Multifunktionsdrucker Test 2018

Die besten Multifunktionsgeräte im Vergleich

Seit unserem ersten Multifunktionsdrucker Test ist viel passiert. Bezüglich der Druckerpatronen haben die Hersteller zwar nichts dazu gelernt, aber dafür sind deren Multifunktionsgeräte richtig gut geworden. Minderwertige Scanner und Drucker werden heute nicht mehr verbaut, zumindest nicht absichtlich. Leider ließ der Multifunktionsdrucker Test 2018 ein deutliches nachlassen der Multifunktionsgeräte Test 2018Produktqualität erkennen. Während die Scan- und Druckergebnisse der aktuellen All-in-One Drucker fast alle das Zeug zum Testsieger haben, so gilt es im Vergleich zu früheren Multifunktionsdrucker Generationen, Abstriche bei der Lebensdauer zu machen. Hielt ein All-in-One-Gerät aus dem letzten Jahrtausend gut 20 Jahre, so gehen heutige Tinten- und Laser-Multifunktionsdrucker oft schon beim Auspacken kaputt. Nicht alle! Die besten Multifunktionsgeräte im Test, so auch unser Testsieger, halten über das Garantie-Ende hinaus. Abzustrafen galt es in unserem Testbericht die Multifunktionsgeräte jener Hersteller, welche mittels Patronenchip versuchen, den Einsatz kompatibler Patronen zu unterbinden. Diese unserer Meinung nach unseriöse Vorgehensweise, welche den Vertrieb überteuerter Originalpatronen ankurbeln soll, verteuert einen Multifunktionsdrucker im Laufe seines Lebens um ein Vielfaches.

>>   zum Testsieger...  <<

Tintenstrahl- oder Laser-Multifunktionsgerät?

Laser-Multifunktionsgeräte sind arg in Verruf geraten. Nicht nur dass sie ihre Vorteile im Vergleich zum Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker über die Jahre eingebüßt haben, nein sie blasen auch noch Feinstaub in die Raumluft. Bringt ein Toner seine tödliche Fracht zu Papier, landet ein Teil davon als Sondermüll in der Büro-Atmosphäre. Wer nur einmal die Woche einen Einkaufszettel ausdruckt, wird seinen Laserdrucker aller Voraussicht nach überleben. Doch es sind gerade Vieldrucker welche sich einen Laser-Multifunktionsdrucker kaufen, weil sie langfristig einen Kostenvorteil in ihm sehen. Büroangestellte aber auch Vieldrucker im heimischen Bereich, laufen bei regelmäßiger Nutzung eines Multifunktionsgerätes mit Laserdrucker Gefahr, an einer Feinstaublunge zu erkranken und im weiteren Verlauf daran zu versterben. Wer also meint einen Laserdrucker kaufen zu müssen, sollte diesen nicht im gleichen Raum mit lebenden Personen betreiben. Mit einer WLAN-Schnittstelle ausgerüstet, kann er fern des Arbeitszimmers, z.B. im Kinderzimmer betrieben werden.
Doch der Griff zum Laser-Multifunktionsdrucker hat sich unserer Meinung nach gänzlich erübrigt. Tintenstrahldrucker sind heute weit schneller als noch vor 20 Jahren. Dank kompatibler Tintenpatronen sind auch deren Druckkosten massiv gefallen. Wurde der richtige Multifunktionsdrucker gekauft, so zahlt man für einen Satz Druckerpatronen aus dem Zubehörhandel, keine 10 EUR mehr. Zwar gibt es für Laserdrucker ebenso kompatible Toner, doch ergibt sich daraus kein nennenswerter Preisvorteil im Vergleich zum Tintenstrahldrucker. Lediglich das druckintensive Gewerbe mit einem hohen Anteil an Text-Ausdrucken, könnte vom Lasermultifunktionsdrucker profitieren, wenn auch nicht in gesundheitlicher Hinsicht. Die Feinstaublunge wird nicht als Berufskrankheit anerkannt! Deshalb empfehlen wir stets das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät vorzuziehen, auch wenn das zu erwartende Druckaufkommen sehr hoch ausfällt.

3-in-1- oder 4-in-1 All-in-One Drucker?

Der 4-in-1 Drucker enthält im Vergleich zum 3-in-1 Gerät zusätzlich ein Faxmodul. Die Jüngeren unter Ihnen wissen vermutlich gar nicht mehr was das ist?! Unsere Großeltern verschickten so jene Korrespondenz, welche zeitnah beim Empfänger ankommen sollte. Selbst unsere Eltern lachen heute darüber. Doch noch immer gibt es Leute die nicht wissen wo sich das @-Zeichen auf der Tastatur befindet (Alt+Q). Jene Hinterwäldler benötigen einen Multifunktionsdrucker mit Faxmodul, aber auch Gewerbetreibende welche des Öfteren mit rückständigen Behörden und Finanzämtern kommunizieren müssen. Dort verfügt man zwar mittlerweile über ISDN-Anschlüsse und BTX, aber nicht über E-Mail und Internet.
Wer ein Multifunktionsgerät mit Faxmodul benötigt, muss keinen hohen Aufpreis dafür berappen. Er muss beim Kauf halt nur darauf achten, dass das entsprechende All-in-One Gerät über ein integriertes Faxmodem verfügt. Des Weiteren muss er wissen, dass er die Faxfunktion des Multifunktionsgerätes nur nutzen kann, wenn er über einen Telefonanschluss verfügt.
Doch auch wer keinen Telefonanschluss sein Eigen nennt muss nicht verzagen. Dienstleister wie Sipgate, Sipload oder web.de, ermöglichen das Empfangen und Versenden von Faxnachrichten via Internet, teilweise sogar kostenlos. Hierzu ist kein 4-in-1 Gerät erforderlich, sondern allenfalls ein Scanner. Diesen enthält auch der 3-in-1 Drucker, selbst wenn er im Test schlecht abgeschnitten hat. Der Vorteil im Vergleich zum physisch vorhandenen Faxgerät liegt in der Zeit- und Papiereinsparung.

DIN A4 oder DIN A3 Multifunktionsdrucker?

Zwar waren nur wenige A3 Multifunktionsgeräte in unserem Test vertreten, aber diese überraschten durchaus positiv. Besonders überraschend fanden wir die niedrigen Preise der DIN A3 Multifunktionsdrucker. Vor wenigen Jahren noch unbezahlbar, ist man heute für weit unter 200 EUR dabei.
Während die meisten Computerfreunde mit einem A4 All-in-One-Gerät gut bedient sein dürften, müssen die Käufer eines A3 Gerätes unbedingt folgenden Sachverhalt beachten, damit es hinterher nicht zu Wutausbrüchen kommt: Es gibt A3 Multifunktionsgeräte mit A3 Drucker und A3 Scanner. Diese Kombination erachten wir als die einzig Wahre. Der A3 Scanner erleichtert das Einlesen großer, starrer und schwerer Bücher ganz erheblich. Leider gibt es auch A3 Drucker welche nur einen A4 Scanner aufs Dach montiert bekommen, - so genannte A3/A4 Multifunktionsgeräte. Manch einem mag diese Kombination genügen?! Unserer Meinung nach stellt gerade der DIN A3 Scanner ein absolutes Highlight dar. Der interessierte Käufer sollte genau wissen was er will und beim Kauf explizit auf das Vorhandensein eines A3 Scanners achten! Nicht jedes vermeintliche A3 Multifunktionsgerät verfügt über einen A3 Scanner.
Der Käufer eines A3 Multifunktionsdruckers sollte zudem das höhere Gewicht und den größeren Platzbedarf seiner Neuanschaffung bedenken! Besonders filigran sind solche Ungetüme nicht. Erwischt man ein defektes Gerät, kann der Rückversand zum schwierigen Unterfangen werden. Aus diesem Grunde sollte ein DIN A3 Multifunktionsgerät nur bei einem seriösen Onlinehändler erworben werden, welcher es bei Nichtgefallen kostenlos wieder beim Kunden abholt.
Wer einen A3-Multifunktionsdrucker kaufen möchte, sollte besonders auf dessen Unterhaltskosten achten. Wer gerne Poster im A3-Format ausdruckt, sollte später nicht auf Originalpatronen zurück greifen müssen. Also vorher bitte die Verfügbarkeit kompatibler Druckerpatronen prüfen!
DIN A3 Kopierpapier und auch DIN A3 Fotopapier sind unterdes etwas teurer, aber trotzdem bezahlbar. Man braucht es ja nicht ständig. Die besten A3 Multifunktionsgeräte verfügen zudem über zwei getrennte Papierzuführungen, so dass man nicht ständig zwischen den verschiedenen  Papiergrößen hin- und herwechseln wechseln muss.

zum Testanfang

Welche Ausstattung braucht ein Multifunktionsgerät?

Das Vorhandensein von Drucker und Scanner ist stets von Vorteil, möchte ein Multifunktionsgerät im Test als Testsieger vom Platz gehen. Auch die Fotokopierfunktion profitiert im erheblichen Maße davon. Der Scanner liest das Dokument ein, der Drucker gibt die Kopie aus. Nicht jeder weiß das, aber es ist so! Eben diese zwei Komponenten, Platz sparend in einem kompakten Gehäuse vereint, machen den Verkaufserfolg der Multifunktionsgeräte aus. Damals als die Welt noch nicht in Ordnung war, nahmen separate Scanner, Drucker, Faxgeräte und Fotokopierer viele Quadratmeter Bürofläche für sich ein und verkomplizierten den Arbeitsalltag erheblich. Doch Scanner und Drucker sind zu wenig, möchte man sich als bester Multifunktionsdrucker aus unserem strengen Testbericht verabschieden.

Multifunktionsdrucker mit Duplexfunktion

Eine vorhandene automatische Duplexfunktion ermöglicht den doppelseitigen Druck, ohne dass das Papier händisch gewendet werden muss. Im privaten Bereich wird die vorhandene Duplexeinheit immer wichtiger, im gewerblichen Einsatz ist sie unverzichtbar. Es geht dabei nicht nur um den effizienten Einsatz von Papier, sondern auch um Bequemlichkeit. Wer ein Handbuch oder einen umfassenden Vertrag ausdrucken möchte, verliert schnell den Überblick wenn er das Papier per Hand wenden muss. Da muss man echt nachdenken, was nicht jedermanns Sache ist. Die Duplexeinheit übernimmt sowohl das Denken, als auch das Handeln. Der Seite 1 folgt auf der Rückseite die Seite 2 und so weiter. Papier wird gespart, Zeit wird gespart, Geld wird gespart. Natürlich nur wenn die Duplexeinheit funktioniert, was nicht bei jedem Multifunktionsdrucker im Test der Fall war.
Doch Vorsicht! Einige Hersteller werben im Datenblatt mit dem Vorhandensein einer "Manuellen Duplexfunktion". Ein solches Multifunktionsgerät besitzt keine Duplexeinheit. Hier erweist sich die Hand des Nutzers als Duplexeinheit. Nur wenn im Datenblatt explizit auf das Vorhandensein einer "Automatischen Duplexeinheit" hingewiesen wird, ist der beworbene Multifunktionsdrucker selbständig in der Lage, das Druckerpapier beidseitig zu bedrucken. Im Jahre 2018 ist die Duplexfunktion kein treibender Kostenfaktor mehr! Musste man früher seinen Dispokredit überziehen, wollte man in den Genuss einer automatischen Duplexeinheit kommen, so genügt heute ein Mehraufwand von 20 EUR. Selbst günstige All-in-One Geräte für Einsteiger verfügen mittlerweile über eine Duplexfunktion. Nicht alle! Deshalb gilt es darauf zu achten, möchte man sich einen Multifunktionsdrucker kaufen. Wer in unserem Multifunktionsdrucker Vergleich einen Blumentopf gewinnen wollte, kam nicht um das Vorhandensein einer automatischen Duplexeinheit umhin. Auch Sie brauchen einen Multifunktionsdrucker mit Duplexfunktion! Über vieles kann man sich streiten, aber darüber nicht.

zum Testanfang

Multifunktionsgeräte mit WLAN

Auch die WLAN-Schnittstelle ist im Jahre 2018 kein Luxusgut mehr. Sie ist schlicht notwendig, möchte man seine mobilen Endgeräte mit dem Drucker in Einklang bringen. Auch wenn man heute noch nicht weiß wofür man ein WLAN-Multifunktionsgerät benötigt, so sollte man im Interesse der Zukunftssicherheit nicht auf die WLAN-Funktionalität des zu kaufenden All-in-One-Gerätes verzichten. Der WLAN-Multifunktionsdrucker kann fern des Rechners betrieben werden. Dies ist wichtig, wenn es sich um einen Lasermultifunktionsdrucker handelt. Dieser stößt tödliche Feinstäube aus und sollte nicht in einem Raum mit Mensch und Tier betrieben werden. Besitzt das Laser-Multifunktionsgerät eine WLAN-Schnittstelle, kann man es in den Flur, in den Keller oder auf den Dachboden auslagern. Freilich sollte man dabei bedenken, dass irgendjemand die Ausdrucke herbei holen muss.
Doch im Zeitalter mobiler Endgeräte gibt es einen zweiten Grund, welcher das Vorhandensein einer schnurlosen Schnittstelle notwendig erscheinen lässt. Gab es vor 20 Jahren noch Familien mit einem einzigen Computer, so verfügt im Jahre 2018 jedes einzelne Familienmitglied über mehrere mobile Endgeräte. Vom Smartphone bis zum Tablet schwirren heute unzählige computerähnliche Geräte in einem Haushalt umher. Sie alle verfügen über eine WLAN-Schnittstelle und können nur so Druckaufträge zum Drucker senden.
Doch nicht nur der Druckvorgang profitiert von der schnurlosen Schnittstelle. Auch das Scannen gelingt via WLAN. In diesem Zusammenhang muss leider auch ein negativer Aspekt angesprochen werden. Über eine infizierte Firmware oder einen verseuchten Rechner können digitale Abbilder Ihrer Dokumente über das Internet in fremde Hände gelangen. Dies können auch staatliche Organisationen wie BND oder Finanzbehörden sein.
Als Problematisch erwiesen sich im Multifunktionsdrucker Test 2018 oft die mobilen Betriebssysteme der Smartphones und Tablets. Aus ihnen heraus gelingt der Druck nicht so einfach wie über einen Windows-PC. Die Druckerhersteller wie Brother, HP oder Epson stellen zwar Apps für Android und iOS bereit, aber das Drucken gelingt trotzdem oft nur mit Einschränkungen.
Wenn Sie sich einen neuen Multifunktionsdrucker kaufen möchten, achten Sie bitte auf das Vorhandensein einer WLAN-Schnittstelle! Ein altes Multifunktionsgerät können Sie ggf. WLAN-fähig machen, indem Sie es direkt an den WLAN-Router anschließen. Das geht aber nur dann, wenn Sie über einen entsprechenden WLAN-Router mit USB-Schnittstelle verfügen.

zum Testanfang

Der Multifunktionsgeräte Test im Detail

Design & Verarbeitung der Multifunktionsgeräte im Vergleich

Die Hersteller Multifunktionsgeräte haben das Design für sich entdeckt. So lange die Hersteller die inneren Werte ihrer Multifunktionsgeräte dabei nicht aus dem Auge verloren haben, zeigten wir uns darüber im Test erfreut! Wir erwarteten vom künftigen Testsieger ein kompaktes und neutrales Design. Ein Multifunktionsdrucker darf das Wohnambiente nicht stören und im kleinen Arbeitszimmer nicht zu dick auftragen. Besonders im privaten Bereich erscheint uns dies wichtig. Kompakt erschienen sie alle zum Test, aber in ihrer Aufmachung provozierten einige Testteilnehmer. Wir rissen uns trotz unserer konservativen Ansichten zusammen und ignorierten diverse Stilblüten im Testergebnis.
Uneinsichtig zeigten wir uns mitunter bezüglich des zu sparsamen Materialeinsatzes, aber auch bei schlechter Verarbeitungsqualität. Ein Multifunktionsdrucker wird wenig bewegt, weshalb man eine besonders leichte Bauweise nicht zu schlecht bewerten sollte. Einige All-in-One-Geräte kamen aber derart windig zum Test, dass man einen Wackelpudding vor sich zu haben glaubte. Die meisten Multifunktionsdrucker erschienen unterdes stabil genug. Trotzdem muss angemerkt werden, dass heute durch die Bank weg am Materialeinsatz gespart wird. Wog ein Multifunktionsgerät um die Jahrtausendwende 10kg, so sind es heute gerade mal noch 1,5kg. Warum auch nicht?! Wenn einem der MuFu mal auf die Füße fällt, tut es nicht so weh!
Wartete ein Multifunktionsdrucker im Test mit einer peinlichen Verarbeitungsqualität auf, so kannten wir keine Gnade. Doch nur wenige Multifunktionsgeräte galt es diesbezüglich abzuwerten. Ansonsten ergab sich ein gutes Testergebnis in dieser Testdisziplin. Selbst die günstigen Multifunktionsdrucker enttäuschten nicht. Die reibungslose Funktion war fast immer gewährleistet.

zum Testanfang

Die Unterhaltskosten der Multifunktionsgeräte im Vergleich

Einiges hat sich getan, aber nicht immer zum Positiven. Für viele Multifunktionsgeräte stellt der Zubehörhandel heute kostengünstige kompatible Tintenpatronen und Toner bereit. Leider nicht für alle, denn einige Hersteller bauen diverse Fallstricke ein, um die Arbeit des Zubehörhandels nachhaltig zu erschweren. So setzen unseriöse Hersteller das Vorhandensein eines Patronenchips voraus, damit die entsprechende Patrone vom Drucker erkannt wird. Dies erachten wir als äußerst unschön, und möchten die Legalität solcher Maßnahmen anzweifeln. Aber es ist so, und so sollte der Käufer eines Multifunktionsgerätes darauf achten, dass für sein gewünschtes Druckermodel, günstige kompatible Patronen verfügbar sind. Hier geht es wirklich um sehr viel Geld. Egal ob ein Multifunktionsdrucker 100 oder 300 EUR kostet, die Unterhaltskosten im Verlaufe der Jahre, lassen den Anschaffungspreis mitunter lächerlich erscheinen. Muss man für eine Originalpatrone 50 EUR berappen, statt 5 EUR für 10 kompatible Patronen, so wird jeder Ausdruck zum kostspieligen Vergnügen. Glücklicherweise ist der Zubehörhandel mittlerweile in der Lage, auch die kompatiblen Patronen mit den erforderlichen Chips auszurüsten. Beim Erscheinen eines neuen Druckers kann es aber deutlich länger dauern, bis die entsprechenden Ersatzpatronen verfügbar sind. Manchmal wartet man ewig darauf. Im Einzelfall werden diese niemals bereitgestellt. Dann kann man seinen Multifunktionsdrucker nur noch an einen Einfältigen weiterverkaufen! In unserem Ratgeber "Kompatible Druckerpatronen im Test" klären wir darüber auf, warum die Verwendung von Originalpatronen sehr gefährlich sein kann und weshalb es besser ist kompatible Patronen zu verwenden.
Zu den sonstigen Verbrauchsmaterialien wie Kopierpapier oder Fotopapier sei nur kurz angemerkt, dass dieses universell von allen Multifunktionsgeräten verwendet werden kann. Es ist also nicht notwendig, druckerspezifisches Papier von HP oder Epson zu erwerben. Lediglich die max. verwendbare Papierstärke des eigenen Druckers sollte beachtet werden. Im jeweiligen Datenblatt sollten sich Hinweise dazu finden.
Jene Multifunktionsdrucker für welche der Zubehörhandel kompatible Druckerpatronen bereit stellte, wahrten sich ihre Testsieger Chancen bis auf Weiteres. Alle anderen Multifunktionsgeräte zierten den Test fortan nur noch als schmückendes Beiwerk. Es waren durchaus schöne All-in-One-Geräte, welche im Vergleich weit Vorne gelegen hätten, wären deren Druckkosten aufgrund nicht erhältlicher kompatibler Tintenpatronen nicht so exorbitant hoch gewesen. Dieser Zustand liegt selten an der Zubehörindustrie, sondern fast immer am Druckerhersteller, welcher durch den Verkauf überteuerter Originalpatronen reich werden möchte.

zum Testanfang...

Die Arbeitsergebnisse der Multifunktionsdrucker im Vergleich

Schon im Multifunktionsdrucker Test 2017 konnten wir erfreut feststellen, dass die Zeiten minderwertiger Komponenten vorbei sind. Einst verbauten die Hersteller schlechte Scanner und Drucker in ihre All-in-One-Geräte, um alte Komponenten loszuschlagen und sich den Ruf für viele Jahre zu ruinieren. Heute mangelt es allenfalls an der Geschwindigkeit und an der Haltbarkeit der Multifunktionsgeräte. Besonders die günstigen Einstiegs-Multifunktionsgeräte besitzen nicht das ewige Leben. Einbußen in Sachen Druck- und Scanqualität muss der Geizkragen aber selten hinnehmen. So waren wir abgesehen von 3 unrühmlichen Ausnahmen, mit den Arbeitsergebnissen der Multifunktionsdrucker recht zufrieden. Die Farben im Ausdruck waren mitunter zu blass, mitunter zu grell. Dies konnte manuell am Bedienpanel des jeweiligen Multifunktionsgerätes nachjustiert werden.
Leider ließ die Fotokopierfunktion bei drei der Multifunktionsdrucker zu wünschen übrig. Kleine Schriften eines zu kopierenden Beipackzettels wurden teilweise unleserlich vervielfältigt. Bei zwei Mufus stellte sich der Scankopf als Übeltäter heraus. Ein Laser-Multifunktionsgerät hatte offenbar Mühe, die ordentlich eingescannte Textgrafik auszudrucken.
Die Resultate der Multifunktionsgeräte ließen mitunter sehr lange auf sich warten. Keineswegs mehr so lange wie noch vor 10 Jahren, als der Ausdruck eines Fotos in höchster Qualität den ganzen Vormittag in Anspruch nahm. Wer seinen Multifunktionsdrucker gewerblich nutzen möchte oder privat gern große Fotos druckt, der sollte aber auch heute noch die Geschwindigkeit des zu kaufenden All-in-One Gerätes im Auge haben. Sowohl Scan- als auch Druckgeschwindigkeit vermeintlich günstiger Multifunktionsgeräte unter 80 EUR, liegen erheblich unter denen der nur geringfügig teureren Mufus. Viel kostet es nicht, benötigt man ein etwas schnelleres Gerät! Es empfiehlt sich hier nicht an der falschen Stelle zu knausern!

zum Testanfang...

Fazit im Multifunktionsdrucker Test

Aktuelle Multifunktionsgeräte sind in der Lage einen Dauertest unbeschadet zu überstehen, welcher eine Einsatzdauer von zwei Jahren bei mittlerem Druckaufkommen zu simulieren versucht. In der Praxis versagen viele All-in-One-Drucker kurz nach dem Ende der Garantie. Woran das liegt muss nicht weiter erläutert werden. Im Internet kursieren genügend Anleitungen, wie man die künstlich seitens der Hersteller außer Betrieb gesetzten Multifunktionsgeräte wieder flott bekommt. Die meisten Computerfreunde sind unterdes froh, sich nach zwei Jahren ein neues Multifunktionsgerät kaufen zu dürfen, um von den neuesten Innovationen profitieren zu können. Wer heute seinen zwei Jahre alten Mufu entsorgen muss, bekommt ein Neugerät mit WLAN und Duplexeinheit für unter 100 EUR. Legt er noch mal 70 EUR drauf, bekommt er ein vielseitiges DIN A3 Multifunktionsgerät. Da schmeißt man den vorsintflutlichen All-in-One Drucker von 2016 doch gerne auf den Schrott?!
Noch nie war die Bedienung der Multifunktionsgeräte so einfach wie heute. Auch wenn aus Kostengründen auf ein Touchscreen verzichtet wurde, was immer seltener der Fall ist, so ließ sich im Test nahezu jedes Multifunktionsgerät intuitiv und ohne Zuhilfenahme eines Handbuches bedienen. Die großen LCD-Farb-Displays unterscheiden sich deutlich von den einzeiligen Monochrome-Displays älterer Multifunktionsdrucker. Die Menüführung ist zumeist durchdacht und ermöglicht die Nutzung von Funktionen, welche früher so verschachtelt waren, dass man sie so gut wie nie genutzt hat.
Das Druckbild der meisten Testkandidaten erwies sich im Test als exzellent. Auch die Scanner haben Profiniveau. Diese Feststellung gilt keinesfalls nur für höherpreisige All-in-One-Geräte. Selbst Einsteigergeräte unter 50 EUR lassen an dieser Stelle keine Wünsche offen. Denen fehlt es an der Arbeitsgeschwindigkeit, der automatischen Duplexeinheit und an der WLAN Schnittstelle. Für den persönlichen Multifunktionsdrucker Testsieger muss unterdes kein Vermögen mehr ausgegeben werden. Je nachdem was man alles mit seinem All-in-One-Drucker machen möchte, sollte man zwischen 100 und 200 EUR vom Familieneinkommen abzwacken.
Die künstlich beschränkte Lebensdauer zahlreicher Multifunktionsdrucker erachten wir als traurigen Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte. Mit Ökologie hat das nicht mehr viel zu tun. Die Profitgier einzelner Hersteller lässt sich auch am Vertriebsmodell der Patronen erkennen. Durch unlautere Methoden (Chips) versuchen sie die eigenen überteuerten Originalpatronen zur Pflicht zu machen. Hier kann sich der Kunde aber wehren, indem er das Produkt eines Herstellers wählt, für welches der Zubehörhandel kostengünstige kompatible Patronen oder Toner bereitstellt. Sind kompatible Verbrauchsmaterialien verfügbar, spart man gut 95% an Unterhaltskosten, ohne auf Qualität verzichten zu müssen.

Testanfang

kompatible Patronen und Toner

Testsieger