Der große Sat-Receiver Test 2015

Im Sat-Receiver Test2015, küren wirden im Vergleichbesten Satelliten-Receiverzum Testsieger.

Digitale Satelliten-Receiver ermöglichen, was seitens DVB-T versprochen wurde. Fernsehen überall und für jeden bezahlbar. Zudem ist die Senderliste auf einem Sat-Receiver ungleich länger, wie die kärgliche Programmliste eines DVB-T-Tuners. In unserem Sat-Receiver Test offenbarte sich auch der entscheidende Vorteil gegenüber dem digitalen Kabelfernsehen. Zahlt der Freund des Satellitenfernsehens einen einmaligen Betrag für Anschaffung und Installation seiner Satelliten-Empfangsanlage, so zahlt sich der Nutzer des Kabelfernsehens, zeit Lebens dumm und dämlich. Die zusätzliche Entrichtung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkbeitrages bleibt unterdessen niemandem erspart. Trotzdem gilt das digitale Satellitenfernsehen als das Maß aller Dinge, will man eine bezahlbare Sendervielfalt in hoher Qualität, auf dem heimischen Fernseher genießen, ohne sich vertraglich binden zu müssen. Unser Satellitenreceiver Test 2015, soll nicht nur den besten Sat-Receiver zum Testsieger küren, sondern auch Licht ins Dunkel verwirrender Bezeichnungen wie DVB-S, DVB-S2 oder CI+ bringen. Dank unserer Kompetenz, können wir ein Lied davon singen!

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Die Entstehung des digitalen Satellitenfernsehens

Mit zunehmender Zahl an Fernsehsendern, stieß das analog terrestrische Antennenfernsehen an seine Kapazitätsgrenzen. Das analoge Kabelfernsehen sorgte für erhebliche Zusatzkosten, welche zur Rundfunkgebühr hinzu addiert werden mussten. So schossen unsere sowjetischen Freunde am 4. Oktober 1957, mit Sputnik 1 den ersten Rundfunksatelliten der Welt ins All. Zwar war das ausgestrahlte Radioprogramm recht eintönig, genügte aber den Bedürfnissen der im Geiste sparsamen Kommunisten. Auch die Klassenfeinde kamen in den Genuss der kommunistischen Unterhaltungsmusik. Als Reaktion auf das sowjetische Programm, verkündete J. F. Kennedy, bis zum Jahr 2020, den Himmel mit 26 Astra-Satelliten (A-Z) zukleistern zu wollen. Gesagt getan, und so erfreute sich die freie Welt alsbald an einer wachsenden Senderliste, was schließlich auch zum Fall der Mauer führte. Mittlerweile wurde im Sinne der Qualität und Sendervielfalt, der Wechsel vom analogen, hin zum digitalen Satellitenfernsehen vollzogen. Dieser Schritt ermöglichte auch die Verbreitung des hochauflösenden HD Fernsehens. Unterdes verschlechterte sich zwar die Programmqualität der einzelnen Sender, aber die Gehirne der Fernsehzuschauer passten sich deren niedrigem Niveau schnell an.
Heute haben die Fernsehzuschauer je nach Standort die Wahl zwischen DVB-T, DVB-C und DVB-S. Das digitale Kabelfernsehen DVB-C, dient der Ausbeutung derer, welche aufgrund von Bauvorschriften, keine Satellitenantenne montieren dürfen und/oder außerhalb der Reichweite des digital terrestrische Antennenfernsehens DVB-T ihr Dasein fristen müssen. Das von den Machern auch scherzhaft als "Überallfernsehen" bezeichnete DVB-T, ist großflächig nicht oder nur mit riesigen Außenantennen empfangbar. Die über DVB-T empfangbaren Sender sind in ihrer Zahl so gering, dass man darüber lachen muss, so man nicht darauf angewiesen ist.
Die technische Entwicklung schreitet schnell voran, und so fängt die Qual der Wahl erst richtig an, wenn man sich für das digitale Satellitenfernsehen als Übertragungsstandard entschieden hat. In unserem Sat-Receiver Test 2015, soll deshalb umfassend über die Möglichkeiten des digitalen Satelliten-Fernsehens informiert werden. Der Testsieger ist in jedem Falle ein FullHD tauglicher HD-Satelliten-Receiver mit DVB-S2-Tuner, denn Testprobanden mit einfachem DVB-S Tuner, wurden zum Test gar nicht erst zugelassen. Im Nachhinein stellte sich dies als ein Fehler heraus, denn unser Testbericht zeigte subjektiv kaum einen Qualitätsunterschied zwischen HD- und SD-Sendern.   der beste Sat-Receiver...
 

Der DVB-S2 Sat-Receiver Test im Detail

Im Sat-Receiver Test 2015, prüfen wir ausschließlich externe Satelliten-Empfänger mit DVB-S2 Tuner, welche die Wiedergabe hochauflösender TV-Sender in FullHD-Qualität ermöglichen. In den Fernsehgeräten bereits integrierte DVB-S2 Tuner und externe DVB-S Receiver, wurden zwar zum besseren Vergleich hinzugezogen, flossen aber nicht in das Testergebnis ein.
Im Sat-Receiver Test legen wir großen Wert auf die bereitgestellte Bildqualität, sind aber auch eines guten Klanges nicht abgeneigt. Der zukünftige Testsieger sollte sich nach kurzer Einarbeitung intuitiv bedienen lassen und auch Senioren nicht zur Verzweiflung treiben. Zusatzfunktionen wie HbbTV, Smart-TV und Internet-Apps sind längst keine zu vernachlässigenden Spielereien mehr. Wer den Sat-Receiver Test gewinnen möchte, muss die Nutzung von Mediatheken und Internetanwendungen via LAN oder WLAN ermöglichen. Zudem kann ein Satelliten-Receiver im Test nur dann der Beste sein, wenn sein Hersteller eine langfristige Produktpflege betreibt. Deshalb bewerteten wir in unserem Testbericht nicht nur die Sat-Empfänger an sich, sondern auch das Service-Engagement deren Hersteller.   zum Testsieger...

Die Bildqualität der Satelliten-Tuner im Vergleich

So die am Satellitenreceiver anliegende Signalstärke hoch genug war, gab es bis auf 2 Ausnahmen, mit keinem der getesteten Satelliten-Tuner ernsthafte Probleme bezüglich der Bildqualität. Obwohl im Test stets das gleiche Satellitenkabel und die selbe Sat-Antenne Verwendung fanden, zeigten uns die HD-Sat-Receiver im Vergleich, höchst unterschiedlichste Signalstärken im Bereich von 55-70% an. Dabei gilt anzumerken, dass ein 55cm Spiegel und ein billiges Standard-Kabel für den Test genutzt wurden, um realistische Testbedingungen zu simulieren. Nicht Jedem steht das teuerste Equipment zur Verfügung! Einige Billig-Receiver, welche unter normalen Witterungsbedingungen ebenfalls ein ordentliches Bild boten, neigten bei heranziehenden Gewittern zur Artefaktbildung, ohne dass es überhaupt zu regnen begann. Schüttete es wie aus Gießkannen versagten vermeintlich günstige HD-Sat-Receiver recht schnell den Dienst, während hochwertige Satelliten-Tuner erst den Dienst quittierten, als es wie aus Eimern zu schütten begann. Wer auch bei einem Sommergewitter oder einem Schneesturm im Winter ein störungsfreies Bild genießen möchte, sollte zum Testsieger oder einen ähnlich hochwertigen Satelliten-Receiver greifen, und einen größeren Spiegel an überdachter Stelle montieren. In Extremsituationen kann es aber auch bei besserer Ausstattung, zum witterungsbedingten Totalausfall kommen. Unter normalen Witterungsbedingungen hat weder die Kabelqualität, noch der Antennen-Durchmesser einen Einfluss auf die Bildqualität. Entscheidend ist, dass die Signalstärke am digitalen Satellitenreceiver einen bestimmten Wert nicht unterschreitet. Hier unterscheidet sich das digitale vom analogen Satellitenfernsehen deutlich. Störanfälligkeit und Abhängigkeit von den verwendeten Komponenten, sind jetzt wesentlich geringer. Zwei beliebte Billig-HD-Sat-Receiver mussten im Test der Bildqualität dann doch Federn lassen. Der eine Sat-Receiver bot ein grobes, unscharfes Bild, sowohl bei SD- als auch HD-Kanälen. Der zweite Versager verärgerte mit einer unangenehmen Bewegungsunschärfe. In beiden Fällen sind wohl minderwertige Sat-Tuner verbaut worden. Geräte der Preisklasse unter 80 EUR, hatten alle ihre negativen Eigenschaften. Die Bildqualität ging aber zumeist in Ordnung, sieht man von den genannten Ausnahmen ab.
Die besten Satellitenreceiver wie auch der spätere Testsieger, vermochten auch das normal auflösende Fernsehprogramm so zu interpolieren, dass subjektiv kein Unterschied zu HD-Sendern erkennbar war. Deshalb verleitete uns der Sat-Receiver Test auch zu der These, dass hochauflösende Sender à la HD+, statt eines Mehrwertes, eher einen Negativwert mit sich bringen. Schließlich wird durch HD+ die Aufnahmefunktion der Sat-Receiver beschnitten. Zudem dauerte das Umschalten zwischen den HD-Sendern im Schnitt gut 3x solange, wie bei herkömmlichen Nicht-HD-Sendern. Wer also Wert auf eine hohe Bildqualität legt, muss nicht zwangsläufig einen HD-Sat-Receiver erwerben, sondern kann seinen alten digitalen Satelliten-Tuner weiternutzen. Dieser sollte allerdings über einen HDMI-Ausgang und ein ordentliches Empfangsmodul verfügen.
Es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass auch der Fernseher das Bild macht. Wer über einen schlechten LCD-Fernseher oder veralteten Plasma-TV verfügt, kann selbst mit dem besten Sat-Receiver den unser Test hervor gebracht hat, unzufrieden sein. Steht auch der Neukauf eines Fernsehers an, gilt es stets einen LED-Fernseher zu bevorzugen. Er bietet das beste Bild und den mit Abstand günstigsten Energieverbrauch. Ist man mit seinem Fernsehbild unzufrieden, kann nicht immer dem Satellitenreceiver die Schuld in den CI+ Schacht geschoben werden! Man sollte dies bedenken, bevor man einen negativen Erfahrungsbericht verfasst.

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Die Tonqualität der Sat-Receiver im Test

Nicht nur die Fernsehlautsprecher sind für einen ausgewogenen Sound verantwortlich. Maßgeblichen Anteil haben auch die in den Satelliten-Receivern verbauten Soundchips, wie unser Test gezeigt hat. Hier fiel das Testergebnis recht unterschiedlich aus. Überzeugte der Testsieger Sat-Receiver mit einem ausgewogenen Klangbild, kamen einige Billigheimer recht dumpf zu Wort. Keiner der Sat-Tuner unter 80 EUR, wusste den hellhörigen Klangexperten zu überzeugen. Die Laientester vernahmen hingegen kaum einen Unterschied im Vergleich zu den besten Sat-Receivern, ging es nur um die Verkündung des gesprochenen Wortes. Wollte man ein Konzert genießen oder sich mit einem Blockbuster nerven, merkte jedoch jeder Piesepampel den Unterschied zwischen einem günstigen Sat-Receiver und einem höherwertigen Satelliten-Tuner. Wir reden dabei übrigens nicht über riesige Preisunterschiede. Schon für 20-30 EUR mehr, bekommt man einen gut klingenden Satelliten-Empfänger. In der Praxis liegt der schlechte Sound recht selten nur am Satellitenempfänger. Das größere Übel sind häufig die schlechten Lautsprecher, welche in den flachen Fernsehgeräten verbaut sind. Viele Fernsehfreude koppeln daher den TV mit der Stereoanlage oder einer 5.1 Heimkinoanlage. Dies sorgt jedoch wieder für zusätzliche Stromverbraucher und Staubfänger im Wohnzimmer. Deshalb sollte man beim Kauf des Satelliten-Empfängers, aber auch bei der Anschaffung des Fernsehers, auf vernünftige Soundkomponenten achten. So hat unser Test der LED-Fernseher ergeben, dass durchaus auch Flachbildfernseher mit guten Lautsprechern ausgerüstet sein können. Kino- und Konzertenthusiasten, bleibt der Anschluss einer externen HiFi-Anlage an den Sat-Receiver unbenommen. Bei vielen Sat-Receivern kann man sich diese Maßnahme jedoch ersparen, weil sich deren Sound trotz 5.1 Tauglichkeit, im Test nicht bewährte. Gut genug für das gesprochene Wort, aber zu schlecht für den Konzertgenuss.

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Die Bedienung der DVB-S2 Tuner im Vergleich

Das Bedienerlebnis fängt bei der Fernbedienung an und hört bei den meisten Einstiegs-Receivern damit auch schon wieder auf. Liegt den etwas besseren DVB-S2 Receivern zumeist eine ordentliche Fernbedienung bei, so spotten die Fernbedienungen günstiger Sat-Receiver oft jeder Beschreibung. Deren Tasten wurden nicht selten mit einer Logik belegt, welche man auch spöttisch als Hausfrauenlogik bezeichnen könnte. Da half dann auch der Blick in die Bedienungsanleitung nicht weiter. Deutlich besser schnitten die Fernbedienungen der meisten Premium-Receiver ab. Deren Fernbedienungen waren in der Regel deutlich größer, was sie auch für Senioren-Pranken bedienbar machte. Die Tastenbelegung war zumeist logisch aufgebaut. Nur selten war ein Blick in das Handbuch notwendig. Wer einen Satelliten-Receiver im Internet kaufen möchte, sollte dies nicht tun, bevor er ein Foto der Fernbedienung gesehen hat!
Einige Fernbedienungen hätte man mit Kimme und Korn versehen sollen, um deren Sat-Empfänger besser anpeilen zu können. Es ist so ziemlich das Ärgerlichste was es gibt, wenn ein Tuner erst beim 10. Tastendruck reagiert. Hier hilft leider nur der Praxistest und nicht das Foto. Im Sat-Receiver Test hat sich aber gezeigt, dass auch einige günstige Geräte mit guten Fernbedienungen ausgestattet sind. Alternativ kann man zu einer Universalfernbedienung greifen.
Bezüglich der Menuführung hat sich seit dem Sat-Receiver Test 2014 einiges getan. Günstige Geräte und höherwertige Satelliten-Empfänger, unterschieden sich da im Testbericht 2015, kaum noch von einander. Rechtschreibfehler fanden sich in den Menüs der aktuellen Receiver so gut wie gar nicht mehr, und auch die Menüführung konnte man stets als durchdacht bezeichnen. Je nach persönlichem Geschmack, erwiesen sich die EPG-Varianten der einzelnen Hersteller als etwas gewöhnungsbedürftig. Wirklich schlecht aufgebaut war aber keines der zu begutachtenden EPGs. Leider brauchten einige Programmführer zu lange, um die Programminformationen bereitzustellen. Wer daheim mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, möge die Signalstärke seiner Sat-Anlage optimieren, z.B. durch Verwendung eines besser abgeschirmten Satellitenkabels oder einer größeren Satellitenantenne. Zuerst sollte man aber prüfen, ob der Hersteller nicht zufällig ein Firmware-Upgrade zum Download feilbietet. Manchmal werden solche Kinderkrankheiten erfolgreich mit einer neuen Firmware behoben. Oftmals wirft aber ein Firmware-Update auch neue Fehler auf, weshalb man nicht jedes Upgrade sofort nach Erscheinen installieren sollte. Erst wenn Andere mit der neuen Firmware glücklich geworden sind, sollte man das Firmwareupgrade auch bei sich einspielen. In diversen Internet- und Support-Foren findet man entsprechende Diskussionsthreads, mit deren Hilfe man sich diesbezüglich informieren kann.
Einige Sat-Receiver waren dermaßen mit Funktionen überfrachtet, dass sich deren Bedienung trotz guter Benutzerführung, nicht immer ganz einfach gestaltete. Wem es an Technikbegeisterung fehlt, sollte deshalb bewusst auf ein einfacher ausgestattetes Modell zurück greifen. Viele Ausstattungsdetails wie WLAN oder Guide+, hören sich zwar nützlich an, schaffen aber in der Praxis viele Probleme oder werden gar nicht benötigt. Wer via HbbTV die Mediatheken der verschiedenen Sendeanstalten nutzen möchte, profitiert zwar von einer WLAN-Schnittstelle, schafft sich dadurch aber auch einen einseitigen Draht zu BND und NSA. Der an vielen Sat-Receivern vorhandene LAN-Anschluss erfüllt den selben Zweck, im Guten wie im Schlechten. Auch die viel beworbenen Smart-TV-Apps und -Funktionen, setzen den Internetanschluss voraus. So genannte Einfachreceiver für Senioren, brachte unser Sat-Receiver-Test leider nicht zum Vorschein.   zum Testsieger...

Anschlüsse, Steckplätze und Einschübe

Die Zahl der Anschlüsse wird nicht weniger. Freuten wir uns im letzten Testbericht noch über eine zweite Scartbuchse am Sat-Receiver, so sind heute viele weitere Anschlüsse und Schnittstellen hinzugekommen. Einen ganz normalen Antennenausgang wie wir ihn noch von den analogen Satelliten-Receivern her kennen, bot heute keiner der Testteilnehmer mehr an. Wer noch einen alten Kofferfernseher oder eine nicht ganz neue TV-Karte mit dem HD-Receiver betreiben will, hat also Pech gehabt. Die Wenigsten werden dies vorhaben, aber es musste einmal erwähnt werden. Scartanschlüsse gibt es immer noch, werden aber selten gebraucht. Ältere Videorecorder, Röhrenfernseher oder Heimkinoanlagen, könnten davon profitieren. Nützlicher sind da schon die HDMI-Ausgänge für die digitale Übermittlung hochauflösender Bildinformationen und Tonsignale. Ein optischer Ausgang für die Stereoanlage gehört heute ebenfalls zum Standard, wie der Test der Satelliten-Receiver 2015 gezeigt hat. Am Nützlichsten erschien uns im Test die mittlerweile generell vorhandene USB-Schnittstelle zur Aufnahme des Fernsehprogramms und zur Wiedergabe von Mediadateien eines angeschlossenen Datenträgers. Das reine Vorhandensein einer entsprechenden USB-Buchse, ist aber noch lange kein Grund zur Freude. Einige Satellitenreceiver, auch günstigere Modelle, erfreuten im Test mit einer sehr guten Aufnahmefunktion, deren Ergebnis sich auch am PC wiedergeben und bearbeiten ließ. Die Aufnahmen wurden also in einem Standardformat gespeichert, oder wurden bei der Übertragung auf den PC in ein gängiges Format (.ts) umgewandelt. Leider gab es im Sat-Receiver Test auch katastrophale Ausfälle bezüglich der PVR-Funktion zu verzeichnen. So werden die Aufnahmen vieler interner Sat-Tuner herstellerseitig so verschlüsselt, dass sie nur auf diesem einen Gerät betrachtet werden konnten. Wir neigen aufgrund dieser furchtbaren Erfahrung zu der Empfehlung, ganz auf interne Sat-Tuner zu verzichten, möchte man verwertbare Aufzeichnungen archivieren. Viele interne Sat-Tuner verzichten übrigens auch auf eine Durchschleifmöglichkeit. Sehr ärgerlich möchte man im Schlafzimmer oder Büro, einen Zweitfernseher betreiben. Das geht dann auch nicht. Generell sind wir verärgert über die in den TVs integrierten Sat-Receiver. Zur Ehrenrettung der abgespeckten Tuner müssen wir aber anmerken, dass sie aufgrund ihrer Einfachheit, eine gewisse Eignung für Senioren mitbringen. Zudem erspart man sich eine weitere Fernbedienung und den zusätzlichen Staubfänger unterm TV. Sie grundsätzlich zu verteufeln wäre also verkehrt!
Wer einen zukunftssicheren Satelliten-Receiver sein Eigen nennen möchte, kommt um CI+ Einschub und Conax-Kartenleser nicht umhin. Wobei das mit der Zukunftssicherheit bekanntermaßen immer so eine Sache ist. In 2 Jahren heißt Sky wieder Premiere und die Privaten verschlüsseln mit CI++. Mit anderen Worten, der Markt ist immer in Bewegung und Hacker versuchen stets, neue Methoden der Verschlüsselung auszuhebeln, um verschlüsselte Kanäle hell zuschalten. Auch um den Verkauf neuer Geräte zu forcieren, werden stets neue Standards erfunden. Dennoch, wer heute und in den nächsten 2-3 Jahren, das gesamte Spektrum an HD-Kanälen genießen und verschlüsselte Sky-Sender legal anschauen will, der muss bei der Anschaffung eines Sat-Receivers, auf das Vorhandensein von Conax-Kartenleser für Smartcards und CI+ Einschub für HD+ Module achten. Ein einzelner CI+ Steckplatz ist zuwenig, möchte man beide Zusatzangebote nutzen. Auch kann man heute noch nicht wissen, welche Senderketten morgen auf die Idee kommen, ihr Fernsehprogramm zu verschlüsseln. Nur wenige der getesteten Receiver kamen gänzlich ohne Zusatzschächte in das Testlabor. Sogar die günstigsten Sat-Receiver sind oft damit bestückt. Im Interesse der Zukunftssicherheit konnte in diesem Satelliten-Receiver Test nur zum Testsieger gekürt werden, wer über Conax-Kartenleser und CI+ Steckplatz verfügte.   Sat-Receiver Testsieger...

Firmware- und Upgradepolitik der Hersteller

Heute ist es gang und gäbe, technische Produkte auf den Markt zu werfen, bevor deren Firmware ausgereift ist. Auch Satellitenreceiver reifen beim Kunden. Dies hat im Wesentlichen 2 Gründe: Der Konkurrenzdruck lässt den Herstellern keine Zeit für intensive Testläufe. Wartet man mit der Vermarktung eines Produktes, bis sich ein Konkurrenzprodukt etablieren konnte, kann man seinen Laden dicht machen. Des Weiteren sind die integrierten Funktionen eines Sat-Receivers mittlerweile so vielfältig und komplex, dass ähnlich wie beim Bau eines Hauses, gewisse Fehler unvermeidbar sind. Um diese Fehler ausmerzen oder Sat-Tuner mit neuen Funktionen bestücken zu können, gibt es heute die Möglichkeit, deren Firmware zu upgraden. Dies geht natürlich nur, wenn der Hersteller hin und wieder mal ein Firmwareupgrade zur Verfügung stellt. Da trennt sich wieder die Spreu vom Weizen. Einige knallen einen Sat-Receiver zum Kampfpreis auf den Markt und denken nicht im Traum daran, Updates für die fehlerhafte Firmware bereitzustellen. Seriöse Hersteller sind hingegen bemüht, in regelmäßigen Abständen, Updates für ihre Sat-Receiver bereitzustellen. Optimale Firmwarelösungen konnten wir im Test nicht beobachten. Auch wenn nicht immer Fehler zu unterstellen waren, so gab es doch vielfach Luft für Verbesserungen, denken wir z.B. an die Umschaltzeiten, die mitunter trägen EPGs oder die kleinen Rechtschreibfehler in den Untermenüs. Es sei an dieser Stelle gewarnt, leichtfertig ein Firmware-Upgrade gleich nach dessen Erscheinen zu installieren. Leider reifen auch die Firmware-Updates beim Kunden und können schwerwiegende Störungen verursachen. Am besten wartet man ein paar Wochen mit dem Firmwareupgrade, bis der Hersteller das passende Update fürs Upgrade parat hat (hahahaha). Wenn Sie mit der Leistung Ihres Satellitenempfängers zufrieden sind, können Sie auch ganz auf eine Aktualisierung seiner Firmware verzichten. Nur weil es ein Upgrade gibt, ist dies kein Grund es zu installieren!
Die meisten Hersteller versprechen eine Aktualisierung der Gerätesoftware über Satellit. Wenn Sie darauf vertrauen, gehören Sie zu der Sorte von Menschen, die sich den Fahrradsattel unter der Kehrseite klauen lassen. Besser ist es, auf der Internetseite eines Herstellers zu schauen, ob dieser in seinem Support- und Downloadbereich, entsprechende Updates bereitstellt. Tut er dies nicht, sollte man nicht vermuten, seine Sat-Receiver wären ausgereift und frei von Fehlern. Vielmehr sollte man befürchten, dass der Hersteller seine Interessen nur im Verkauf, nicht aber in der Produktpflege sieht. Es gilt Abstand zu nehmen von Herstellern ohne Support, Service und umfangreicher Website mit FAQs, Updates, Handbüchern, Supportforen sowie kostenloser Hotlines per Email und per Telefon. Freilich muss ein solcher Receiver etwas teurer daher kommen. Gut investierte 30 EUR, wie unser Sat-Receiver Vergleich 2015 gezeigt hat! Die Einspielung der dargeboten Firmwareupgrades erfolgt i.d.R. per USB-Stick, worauf man die zuvor mit dem Computer herunter geladene Firmwaredatei abgespeichert hat. Im Test gelang dies mehr oder weniger problemlos. Bei einigen Billigreceivern war der entsprechende Menüpunkt gut versteckt, aber nicht gut genug. Man sollte darauf achten, die Firmwaredatei vollständig herunter zu laden und beim Upgrade-Vorgang die Stromzufuhr nicht zu unterbrechen. Ansonsten kann ein teures Einschicken des Gerätes unumgänglich werden.   zum Testanfang...
 

Das Satelliten-Receiver FAQ

HD+  Muss oder Stuss?

Schon lange fordert Tectest.de, eine Verschlüsselung der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme, damit nur jene Zuschauer Rundfunkgebühren zahlen müssen, die auch wirklich ein Interesse an der unerschöpflichen und unbegreiflichen Sendervielfalt haben. Kein logisch denkender Mensch kann begreifen, warum er für 20-30 Programme bezahlen soll, wo 1-2 öffentlich-rechtliche Sender ihren Zweck erfüllen würden. Wie dem auch sei: Wenn wir auf der einen Seite eine Verschlüsselung der öffentlich-rechtlichen Fernsehkanäle fordern, können wir uns über eine Verschlüsselung der Privaten nicht aufregen. Die Jungs haben es auch nicht leicht und müssen zusehen, dass sie ihren Kindern zum Geburtstag ein Osterei unter den Weihnachtsbaum legen können. Immerhin bieten die Privaten ihre SD-Kanäle in einer anständigen Qualität kostenlos feil. Genau da liegt jedoch der Hase im Pfeffer. Warum soll man Geld für eine Sache bezahlen, die man auch kostenlos haben kann. Subjektiv betrachtet bringt das hochauflösende HD+ Programm der Privaten, selten einen Vorteil. Tatsächliche HD-Inhalte gibt es nur wenige. Oft sind es hochgerechnete, interpolierte SD-Inhalte, die als HD-Material verkauft werden. Natürlich wird sich dies im Laufe der Jahre zum Positiven ändern. Über moderne LED-Fernseher werden aber auch Nicht-HD-Inhalte gestochen scharf wieder gegeben, so dass fehlende HD-Sender keinen ernsthaften Einschnitt in die Lebensqualität darstellen. Die Lebensqualität wird jedoch getrübt, wird die Aufnahmefunktion dank HD+ kastriert. So ist es nicht möglich, Werbepausen einer Sendung zu überspringen oder nachträglich herauszuschneiden. Natürlich kann man die Privaten verstehen, deren Haupteinnahmequelle die Werbung darstellt. Trotzdem ist dies nicht gerade ein Argument für HD+. Die Privaten stecken da in einem Dilemma. Da HD+ keinen Mehrwert darstellt, müssten sie eigentlich die Ausstrahlung der unverschlüsselten Nicht-HD-Sender einstellen, um ein Argument für 50 EUR Mehrausgaben im Jahr zu schaffen. Dann jedoch würden die Zuschauerzahlen um 80-90 Prozent einbrechen, weil noch nicht jeder reif ist für Intelligenz-TV à la DSDS, GZSZ und Hallo ich bin Frauke Ludowig.
Doch jeder mag hier seine eigene Philosophie zur Schau tragen. Wer nicht weiß wohin mit dem Geld, sollte nicht diskreditiert werden, nur weil er 50 EUR für HD+ ausgibt. Wenn jemand mit seinem Geld die Wirtschaft ankurbelt, um im Bekanntenkreis mit HD+ prahlen zu können, geht das doch voll in Ordnung?! Dass er sich damit nur zum Robert macht, wird für ihn keine neue Erfahrung sein. Sparsame Otto-Normal-Verdiener hingegen, die vor jedem Kauf das Gehirn einschalten müssen, brauchen keine Neidgefühle zu entwickeln, wenn aufgrund angespannter Haushaltslage, auf HD+ verzichtet werden muss. Für Besitzer eines besonders großen Flachbildfernsehers ab 50 Zoll aufwärts, gilt die zuletzt getroffene Aussage jedoch nicht. Wer so dumm war sich eine Kinoleinwand in sein 20m² Wohnzimmer zu stellen, muss den Aufpreis bezahlen und die Nachteile von HD+ in Kauf nehmen. Ansonsten kann er die Bildpunkte zählen...   zum Testanfang...

Wann macht ein HD Satelliten-Receiver Sinn?

Der Sat-Receiver-Test brachte eine Überraschung zu Tage. Ausgehend von einem Sitzabstand von etwa 3 Metern zum TV, erwiesen sich HDTV-Sat-Receiver erst ab einer Bilddiagonale von 46 Zoll als wirklich gewinnbringend. Kleinere Flachbildfernseher profitierten nicht wirklich vom hochauflösenden Satelliten-Fernsehen. Zu klein der Bildschirm, um die höhere Auflösung als qualitativen Vorteil wahrnehmen zu können. Stattdessen verärgerten die HD-Sender mit wesentlich längeren Umschaltzeiten. Selbst bei größeren Fernsehern erwiesen sich die Qualitätsunterschiede als marginal. So setzten wir im Sat-Receiver Test einige Laien vor die Flimmerkiste, ohne diese über den aktuell angezeigten Sender in Kenntnis zu setzten. Die Testpersonen sollten erkennen, ob es sich bei dem angezeigten Programm um einen HD- oder SD-Sender handelt. Die Fehlerquote von etwa 50% lässt vermuten, dass die Testpersonen nur durch Raten zum Testergebnis fanden. Stellte man 2 gleiche Fernseher nebeneinander, so dass die Testpersonen den direkten Vergleich zwischen SD- und HD-Sender hatten, sah das Ergebnis schon etwas anders aus. So erkannten alle Testpersonen sofort einen qualitativen Unterschied zwischen "Das Erste" und "Das Erste HD". Stellt man die Frage nach dem Sinn eines FullHD-fähigen Satellitenreceivers, muss auch hier wieder auf die spärliche HD-Senderlandschaft hingewiesen werden. Bei einer handvoll frei empfangbarer HD-Sender, die zumeist interpolierte SD-Inhalte als hochauflösendes Material verbreiten, ist die Anschaffung eines HDTV-Receivers nicht zwingend erforderlich, es sei denn der alte Sat-Receivers hat seinen Geist aufgegeben. Haben Sie bereits einen digitalen nicht HD-fähigen Satreceiver und erwägen nun die Anschaffung eines Flachbildfernsehers, so empfehlen wir Folgendes: Verzichten Sie zunächst auf die Anschaffung eines HD-Sat-Receivers. Schauen Sie erst mal, wie sich der alte Tuner am neuen Fernseher schlägt! Handelt es sich um einen hochwertigen Sat-Receiver, welcher über einen HDMI-Anschluss verfügt, werden Sie noch gut 2 Jahre Ihre wahre Freude daran haben. Steigt die Zahl hochauflösender Fernsehinhalte an, können Sie später immer noch auf einen HD-Receiver umsteigen.   zum Testanfang...

Ein Kabel, mehrere Satelliten-Tuner, - geht das?

Das geht sehr gut bis sehr schlecht und manchmal überhaupt nicht. Haben Sie am Parabolspiegel nur ein Single-LNB montiert und demzufolge nur ein Kabel verlegt, ist das unabhängige betreiben mehrerer Satelliten-Tuner nicht möglich. Dennoch können Sie, indem Sie das eingehende Signal durchschleifen, mehrere Sat-Receiver quasi in Reihe schalten. So können Sie zumindest mehrere Sat-Receiver abwechselnd betreiben. Die gleichzeitige Nutzung mehrerer Receiver, ist so jedoch weitestgehend unmöglich, abgesehen von Fernsehsendern, welche sich auf dem gleichen Transponder befinden. Für den Einpersonen-Mehrzimmer-Haushalt, ist das Durchschleifen des Signals, eine gute und gängige Lösung, mehrere Receiver in unterschiedlichen Räumen, an nur einer Leitung betreiben zu können. So genannte Twin-Receiver lassen sich mit dieser Lösung nicht betreiben. Obacht sei auch geboten, bei Fernsehern mit integriertem Sat-Receiver und bei DVB-S2-TV-Karten für den PC. Oft fehlt hier ein Ausgang für die Signaldurchschleifung. Haben Sie dummerweise im Wohnzimmer einen entsprechenden Fernseher und im PC eine solche DVB-S-Karte, können Sie die Sache mit der Signaldurchschleifung vergessen.
Eine weitgehend unbekannte aber sehr effektive Möglichkeit, ist die Bündelung zweier LNB-Ausgänge auf eine Leitung. Hat man z.B. 2 freie LNB-Ausgänge an einem Quattro-LNB, kann aber nur eine Leitung verlegen, so können mittels "Stacker De-Stacker", zwei Leitungen unmittelbar am LNB zu einer Leitung gebündelt und in der Wohnung wieder entbündelt werden. So ist der unabhängige Betrieb zweier Sat-Receiver oder auch eines Twin-Sat-Receivers mit nur einer Leitung möglich. Bedingung sind 2 freie LNB-Ausgänge und die kostspielige Anschaffung eines "Stacker De-Stackers" (etwa 100 EUR). Im Sat-Receiver Test erwiesen sich die Stacker / De-Stacker als funktionell. Die Signalstärke war im Vergleich stets ausreichend, um 2 Sat-Receiver zuverlässig betreiben zu können. Wer den Kabelsalat reduzieren möchte oder kein zweites Satelliten-Kabel verlegen kann, möge beruhigt zum Stacker-De-Stacker greifen. Die Installation ist auch vom Laien zu bewältigen. Eine separate Stromversorgung wird nicht benötigt.

Timeshift - Warum Sie auf einen Sat-Receiver mit integrierter Festplatte verzichten sollten

Timeshift nennt sich eines der wertvollsten Ausstattungsdetails moderner Satelliten-Tuner. Dabei schreibt der Receiver unaufhörlich das laufende Fernsehprogramm auf einen Datenträger, bis dieser zu Staub zerfällt. Zwar kann man Festplatten mehrfach überschreiben, aber irgendwann ist dann doch eine Grenze erreicht. Der Sinn von Timeshift besteht darin, das laufende Programm anhalten uns später an selbiger Stelle fortsetzen zu können, z.B. um Werbeblöcke zu überspringen. Auch wenn man den Anfang einer Sendung verpasst hat, kann man dank automatischer Timeshiftfunktion, zum Anfang einer Sendung zurück springen. Doch eben die automatische, also ständig aktivierte Timeshiftfunktion ist es, welche ohne Unterlass auf die Festplatte schreibt. Im Menü Ihres Sat-Receivers haben Sie die Möglichkeit, die automatische Timeshiftfunktion auf "Manuell" umzustellen, was eine Ihrer ersten Amtshandlungen sein sollte. Danach wird Timeshift nur noch aktiviert, wenn Sie die Pausetaste der Fernbedienung betätigen. Die Festplatte wird es Ihnen danken und erst etwas später kaputt gehen. Trotzdem ist es nach 2-3 Jahren soweit und dann hat man als Besitzer eines Sat-Receivers mit interner Festplatte Pech gehabt. Der Austausch einer internen Festplatte obliegt dem Bastelfreak mit Lötkolben, oder dem teuren Hersteller-Support. Wir empfehlen deshalb auf einen Festplatten-Receiver zu verzichten und statt dessen einen Sat-Receiver mit PVR-Funktion via USB-Recording zu erwählen. Eine externe Festplatte kann man schnell tauschen, ebenso einen USB-Stick. Zudem kann man die Aufnahmen auf einen Rechner übertragen, was bei internen Festplatten nicht möglich ist. Freilich brächte ein Sat-Receiver mit eingebauter Festplatte, etwas mehr Ordnung ins Wohnzimmer.

der beste Sat-Receiver im Test...

Kein Bild bei Gewitter und Starkregen

Im Gegensatz zu den konkurrierenden Übertragungstechniken DVB-T und DVB-C, ist das digitale Satellitenfernsehen leider nicht immer ganz wetterfest. Regnet es sehr stark oder schüttelt Frau Holle ihre verschissene Unterhose aus, kann es in seltenen Fällen zu Empfangsstörungen kommen. Dabei lässt die Bildqualität nicht nach, wie es noch beim analogen Sat-TV der Fall war, sondern Bild und Ton verschwinden ganz, bis das Unwetter nachlässt. Dieses Ärgernis kann sich auch dann einstellen, wenn der Starkregen einige Kilometer entfernt runter kommt. Der Niederschlag welcher zwischen Satellit und Parabolspiegel sein Unwesen treibt, reduziert die am Sat-Receiver anliegende Signalstärke. Der Fernsehzuschauer bekommt davon in der Regel gar nichts mit, denn für 100% Bild- und Tonqualität, ist eine Signalstärke von 50% völlig ausreichend. Reduziert sich also die Signalstärke durch die Engelsspülung von 80 auf 60%, bleiben Bild und Ton in voller Qualität erhalten. Anders sieht es jedoch aus, wenn der Signalwert einen kritischen Punkt unterschreitet. Dann fallen die Sender plötzlich aus.
Doch was kann man dagegen tun? Kann man überhaupt etwas unternehmen, um seine Satelliten-Schüssel wetterfest und resistent gegen Schlagregen zu machen? Ja durchaus kann man etwas tun, um die Ausfallzeiten zu minimieren. Alle Maßnahmen welche dazu beitragen, die am Satelliten-Receiver anliegende Signalstärke zu erhöhen, sind dazu geeignet, das Problem hinauszuschieben, zumindest solange, bis Petrus auch das Hintertürchen öffnet. Nicht zuletzt das Empfangsteil des DVB-S2 Receivers, der Tuner, ist maßgeblich verantwortlich, für die Interpretation der anliegenden Signalstärke. Die besten Sat-Receiver im Test, zeigten eine Signalstärke von über 85% an, während einige Billigreceiver bei gleicher Testumgebung, nur ein rund 60% starkes Eingangssignal vernahmen. Bei einem solch niedrigen Wert, kann ein Nieselregen, den Fernsehspaß zunichte machen! Auch die ordentliche Abschirmung des Satellitenkabels leistet ihren Beitrag zur Vermeidung eines Signalverlustes zwischen LNB und Receiver. Wer noch sein altes Sat-Kabel aus dem Analog-Zeitalter verwendet, kann sich dessen schlechter Abschirmung gewiss sein. Da genügt ein Funktelefon, um den Empfang zu stören. Wer also meinte, nach Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens nur den Receiver austauschen zu müssen, hat an dieser Stelle Potential für Verbesserungen. Ein 5-fach geschirmtes Sat-Anschlußkabel (125 dB / Klasse A+), sollte genügen und kann von uns empfohlen werden. Nicht zuletzt der Durchmesser des Parabolspiegels ist entscheidend, für einen guten Schlechtwetter-Empfang. Bei gutem Wetter völlig unbedeutend, fängt der 80er Spiegel bei einem Wolkenbruch jene Empfangsfitzelchen auf, welche der 40er Sat-Antenne am blanken Metallrücken vorbei gehen. Zusammenfassend sei gesagt: Ein großer Parabolspiegel (60+), ein gut abgeschirmtes Sat-Kabel, und der Testsieger im Sat-Receiver Test 2015, garantieren Ihnen einen wetterfesten Fernsehempfang oder aber auch nicht.

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