts mit der hohen Qualität.
Besonders bei billigen "Baumarkt-Festplattenrecordern" mit DVB-S waren wir sehr verärgert über schlechte Empfangseigenschaften und Wiedergabe ohne Lippensynchronität. Ein wichtiges Testfazit lautet deshalb leider: Während hochpreisige Festplattenrecorder nicht immer gut sind, so sind Billigrecorder nur selten nicht furchtbar.

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Tonqualität

Der reine Ton hingegen war bei fasst allen Geräten gut bis ausgezeichnet. Als Konzertliebhaber oder Verfechter des Kinosounds, sei ein Pioneer oder ähnliches empfohlen, aber der Otto-Normal-Filmfreund wird hier auch bei anderen Festplattenrecordern nichts auszusetzen haben. Defekte bestätigen die Regel...
Lediglich beim Billigfestplattenreceiver aus dem Supermarkt stört die teilweise schlechte Lippensynchronität. Wenn es aber nur auf den Ton ankommt, kann man ja auch sagen "Augen zu und durch" (hahahaha)...
Hier sei auch an die Wichtigkeit der Peripherie erinnert. Kombinieren Sie Ihren Pioneer-Festplattenrekorder mit briefmarkengroßen Aktivlautsprechern für 3,50 EUR, so haben Sie ganz einfach an der falschen Stelle gespart. Ein ordentliches Soundsystem gehört zum Heim-Kino-Erlebnis schon dazu. Otto-Normal-Filmpiraten müssen halt schon bei der Auswahl des Fernsehers auf die Tonqualität der Fernsehlautsprecher achten. Andernfalls muß man das tun was der Konzert- und Heimkinofreund freiwillig macht, nämlich eine externe Raumklanglautsprecheranlage mit Satellitenboxen und Subwoofer extra dazu kaufen.

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Ausstattung

Unterschiede gibt es in der Ausstattung der Festplattenreceiver. Hier muß man sich aber Fragen, ob man ein Mehr an Ausstattung notwendig ist, denn eine Mehrausstattung macht auch die Bedienung der Festplatten-Recorder nicht einfacher. Bezüglich der Ausstattung gefielen uns erstaunlicherweise die "Billigdinger" aus dem Aldi am Besten. Was wir brauchten enthielten diese Geräte, die Bedienung war bedienungsfreundlich. Ein kurzes Überfliegen der Gebrauchsanweisung genügte, um sogar den Timer des Festplattenrekorders programmieren zu können. Mittels EPG gelang dies "Supereinfach". Wenn nur der Tuner nicht so schlecht wäre... Mittels gut abgeschirmten Kabel, welches keine Flickschusterei aus Kabelresten sein sollte, ist aber auch da die Bild- und Wiedergabequalität ausreichend.
Das wichtigste Ausstattungsmerkmal, so waren sich die Tester einig, ist die Festplatte (oh welch Wunder). Es gibt die Festplattenrecorder mit Speicherkapazität von 20 GB bis 400 GB (Stand März 2005...). Wer nur mal´ne Sendung aufzeichnen will, weil er zur Ausstrahlungszeit verhindert ist, der ist mit Geräten um die 40 GB bestens bedient. Selbst wenn man mal 2 Wochen im Urlaub ist, kann man durchaus 10-30 Lieblingssendungen dank des Timers aufnehmen lassen. Na ja, hat man hingegen ein Premiere-Abo wäre etwas mehr Speicherplatz dann doch nicht verkehrt?! Wer also Fernsehsüchtig ist und nichts verpassen will, für den wurden wohl Festplattenrecorder jenseits der 100 GB Marke auf den Markt gebracht. Die 400 GB Festplatten-Rekorden empfehlen sich wohl in Kombination mit einer Überwachungskamera zur Raumüberwachung oder Grundstücksüberwachung?!
Die größte Festplatte hilft leider nichts, wenn der Timer nur 10 Aufzeichnungstermine gleichzeitig speichert. Der Timer ist also ebenso wichtig. Schön das gerade Kombigeräte mit Tuner auch Videotext ermöglichen, wichtig ist dies aber nicht, denn jeder Fernseher verfügt heute über einen Videotextdecoder. Die vorhandenen Anschlüsse sollten in Augenschein genommen werden. Dazu beachten Sie bitte welche Geräte Sie schon haben, und was Sie später ev. ergänzen wollen. 2 Scart-Anschlüsse und ein AV-Anschluss sollten im Wohnzimmer schon sein, beim Zweitgerät im Schlafzimmer ist dies wohl weniger wichtig?! Denken Sie bei der Auswahl der Ausstattung daran: Den Festplattenrecorder Sie kaufen müssen Sie auch bezahlen und bedienen können.

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Bedienung

Eine sehr wichtige Testdisziplin! Ob der Festplattenrecorder nun 40 oder 80 GB fasst, ist doch fast egal?! Wenn man aber schnell eine Sofortaufnahme starten will und es geht nicht, weil das Menu für Ihren Intellekt zu kompliziert ist, oder weil die dämliche Fernbedienung immer aus Ihren Händen flutscht, dann kommt Unmut auf...
Der häufigste Punkt welcher bezüglich der Bedienung eines Festplattenrecorders für Frustration beim Videofreund sorgt, ist die Fernbedienung! Das kommt Ihnen bekannt vor? Dieses Problem gilt wohl nicht nur für Festplattenrecorder... Kaufen Sie nie einen Festplatten-Rekorder, ohne seine Fernbedienung gesehen oder besser in der Hand gehabt zu haben! Gute Online-Kaufhäuser wie Amazon bieten zumindest vergrößerbare Produktfotos an, wo meist auch die Fernbedienung mit abgebildet ist. Der Vergleichstest konnte hier keine nennenswerten Vorteile hochpreisiger Festplattenrekorder feststellen. Es gibt auch im unteren Preissegment annehmbare Fernbedienungen, während Fernbedienungen teurerer Festplattenreceiver nicht immer in Glücklichen Händchen liegen...
Die Menüs sind bei aktuellen Geräten gut durchschaubar. Je nach Ausstattung und Vorhaben, hilft dennoch nur ein Blick in die Bedienungsanleitung weiter. Schauen Sie schon vor dem Kauf wenn möglich mal in die Bedienungsanweisung. Allein um die Übersetzungsqualität zu prüfen... Bis auf mehr oder weniger große Rechtschreibfehler konnten wir im Festplattenrecordertest diesbezüglich nichts Unschönes feststellen. Die Gebrauchsanleitungen waren alle gefüllt mit sinnvoll klingenden Texten... Wenn Sie kein Freund von dicken Bedienungsanleitungen sind, so kaufen Sie sich einen Festplattenrekorder mit weniger Funktionen!
 

Unser Testsieger

Festplattenrecorder TestsiegerDa aktuelle Fernseher über eine USB-Aufnahmefunktion verfügen, braucht es im Jahre 2016 keines Festplattenrecorders mehr. Nicht erübrigt hat sich jedoch der Kauf einer schnellen, leisen, sparsamen und groß bemessenen Festplatte, um die PVR-/DVR-Aufnahmefunktion des Fernsehers nutzen zu können. Mitunter genügt zu diesem Zwecke eine alte Notebookfestplatte im USB-Gehäuse oder auch eine externe USB-Festplatte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und bei hochauflösenden Sendungen keinen Abbruch der Aufnahme riskieren möchte, dem empfehlen wir das WD My Book AV-TV Aufnahmegerät. Wichtig zu wissen: Dieses Gerät setzt eine vorhandene USB-Aufnahmefunktion des Fernsehers bzw. des Tuners voraus! Ältere Fernseher und auch einige aktuelle Billiggeräte, bieten keine USB-Aufnahmefunktion. Alternativ empfehlen wir die Nutzung eines Onlinevideorecorders. Dieser eignet sich besonders für jene, welche die Aufnahmen am PC nachbearbeiten wollen. Vorraussetzung ist eine schnelle DSL/VDSL-Flatrate. Bewährt hat sich an dieser Stelle "youtv".   weitere Informationen zum Testsieger...

 

Tipps zu Kauf, Service und Support

Wo sollte man kaufen?

Wenn Sie ein Fachgeschäft Ihres Vertrauens gleich um die Hausecke haben, dann kaufen Sie dort! Sie zahlen zwar 20-30% mehr wie z.B. bei Amazon im Internet, aber Sie können den Verkäufer sofort übern Tresen ziehen, wenn der Festplattenrecorder nicht funktioniert, oder wenn Sie mit dessen Bedienung nicht klar kommen. Im Falle eines Defekts stellt Ihnen ein kulanter Fachhändler ein Austauschgerät zur Verfügung.
Aber wer hat schon ein vertrauenswürdiges Fachgeschäft vor der Tür??? Die Leute wollen/müssen auch nur Umsatz machen, und empfehlen Ihnen alles was weg muß. Zudem sind die Preise für junge Leute und Geringverdiener doch ein wesentliches Kaufargument! Beim Kauf im Online-Shop lässt sich viel Geld sparen, aber achten Sie auf die Versandkosten! Zahlen Sie nie per Vorkasse oder Nachnahme! Häufig dreht man Ihnen dann defekte Ware an und schiebt es auch noch auf einen Transportschaden. Das Geld ist weg, der Schrott ist da... Seriöse Online-Händler wie Amazon akzeptieren das nachträgliche Zahlen per Rechnung und versenden zudem noch versandkostenfrei. Wählen Sie nicht den billigsten Händler, nur um einen Euro zu sparen! Totalverlust ist oft die Folge.

Wissenswertes zur Garantie

Da gibt's nicht viel zu zusagen. 3 Jahre Garantie sind besser wie 2 Jahre Garantie. Vor-Ort-Service und Vorab-Austauschgarantie sind unschlagbare Kaufargumente bei der Wahl des geeigneten Festplattenrekorders! Gerade Medion und Aldi bieten gute Garantien an, so dass auch billige Festplattenrekorder kein Risiko darstellen müssen. Werfen Sie diesbezüglich vor dem Kauf einen Blick ins Datenblatt des Herstellers.

Bedienungsanleitungen, Service und Support

Wir nahmen im Festplattenrecordertest auch die Websites der Hersteller unter die Lupe. Dort sollten Sie einen gut sortierten und aktuellen Downloadbereich vorfinden! Ohne lange danach suchen zu müssen, sollten Sie Bedienungsanleitung, Gebrauchsanleitung bzw. Bedienungsanweisung im PDF Format vorfinden. Gerade gebrauchten Geräten liegt häufig keine Gebrauchsanweisung bei. Häufig findet man Bedienungsanleitungen auch einfach nicht wieder, weil man sie ordentlich in irgend einen Ordner für Gebrauchsanleitungen weggeheftet hat... Dann ist es gut wenn man sich auch von älteren Festplatten-Rekordern noch ein Handbuch als PDF-Datei downloaden kann. Selbiges gilt für Software-Updates. Leider reifen selbst Marken-Festplattenrekorder häufig erst beim Kunden. Kinderkrankheiten sind häufig mit dem entsprechenden Update behoben. Schauen Sie also schon vor den Kauf mal auf der Homepage des Herstellers vorbei!

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