Dampfreiniger Test 2018 Heißdampfgeräte in der Kritik

Im Dampfreiniger Test 2018 fiel es uns nicht leicht einen würdigen Testsieger zu bestimmen. Wie keine andere Gerätekategorie versprechen Heißdampfgeräte so viel und halten so wenig. Der Großteil der getesteten Heißdampfreiniger ist zu nichts zu gebrauchen, außer zur Luftbefeuchtung! Zwei Ausnahmen bestätigten im Dampfreiniger Test die Regel und sorgten Dampfreiniger Testdafür, dass wir doch noch ein Heißdampfgerät zum Testsieger küren konnten. Wenn etablierte Hersteller eine nutzlose Gerätegattung unter ihre Fittiche nehmen, kann doch noch etwas Gescheites dabei heraus kommen. Im Dampfreiniger Test 2018 ging es warm und feucht zur Sache. Der beste Dampfreiniger wurde zum Testsieger erkoren. Dessen Stärke ist nicht nur die unfassbare Schwäche der meisten anderen Heißdampfgeräte. Der beste Dampfreiniger 2018 vermag es tatsächlich, einige Arbeiten im Haushalt zu erleichtern. Dazu gehört das Reinigen und Desinfizieren großer Hartboden- und Fensterflächen. Für alle anderen Arbeiten im Haushalt gibt es bessere Alternativen als das Heißdampfgerät. Dampfreiniger Alternativen welche keine Kollateralschäden verursachen und den Schmutz aufnehmen anstatt ihn breit zu schmieren.

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Einsatzgebiete der Dampfreiniger

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Reinigung & Desinfektion großer Hartflächen mit dem Dampfreiniger

Die Fähigkeit der Dampfreiniger, große Hartflächen reinigen und desinfizieren zu können, wurde bereits erwähnt. Diese Eignung muss aber so gleich wieder etwas eingeschränkt werden. Unversiegelte Parkett- und Laminatflächen können mittels Heißdampfgerät binnen Minuten ruiniert werden. Der heiße feuchte Dampf wird unter Druck ins Material geblasen, welches quillt und zwecks Entsorgung aufgenommen werden kann. Malträtieren Sie niemals unversiegelte Laminat- oder Parkettflächen mit heißem Dampf! Linoleum, Fließen, Estrich, Naturstein aber auch versiegeltes Laminat und Parkett bieten sich hingegen an, für die Reinigung und Desinfektion mittels Heißdampfgerät. Speziell für diesen Zweck stellt die Industrie so genannte Dampfbesen zur Verfügung, welche sich einfacher handhaben lassen, als die ebenfalls geeigneten universellen Dampfreiniger. Die Dampfbesen lösen den Schmutz und wirken dank hoher Temperatur desinfizierend. Aus diesem Grund werden Dampfbesen gerne in Kliniken und Arztpraxen verwendet. Aggressive Putzmittel werden eingespart und der Reinigungsprozess wird deutlich beschleunigt. Im privaten Haushalt lohnt die Anschaffung eines Dampfbesens nur selten. Bei Flächen unter 50 Quadratmetern ist man mit dem Wischmop schneller, da dieser nicht betankt und aufgeheizt werden muss. Als Eigentümer einer Gebäudereinigungsfirma hingegen, kommt man um den Dampfbesen nicht umhin. Versiffte Schulen, Einkaufsmärkte, öffentliche Gebäude oder Fastfood-Ketten, ließen sich ohne Dampfbesen nicht effektiv und hygienisch reinigen.

Große Fensterflächen z.B. an Gewächshäusern und Wintergärten

Prädestiniert ist der Dampfreiniger für das Lösen von Schmutz auf großen Fensterflächen. Wintergärten und Gewächshäuser profitieren vom Einsatz eines Dampfreinigers und danken es mit hoher Transparenz. Gerade im Außenbereich gibt es auch keine unangenehmen Nebenwirkungen zu befürchten. Hier kann man sogar von einer eklatanten Arbeitserleichterung sprechen. Der Dampfreiniger löst den Schmutz großflächig, ohne dass die Hausfrau ihre Muskeln spielen lassen muss. Weniger schön gestaltete sich im Dampfreiniger Test 2018 die Reinigung innenliegender Fensterflächen. Bestenfalls landete dabei die runterlaufende Drecksuppe auf dem Fensterbrett. Wenn man Pech hat, kann auch das Parket aufquellen. Zudem spielt der Dampfreiniger seine Stärken nur auf stark verschmutzten Fensterflächen aus, versagt aber bei der Feinreinigung. Wer Wert auf Gründlichkeit legt muss ohnehin per Hand nachpolieren und kann dann auch gleich per Hand vorpolieren, wenn sich die Verschmutzung nicht zu drastisch darstellt.
Festzuhalten bleibt die phänomenale Eignung zur Reinigung großer Fensterflächen im Außenbereich mittels Dampfreiniger. Geht es vorwiegend darum diesen Aufgabenbereich abzudecken, muss übrigens nicht der Testsieger aus unserem Dampfreiniger Vergleich geordert werden. Nahezu alle getesteten Heißdampfgeräte ermöglichten die Reinigung von Wintergarten- und Gewächshausfenstern. Bei dieser Aufgabe kommt es nämlich nicht auf Druck und Leistung, sondern auf den Dampf an sich an. Wer vorwiegend kleine Fenster zu reinigen hat, sich aber nicht vom Heißdampfgerät abringen lassen möchte, möge es mal mit einer "Dampfente" versuchen. Dank geringer Größe und Leistung sind Dampfenten leicht zu handhaben und können keinen größeren Flurschaden anrichten. Mit einer Dampfente kann man durchaus kraftsparend kleine Fenster von groben Verschmutzungen befreien. Geht man aber mit der Stoppuhr ran, zieht die Dampfente den Kürzeren. Die mit dem Fensterleder wienernde Hausfrau ist nicht nur gründlicher sondern auch schneller. Die Dampfente muss erst bereitgestellt, befüllt und aufgeheizt werden. Konkurrenz bekommt die Dampfente unterdes vom Fenstersauger. Allerdings beschränkt sich der Fenstersauger auf Fensterflächen und fensterähnliche Oberflächen, während man mit der Dampfente auch die Briefe der Nachbarn öffnen kann.

Matratzenreinigung und -desinfektion mittels Dampfreiniger?

Keinesfalls sind Dampfreiniger zur Desinfektion und Reinigung von Matratzen geeignet. Schon kurz nach Austritt aus der Düse (1-2 cm) sinkt die Temperatur des Auswurfes dermaßen ab, dass das Leben von Milben und Bettwanzen gefördert statt vernichtet wird. Die Heißdampfgeräte schaffen ein feucht-warmes Vermehrungsklima und führen zu einer explosionsartigen Vermehrung der Spinnentierchen. Auch überall in geringsten Mengen vorkommende Schimmelsporen bekommen dank der feuchtwarmen Witterung einen enormen Wachstumsschub. Lediglich der Bezug der Matratze könnte durch den lauen Dampfstrahl oberflächlich desinfiziert werden. Dieser Erfolg steht aber in keinem Verhältnis zum entstandenen Schaden im Inneren der Matratze. Da der Dampfreiniger keinen Schmutz aufnimmt sondern nur breit schmiert, geht auch keinerlei reinigende Wirkung von ihm aus. Wer seine Matratze liebt, sollte sie gelegentlich bürsten und alle 5 Jahre gegen eine jüngere austauschen.

Das Heißdampfgerät in Küche und Bad

Als völlig ungeeignet erwiesen sich die Dampfreiniger im Test 2018 auch bei der Reinigung von Fliesen-Fugen. Druck und Temperatur des vom Punktstrahler verblasenen Wasserdampfes waren so gering, dass der Fugendreck ruhig und gelassen an der Fuge festhielt. Im Wettkampf mit der Zahnbürste waren die Heißdampfgeräte klar unterlegen. Das Reinigen von Fliesen-Fugen ist ein typisches Beispiel dafür, wie der Dampfreiniger den Frühjahrsputz verkompliziert, anstatt ihn zu vereinfachen. Anders sieht die Sache aus, versucht man die Fliesen selbst einer Dampfkur zu unterziehen. Hier spielt der Dampfreiniger eine seiner Stärken aus, - die Stärke große glatte Flächen desinfizieren und reinigen zu können. Speziell im Badezimmer spielt es auch keine Rolle, wenn die Drecksuppe an der Wand runter läuft. Heißdampfgeräte lösen zwar den Dreck, haben aber Schwierigkeiten große Mengen Schmutz zu binden. Oft schmiert man deshalb den Dreck nur breit, oder sorgt unterhalb der zu reinigenden Fläche für große Schmutzpfützen. Im Bad ist dies nicht weiter schlimm, weil man hinterher mit dem Scheuertuch oder einem Nass- und Trockensauger die Sauerei beseitigen kann. Das Reinigen großer Flächen im Badezimmer ist eine Domäne des Heißdampfgerätes. Die den Dampfreinigern oft beiliegenden Rundbürsten erwiesen sich in unserem Test als wenig haltbar und effizient. Die von Muskelkraft angetriebene Zahnbürste schlug hier die von Wasserdampf betriebenen Fugendüsen und Fugenbürsten um Längen.
Angebrannte Töpfe und mit Essensresten verklebte Küchenbestandteile sind ebenfalls kein bevorzugtes Einsatzgebiet der Dampfreiniger. Das Ergebnis ist gleich Null. Die Wirkung des Dampfstrahles ist so gering, dass die Nutzlosigkeit des Unterfangens im Ansatz klar wird. Auch in der Küche bietet sich der Dampfreiniger an, Boden und Wandfließen vom Schmutz zu befreien. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, wenn der Boden nicht wasserdicht ist oder aus einem Teppichbelag besteht. Auch wenn der Dampfreiniger das Wasser nicht literweise ausspuckt, so rinnt doch eine gewisse Menge Schmutzwasser gen Boden. Die Sauerei ist dann oft größer als der positive Effekt.
Nicht verhehlen darf man auch die Gefahren für technische Geräte, bedingt durch die zunehmende Luftfeuchtigkeit. Zwar ist die Küche ein Feuchtraum und die meisten Küchengeräte sind weitgehend feuchtigkeitsresistent, aber es gibt dort auch Geräte, welche keine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen. Um den Alltag der Hausfrau zu versüßen findet sich in einer Küche oft auch Unterhaltungselektronik wie TV oder Radio. Diese Geräte sollte man vor der Dampfreinigung aus dem Raume verbringen.
Erwähnt werden muss zudem die Schimmelgefahr. Schlummernde Schimmelsporen können sich bei steigender Luftfeuchtigkeit vermehren und die Gesundheit schädigen. Während der Dampfreinigung sollte deshalb stets für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Im Vergleich der Dampfreiniger reduzierten wir die Luftfeuchtigkeit moderat, indem wir durch geöffnete Türen und Fenster für Durchzug sorgten.

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Der Dampfreiniger in Wohn- und Arbeitszimmer

Auch in Wohnräumen und Arbeitszimmern ist der Dampfreiniger mit Vorsicht einzusetzen. Die dortigen Rundfunkgeräte und Computer reagieren sehr empfindlich auf eine zu hohe Feuchtigkeit in der Raumluft. Wer Möbeloberflächen mittels Heißdampfgerät vom Schmutz befreien möchte, möge die Möbel nach Möglichkeit ins Freie verbringen. Alternativ kann auch die empfindliche Elektronik für die Zeit des Reinigungsvorganges in einen anderen Raum verbracht werden. Teppiche müssen gesichert und Fenster geöffnet werden. Grundsätzlich sollte man sich überlegen, ob es im Wohnzimmer nicht besser ist, mit Staubwedel und erdfeuchtem Putztuch zu hantieren, statt mit einem Heißdampfgerät. Nur wenn Ihre gute Stube einer Grundreinigung bedarf, ist der Dampfreiniger in Erwägung zu ziehen. Im Normalfall jedoch gibt es in Deutschlands Stuben keine Berechtigung für den Einsatz eines Dampfreinigers. Die Reinigungswirkung ist gering, der Schaden kann groß ausfallen. Gut geeignet sind Heißdampfgeräte unterdes zur Tapetenlösung im Falle einer Renovierung. Hier sollte man ohnehin den Wohnraum vorher leer räumen, aber trotzdem nicht auf eine angemessene Belüftung verzichten.

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Dampfpeiniger für eingefahrene Beziehungen

Zunehmende Bedeutung gewinnt der Dampfreiniger bei der Bereicherung des eingefahrenen Ehelebens. Nahm die Hausfrau früher diverse Schlaginstrumente um den Ehemann zu disziplinieren, kommt heute immer häufiger das Heißdampfgerät zum Einsatz. Dabei wird nicht nur dessen Lanze geschwungen, sondern auch der  heiße Dampf zur Stimulierung des Ehegatten genutzt. Beachten muss die gestrenge Hausfrau dabei, dass die Temperatur des austretenden Dampfes direkt an der Austrittsöffnung so heiß ist, dass dem Hausherren schwere Verbrennungen drohen. Um die Wirkung des "Dampfpeinigers" besser einschätzen zu können wird der Hausfrau empfohlen, den Dampfreiniger zunächst am eigenen Körper zu testen. So wird sie für den Einsatz des Dampfreinigers sensibilisiert und setzt ihn folglich verantwortungsvoller ein. Angenehmer Nebeneffekt ist die gründliche Reinigung des Hausherren. Ausdrücklich gewarnt sei an dieser Stelle vor der Infiltrierung von Öffnungen, welche der Körper bereitstellt. Schwerste innere Verletzungen wären zwangsläufig die Folge. Der Dampfreiniger darf nur äußerlich angewendet werden! Leider haben auch Jugendliche den Dampfpeiniger als Spielzeug und Mittel der Drangsalierung entdeckt. In Mutproben, aber auch um im Rang niedriger gestellte Jugendliche zu quälen, wird oft mit dem Dampfreiniger gearbeitet. Videos dieser Taten finden sich immer häufiger im Internet.
Verantwortungsbewusst eingesetzt, kann der Dampfpeiniger das Eheleben bereichern und der Körperpflege dienen. Wie beim Fensterputzen ist auch hier nicht unbedingt der Testsieger unseres Testberichtes vonnöten. Im Gegenteil, je geringer die Leistung des Heißdampfgerätes, desto sicherer die Eignung zum Dampfpeiniger. Seid der Publizierung dieser speziellen Eignung, sind die Verkaufszahlen der Heißdampfgeräte sprunghaft in die Höhe geschnellt.

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Die Bauarten der Dampfreiniger im Vergleich

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Der universelle Dampfreiniger

Im privaten Haushalt wird gerne auf den universell verwendbaren Dampfreiniger gesetzt. Man kann alles mit ihm machen, aber nichts richtig. Ihm liegt oft ein Haufen Zubehör bei, welches den Eindruck großer Vielseitigkeit vermitteln soll. Die Herstellung der Einsatzbereitschaft und die Handhabung gestallten sich indes so kompliziert, dass man ohne Heißdampfgerät wesentlich schneller und oft auch gründlicher agieren kann. Der Testsieger Dampfreiniger bildete in einigen Disziplinen eine Ausnahme, kann aber auch nicht immer die flinke Hand der Hausfrau ersetzen. Einigen Dampfreiniger-Sets liegt sogar ein Dampfbügeleisen bei. Auch wer noch kein Dampfbügeleisen im Schrank liegen hat, sollte auf einen derartigen Humbug verzichten! Ein autarkes Dampfbügeleisen ist 10x einfacher in der Handhabung. Wer sich also für ein Dampfreiniger-Set entscheidet, sollte eines ohne Dampfbügeleisen kaufen!
Auch das meiste andere Zubehör findet einmal und nie wieder Anwendung. Die Rundbürste ist nach dem ersten Einsatz kaputt und der Punktstrahler lässt jede Funktionalität vermissen. Aber auch an sich funktionelles Zubehör wie die Fensterwischer fristen ihr Dasein nach kurzer Zeit der Nutzung im Schrank. Zu umständlich ist es den Dampfreiniger herzuräumen, zu befüllen, aufzuheizen, zusammen zu stecken und einzusetzen. Nach der Fensterreinigung muss per Hand nachgewischt und die Wasserpfütze auf dem Fensterbrett beseitigt werden. Hernach gilt es das ganze Zeug wieder wegzuräumen.
Früher oder später wird das universelle Heißdampfgerät nur noch zum Frühjahrsputz oder zur Haushaltsauflösung herausgeholt. Ernüchtert wird es dann gleich mit entsorgt oder beim Umzug ausversehen vergessen. Wird von einem universellen Dampfreiniger ein Mindestmaß an Funktionalität erwartet, gilt es zum Testsieger oder zum Heißdampfgerät eines ebenfalls etablierten Markenherstellers zu greifen. Billige Heißdampfgeräte unbekannter Hersteller fallen oft beim ersten Anblick auseinander. Eine Reinigungswirkung ist von diesen Geräten selten zu erwarten. Gute universelle Dampfreiniger eignen sich im Wesentlichen zur Desinfektion von Hartböden und zur Reinigung großer Fensterflächen. Wer also über große, stark frequentierte und feuchtigkeitsresistente Hartbodenflächen im Wohnbereich verfügt, wird den Dampfreiniger ebenso zu schätzen wissen, wie der Eigner eines Wintergartens. Wer nur einmal im Quartal seine kleinen Wohnungsfenster putzen und einmal in der Woche den 5 Quadratmeter Flur wischen möchte, dem sei der Putzlumpen empfohlen.
 

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Die Dampfente als Handdampfreiniger

Die Einsatzbereitschaft einer Dampfente ist zügig hergestellt, auch wenn das Prozedere ähnlich wie beim großen Dampfreiniger abläuft. Aufgrund besserer Handlichkeit geht es aber etwas schneller vonstatten. Die Dampfente ist prädestiniert für kleine und mittlere Fenster im Wohnbereich. Sowohl von außen als auch von innen vermag die Dampfente das Fensterputzen zu erleichtern. Einen Geschwindigkeitsvorteil wird man mit der Dampfente jedoch nicht erzielen. Sehr gut eignet sich die Dampfente auch zur Desinfektion von Arbeitsplatten und Schrankflächen im Küchenbereich. Zwar ist man auch hier oft schneller ohne Handdampfreiniger, aber wer hygienische Sauberkeit ohne Einsatz aggressiver Putzmittel erzwingen möchte, der sollte der Dampfente eine Chance einräumen. Viel mehr sollte man von einer Dampfente nicht erwarten. Allenfalls das spurlose Öffnen fremder Briefe wäre noch ein dankbares Betätigungsfeld für den Handdampfreiniger. Gute Dampfenten kosten um die 60 EUR und sollten nur von etablierten Herstellern mit gutem Leumund erworben werden. Billige Dampfenten unter 40 EUR fliegen zum Winter hin in den Süden und kehren erst nach dem Frühjahrsputz wieder zurück. Oft bricht der Schnabel ab oder der Wassertank fliegt auseinander. Einen sicheren und kontrollierten Feuchtigkeitsausstoß bieten nur höherwertige Handdampfgeräte. Wer den Kauf eines universellen Dampfreinigers plant möge zunächst prüfen, ob nicht die Dampfente das geeignetere Haustier darstellt. Alternativ bieten seriöse Hersteller auch kleine handliche Fenstersauger an, welche der Dampfente am Fenster das Wasser abgraben.

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Der Dampfbesen zur professionellen Hartbodenreinigung

Im professionellen Einsatz ist der Dampfbesen kaum noch wegzudenken. Im Vergleich zum universellen Heißdampfgerät hat sich der Dampfbesen auf harte Böden und glatte Flächen spezialisiert. Dampfbesen desinfizieren den Boden, wo Keimfreiheit unabdingbar ist. In Krankenhäusern, Arztpraxen, aber auch in Schulen, Supermärkten und Öffentlichen Gebäuden, reinigen die Gebäudereiniger zunehmend mit dem Dampfmop. Der Einsatz aggressiver Desinfektionsmittel wird dadurch um gut 95% reduziert. Die Lösung festsitzenden Schmutzes wird durch den Dampf beschleunigt. Keime, Viren, Bakterien und Pilzsporen werden zuverlässig abgetötet. Bewegungssensoren sorgen dafür, dass der Dampf nicht unkontrolliert in den Raum geblasen wird. Privat lohnt sich die Anschaffung eines Dampfbesens nur selten. Auch wenn der Dampfmop in der Anschaffung keine 50 EUR kostet, so sind die Hartbodenflächen im privaten Haushalt schlicht zu klein.
Große auch stark verschmutzte Flächen lassen sich zügig und gründlich mit dem Dampfbesen reinigen. Teppiche können mit Dampfbesen zwar desinfiziert aber nicht gereinigt werden. Gilt es Ungeziefer oder Krankheitserreger zu vernichten, kann der Dampfbesen empfohlen werden. Natürlich bringt auch er keine Tiefenwirkung zustande. Eine desinfizierende Wirkung ist lediglich an Oberflächen zu beobachten. Die Aufgabe des Dampfbesens übernimmt im Privathaushalt der universelle Dampfreiniger. Der Testsieger aus unserem Dampfreiniger Test 2018 erledigte diese Aufgabe mit Bravur.

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Der Dampfreiniger Test 2018

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Zunächst einmal galt es den Lieferumfang zu prüfen und die Geräte zu montieren. Das Zusammenstecken der Dampf-Lanzen und das Aufsetzen der jeweiligen Düsen gestaltete sich recht einfach und gab kaum Anlass zur Kritik. Auch wenn manch eine Bedienungsanleitung ein Brennglas erforderte, so gestaltete sich die Endmontage stets intuitiv.
Recht schnell fiel den Testpersonen jedoch die instabile, materialsparende Bauweise einiger Dampf-Lanzen auf. Wer die Dampflanze nutzt um sich darauf Heißdampfgeräte Test 2018abzustützen, gefährdet das Gerät und seine eigene Arbeitskraft. Einige Dampf-Lanzen waren so schlecht verklebt, dass der Dampf schon an der Lanze austrat und gar nicht erst bis zur Düse vor drang. Zehn der getesteten Heißdampfgeräte galt es diesbezüglich abzuwerten. Um einen arg verschmutzten Boden reinigen zu können benötigt man Dampf, aber auch einen gewissen Druck durch den Anwender. Wenn beides fehlt, dann wird das nichts mit der chemiefreien Reinigungsaktion. Immerhin zwei der getesteten Geräte ermöglichten dank ihrer Stabilität und Dichtheit, die Reinigung von Hartböden und Fensterflächen.
Beim Versuch hartnäckige Verschmutzungen wie Fugenverkalkungen oder angebrannte Essensreste zu entfernen, versagten alle Dampfreiniger auf ganzer Linie. Konstruktionsbedingt sind die Dampfreiniger für bestimmte Aufgaben einfach nicht gemacht.
Gerade zu Fahrlässig ist es dem Käufer zu suggerieren, er könne seine Matratzen damit sterilisieren. Dies ist grober Unfug, weil der Dampf mit zu wenig Druck das Gerät verlässt und schon kurz nach Austritt merklich abkühlt. Milben und Bettwanzen nehmen den warmen feuchten Hauch dankbar zur Kenntnis und mehren sich redlich. Auch Schimmelsporen freuen sich über das feucht-warme Klima. Leistungsstärkere Dampfreiniger sind hingegen geeignet, Wohntextilien wie Teppiche oberflächlich zu desinfizieren. Eine Tiefenwirkung war im Test nicht feststellbar.
Die überwiegende Zahl der Testgeräte schlug sich recht gut, ging es darum Glasflächen im Außenbereich vorzureinigen oder Hartböden zu desinfizieren. Auch starke Verschmutzungen ließen sich ohne ätzende Putzmittel lösen und entfernen, wenn man einen gewissen Druck auf die Lanze ausübte. Ebenso eigneten sich die Dampfreiniger zur Lösung alter Tapeten. Hier genügt die bloße Anwesenheit der Feuchtigkeit. Feuchtigkeit in die Raumluft abzusondern, vermochten alle getesteten Heißdampfreiniger.
Weniger schön gestaltete sich die Befüllung der Wassertanks. Zwar lag allen Geräten Trichter und Messbecher bei, aber oft fehlte eine lächerliche Füllstandsanzeige. Verblieb vom letzten Reinigungsvorgang eine Restmenge Wasser im Tank, half bei der Befüllung des Vorratsbehälters auch kein Messbecher. Bestenfalls versaut man sich bei Überfüllung nur den Teppich mit Wasserflecken. Im Extremfall kann einem aber auch das Gerät um die Ohren fliegen.
Viele der getesteten Geräte hätten aus Sicherheitsgründen nie in den Handel gelangen dürfen. Immerhin zwei der Geräte welche sich dem Dampfreiniger Test 2018 stellten, überzeugten durch Sicherheit und Standfestigkeit. Sie reinigten im Test souverän Hartböden und Fensterflächen, und gaben sich auch bei der oberflächlichen Desinfektion von Raumtextilien keine Blöße. Die meisten Heißdampfgeräte versagten unterdes aufgrund schlechter Verarbeitung und übertriebener Materialeinsparung.

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Testergebnis im Dampfreiniger Test 2018

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Nicht nur die Stiftung Warentest stellte die Wirkung der Dampfreiniger in Frage. Auch unser Testbericht fällt ernüchternd aus. Sicherheit, Stabilität und Wirksamkeit der meisten Heißdampfgeräte sind schlicht erschreckend.
Auch vom Testsieger Heißdampfgerät sollte man sich nicht zu viel versprechen. Er reinigt Hartböden und große Fensterflächen, erleichtert er das Lösen alter Tapeten und kann zur oberflächlichen Desinfektion von Raumtextilien eingesetzt werden. Darüber hinaus ist er stabil und lässt sich einfach bedienen. Den Matratzenkern kann er nicht desinfizieren und für die Fugen im Bad eignet er sich genau so wenig wie für kleine Fenster. Kein getestetes Heißdampfgerät überzeugte in diesen Disziplinen. Bei den meisten Dampfreinigern unseres Vergleiches galt es zudem eine extreme Instabilität der Dampflanze im Testergebnis festzuhalten. Bei einem Dampfreiniger ist der Tank geborsten. Ein anderes Heißdampfgerät ist explodiert.
Alle 20 Heißdampfgeräte erhöhten während des Einsatzes die Luftfeuchtigkeit im Testlabor derart, dass die empfindliche Prüftechnik Schaden nahm. Selbiges droht daheim der Hauselektronik. Technische Geräte gilt es also vor dem Einsatz des Dampfreinigers in Sicherheit zu bringen. Türen und Fenster sind zu öffnen. In Wohn- und Arbeitszimmern sollte man die Anwendung ganz vermeiden.
Wem es vorwiegend um die Reinigung kleiner Fenster geht, möge sich eine Dampfente kaufen oder der Hausfrau einen Putzlappen zu Weihnachten schenken. Der Dampfreiniger Test 2018 bestätigte unsere Befürchtung, dass Heißdampfgeräte viele Arbeiten im Haushalt verkomplizieren und einen gewaltigen Flurschaden anrichten können. Während Dampfreiniger und Dampfbesen im professionellen Einsatz  kaum noch wegzudenken sind, kann man im Privathaushalt zumeist darauf verzichten. Haushalte mit großen Hartbodenflächen können ja mal über die Anschaffung eines Heißdampfreinigers nachdenken. Großer Pluspunkt des Dampfreinigers ist dessen Fähigkeit, großflächige und festsitzende Verschmutzungen ohne Einsatz von Chemie zu lösen.

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Dampfreiniger Zubehör

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Das mitgelieferte Zubehör offeriert dem Käufer einmal mehr, dass es sich beim Dampfreiniger um einen Tausendsassa handeln muss. Sogar Billiggeräte kamen mit einem großen Zubehörpaket zur Auslieferung. Stets enthalten neben dem Grundgerät mit Dampflanze, ein Trichter, ein Messbecher, mindestens eine Rundbürste, Fensterwischer, Punktstrahler, Bodendüse und Frotteeputztuch. Als nützlich erwiesen sich Boden-Düse und Fensterwischer. Auch beim Testsieger enttäuschte die Rundbürste. Generell ist der Reinigungserfolg beim Einsatz der Rundbürste so gering, dass man den Misserfolg durch höheren Druck versucht auszugleichen. Dabei wird die Rundbürste dauerhaft deformiert und verliert ihre Funktion. Die Rundbürste wird auf den Punktstrahler geschraubt. Ob mit oder ohne Rundbürste, - die Punktstrahler erwiesen sich als die zweite große Enttäuschung im Heißdampfgeräte Vergleich. Der ahnungslose Laie erwartet eine Dreckfräse, bekommt aber nur ein laues Lüftchen serviert.
Messbecher und Trichter sind unabdingbar zur sicheren Befüllung der Wassertanks. Vielen Dampfreinigern sah man den Wasserstand nicht an, so dass die Befüllung der Tanks trotzdem zum Glücksspiel wurde.
Größere Dampfreiniger-Sets, z.B. mit einem Dampfbügeleisen, erachten wir als unzweckmäßig. Dampfreiniger gebundene Dampfbügeleisen sind so praktisch wie die 100 Jahre alten Bügeleisen aus Gusseisen, welche es an der offenen Feuerstelle zu erhitzen galt. Der Aufwand ist aberwitzig. Generell empfehlen wir den Dampfreiniger in seiner Standardausrüstung zu erwerben. Wer ein besseres Markengerät erwirbt, kann später bei Bedarf kostengünstiges Zubehör dazu kaufen. Zumeist erübrigt sich dies aber, weil das mitgelieferte Standardzubehör vollkommen ausreicht.

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Einen Dampfreiniger kaufen

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Wo auch immer Sie Ihren Dampfreiniger kaufen möchten, achten Sie bitte auf ein kulantes Rücknahmeverhalten. Suchen Sie sich ein etabliertes Versandhaus mit gutem Leumund aus. Vor Ort macht es wenig Sinn, einen Dampfreiniger kaufen zu wollen. Viele Fachgeschäfte haben die windigen Heißdampfgeräte aus dem Sortiment genommen, weil deren Rückgabequote als die höchste je gemessene in die Geschichte der Ladenhüter eingegangen ist. Abzuraten ist vom Erwerb gebrauchter Heißdampfgeräte über Versteigerungsplattformen. Auch neue Geräte sollte man dort nicht erwerben. Oft bekommt man dort einen defekten Rückläufer als "Neuwertig" angedreht oder wird mit einem ungeprüften Dampfreiniger abgespeist, welcher bei der ersten Anwendung das Dach des Hauses anhebt. Gebrauchte Heißdampfgeräte sind oft so zerschunden, dass sie das Wasser nicht mehr halten können. Seriöse Großversandhäuser verkaufen brauchbarere Neugeräte schon für weit unter 400 EUR, so dass der Interessent kein Risiko eingehen muss.

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